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Olexesh verspricht noch ein Album dieses Jahr

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Dass Olexesh immer eifrig ackert und seine Releasedichte immens ist, ist ja bereits bekannt. Aber das übertrifft dann doch so ziemlich alles.

Nachdem der Bratan erst vergangenen Freitag seine Platte „Rolexesh“ veröffentlicht hatte, möchte er noch in diesem Jahr mit einem weiteren Album nachlegen.

Zwei Kriterien gilt es zu erfüllen

Wenn „Rolexesh“ den ersten Platz der Albumcharts ergattert und seine Single „Magisch“ in den Singlecharts auf Rang eins nachzieht, startet bereits kommenden Freitag der Vorverkauf für seinen nächsten Langspieler.

Dies verkündete er via Facebook an. Laut eigener Aussage wird die neue Platte „bitterböse und mies klatschen“.

Die erste Bedingung dürfte durchaus erfüllbar sein (Album auf #1 in den Charts). Was die zweite angeht, wird die Sache schon schwieriger: Deutschrap-Singles charten eher selten auf Platz 1.

https://www.facebook.com/Olexesh64/videos/1654159961335402/

 

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Le First kündigt neues Album an und veröffentlicht erstes Video

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Le First meldet sich zurück und veröffentlicht sein Video zum Song „Katatonie“. Der Beat wurde von Les Deux produziert.

Der Titel vom Song „Katatonie“ bedeutet so viel wie „Anspannung von Kopf bis Fuß“.

Der gebürtige Berliner spittet in gewohnter Manier mehrsprachig. Neben den vorrangig deutschen Lyrics ergänzt er immer wieder französische Lines.

Album steht in den Startlöchern

Die Single gehört dem am 6. April erscheinenden Album „Dekaden“ an. Gastbeiträge werden Chakuza, Liquit Walker, Mach One sowie Mest abliefern.

Welcher Featuregast auf welchem Track erscheint, behält Le First noch für sich.

Hier die Tracklist:

  1. Dekaden (Intro)
  2. Rapport
  3. Asozial & Fame 2 (feat.)
  4. Katatonie
  5. Helden der Jugend (feat.)
  6. F.I.R.S.T
  7. CDM
  8. Vielleicht (feat.)
  9. BruderVaterMutter
  10. Souvenir
  11. Vergeben und Vergessen (feat.)
  12. Dekaden (Outro)

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Plusmacher kündigt neues Album „Hustlebach“ für Juni an

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Der Plusmacher kündigt das Album „Hustelbach“ an. Das wird er über sein kürzlich gegründetes Label Goldbr€uler Records unters Volk bringen.

Ab dem 1. Juni soll die Platte erhältlich sein, vorbestellt werden kann ab sofort. Die Beats wurden ausschließlich von The Breed produziert.

Der Titel ist eine Anlehnung an den Hasselbachplatz, an dem der Plusi aufgewachsen ist und der ein oder andere Euro verdient wurde.

Vor wenigen Tagen gab der Magdeburger bekannt, dass er sein eigenes Label Goldbr€uler Records gegründet hat. Als erstes Signing hat er sich seinen Kumpel Botanikker klar gemacht.

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Starke Statements von Megaloh zu Rassismus, Flucht & Erziehung [REALTALK #1]

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Vor vier Wochen haben wir die erste Folge unseres neuen Formates ‚Realtalk‘ aufgezeichnet. Musti und ich hatten an diesem Tag Megaloh und MC Bogy zu Gast und sprachen mit den beiden Berliner Legenden über die heißen Themen der zurückliegenden Wochen. Sehr kontrovers und spannend wurde unter anderem über den breiten Themenkomplex Rassismus diskutiert.

Besonders Megaloh holte hier weit aus und machte seinen Standpunkt in der am Fall des Klamotten-Herstellers H&M entflammten Debatte um rassistische Ressentiments und koloniale Denkmuster präzise deutlich. Weil die Werbekampagne des Unternehmens in seinen Augen allerdings lediglich ein Fall von vielen war, ging der Moabiter im selben Atemzug auch auf Alltagsrassismus, Kolonialismus, Flucht, Meinungshoheit, Erziehung und Kommentarkultur ein.

Weil uns Megas Statements so beeindruckt haben und wir euch die Wartezeit bis zur (schon bald erscheinenden) zweiten Folge ‚Realtalk‘ verkürzen wollen, haben wir die Highlights einfach noch einmal für euch zusammengeschnitten haben – viel Spaß!

https://www.youtube.com/watch?v=1Q80bbJ8G1M&feature=youtu.be

Review: Olexesh – Rolexesh

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Für „Rolexesh“ hat der unermüdliche Olexesh sich erstmals ein Jahr Auszeit von seinem zuverlässigen Releasezyklus genommen. Trotz des gigantischen Outputs hat der 385i’ler zwar ohnehin nicht ein einziges schlechtes Release zu verbuchen, so ein komplett rundes, von vorne bis hinten nachvollziehbares Album-Album gab es aber auch noch nicht. Die doppelte Entwicklungszeit hätte also genutzt werden können, um für „Rolexesh“ jedes Detail abzuschleifen und ein stringentes, zusammenhängend erzähltes Album zu fertigen, wie man es etwa von den Labelbossen Celo & Abdi gewohnt ist.

Gut Ding will Weile haben

Stattdessen gibt es einfach ein zweites Album als Dreingabe. Keine Sorge, auch ohne auf das ersehnte Magnum Opus zu bauen, stimmt es auf „Rolexesh“ an jeder Ecke. Dass es aus musikalischer Sicht wenig bis nichts zu beanstanden gibt, dürfte beim Anblick der folgenden Namen schon im Vornherein klar gewesen sein:  BazzazianThe CratezSott, die Bounce BrothasReaf, die Drunken Masters und Oster haben für „Rolexesh“ Hand angelegt. Zu viele Köche? Nope! Das instrumentale Uhrwerk tickt präzise und zuverlässig. Die Beats sind modern, einnehmend und punkten durchweg mit synthetischem, raumfüllendem Wumms. Kein Beat klingt wie ein andere, doch ebenso stört keiner das konsequente Gesamtbild.

Schade nur, dass von von düster-kalten Synthie- und Bassflächen dominierte Beatskelette bis auf das experimentelle LowFi Instrumental von auf „Chabba macht Parra“, das vorab ausgekoppelte „MOB“ und das abschließende „Kill für mich“ eher ausbleiben. Für mich persönlich sind es Songs wie „WEYAUU“, „Treppenhaus Authentic“ oder „Kranichstil“, die eben auf diese beklemmende, kühle Atmosphäre setzen, bei denen OL sein volles Potential entfalten kann.

Das heißt nicht, dass der Bratan seine vielseitigen Talente nicht voll ausspielt. Jeder Beat wird fachgerecht zerstückelt, mal hektisch, mal entspannt, aber stets abwechslungsreich, vielseitig und unberechenbar. Auf „Schüsse aus’m Benz“ wird mit Bonez MC aggressiv zu mustard’eskem Bay Area-Ratchet gebouncet, auf „MOB“ wird sich extravagant, wenn auch frech von A$AP Fergs „One Night Savage“ inspiriert, mit dem Beat treiben gelassen, auf „Idéal der Shit“ gibt es angespannte und verdammt präzise Triolen (übrigens auch mit A$AP-Anleihe) auf die Ohren. Olexesh ist und bleibt eine gottverdammte Rapmaschine, die jeden Beat kaputt macht. Keine Kompromisse, keine Unzulänglichkeiten.

Während es anfangs noch aussieht, als würde sich „Rolexesh“ rund um den mit dem Erfolg einhergehenden Lebensstil und die Zerrissenheit zwischen „Seiten im Treppenhaus für ’nen 5er frisch machen“ und „mit Rolex im Wert eines Kleinwagens am Handgelenk im Sternerestaurant sitzen“ drehen, entpuppen sich die Inhalte letztlich doch als eher beliebig. Langweilig oder austauschbar wird es dennoch nicht, nach Füllmaterial klingt hier nichts. Olexesh versteht sich nach wie vor darauf, mit kraftvollen Schlagworten Bilder und Situationen zum Leben zu erwecken.

Der Bratan stark wie immer

Für zusätzliche Abwechslung sorgen die durchweg hochkarätigen Gastbeiträge, die durchweg aus den oberen Rängen der Deutschrap-Manege stammen. Die sind gut platziert und gewählt, auch wenn Olexesh alleine stets am besten zur Geltung kommt. So ist „Rolexesh“ nicht das alles überschattende Meisterwerk geworden, hinterlässt in der makellosen Diskografie des jungen Energiebündel aber auch keinen Schnitzer – und den geneigten Rapfan wunschlos glücklich zurück.

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Olexesh – Rolexesh (Snippet) [Audio]

„Jetzt ist die Rolex echt“

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Olexesh bei der wundersamen Rapwoche mit Mauli & Staiger

Es ist Montag, und wir wissen alle, was das bedeutet. Nein, nicht die stumpfen Beschwerde-Posts bei Facebook – eine neue Folge der wundersamen Rapwoche mit Mauli und Staiger ist am Start.

Dieses Mal haben die beiden seit längerem mal wieder einen prominenten Gast. Niemand geringeres als der Bratan Olexesh bereichert die Runde.

Und mit seiner trockenen, lockeren Art fügt er sich sehr gut ein – ein witziges und interessantes Gespräch über sein Album, seine Jugend, wie er zum Rappen kam und den laut Staiger herausragenden Song „Hallo hallo“.

MC Bomber – Brockenexpedition Teil 3: Gefahr im Verzug [Video]

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MC Bomber haut den dritten Teil seiner Brockenexpedition raus. Der zweite Teil ist vor einer Woche erschienen. In unterhaltsamer Form gefilmt, besteigt der Bomber den Brocken im Harz, auch als Blocksberg bekannt.

Album schon bald am Start

Das zweite Soloalbum des Berliners „Gebüsch“ wird am 30. März über Frauenarzts Label Proletik erscheinen. Laut eigener Aussage will er mit der Platte das Dach Deutschraps erklimmen, sich draufsetzen und dort bleiben. Ähnlich wie den Brocken also – nur, dass er dort wohl kaum für immer bleiben will!

Zuletzt wurden die beiden Songs „Actiontrap“ mit Tiger sowie „Mekka der Dopeness“ vom anstehenden Album bereits veröffentlicht.

Skinnys Wochenrückblick KW9: Der witzigste Rapper der Welt und futuristische Videos von Rentnern

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Die neunte Woche des Jahres 2018 und dritte hintereinander, in der meine erste Amtshandlung jeden Montag darin besteht, mir die neue Folge von MC Bombers Brockenexpedition reinzuziehen. Pures Gold mal wieder, diesmal sogar actiongeladen. Die zweite Episode haben wir uns übrigens zusammen angeschaut – dabei kannst du uns hier beobachten. Aber was ging in den Tagen davor?

Bleiben wir dafür kurz bei Bomber: Für „Mekka der Dopeness“ wurde das witzigste Rapvideo aller Zeiten an den Start gebracht. Bomber turnt durch diverse Meme-Szenen der Deutschrap-Geschichte und pimpt dabei eine nach der anderen auf verdammt lustige Art. Wahnsinnig gute Idee, wahnsinnig gute Umsetzung – bitte mehr davon! Also nicht einfach kopieren, sondern mehr von diesem kreativen Wahnwitz.

Moment, gab es ja sogar: Die Fantastischen Vier, was man musikalisch auch immer vom Altherren-Rap-Quartett halten mag, haben ein Augmented-Reality-Musikvideo veröffentlicht. Also eine Art Game, das als Musikvideo via App durch deine Kamera gezockt wird. Probiere ich gleich aus, zur Umsetzung kann ich also noch nichts sagen – aber die Idee ist der Hammer!

Was auch der Hammer ist: Der Name von Plusmachers neugegründetem Label. Goldbr€uler Records heißt die Firma, mit der er nach der Schließung seiner Heimat bei Kopfticker offenbar sein eigenes Ding machen will. Goldbr€uler – wie krass ist dieser Name?!

Ansonsten kamen noch weniger bemerkenswerte Videos als die beiden oben genannten. Also aus rein visueller Perspektive – Chima Edes „Beichte“ ist austauschbar bebildert, geht in seiner Ehrlichkeit und poetischen Wortwahl aber ordentlich unter die Haut. Shadow030 und Manuellsen inszenieren sich in einem übertrieben stark gerappten Banger als „Hyänen“.

Quame65 hat es mit „Farbenblind“ geschafft, einen reflektierten, klugen und gehaltvollen Text auf melodische und tanzbare Art und zu verpacken – sollte man sich geben. Auch der erste Song von Saids und Brenk Sinatras gemeinsamem Album punktet mit smarter Selbstreflexion und einem verdammt starken Beat, bei dem die Synth-Orgel endlich mal nicht nach gammliger Amateur-Scheiße klingt.

So richtig bemerkenswert kam mir sonst nichts vor. Diloman und Kurdo haben ganz gut geliefert, Dexter, Waldoe und Kuchenmann sind – wie eigentlich immer – verdammt cool und entspannt unterwegs, Vega und Fard haben beide das geliefert, was man von ihnen erwartet. So richtig verkehrt war diese Woche also eigentlich gar nichts.

Der Freitag war aber voller Releases – bisher kam ich nur dazu, mir „Rolexesh“ anzuhören. Wie ich das finde? Kurzfassung: Super! Langfassung: Sobald dieser Artikel hier raus ist, schreibe ich die Review.

Abschließend noch ein betrübliches Thema:

Auf meine Bitte hin hat Damian aka Soulmade einen Nachruf an den kürzlich verstorbenen dude26 geschrieben, den wir veröffentlichten. Er hat wirklich schöne Worte in Gedenken an den talentierten Rapper und Produzenten gefunden, den ich leider nie persönlich kennen lernen konnte. Daher wollte ich auch, dass jemand aus seinem Umfeld letzte Worte an ihn richtet. Das selber zu tun erschien mir vermessen.

Ruhe in Frieden, dude!

 

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