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Cro kündigt sein fünftes Studioalbum für den 12. August an

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Cro veröffentlicht die zweite Single in Folge und kündigt sein neues Album „11:11” an. Für die Albumsingle „High” holt er sich die englischsprachige Sängerin Claudia Valentina mit ins Boot. Gemeinsam droppen sie einen bilingualen Liebes- und Sommerhit. Auf dem tanzbaren Sound trauert Cro aber auch seiner Traumfrau nach.

Was ist mit uns passiert?
Ich weiß nicht wo du bist
Du bist nicht mehr hier in meinem Arm
Und es kann gar nicht sein, dass du mich nicht vermisst
Denn ich denk an dich, jeden Tag”

Letzte Woche releaste Cro seine Single „Freiheit”, davor im April „Crobot”. Das Album kommt am 12. August auf den Markt. Cro verspricht den passenden Sound zu der Jahreszeit. „11:11” wird sein fünftes Soloalbum, die vier vorherigen „Raop”, „Melodie”, „tru.” und „trip” erreichten alle den ersten Platz der deutschen Albumcharts.


Ion Miles – Dunkelblau (prod. KazOnDaBeat)

Für das Musikvideo seiner vierten Albumsingle hat sich Ion Miles etwas Besonderes einfallen lassen. 200 Fans waren mit ihm in einer Zoom-Session und konnten den Track bereits vorab hören. Der BHZ-Rapper filmte deren erste Reaktion auf den Sommer-Song und schnitt diese zusammen. „Dunkelblau” passt perfekt zu dem Gute-Laune-Vibe der Jahreszeit.

„Mach noch ein Secco auf
Verschütte die Hälfte, den Rest in meinnem Bauch
Ich hab noch bisschen Kleingeld
Ich geh zum Späti und geb dir was aus”

Am 24. Juni droppt der Berliner sein erstes Soloalbum „In Liebe, Ion”. Bisher koppelte Ion Miles die Singles „Powerade”„Top auf” und „Cusengos” zusammen mit Big Pat aus.

Germania: Liz über psychische Probleme und Rap als Therapie

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In der neuen Folge Germania ist die Frankfurter Rapperin Liz Protagonistin. Sie erzählt von der Hassliebe zu ihrer Stadt, warum sie Frankfurt zeitweise verlassen musste, Drogenkonsum und Depressionen und von ihrem Weg zur Musik.

Liz’ Eltern haben türkische und aserbaidschanische Wurzeln. Ihre Mutter sei sehr selbstbestimmt und musikbegeistert. Sie ist es, die sie mit Musik von Moses Pelham bis hin zu Mozart in Kontakt bringt. Während ihres Abitur schreibt Liz ihre ersten Rap-Texte, die sie einige Zeit später Ramo und Olexesh zeigt. Durch die beiden kommen erstmals Produzenten auf sie zu. In der Szene fühle sie sich trotz ihres Durchbruchs nicht immer ernst genommen. Sie erzählt, dass ständig versucht wurde, ein männliches Pendant zu ihr zu finden, anstatt ihre Kunst für sich sprechen zu lassen. 

Vor ihrer Musikkarriere nimmt Liz viele Drogen, schließt sich den falschen Leuten an und bekommt psychische Probleme. Auch wenn eine Therapie in ihrer Kultur oftmals als Tabuthema gilt, sucht sie sich professionelle Hilfe. Mit der Therapie, einem Umzug aufs Land und vor allem ihrer Musik, schafft Liz den Weg raus aus der Depression. 

„Meine Musik ist meine Therapie, mein Rückzugsort, mein Zuhause, weil ich mache auch Musik, die zum Beispiel nicht rauskommt, aber ich verarbeite trotzdem was in den paar Bars, die ich dann aufnehme. Das ist halt sehr sehr wichtig” 

Liz veröffentlichte im Januar ihr Debütalbum „Mona Liza”, auf dem auch Schwesta Ewa und Celo & Abdi vertreten sind. Im Vorfeld des Release koppelte sie die Singles  „Lichter”, „High Life” und „#weisstduwasichmein” aus.

Yung Hurn – Schlimm (prod. Stickle)

Wie aus dem Nichts droppt Yung Hurn seine neue Single „Schlimm”. Auf einem Stickle-Beat rappt der Wiener mit seinen ganz eigenen Flows, die teilweise stark genuschelt und ein wenig Off-Beat sind. Nach der längeren Pause hat Yung Hurn einiges zu erzählen. Er spricht von viel Kritik, die ihm entgegenkam und Drogenexzessen.

„Und ich halte in mein Hände Pferdemedikamente
Die Brüder maln auf Züge und manchmal auch auf Wände
Mit dreißig mach ich Schluss, auch geh ich dann in Rente
Und falls ich irgendwann sterbe, dann sterb ich als Legende”

Sehr lange war es ruhig um Yung Yurn. Seine letzten beiden Singles hießen „Shishabar Rapper” und „Nichts mehr fühlen” und erschienen Ende 2020. Auch vor diesen Tracks legte der Wiener eine längere Pause ein. Seine letzte Platte droppte er 2019.

Sevi Rin feat. t-low – Aufgehört (prod. younglime & arminwave)

Sevi Rin und t-low droppen ihre Single „Aufgehört”. Der Track lässt sich nicht wirklich in eine Sparte einsortieren. Auf der einen Seite sorgt der melodische Track für Sommernächte-Vibes, andererseits geht es, wie so oft bei dem Duo, auch um Herzschmerz, Sehnsüchte und Rausch.

„Ich hab aufgehört zu sippen, okay, nein, das war ein Spaß
Sie ist mad auf mich und tut jetzt so, als ob sie mich nicht mag
Baby, ich gett high, ja, gett high bis zu meinem Sarg
Ich verlier mich in meinem Cup, Bitch, ich verlier mich jeden Tag”

Im September letzten Jahres veröffentlichten t-low und Sevi Rin im Trio mit Heinie Nüchtern die „LiTKiDS 2” EP. Damals koppelten sie im Vorfeld unter anderem den Track „Vorsichtig” aus. Sevi Rin releaste im selben Jahr noch seine Platte „Ein langer Weg” und in diesem Jahr etliche Singles. t-low droppte im Mai sein Album „Percocet Party” mit den Singles „We made It” und „Curly Fries”.

Edgar Wasser – Es ist Sommer

Edgar Wasser thematisiert auf seiner Single „Es ist Sommer” die Surrealität der verschiedenen Lebensumstände in Europa, durch den Krieg in der Ukraine. Mit direkten Vergleichen und Gegenüberstellungen zeigt er auf, wie privilegiert wir in Deutschland die Sonne genießen können und wie unwichtig unsere kleineren Probleme seien, wenn wenige Ländergrenzen weiter Kinder erschossen und Städte zerstört werden.

„Versuch den Sonnenschein zu genießen
Während zwei Landesgrenzen weiter Soldaten schießen
Und Nuklearraketen sich neu positionieren
Ich habe zu kämpfen mit Heuschnupfen und Bienen
Während traumatisierte Frauen und Kinder aus Osteuropa fliehen

Im Februar droppte Edgar Wasser sein Album „wtf irl”. Seit Beginn des Jahres releaste er dafür Singles wie „WTF”„Tanz, tanz”„Woke” oder „Hotline”. „Es ist Sommer” ist nun die zweite Single nach seinem Album, im Mai veröffentlichte er bereits „Kaliumcyanid”.

PA Sports feat. SØVA – Fahr los (prod. AXL & SØVA)

Nur wenige Wochen nach der ersten gemeinsamen Single releast die Kollabo aus PA Sports und SØVA ihren zweiten gemeinsamen Track „Fahr los”. Das neue Life-is-Pain-Signing übernimmt nicht nur die gesangliche Hook, sondern auch die Produktion gemeinsam mit AXL. Auf einem ruhigen Gitarrenbeat überzeugt PA mit druckvoller Stimme.

„Der Pain, er macht dich hart, wenn du hier in meiner Welt lebst
Wenn die meisten in dir nur Geld sehen
Drück weiter aufs Gas, atme Nikotin und Fahrtwind
Denke an die paar Brüder, die noch immer da sind”

Ende Mai releasten PA Sports und SØVA ihre Single „Exodus”. Für SØVA begann damit ein neues Kapitel, der Einstieg bei Life is Pain. Der Labelboss veröffentlichte letztes Jahr „Desperadoz 3” mit Kianush. Nach dem Kollabo-Album releaste PA Singles wie „Verlasse dich” und war als Feature-Gast auf „3” von Fard und „Echt” von Hamzo 500 zu Gast.

Art – Bester Fehler (prod. Achtabahn)

Nach seinem Debütalbum legt Art direkt nach und releast die Single „Bester Fehler”. Er beschreibt eine vergangene, intensive Beziehung, die sich mal falsch und mal richtig anfühlte, allerdings keine Perspektive hatte. Der poppige Sound passt gut zu der Stimmung des aufkommenden Sommers. Passend dazu fährt der Kölner für das Musikvideo in die Sonne Griechenlands.

„Wir waren Zeugen, aber machten keine Aussagen
Bauten Scheiße, aber wollten sie nicht ausbaden
Ja, wir konnten alles machen wir hatten die Auswahl
Ich hab gedacht es würd sich auszahlen”

Im letzten Monat releaste Art sein Debütalbum „Spirit of Ecstasy”, aus dem er zuvor Singles wie „Belgisches Viertel”, „Rubinroter Wein”„Nebel”, „Jalousien” oder „Bubblegum” auskoppelte. „Bester Fehler” ist nun die erste Single des Kölners nach seinem Album.

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