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KC Rebell – Medizin (prod. NMD Beatz)

Rassismus, Tierausbeutung oder Konsumwahn – mit der Aufzählung dieser Probleme hält KC Rebell in seiner neuen Single der Gesellschaft den Spiegel vor. Bei diesen vielen Schwierigkeiten sieht der Rapper scheinbar nur eine Lösung: all das sei ausschließlich mit „Medizin” zu ertragen.

„Wir gehen zu Grunde und haben Spaß dran
Ist das die Matrix oder sind wir alle Schlafwandler?
Vielleicht muss mal ein Nazi in die Gaskammer
Oder vielleicht muss man das weiße Haus mal schwarz anmalen”

Ende Januar erschien der neue Longplayer „Rebell Army”. KC veröffentlichte zu seiner Album-Ankündigung den Track „Filet Mignon” und koppelte danach noch einige Singles wie „Polizei”, „Gelebt”, „Teil von mir”, „Sanduhr”, „Mogli” und den „Quelle Remix” mit mehreren Feature-Gästen aus. Zum Release der Platte droppte er außerdem noch die Single „100kmh”.

Silva & Kolja Goldstein – Bang Bang Bang Amate (prod. Johnny Illstrument)

Silva holt sich für seinen neuen Track „Bang Bang Bang Amate” Kolja Goldstein mit ins Boot. Dementsprechend befinden sich die beiden im Video in Amsterdam und besprechen die eigene Kredibilität.

„Mocro Shit, ich mache mich aus dem Staub
Hab Kiste für Kiste vom Hasch verstaut
Chill 24/7 am Kiosk um die Ecke
Und mach, was ich will, weil ich lebe meinen Traum”

Anfang 2021 droppte Kolja Goldstein sein „Art & Design” Tape, das jedoch erst im August selben Jahres wirklich hörbar wurde. Danach erschienen mehrere Singles wie „A.B.C.”, „F.A.R.C.”, „Spray” mit Mocro5th und zuletzt „Alexander III”. Außerdem war er noch auf den Songs „Regeln” mit Myng, „Butterfly” mit Kaisa Natron und „Baccarat” von Kalazh44 zu hören.

Big Pat – Mob (prod. Shirama)

Big Pat droppt die nächste Solo-Single. Wie schon zuvor handelt auch „Mob” von seinen Lieblingsthemen. Lange Nächte im berauschten Zustand werden hier genauso besungen wie die Liebe zur Fam.

„Treff sie an Bar, kippe mein Glas und sie fragt mich, was ich noch vorhab
Ich habe Spaß mit meiner Fam und spiel mit der Queen wie beim Poker
Heute Bandz in meiner Bag, früher Cans im Backpack und nehm dir die Bag weg, ey
Girls komm in Backstage, doch ich bin schnell weg wie auf Flucht bei Tec-Tec”

Am 11. März soll Big Pats Solo-Album „Love.Life.Backstage” erscheinen. Anfang Januar veröffentlichte er die Single „Heartkold”, auf die einen Monat später der Track „Drunk In Love” folgte. Im Juni 2021 veröffentlichten BHZ mit „halb:vier” ihr viertes Album. Vorab hatten die Jungs die Singles „Drink Ist Kalt”, „Overdose”, „Lustig”, „Hood Nights” und „Bands” veröffentlicht. Big Pat veröffentlichte 2018 seine letzte Solo-EP „Nova” mit Tracks wie „Sippe Slow”.

Haisenberg – Intro (prod. Blurry & Babyblue)

Haftbefehl ist sich sicher: Haisenberg wird scheinbar sein gebührender Nachfolger. Denn schon vor der ersten musikalischen Veröffentlichung bekommt der Offenbacher nicht nur durch den Support von Baba Haft, sondern auch von der lokalen Rap-Szene einen vielversprechenden Karrierestart mit Rückenwind. Auf seinem Intro gibt er nun erstmals einen Einblick in seine Lebensrealität.

„Unsere Herzen werden kälter, diese Uhren laufen schneller
Fick dein Traumfänger, ich kann nicht mehr schlafen, seit ich sechs bin
Ich hab ne Nutte neben mir, die meint sie kennt mich
Ich hab ne Wumme unterm Kissen, keinen Glückspfennig”

Das Intro ist Haisenbergs erstes Release.

Flavio – Sterbe Nie (prod. Lucry & Suena)

Wer heutzutage als Rapper:in groß durchstarten will, braucht oftmals ein dickes Fell. Egal ob Negativität in den Kommentarspalten der sozialen Medien oder Konkurrenzdruck innerhalb der Szene – Flavio kennt diese Phänomene. Auf seiner neuen Single „Sterbe Nie” rappt er über die Schattenseiten dieses Lebens und erinnert dabei mit einer Kombination von Piano-Samples und Trapdrums an den Durchbruch-Song „Back in Blood” von Pooh Shiesty.

„Das Internet kann nicht denken, also les ich die Kommentare nicht
Ich finde Social Media weird, ich schwöre, ich mag es nicht
Ich wollte sein wie die Großen, sie haben mein Kopf und mein Tag gefickt
Meine Idee ist ganz einfach, ich sterbe jung, aber erst wenn ich alt bin”

Flavio veröffentlichte letztes Jahr neben seinem Album „Jungle Product” noch mehrere Singles. Im Januar erschien zuletzt der Track „Muskel”.

Amo49 & Ansu – Bad Boys (prod. nocashfromparents)

Amo49 holt sich für seine neuste Single „Bad Boys” seinen Hamburger Kollegen Ansu auf den Track. Im Video sind die beiden dem Zeitgeist entsprechend in Paris und feiern sich selbst – denn sie seien Gs und keine Gentlemen.

„Underground MVP
So etwas gab es noch nie
Wenn du mich auf Party siehst, immer V.I.P wie B.I.G
Bringe die Schärfe ins Spiel”

„Bad Boys” ist nach „Mietwagen” und „Sportlich am Block” die dritte Single von Amo49. 2021 hatte er außerdem einen Gastauftritt auf „Sir Capalot” von Kwam.E. Anfang Mai 2021 veröffentlichte Ansu seine EP „Polarität”, aus der er vorab „Wach Auf” und „Hör Zu” auskoppelte. Später im Sommer droppte er dann noch „Lass Los” zusammen mit Monk.

https://www.youtube.com/watch?v=EKgGDt4CfGs

Waving The Guns feat. DJ Joaf – Ich weiß nicht recht (prod. Kinojunge)

Credit: David Henselder

Der tendenziell toxischen Rap-Szene versuchen Waving The Guns mit einem kritischen Blickwinkel entgegenzustehen. Klar, dass die Crew aus Rostock deshalb auch auf ihrem neuen Track lautstark austeilt und einige Punchlines liefert. Abgerundet wird „Ich weiß nicht recht” dabei noch mit Cuts und Scratches von DJ Joaf.

„Doch alle haben hier Besseres, vor allem mit uns selbst zu tun
Und wer ohne Sünde ist, werfe das erste Teil
Tausend Unschuldslämmer raven zu Gestört aber GeiL
Nein, es wird nicht nur Täterwissen mit Behörden geteilt”

Nachdem Waving The Guns sich vor drei Montane mit der Single „Heli” zurück meldeten, kündigten sie Anfang Februar mit dem Song „Gran Canaria” ihr kommendes Album „Am Käfig Rütteln” an, das am 8. April veröffentlicht werden soll. Im vergangenen Sommer releaste Frontrapper Milli Dance gemeinsam mit dem Beatmaker U.N.O. den Longplayer „Fünf vor Fick”, aus dem sie zuvor die Singles „Jeder Dritte”, „Letzte Stunden” und „Fünf vor Fick” auskoppelten. Anlässlich des Releasen trafen wir die beiden zum Interview.

Monet192 – Mitten in der Nacht (prod. Maxe)

Monet192 und die Liebe – ein emotionales Thema. Während die Gedanken in seinem Kopf bis zur Schlaflosigkeit kreisen, gibt der Schweizer auf seiner neuen Single „Mitten in der Nacht” einen Einblick in sein tobendes Gefühlschaos und kann dabei trotzdem nur an eins denken: die bislang unerfüllte Liebe.

„Unterwegs in der Stadt, draußen Gewitter
Wolken ziehen über mein Kopf, shit ich zitter
Gefühle sind kalt, glaub es ist Winter
Doch weiß, meine Bilder häng noch in deinem Zimmer”

Nachdem Monet Anfang 2021 sein Debütalbum „Four Seasons” mit Songs wie „Wohin”, „Spotlight” und „One Shot” veröffentlichte, releaste er im November die EP „Kinder der Sonne”, die er einen Monat zuvor mit dem Track „Feuer” ankündigte. Darauf folgten noch die Singleauskopplungen „Vorbei” und „Narben”. Dieses Jahr droppte er schon die beiden Songs „Billigwein” und „Kippe im Wind”.

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