Start Blog Seite 5

Sugar MMFK – Polaroid (prod. Joskee)

Nach dem Kollabo-Album mit Nu51 ist Sugar MMFK wieder Solo zurück. Auf „Polaroid” spricht der Bonner über das Leben am Block, Probleme mit der Polizei und der Suche nach Vergebung. Außerdem macht Sugar MMFK noch einmal deutlich, dass die Jungs der Bantu Nation weiterhin seine Brüder sind, auch wenn er seine Musik nicht mehr über sein Ex-Label veröffentlicht.

„Die Nächte waren kalt ohne Heizung und Brot
Heut ist Einsamkeit so, wie die Zeit vor dem Tod
Ich wünsch meinem Team nur das dreifache Los
Auch wenns vertraglich reicht, Bantu bleibt bis zum Tod”

Ende Mai erschien das angesprochene Kollabo-Album „Fusion” von Sugar MMFK und Nu51. Vor dem Albumrelease koppelten die beiden den Titelsong und die Singles „Heimspiel”, „Fusion”, „Ein Plan” und „Kein Spiel” aus. Die Kollaboplatte war schon sein zweites Album in diesem Jahr, denn eingeleitet wurde 2022 mit seinem Soloalbum „Bendolero”.

Southside Q x Æ – 7 Jahre (prod. Lord Jko, Leon Tiepold & PTL)

Sowohl Southside Q als auch Æ alias O.G. ÆMPEACE releasen erst seit diesem Jahr Musik und sind dementsprechend mit wenigen Singles brandneu im Game. Für ihre gemeinsame Single „7 Jahre” samplen die beiden die Lead-Melodie von Lukas Grahams Welthit „7 Years”. Anders als in dem Original geht es hier nicht um Geschichten aus der Kindheit, sondern um die siebenjährige Haftstrafe die ihnen drohe. Trotzdem zeigen sich Southside Q und Æ auch selbstkritisch und reflektieren die Fehler ihrer Jugend, anstatt die Kriminalität schön zu reden.

„Zu viele Krisen am Block
Kugeln sie fliegen am Block
Die Leute verschieden am Block
Bruder wir lieben den Block”

Æ droppte im Januar seine erste Single „Zu lange weg”. „7 Jahre” ist der dritte Song des Stuttgarters, dazwischen releaste er noch „Welcome to the Block”. Auch Southside Q hat nun drei Veröffentlichungen vorzuweisen. An Silvester releaste er „Doch heute nicht”, danach „Diamant”.

Buddha – Wenn ich will (prod. LoonyBin)

Buddha erzählt auf seiner neuen Single „Wenn ich will” von persönliche Schattenseiten aus seinem Leben und dem Hustle seiner Musikkarriere. Trotzdem zeigt er sich dankbar dafür, dass es mittlerweile besser laufe, er sich zumindest um Geld keine Sorgen mehr machen müsse und frei danach entscheiden kann, was er möchte.

„Abgefucked, ich schreib mein Leben auf in Collegeblöcke
Wollte nach draußen, heute weiß ich man bleibt tief hier stecken
Alles nervt mich, wie Krеdite sind nur Zahlen
Sitz nur da, während ich Tеufel auf dem Fliesentisch anmal”

Im April releaste Buddha sein Debütalbum „Nimmersatt” mit Singles wie „Rotweinflecken” oder „Hunger” mit AchtVier. Nach seinem Album droppte der Hamburger auch wieder mehrere Singles. Im letzten Jahr veröffentlichte er sowohl die „Licht an EP”, woraus er zuvor den Track „Kein Grund” auskoppelte, als auch die EP „Split” zusammen mit Distrust.

https://www.youtube.com/watch?v=99gOCyN6J0Q

Asche – Benzinkanister / Intro Nemesis (prod. Asche & Sias)

Asche veröffentlich seine neue Single „Benzinkanister”. Mit ein paar einleitenden Bars in der ersten Minute führt er uns in seine Platte „Nemesis” ein. Dann kommt ein Beat-Wechsel und Asche zerlegt auf einem Battlerap-Song. „Benzinkanister” dürfte besonders Nostalgikern und Fans des früheren Bushidos gefallen, denn der Vibe, die Atmosphäre und der Beat erinnern stark an dessen alte Tracks. Auf der neuen Single wird sowohl verdeckt als auch namentlich gegen diverse Rapper, YouTuber und sonstigen Personen aus dem Rap-Kosmos geschossen.

„Zieh mal wieder Fresse im Reaction-Clip
Willst mir gern erzählen, was rappen ist, doch wärst gerne ich
Rapper sind am twitchen, die Karrieren sind im Rap-Keller
Ich mach ein Doppelalbum, Amazon-Bestseller”

Am 9. Juli releast Asche gleich zwei Platten. Während er auf „Nemesis” aggresive, harte Battlerap-Tracks releast, wird „Genesis” eine persönlichere und athmosphärische Platte. Die Single „Benzinkanister” wird auf „Nemesis” sein. Beide Platten gehören zusammen zu dem Projekt „Sie nannten ihn Knochenbrecher”. Bisher koppelte er die Singles „Novemberregen” mit Genetikk, „Ostblock Mentality”, „Gott gibt Gott nimmt” und „Trap House” aus. Außerdem war er zuletzt auf Juris Track „Erfolgstränen” zu Gast.

2LADE – Breddaz (prod. WavyKaen & DOM)

2LADE beweist mit seiner neuen Single „Breddaz” einmal mehr seine Rap-Skills. So ist der komplette erste Part auf einen Reim geschrieben und er benutzt seine undeutliche Aussprache als Stilmittel. Der Track hat ein düsteres, aggressives Soundbild, produziert von Wavykaen und Dom.

„Nachts, hab mein Team dabei
Pineapple Kush, kein Toast Hawaii
Bitch, bother nicht mein Slime
Nenn mich Big Blade wie Wesley Snipes”

Im März releaste 2LADE seine „Mann mit der Brille” EP. Zuvor koppelte er das „Oah Cüz! Intro”, „Pfefferkörner”, „Wart mal” und „Daywalker” aus. „Breddaz” ist nun die erste Single seit seiner Platte.

Haiyti – Double Cup (prod. Jush)

Haiyti verteilt auf ihrer neuen Single „Double Cup” wieder Ansagen. Die Hamburgerin rappt ,wie gewohnt, mit ihren ganz eigenen Flows und Betonungen. Ähnlich verrückt und kreativ ist auch der Beat, für den Jush verantwortlich ist.

„Jeder Song den du skippst
Von mir, ist ein Hit
Sie geben es nicht zu
Doch das ist Copy-Paste Shit”

Im Mai droppte Haiyti die Single „Lobby” mit HipHop-Pianist Chilly Gonzales. Ihr letztes Album veröffentlichte sie im Dezember letzten Jahres. „Speed Date” beinhaltete Tracks wie „Sterben”, „Philipp Plein”„Niemandsland”„No Front”„Xtra Dry”„Drama”„Gabba” und „Bevor es endet”. Zuletzt ging die Hamburgerin mit ihrer Platte auf Tour.

Megaloh – Moral vs. Realität (prod. Oga Beats)

Megaloh flowt auf seiner neuen Single „Moral vs. Realität” über einem Beat, der an Mobb Deeps „Survival of the fittest” angelehnt ist. Der Berliner schildert Gewalt und roughe Überlebenskämpfe in den Randbezirken, in denen man oft seine Moralvorstellungen über Bord werfen müsse, um es dort heraus zu schaffen. Mit „Moral vs. Realität” kritisiert Megaloh die gesellschaftlichen Umstände, in denen Kriminalität durch Armut und Perspektivlosigkeit in Brennpunkten geschaffen wird.

„Wäre gerne rechtschaffen, muss mir mein Recht schaffen
Im andern Leben wären wir Freunde, würden vielleicht jetzt lachen
Doch ich meins ernst und unterstreichs mit Schellen
Ein Pfund für dein Hund, ist vorbei mit belln”

Megaloh droppte diese Jahr bereits seine Solosingle „TOMG”. Außerdem war er zusammen mit Ulysse auf „Alltag” und mit Aisha Vibes auf „Man kennts” zu hören. Letztes Jahr im August erschien sein Album „21” mit Singles wie dem Titeltrack, „Gordon Shumway”„Glaub Ma” und „Muss los”. Anlässlich des Release trafen wir ihn zum Interview.

Cro – Freiheit

Cro zeigt auf seiner neuen Single, wie frei er sich momentan fühlt. Er meint, er habe sich schon all seine großen Träume erfüllt, für seine nächsten Ziele gehe er aber weiter komplett seinen eigenen Weg, ohne sich von Irgendwem etwas einreden zu lassen.

„Ich schwör der ganze kack verdirbt uns noch die Seelen
Wofür lebst du? für Geld? Und für Fame? Ich leb für Freiheit
Was ist los, was dachtest du? Das ich nur red von Insta Models und High Life
Guck ich bin frei, von all diesem Scheiß”

Im April releaste Cro zuletzt den Track „Crobot”. Davor war er auf mehreren Singles, unter anderem von 01099, Schmyt oder badchieff, zu Gast. Seine letzte Platte „trip” ist vor knapp einem Jahr erschienen und ging, wie seine letzten vier Alben zuvor auch, auf Platz Eins der Albumcharts.

Featured