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Mero feat. Jamule – Rapstars (prod. Juh-Dee & Young Mesh)

Haufenweise Designer-Kleidung, tagelange Partys und langersehnte siebenstellige Geldbeträge auf den Konten – Mero und Jamule scheinen all das zu haben, wovon Neulinge in der Rap-Szene bisher nur träumen können. Auf ihrem gemeinsamen Track deklarieren sie sich deshalb feierlich als „Rapstars” und kommen aus dem Schwärmen nur schwer wieder heraus.

„Keine Ahnung, was ich vorhatte
Jetzt hab ich Schweizer Franken in meiner Dior-Tasche
Trage nur Designer, keine Cordon-Sportjacke
More money, more problems, musste keinem etwas vormachen”

Nachdem sich Mero letztes Jahr im November mit dem Song „Double Cup” zurück meldete, erschien dieses Jahr bereits die Single „3AM”. Davor veröffentlichte der Rapper zuletzt Ende 2020 sein Album „Seele”, aus dem er zuvor die Singles „Gott Weiß”, „Ben Elimi Sana Verdim” und „Désolé” zusammen mit Nimo auskoppelte. Nach einer Verschiebung releaste Jamule im Februar seinen dritten Longplayer „Magic”, aus dem er vorab neben dem Intro auch schon weitere Singleauskopplungen veröffentlichte. Im Januar war er außerdem zusammen mit Fourty auf „Shots” zu hören.

MC Bomber – PVC (prod. Pavel)

MC Bomber stellt auf seiner neuen Single „PVC” fest, dass alle anderen Rapper – inklusive ihrer Freunde – nur aus Plastik seien.

Im Februar veröffentlichte MC Bomber seine Single „Untergrund Endstufe”, die sein Comeback einleitete. Das gleichnamige Tape soll in zwei Wochen erscheinen. Im vergangenen Sommer veröffentlichte Bomber die Mini-EP „Peppen Pappen Teile” zusammen mit DJ Reckless. Ansonsten blieb es ruhiger um den Berliner, der 2021 sonst nur als Feature-Gast auf „Ostcoast” von S.3000 und „Final Fight” von Tiger104er zu hören war.

Edo Saiya – Für den Fall (prod. Unicorn Waves)

Ein neuer Release-Freitag, ein neuer Heartbreak-Song von Edo Saiya. Voller Liebeskummer nimmt der Rapper dabei seine Zuhörer:innen in seinem Musikvideo mit auf eine gedankenverlorene Reise durch die Nacht. 

„Damals waren wir wohl Kinder, wie es scheint
Und versprachen uns für immer, was auch immer das wohl heißt 
Und für uns waren wohl drei Zimmer zu klein
Und Gedanken zu groß, um für immer zu sein”

Sein neues Album „polaR” soll am 18. März veröffentlicht werden. Nachdem Edo auf den beiden Songs „Zombie” und „Ich liebe…” zu hören war, koppelte er aus seinem kommenden Longplayer die vier Singles „Trilogy Vinyl”, „Gegen die Wand” gemeinsam mit Sharaktah, „Einfach passiert”, „Lass mich gehen” und zuletzt „Engel” zusammen mit Marvin Game aus.

Big Pat – On Sleep (prod. Themba)

Big Pat droppt mit „No Sleep” eine weitere Single seines kommenden Soloalbums. Mal wieder besingt er lange Nächte mit der Gang, die Beziehung zu seinem Mädchen und den schier endlosen Rausch.

„Brauche nicht viel, ich bin mit Gang
Mondlicht schimmert, ja, bin nicht am penn
Du hängst mit Fakes, ich häng mit Fam
Heute on Stage, früher nur Fan”

Nächste Woche erscheint Big Pats Soloalbum „Love.Life.Backstage”. Anfang Januar veröffentlichte er die Single „Heartkold”, auf die einen Monat später der Track „Drunk In Love” folgte. Big Pat veröffentlichte 2018 seine letzte Solo-EP „Nova” mit Tracks wie „Sippe Slow”.

Capital Bra – Nur ein Song (prod. Phil The Beat, Beatzarre & Djorkaeff)

Luxuriöse Statussymbole wie große Villen seien für Capital Bra im Gegensatz zur wahren Liebe unwichtig. Um seine ehrlichen Gefühle zum Ausdruck zu bringen, schreibt der Berliner deshalb auf dem Sample des bereits vor acht Jahren veröffentlichten Songs „I Need Some Sleep” der amerikanischen Rockband Eels eine neue Single.

Ich hab Hunger, aber kann nix essen
Ich bin müde, aber kann nicht schlafen
Hab nen Schaden, fühl mich wie besessen
Ich glaube, Gott will mich bestrafen”

Capis neuer Longplayer „8” soll am 11. März erscheinen. Aus dem Album koppelte er schon einige Singles aus, unter anderem „Die Zwei Kenn Ich”, „Die Wahrheit ist kein Hit”, „Hops”, „Gib ihr Flex”, „Auch wenn es nicht viele verstehen”, „Ein Jahr”, „Quit” und  „Auf die Feinde”. Vor wenigen Tagen veröffentlichte er zusammen mit Kontra K den solidarischen Antikriegssong „Stop Wars”.

Olexesh x O.G. – 100.000 (prod. Jambeatz, Venom Valentino & Lucasio)

Auf einem aggressiven Beat aus gleich vier Producer-Federn rappen Olexesh und O.G. über ihr Ansehen auf der Straße. „100.000” ist die erste Kollabo des energetischen Duos.

„64S-Getriebe, keinе Liebe
Der Bratan grеift an, Pazan, besser bleib liegen
Will nur fünfhundert Promille, schmeiß ’ne Tille
Komm erstmal runter, Bruder, zitter nicht so billig”

Zu seinem 34. Geburtstag veröffentlichte Olexesh kürzlich den Track „Nihuja Sebe”. In den letzten Monaten droppte er die drei Songs „Katastrof”, „Geschichten ausm Hof” und „UDSSR”. Bevor im vergangenen Oktober sein Album „Ufos überm Block” erschien, koppelte er daraus Doppelsingles „Lila / Geld”, „Kill Kill / Wer hat Stoff”, „Weck mich auf (feat. Esther Graf) / Ghettorose” auch die Tracks „Vollmond” und „Chrome Gopnik” aus.

Miksu & Macloud x t-low – Sehnsucht

Während Miksu und Macloud auf ihrer neuen Single mit E-Gitarren einen rockigeren Sound anschlagen und an Heartbreak-Songs aus den 2000ern erinnern, liefert t-low dazu auf seinem Part die passenden Lines voller „Sehnsucht”. 

„Ich weiß, du liebst mich und ich dich auch
Du machst dir Sorgen wegen Drugs und Frauen

Ich sag, du kannst mir doch vertrauen, doch weiß, du kannst es nicht
Und auch wenn Love schmerzt, ja geb ich sie nur an dich”

Miksu und Macloud produzierten in letzter Zeit einige Singles, unter anderem „2000er” von 01099, „Eros Center” von Bozza oder „Teil von mir” von KC Rebell. Bald soll t-lows neues Album „Percocet Party” erscheinen. Letztes Jahr releaste der Rapper nicht nur „Everythings Purple” und seine Solo-EP „Benzo Diaries”, sondern auch mehrere Kollabo-EPs. Neben der „Underdog EP” mit Sin Davis und Yung Vision und Singles wie „Underdog” veröffentlichte er mit Sevi Rin die Platte „Alright”, auf der Tracks wie „123”, „Niemals wieder back” oder „Die Perfekte Mische” zu finden sind. Gemeinsam mit Heinie Nüchtern releasten t-low und Sevi Rin noch die EP „LiTKiDS 2” mit Songs wie „Fliegen lässt” und waren außerdem zusammen auf „Vorsichtig” zu hören. Im Februar droppte er zuletzt die Single „Curly Fries”.

Lugatti feat. Donvtello – Cadillac (prod. Traya & Ffjodor)

Lugatti und Traya sind weiter auf ihrem Memphis-Film und droppen die neue Single „Cadillac”. Als Feature-Gast haben sie sich passenderweise die Dienste von Donvtello gesichert.

„Bin mit Money, schreibe einen Part, der sich gewaschen hat
Du weißt, Gatti macht in einer Woche eine Platte platt
Ich chill auf Terrasse, rauch ein Joint und trink ein Apfelsaft
Tasche stinkt nach Ganja, weil ist bisschen scheiße abgepackt”

Zum Ende des letzten Jahres veröffentlichte Lugatti mit „Schläfrig” und „Bleiben vs Gehen” zwei Solo-Singles. Im Februar folgte dann „Celebrate”. Außerdem releaste er neben dem Kollaboalbum „So Wie Gehabt” zusammen mit 9inebro, auf dem Tracks wie „Obscurité” oder „Creepa” zu finden sind, auch die EP „Bärenbrüder” mit Tom Hengst.

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