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Antilopen Gang: Danger Dan kündigt Solo-Debüt an

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Danger Dan von der Antilopen Gang veröffentlicht am 01. Juni 2018 sein erstes Soloalbum „Reflexionen aus dem beschönigten Leben“. Produziert hat er das Album selbst.

Das Klangbild knüpft laut Pressetext an den Sound der Antilopen Gang an, bedient sich dabei aber auch bei Pop, Rock, Klassik, Reggae, A cappella und „irgendwelchem Quatsch, den er selbst nicht einordnen kann“. Als Co-Produzent fungierte Panik Panzer, gemischt wurde das Album von Roe Beardie.

Zuletzt releasede die Antilopen Gang ihr Album „Anarchie und Alltag“.

Die Tracklist zu „Reflexionen aus dem beschönigten Leben“:

01 Eine aufs Maul
02 Mein Heroin
03 Die Grundvoraussetzung
04 Drei gegen einen
05 Sand in die Augen
06 Wir lachen uns tot
07 Seit du gesagt hast
08 Mingvase
09 Die Prinzentragödie
10 Piss in den Käfig
11 Private Altersvorsorge 2
12 Die Verwandlung

Juse Ju feat. Danger Dan – Propaganda (prod. C.O.W. 牛) [Video]

rap.de präsentiert: Hello World Fest mit Olexesh, Veysel, Eunique, Capital Bra u.v.m.

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Hallo Welt – das Hello World Fest in Dortmund bringt ein paar große Namen auf die Bühne.

Im Juni werden Olexesh, Veysel, Capital Bra, Eunique, Soufian, Eno, Remoe sowie der Ami 6ix9ine die Westfallenhalle rocken.

Präsentiert wird das Ganze von rap.de. Und: Neben den bisher bekannten Namen wird es auch noch einen weiteren Headliner geben – der bleibt aber vorerst noch geheim.

Also, am besten vormerken: 23.Juni, Dortmund, Westfalenhalle. Weitere Einzelheiten folgen.

Tickets gibt es hier

Skinnys Wochenrückblick KW15: Antisemitismus-Debatte beim Echo, 187-Schikane & Bushido

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Ich glaube, ich bin den fünf Leuten, die diese Kolumne überhaupt verfolgen, eine Entschuldigung schuldig. Die Rückblicke lagen eine Weile brach, aber keine Sorge: The Subjektivität must go on. Diese Woche ist eine gute Wahl, um wieder einzusteigen, auch wenn es für mich einiges nachzuholen gibt – die letzten vier Tage war ich unterwegs. Donnerstag bei der Filmpremiere von Backspin und Porsche in Stuttgart, danach noch privat in München.

Bis eben galt es also, Hausaufgaben zu machen und das Verpasste aufzuarbeiten. Thema Nummer eins ist dabei wohl der Echo. Deutschlands renommiertester Musikpreis in Sachen Reichweite und Peinlichkeit. Vor allem letzteres spielt dabei für mich eine Rolle: Die Diskussion um Farid Bangs geschmacklose Auschwitz-Zeile ebbt nicht ab. Irgendwie ringe ich bei derartigen Themen immer ein bisschen mit meiner eigenen Zwiespältigkeit: Wenn Pseudo-Punk-Mumie Campino plötzlich wie ein referierender Drittklässler harsche Kritik von seinem Notizzettel abliest, dann finde ich das peinlich. Überhaupt hat der doch gar nix damit zu tun, will sicherlich nur etwas Promo mitnehmen und der versteht Rap ja sowieso nicht. Andererseits macht er sich halt gerade und übt die zuweilen auch notwendige Kritik.

Ich selber bin auch dauernd am kritisieren und will Missstände aufzeigen, Diskurs anregen. Warum fuckt es mich bei Campino plötzlich ab? Vielleicht weil es um die einzelne Zeile geht. Die ist zwar geschmacklos und im publikträchtigen Rahmen einer kindischen Wette entstanden, spielt aber lediglich mit der Grenzüberschreitung. Ein antisemitisches Statement stellt sie in meinen Augen nicht dar. Über die Zeile zu diskutieren vereinfacht den Sachverhalt enorm. Dabei ist es eher Farids bessere Hälfte, über die es zu diskutieren gilt – Songs wie „Apokalypse“ haben da deutlich mehr antisemitische Züge, wenn auch eher zwischen den Zeilen.

Als der Song erschien, ist es mir nicht einmal aufgefallen – das musste mir erst eine WDR Doku über genau dieses Thema vorkauen. Dass Antisemitismus leider auch in unserem eigentlich so weltoffenen Lieblingsgenre eine große Rolle spielt, war mir aber schon lange schmerzlich bewusst. Und mit diesem Verweis auf meine Kolumne „Skinnys Abrechnung #18: Antisemitismus im Rap“ von 2015 beenden wir das Thema für heute vorerst. Auf den kompletten Themenkomplex einzugehen und Kollegahs merkwürdigen, megalomanischen Wahn zu besprechen, bedürfte eines eigenen, weit umfangreicheren Artikels.

Es passierte schließlich noch so viel mehr: Etwa eine Razzia bei den 187-Mitgliedern Maxwell und Sa4. Ausgehend von den Informationen und Videos, die mir zugänglich waren, sieht das doch alles sehr nach Schikane aus. Dass das Posen mit Drogen und Waffen in Videos und sozialen Medien gerne Konsequenzen nach sich zieht, ist ja nichts neues. Aber Maxwells Wohnung während dessen Abwesenheit zu durchsuchen, nichts zu finden, den dann ankommenden Maxwell, der ganz offensichtlich kooperiert und keinerlei Widerstand leistet, derart aggressiv zu fixieren, nur um die ohnehin schon zerlegte Bude nochmal auf den Kopf zu stellen, scheint mir nicht sonderlich zielführend zu sein. Nun aber genug von all den madigen Themen, wenden wir uns erfreulicheren Dingen zu.

Es gab Albumankündigungen von Nazar und Bushido. Auf beide freue ich mich sehr. Nazars letztes Album „Irreversibel“ von 2016 gefiel mir wirklich gut, die gesamte Präsentation war beeindruckend rund, ich hoffe also, dass er daran anknüpft. Bushidos düsteres Artwork, das mich etwas an „7“, eines meiner Lieblingsalben von Bushido, erinnert, scheint schon vielversprechend. Ich hoffe sehr, dass Bushido sich auf „XX“ ausschließlich als übellaunigen Pöbler gibt – denn so gefällt er mir am besten.

Passend zum Stichwort: Sein Protegee Samra hat das erste Video unter Bushidos Stern veröffentlicht. Für „Rohdiamant“ hat Bu wieder im Produzentensessel Platz genommen und lässt seine charakteristische CCN-Handschrift durchscheinen. Samras verbissener Vortrag passt da hervorragend. Das scheint wirklich vielversprechend zu werden.

Auch Haze‘ Beitrag zum Rap x Falco Sampler kommt richtig gut. Die verwaschenen Gitarren von „No Time for Revolution“ sind die perfekte Grundlage für einen sturen Dannemann-Loop, zu dem auch Enaka seinen Beitrag geleistet hat. Richtig gutes Ding!

Auch Marsimoto lässt sich wieder blicken. Was ich davon halte, kann ich noch nicht genau sagen. Marsi-Projekte fühlen sich für mich immer erst als Album richtig gut an, Singles funktionieren da in meinen Ohren nicht wirklich. Aber das hat nichts mit der Qualität zu tun, sondern liegt einfach in der Natur der Sache.

Auf jedes Video einzugehen, würde hier nun vollkommen den Rahmen sprengen, deswegen rate ich bei Interesse dazu, einfach mal die rap.de Mainpage durchzuscrollen. Abschließend will ich nur noch kurz anreißen, wie enttäuscht ich von Ufo361′ Album „808“ bin. Eine derart langweilige, selbstmitleidige und oberflächliche Phrasendrescherei hatte ich trotz meiner Skepsis nicht erwartet. Ausführlicheres gibt’s dann wie immer in der Review.

Also dann: Adieu!

 

Die wundersame Rapwoche mit Mauli und Staiger #15 [Podcast]

Der Lieblingspodcast der rap.de-Redaktion, die wundersame Rapwoche, geht in die fünfzehnte Runde 2018. Dieses Mal haben Mauli und Staiger keinen Gast dabei – das tut der Unterhaltung aber keinen Abbruch.

Staiger erzählt ein paar Insider vom Echo, wo er spannendes erlebt hat. Jedenfalls, wenn man Stories rund um Farid, Bausa, Fler und diverse Großfamilien interessant findet. Und das tun wir doch alle – wenn auch nur heimlich.

Aber auch sonst ist wieder viel passiert – und die beiden kongenialen Gesprächspartner decken das alles in gewohnter Manier ab. Unterhaltsam sowieso, aber auch gewitzt und interessant.

 

Chakuza – Ich geh (prod. Rooq) / Allen & Jedem (feat. Marc Reis) (prod. Rooq & Produdez) [Audio]

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Chakuza droppt zwei weitere Singles: „Ich geh“ und „Allen & Jedem“ featuring Marc Reis. Die Beats dazu wurden von Rooq und Produdez produziert.

Die zwei Singleauskopplungen erscheinen auf dem dritten Teil seiner „Suchen & Zerstören“-Trilogie. Zuletzt veröffentlichte Chakuza ebenfalls zwei Tracks: „Bitterlemon“ und „Alles Easy“ zusammen mit Baba Saad.

Als Abschluss der Trilogie erscheint „Suchen & Zerstören 3“ am 4. Mai über Wolfpack Entertainment.

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Chakuza: „Suchen & Zerstören 3“ im Mai

Haze x Falco – No Time For Revolution (prod. Dannemann & Enaka) [Video]

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Die neue Single aus dem kommenden Falco-Album: Haze veröffentlicht das neue Video „No Time For Revolution“. Den Beat dazu haben Dannemann & Enaka produziert.

Auf ein Sample des Originals der Wiener-Rap-Ikone Falco interpetiert Haze den Song neu. „No Time For Revolution“ ist die zweite Single aus dem kommenden Falco Album „Sterben um zu Leben“. Auf dem Album interpretieren deutsche Rapper die größten Hits des 1998 verstorbenen Rap-Pioniers neu. Das Album erscheint am 25. Mai.

Zuletzt droppte Ali As seine Version von „Jeanny“ als Videoauskopplung. Außer Haze und Ali As sind noch 10 weitere namhafte Deutschrapper auf dem Album vertreten, darunter Kontra K, Sido und Sun Diego.

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Ali As feat. Falco – Jeanny (prod. Van der Toom) [Video]

Punch Arogunz – Vakuum (prod. Monroe) [Video]

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Punch Arogunz veröffentlicht sein neues Video „Vakuum“.

In dem Track battlet Punch Arogunz – platt gesagt – die Deutschrap-Szene. Dabei lässt er viele persönliche Erlebnisse einfließen, ohne groß Namen zu nennen. Der Beat kommt von Monroe und wagt einige überraschende Tempiwechsel. Punch lässt sich davon nicht aus dem Takt bringen, sondern bleibt mit seinem Flow stets in der Schiene.

„Vakuum“ ist die zweite Videoauskopplung aus seinem kommenden Album „Schmerzlos“, welches am 25. Mai erscheint. Zuletzt droppte er das Video „Auf der Jagd“.

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Punch Arogunz – Auf der Jagd (prod. Jay Ho) [Video]

Omik K feat. B-Real & Sen Dog – Puff Puff (prod. Defekto) [Video]

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Omik K droppt sein neues Video „Puff Puff“. Unterstützung dafür hat er sich von den beiden Cypress Hill-OGs B-Real und Sen Dog geholt.

Ein fetter Westcoast-Beat von Stammproduzent Defekto, Spanisch, Englisch und Deutsch: Omik Ks amerikanische Feature-Gäste passen wie angegosssen auf den Song.

Für das Video war der Leipziger Rapper kubanischen Ursprungs wie schon bei der ersten Videoauskopplung „Rataz“ in Los Angeles. „Puff Puff“ ist die dritte Single aus Omik Ks kommenden Album „COÑO“ nach „Oh Oh Oh“ zusammen mit Olexesh und „Rataz“. Das Album erscheint am 1. Juni.

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Omik K – Rataz (prod. Phatal Beatz) [Video]

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