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Umse – Kein Taxi (prod. Umse)

Auf seiner neuen Single „Kein Taxi” spricht Umse von einer Lebenssituation, in der gar nichts funktionieren will. Er beschreibt ein Gefühl der Depression, aus der er durch negative Schicksalschläge und Pech nicht herauskommt. 

„Zuletzt war ich noch guter Dinge, dass ich endlich klar komme, aber sei’s drum
Das Schicksal fickt einen immer noch am Liebsten zu einem ungünstigen Zeitpunkt
Der Sound und der Erfolg ist nur ein leichteres Siegesseil nach dem ich greife 
In meinem Kopf tobt ein Orkan, ich könnte schreien und dennoch bleibe ich lieber leise”

„Kein Taxi” ist die zweite Single zu der neuen Platte „Séparée”, die am 1. Juli erscheinen wird. Von den zehn Tracks ist bisher auch „Und ich lauf” veröffentlicht. Das letzte Album „Uno” droppte im Jahr 2020 in Zusammenarbeit mit Nottz. Für das letzte Soloalbum „Durch die Wolkendecke” trafen wir Umse zu einem Interview

65Goonz – Henny oder Jacky (prod. Dekkapa)

Egal ob Lean, Weed oder „Henny oder Jacky” – die 65Goonz erzählen auf ihrer neuen Single von Rausch-Abenden im Berliner Wedding. 

„Mache Cash jeden Tag, rauche Jibbits Nauener-Park 
Louis-Tasche an meinem Bauch, ich hab alles, was ich brauch
Scheine in meinen Jeans, manche grün, manche blau
Wedding-Cakes, San Fernando Valley, was ich rauch”

„Henny oder Jacky” droppt zeitgleich zu dem Album „Goon City”. In der Promophase koppelten OG Raijk und Polo65 außerdem die Singles „Traphouse Open”, „Paris” und „Outside” aus. Im letzten Jahr erschien ihr Debütalbum „Cash Me If You Can” und die Solo-EPs „Goonrich” von Polo65 sowie „Trappin‘ Before Rappin’” von OG Raijk.

Kwam.E und Aisha Vibes sind bei der Freestyle-Show DAENSN zu Gast

Credits: Danny Beyer

Kwam.E und Aisha Vibes stellen bei einem YouTube Format ihre Freestyle-Künste unter Beweis. Vor knapp einem Jahr startete „DAENSN die Freestyleshow”, ein Format, in dem zusammen und spontan Musik gemacht wird. Das DAENSN-Team lädt für jede Sendung zwei bekanntere MusikerInnen in die Show ein. Bis jetzt waren unter anderem MC Rene, Retrogott und Antifuchs zu Gast.

Die Sendung lebt von der Spontanität: Manchmal wird ein Thema vorgeschlagen, manchmal aber auch einfach drauf los gesungen und gespielt. Was dann aus der Mischung von Gesang und den unterschiedlichsten Instrumenten herauskommt, ist unkonzeptionell, aber gerade deswegen jedes Mal wieder abwechslungsreich. Neben der Musik tauschen sich Band und KünstlerInnen natürlich auch miteinander aus. Die neue Folge ist seit gestern online.

In der achten Folge, die knapp 40 Minuten lang ist, performen Kwam.E und Aisha Vibes. 

Kwam.E veröffentlichte Ende März seine letzte Single „Zehn Riesen”. Außerdem steht das Kollabo Projekt „Concret Cowboys 2” mit Tom Hengst in den Startlöchern. Aisha Vibes gewann durch die Sozialen Medien an Bekanntheit und droppte im Februar ihre EP „Vibes”.

Jan Delay – Alles Gut

Trotz der vielen aktuellen Probleme, ist bei Jan Delay noch „Alles gut”. In seiner neuen Single spricht er über Umweltverschmutzung, die globale Klimakrise und dass in diesem Problem nicht auf Grundlage der Fakten, sondern nach den Interessen der Wirtschaft gehandelt werde. Trotzdem versucht der Hamburger, sich von den Problemen nicht runterziehen zu lassen und strahlt Motivation sowie gute Laune aus. 

„Scheiß auf Jammern und Bedauern
Auf Tee trinken und Abwarten
Und lass uns irgendwas zaubern
Aus diesem Blatt voller Arschkarten”

„Alles gut” ist der erste neue Song seit einem Jahr. Im Mai letzten Jahres releaste Jan Delay das Album „Earth, Wind & Feiern” mit den Singles „Spass” zusammen mit seinem Absolute-Beginner-Partner Denyo, „Eule” mit Marteria und „King In Meim Ding”. Das letzte Album bekommt dieses Jahr eine eigene Tour und eine Live-Edition aus dem Hamburger Hafen.

O.G. Pezo – Zula (prod. Dokii & Niko Avgerinos)

 „Zula” heisst die posthume Single des verstorbenen Rappers O.G. Pezo. Auf dem Track grenzt er sich von anderen Rappern ab, indem er betont, dass er wirklich in der kriminellen Welt unterwegs sei und nicht nur darüber spreche – ein klassischer Song aus der Kombi Battlerap und Kriminalität. 

„Bin im Zula, pumpe Chief Keef, presse Kief
Jage Scheine wie auf Speed
Besser flieh, wenn ich schieß auf euch drecks MCs
Ihr seid Rapper, ich bin G”

Im November letzten Jahres teilte die Familie des Berliners mit, dass O.G. Pezo verstorben sei. Davor brachte der Berliner seine „Pezo Ep”, die „Wesh Wesh”EP und etliche Singles heraus. Im März gab das Team sowie die Familie um O.G. Pezo bekannt, dass sie seine dritte EP „Zula” posthum veröffentlichen werden. Die neue Platte, die er schon vorher selbst mitgestaltete und plante, erschien am 22. April. Nun wurde nachträglich ein Musikvideo für den Titelsong gedroppt.

Kurdo – Gift (prod. Zino & BTM Soundz)

Kurdo präsentiert seine neue Single „Gift”. Zu der Single gibt es ein Bundle und weitere unveröffentlichte Songs. „Gift” knüpft inhaltlich und soundtechnisch an die letzten Projekte von Kurdo an – es geht um die Schattenseiten des Lebens im Brennpunkt und darum, diese mit Alkohol vergessen zu wollen.

„Zwischen acht Milliarden Sündiger
Sie wollen die Wahrheit nicht hören
Denn die Lüge macht sie glücklicher
Zieh an der Kippe, spuck auf die Straße
Gucke hoch, lache jedes mal wenn ich versage”

Im Januar erschien Kurdos Album „Miserable” mit Tracks wie „NKT”, „Awimbawe” mit Capo und „Butterfly” mit Ngee. Die neue Single „Gift” leitet eine eigene Edition des Albums ein. Von nun an kann man die „Miserable Gift Edition” zusammen mit einem T-Shirt und fünf neuen Tracks bestellen. Auf „Miserable” noch nicht zu hören waren „Gift”, „Narben”, „Awe”, „Sierra Leone” und „Rote Augen”. 

Nu51 x Sugar MMFK – Fusion (prod. 1lxtellem & TBZ)

Nu51 und Sugar MMFK veröffentlichen ihre neue Single „Fusion”. Auf dem Track zeigen die beiden Unverständnis für Leute, die sich mit dem Ghetto schmücken würden, indem sie meinen, sie kämen aus dem Brennpunkt und dealten Drogen, obwohl das nie der Fall war. Im Kontrast dazu betonen Nu51 und Sugar MMFk, dass sie wirklich von der Straße kämen und die Schattenseiten miterlebt haben.

„Du solltest lernen in deinen Schuhen zu gehen
Du musst verstehen um nicht nur zu reden
Du solltest lernen hier im block zu stehen
Denn dein Kopf kostet acht bis zehn”

„Fusion” ist der Titelsong zu dem gleichnamigen Kollabo-Album der beiden. Die Platte erscheint am 27. Mai. Vor zwei Wochen startete ihre Promophase mit der ersten Single „Heimspiel”. Erst im April droppte Nu51 seine EP „Jetzt oder Nie” mit der Single „Frage & Antwort”. Ende letzten Jahres kam der „Bantu Nation Sampler Vol. 1”, zu dem beide Solo- und Feature-Tracks beisteuerten und der mit „Lass Laufen 2” ein Track nur von den beiden beinhaltete. 

Omar – Unser Song (prod. College & Taivo)

Omars neue Single „Unser Song” richtet sich an alle Gleichgesinnten, die die Krisen des Blocklebens kennen. Auf dem Track reflektiert er über seinen Werdegang und welche Schattenseiten sein Leben in der Kriminalität mit sich brachten. Außerdem zeigt Omar Reue gegenüber seinen Eltern.

„Und immer wenn ich mit roten Augen nach Hause komm
Liegt Mama schweigend auf meiner Seele so wie Beton
Für alle Jungs, die gerade mit Minus aus Spielo kommen
Das hier ist unser Song, das hier ist unser Song”

Anfang des Jahres releaste Omar sein Album Tek Tek”. Zuvor veröffentlichte er die Singles „Ballermann”, „Mama weiß”, „Noch Ein Drehen”, „Hier im Viertel”, „Dritte Welt” zusammen mit AK 33 und „Habibi” mit Kolja Goldstein. Nach dem Album meldete sich Omar mit der Single „Dealer” zurück.

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