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Werbefinanzierte Streams werden Teil der Offiziellen Deutschen Charts

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Nachdem bei der Ermittlung der erfolgreichsten Songs in Deutschland bisher lediglich physische Verkäufe, Downloads, Premium-Musik-Streams und Radio-Plays gewertet wurden, sollen ab sofort auch YouTube-Streams aus werbefinanzierten und Premium-Abos in die Chartwertung der Singles mit einbezogen und somit in den Offiziellen Deutschen Charts berücksichtigt werden. 

Dabei orientiert sich die GfK Entertainment, die im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie derzeit die Offiziellen Deutschen Charts ermitteln, nicht nur an der Anzahl der Verkäufe und Streams, sondern auch am Wert eines Streams. „Wir freuen uns nun, mit der Integration von YouTube-Daten und insgesamt werbefinanzierten Streams einen für Millionen von Menschen unverzichtbaren Bestandteil des täglichen Musikerlebnisses einbeziehen zu dürfen” sagt Dr. Mathias Giloth, Geschäftsführer der GfK Entertainment, zur Berücksichtigung von Video-Streaming-Services. 

Inwiefern sich die Neuerung ab sofort in den Charts widerspiegeln wird, lässt sich bereits mit den am Freitag erscheinenden Single-Charts feststellen, denn für den Verkaufszeitrum vom 30. Dezember 2021 bis zum 6. Januar 2022 fließen die Streams in die Wertung mit ein.

Massiv kündigt drei neue Alben für 2022 an

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2022 soll ein produktives Jahr für Massiv werden, denn mit einem Instagram-Post verkündet der Rapper, dieses Jahr gleich drei neue Alben veröffentlichen zu wollen. Dabei gibt er nicht nur das Versprechen auf musikalische Höchstleistung, sondern präsentiert auch direkt die Titel der kommenden Longplayer. Neben den Platten „Turbo Kanacke” und „Breitling” ist anscheinend auch ein Best-of-Album mit bekannten Tracks der Deutschrap-Legende geplant.

Nachdem Massiv letztes Jahr zuerst seine vierzehnte Solo-Platte „Lativ” releaste, war er Ende Oktober mit Manuellsen auf dem Kollaboalbum „Ghetto” zu hören. Zusammen mit dem Ruhrpott-Urgestein koppelte er zuvor bereits die Singles „Ghetto”, „Heimatland”, „Ghettorisiert”, „Denkmal”, „Es tut mir nicht Leid”, „Kulu Kizeb”, „Ohne Jonny oder Henny” und „Luxus” aus. Außerdem droppte er im November gemeinsam mit seinem neuen Signing Dahab den Song „Mein Leben”.

https://www.instagram.com/p/CYPUBMshmxj/

Xatar x OGT – Streets (prod. Osiriz)

In ihrer neuen Single „Streets” zeigen sich Xatar und OGT von einer ernsten Seite. Der Alles-oder-Nix-Records-Labelgründer blickt zusammen mit dem Rapper auf eine schwierige Vergangenheit zurück, die nicht nur von Kriminalität, sondern auch von vielen Enttäuschungen und Hoffnungslosigkeit geprägt war. 

„Bro, auf der Straße läuft nicht alles nach Plan
Am Ende muss jeder für die Sünden bezahlen
Bete um Vergebung, hoff auf Gottes Erbarmen
Würde Mama mich noch lieben, hätt sie alles erfahren?”

Nachdem Xatar im Februar 2021 sein fünftes Studioalbum „Hrrr” mit Tracks wie „Ohne Reden”, „Follow Me” und „Gib Kein Hand” veröffentlichte, war er auf Songs wie „Ups & Downs” mit Remoe oder „Wach” mit Ra’is zu hören. Neben seinem Einstieg in das Gaming-Business arbeitet er dennoch auch musikalisch weiter, denn das „G-Tape Vol. 1” seiner „G-Tapes”-Reihe soll am 3. Februar erscheinen. OGT droppte 2021 mehrere Singles und war bereits zusammen mit Xatar und MoeWavy auf „Smooth Operator” zu hören.

Sylabil Spill – Brief (prod. Mela Nero)

Sylabil Spill veröffentlicht seine neue Single „Brief”. Mit dem Track vermittelt der Rapper eine klare Message: es ist wichtig niemals aufzugeben, den eigenen Weg zu gehen und die Träume zu verfolgen, auch wenn es schwierig scheint.

„Deine Einstellung führt zu bestimmten Gedanken
Die Gedanken prägen deine Emotionen
Die Emotionen bestimmten die Worte
Wie man spricht, erkennst du die Einstellung”

Zuletzt releaste Sylabil Spill im Mai 2021 das Album „Okapi”, aus dem er vorab die Singles „Sensible Inhalte”, „Racial Profiling”, „1+1=0”, „Reise”, „Frau Rockstein” und „Tantin Ma‘ Lucie” auskoppelte. Bald soll seine neue EP „Ambitions” veröffentlicht werden.

Rokko Weissensee & Blend feat. DJ Ill O. – Piss die Wand an (prod. MecsTreem)

Rokko Weissensee, Blend und DJ Ill O. machen auf ihrer neuen Single „Piss die Wand an” wieder gemeinsame Sache. Während im Intro aus dem Film „Donnie Brasco” zitiert wird, rappen Rokko und Blend über Ängste, Utopien und ihr Kiez.

„Ich kann mich nur entspann mit Stroboskoplichtereffekten
Bonoboschimpansen schreiben sonntags meine Texte
Irgendwo im Hinterhof gibts wieder Streit und fremde Hetze
Wenn du Rokko Weissensee hörst, bist du nicht genug beschäftigt”

Nachdem zuletzt 2020 ihr gemeinsames Album „Stoff und Spiele” mit Songs wie „Schablone”, „Pastis Duval” und „Kapsel” erschien, releasten sie nun am 1. Januar ihren neuen Longplayer „Schnelle Hände Schnelles Ende”. Rokko droppte im letzten Jahr außerdem nicht nur seine Solo-Platte „Einsam sterben die Tapferen”, auf der Tracks wie „Tokamak”, „Butterbrot und Salz” und „Berg ab” zu finden sind, sondern Ende August auch das Album „Krieg und Frieden und wieder Krieg”. 

Nate57 – Raute (prod. 2Sick)

Nate57 veröffentlicht seine neue Single „Raute”. In dem Track rappt er über eine berauschende Partynacht voller Alkohol, Drogen und Frauen.

„Wir laufen ein in die Party, Leute schieben Filme
Wer hat die reingelassen? Weiber gaffen im Gebilde
Endlich sind Typen drinne, haben Platz, obwohl es überfüllt ist
Bestellen paar Flaschen an Tisch, paffen Cannabis, manche sind auf Pille”

Nachdem 2019 sein letztes Mixtape „Echo” erschien, droppte der Rapper mehrere Singles wie „Enno Morricone” und „Stärke oder Schwäche” und war 2021 auf Songs wie „Hanseat”, „Hängematte” oder „Plan Verbrechen” zu hören.

Musa – Judgementality (prod. Oga Beats)

In seiner neuen Single „Judgementality” rappt Musa über Vorurteile. Dabei wird klar, dass der Rapper eine Hustler-Mentalität hat und sich nichts vorschreiben lässt. 

„Ihr habt keine personality
Sie haben nur eine attitude 
Ich glaube sie brauchen einen Reality-Check
Ich glaube sie hat Judgementality”

Anfang Dezember erschien sein neues Album „Immun” mit Tracks wie „Dreadlox”, „03011021” und „Egal” zusammen mit der Rapperin Die P. 2019 trafen wir den Berliner zum Interview.

MC Rene veröffentlicht die Dokumentation „Anomalie” über seine Rap-Karriere

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Nach 30 Jahren als aktiver Rapper veröffentlicht MC Rene nun die Dokumentation „Anomalie”, in der er offen über seine Vergangenheit und den Weg in die Rap-Welt redet.

Auch wenn sich die Dokumentation hauptsächlich auf seine Anfangszeit in Braunschweig fokussiert, wird in dem zwanzigminütigen Video ebenso der Mensch hinter der Kunstfigur beleuchtet. So spricht Rene El Khazraje nicht nur über seine Kindheit zwischen dem Frauenhaus und der Hochhaussiedlung oder die Lebensrealität auf den Straßen eines sozialen Brennpunkts, sondern auch über die Bedeutsamkeit der Hip-Hop-Kultur und seine Erfahrungen. In schwarz-weiß Aufnahmen sieht man neben dem Rapper auch seine Familie und seine Freunde, die einen weiteren Blick hinter die Kulissen bieten.

MC Rene releaste zuletzt Anfang 2021 sein elftes Album „Irgendwas Stimmt” mit Songs wie „1993”.

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