Start Blog Seite 377

Newcomerin Hava gibt dir einen Korb [Video]

Hava hat nix zu verschenken. Außer einem Korb ist nix drin. Das Video wurde passenderweise auf einem Basketball-Court gedreht.

Das Video hat bereits über eine Million Aufrufe und mehr als 6.000 Kommentare gesammelt. Darunter nicht nur Nettigkeiten.

Auf die üblichen „Geh in die Küche“-Sprüche gibt die Newcomerin auf ihrem Insta-Profil die Antwort – und bricht zugleich eine Lanze für ihre Kolleginnen Nura, Shirin David, Juju und Loredana: „Während Eure eigene Mutter täglich für Euch in der Küche steht, weil ihr kleinen Kinder nicht mal ein Brot schmieren könnt, wollt ihr mir was von ‚geh in die Küche‘ erzählen?“ fragt Hava.

Und weiter: „Nachdem ich gekocht und meine Wäsche aufgehangen habe, begebe ich mich ins Studio und nehme paar Hits auf und kann die Miete meiner geliebten Mutter bezahlen. Während Ihr vor Eurer Playsi hockt und Küchen-Witze kommentiert.“

Morlockk Dilemma – Der Himmel kann nicht warten (Audio88-Remix)

Der Himmel kann immer noch nicht warten. Morlockk Dilemma hat sich von Audio88 einen neuen Beat unter den Arsch bzw. unter den Text schrauben lassen.

Und das klingt dann so:

Der Song selbst stammt von seinem kommenden Album „Herzbube“. Die Version von Audio88 ist im Rahmen eines Remix-Contests entstanden. Sie läuft aber außerhalb der Wertung.

Tracklist: Shindy – Drama

8

Nach mehreren Wochen Verschiebung ist es am Freitag soweit. „Drama“, Shindys viertes Soloalbum erscheint.

Auf Genius gibt es nun bereits die Tracklist des Albums. Was auf dieser übrigens auffällt: Offenbar zieht der Bietigheimer den Nuller-Jahre-Style vor durch.

Darauf weisen die Interludes hin. Diese Skit-artigen Zwischenspiele waren fester Bestandteil von Ami-Rap-Alben seit den 90ern, bis hinein in die 2000er.

Features gibt es aber wohl keine. Bisher veröffentlicht wurden die Singles „Dodi“, „Affalterbach“, „EFH“ und „Nautilus“.

01 Bietigheim Sunshine
02 EFH
03 Babyblau
04 Dodi
05 Oud Interlude
06 Raffaello
07 Affalterbach
08 Honigtopf
09 Playerhater Interlude
10 Nautilus
11 Babygirl
12 Drama
13 MMM
14 Shoot
15 Rapsuperstar Interlude
16 Rapsuperstar

[amazon box=“B07MT1W25Y“]

Review: Kalim – Null auf Hundert

9

2014. Kalim veröffentlicht mit  „Sechs Kronen“ sein Debüt bei Alles oder Nix. Alle lieben es. Die JUICE vergibt bei Mixtapes zwar keine Kronen-Wertungen, aber zumindest in die Nähe der namensgebenden Höchstwertung hätte Kalim durchaus vordringen können.

2016. Debütalbum. „Odyssee579“. Der markige 90’s-G-Funk weicht einem modernen Soundbild, der Charakter Kalim wird finsterer und skrupelloser. Alle lieben es. Songs wie „Plan B“, „Zahltag“ und „8QM“ liefern noch heute Zeugnis von einem der vielversprechendsten Straßenrap-Newcomer überhaupt. Unbändiger Hunger und eine serifenlose Wortwahl ohne große Umschweife machen Kalims erstes Album noch heute zu einem Must-Hear.

2017. Das berüchtigte zweite Album. Die Messlatte liegt hoch. „Thronfolger“ überspringt sie. Kalim perfektioniert seine eigene Formel. Er bleibt hart, unzähmbar, hat aber mit Songs wie „Tresi“ und „38er“ veritable Hits im Gepäck, außerdem die halbe deutsche Straßenrap-Elite zu Gast. Alle lieben es.

2018. Kalim steht nicht mehr bei Alles oder Nix unter Vertrag. Neuerdings veröffentlicht der Hamburger übers Major Universal. „Safe“ soll noch dieses Jahr ein Album erscheinen, verkündet er. Tut es nicht, nur die Single „Offenes Verdeck“ gibt es. Plötzlich proklamiert Kalim, er sei ein Rockstar, der mit offenem Verdeck durch Hamburg cruisen und seinen Vorschuss verballern würde. Der zornige Gewalttäter mit gefährlich kurzer Zündschnur weicht einem Travis-Scott-Verschnitt, der offenbar lieber die Füße hochlegt als Schulden einzutreiben.

2019. Mit fast einem Jahr Verspätung erscheint „Null auf Hundert“. Der Titel muss irgendwie verdreht worden sein. Kalim geht von Hundert auf Null in nur einem Album. Wo einst Energie, Aggression und glaubhafte Emotionen waren, herrschen nun Gleichgültigkeit, Ideenarmut und Monotonie vor. Der kraftvolle Vortrag von damals wird zwar technisch weiterhin umgesetzt, verhallt aber lasch im Nichts. Kalim scheint sich selbst nicht mehr zu glauben, was er da erzählt. Man stelle nur mal die Handfeuerwaffen-Hymne „sig sauer“ neben ihren großen Bruder „38er“. Während „38er“ den Hörer aufrüttelt und mitreißt, fühlt sich „sig sauer“ an wie ein seelenloser Filler – dabei soll der Song ohne Frage einen der Leuchttürme auf „Null auf Hundert“ darstellen.

Kalims Alben funktionierten schon immer so. Einzelne Highlights trugen den Langspieler. Was dazwischen geschah war gut, verdichtete die Atmosphäre, vertiefte den authentischen Straßen-Charakter Kalims, stellte aber vor allem die Weichen für den nächsten Ausbruch. Während „Thronfolger“ mit „VVV“ in einem unvergesslichen Gänsehaut-Moment gipfelte, stellt „Null auf Hundert“ unverfrorenerweise „Offenes Verdeck“ ans Ende der nur zwölf Songs. Eigentlich eine kompakte Länge, zumal lediglich „1 L henny“ überhaupt die 3-Minuten-Marke knackt. Doch nicht mal als halbstündige EP fühlt sich „Null auf Hundert“ interessant an. Jeder Song klingt wie der davor und der danach. Packende Momente, wie sie bisher Kalims Steckenpferd waren, bleiben komplett aus. Komplett.

Klar, die Produktionen sind trotz ihrer ermüdenden Gleichförmigkeit und der Reißbrett-Kompositionen hochwertig. Kalim ist und bleibt außerdem ein begnadeter Rapper, daran ändert auch ein uninspiriertes Album voller Füllmaterial nichts. Aber egal, wie viele Liter Henny Kalim und seine austauschbaren Gastrapper sich in den Wanst würgen – „Null auf Hundert“ klingt nicht, als hätte irgendjemand der Beteiligten Spaß an der Albumproduktion gehabt.

Dem zornigen, hungrigen Jungen von der Straße, der am „ZahlTag“ so authentisch wie mitreißend über die Stränge schlägt und auf „1994“ ernsthaft über die Schattenseiten seines Handelns sinniert, weicht einer leblosen Hülle, die sich zwar nach wie vor auf die technische Umsetzung der eigenen Formel versteht, emotional aber völlig abgekoppelt von der eigenen Musik zu sein scheint. Davon liefert selbst das nichtssagende Cover Zeugnis ab. Bleibt nur zu hoffen, dass „Null auf Hundert“ ein Aussetzer bleibt und Kalim sich nicht in die endlose Reihe generischer 808(15)-Straßenrap-Klone einreiht.

[amazon box=“B07NB9BK5R“]

„Skylines“: In der neuen Netflix-Serie steckt 100% Deutschrap

5

Nach „4 Blocks“ und „Dogs of Berlin“ kommt „Skylines“: Die vierte deutsche Original Netflix-Serie bietet jede Menge Deutschrap auf. Ab dem 27. September ist sie weltweit auf dem Streamingdienst verfügbar.

So sind u.a. Azad, Nura, Olexesh, MC Bogy, Nimo und Azzi Memo zu sehen. Allerdings: Wie man an „Dogs of Berlin“ gut sehen konnte, sind schauspielende Rapper*innen keine Garantie für eine authentische Serie.

„Hoffentlich auch die kritische HipHop-Community begeistern“

Es sei jedoch von Anfang an wichtig gewesen, den HipHop Aspekt der Serie ernst zu nehmen und die beteiligten Musiker so weit wie möglich in die Produktionsprozesse einzubinden, so Showrunner & Head-Autor Dennis Schanz:

Die Rapper, Produzenten und DJs, die bei Skylines vor und hinter der Kamera dabei sind, sorgen für die nötige Qualität und Authentizität, um hoffentlich auch die kritische HipHop Community für unsere Geschichte zu begeistern.

Darum geht’s

Rap-Produzent Jinn (Edin Hasanovic) bekommt ein verlockendes Angebot vom legendären Label Skyline Records. Als der Bruder von Rapstar und Labelboss Kalifa (Murathan Muslu) aus dem Exil zurückkommt und seinen Anteil will, geht der Ärger aber richtig los. Rap, Finanzen und Organisierte Kriminalität prallen mit voller Wucht aufeinander.

Hier schon der erste Teaser:

Tracklist: Ufo361 – Wave

9

Ufo361 veröffentlicht die Tracklist von „Wave“. Sein nächstes Album erscheint am 9. August.

Damit sind nun auch alle Features bekannt. So werden sich neben dem Hauptdarsteller Ufo jede Menge prominente Namen auf „Wave“ tummeln. Dabei sind u.a. Rin, KC Rebell, Kontra K sowie der US-Rapper Gunna.

Das Album ist quasi Ufos Wiedergeburt nach seinem groß verkündeten „Tod“. Das angekündigte Karriereaus entpuppte sich als Spiel – wie von den meisten auch erwartet worden war. Schließlich läuft es bei dem Berliner gerade wie noch nie.

Die vollständige Tracklist:

01 Wave
02 Richard Millie
03 Shot feat. Data Luv
04 On Time feat. Gunna
05 Irina Shayk
06 Next feat. Rin
07 Monster feat. Kontra K
08 Warum willst du mich
09 Lost feat. Yung Hurn
10 4:30
11 Nummer feat. RAF Camora
12 Pass auf wen du liebst
13 Swiss Made feat. KC Rebell
14 Gib Gas feat. Luciano
15 Nike Leggins
16 Poseidon
17 Keiner da, wenn du suchst

[amazon box=“B07QXT9HBD“]

Kalim feat. Reezy – Wohin du willst (prod. Bawer & Brasco)

Wohin, fragte einst ein gewisser Ercandize (die Älteren werden sich erinnern) – und Reezy und Kalim haben ein paar Jahre später die passende Antwort: Wohin du willst.

Steig einfach in den BMW X6 ein. Und schon geht’s los. Der Song kommt sommerlich-unbeschwert daher. Allerdings beschleicht einen beim zweiten oder dritten Hören doch das Gefühl, das alles schon mal irgendwo gehört zu haben.

Naja, zumindest auf Kalims neuem Album „Null auf Hundert“ ist das ja auch der Fall – da stammt der Track nämlich her.

[amazon box=“B07NB9BK5R“]

Augen Husky: Olexesh kündigt neues Album an

0

Olexesh wird demnächst sein neues Album „Augen Husky“ veröffentlichen. Das kündigen Celo & Abdi via Instagram an.

Neben dem Titel, der sich auf Olex‘ blaue Augen bezieht, verraten sie auch bereits das Releasedate. Das fünfte Studioalbum des Kranichstainers wird am 13. September erscheinen.

Auch das Cover gibt es bereits zu sehen. Sein letztes Album „Rolexesh“ erschien 2018. Es war sein bisher erfolgreichstes.

https://www.instagram.com/p/BzkXoorIdlx/

[amazon box=“B07TMRSP46″]

Wir haben letztes Jahr mit Olexesh über alle seine bisherigen Releases gesprochen. Check hier den großen Diskographie-Talk mit Alex Barbian:

https://www.youtube.com/watch?v=F6uhtuqGS88

Und vor zwei Jahren erzählte er bei uns drei Real Rap Stories. Check hier die Sendung mit Skinny:

Real Rap Stories #1: Olexesh (rap.de-TV)

Featured