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Nura – Niemals Stress mit Bullen (prod. Drunken Masters)

Nura veröffentlicht mit dem Song „Niemals Stress mit Bullen” eine Single, die mehr Wahrheiten und Aussagekraft mit sich bringt als die gesamten Reden mancher Politiker*Innen. Sie macht unmissverständlich klar, was es heißt, eine PoC zu sein und wie weit wir von Gleichberechtigung entfernt sind. Ganz nach dem Motto „check your privilege” zeigt sie in dem Track auf, dass in unserer Gesellschaft rassistische Strukturen vorherrschen. Dabei verleiht der basslastige Beat von den Drunken Masters den provokanten Lines genau den richtigen Vibe.

„Seit Dezember unbefristet, scheiß auf Krone, Vogue und Bravo
Ihr kriegt mich nicht aus Deutschland, so wie Deutschland aus der NATO
Ich flirte am Pegida-Stand, die waren alle aggro
Und wurde nicht geklärt wie der Mord an Oury Jalloh

Nura ist in diesem Jahr musikalisch höchst produktiv und veröffentlicht regelmäßig Videosingles. Neben dem neuen Track erschienen bereits die Songs „On Fleek”,  „Lola”, „Ich War’s Nicht” und die Doppelsingle „Fotze Wieder Da / Hier Oben”. Zudem ist sie auch auf dem vor Kurzem veröffentlichten Song „Fall” zusammen mit Ahzumjot zu hören und brachte gemeinsam mit Disarstar „Trauma” raus.

„Du weißt, dass es Haft ist”: Dokumentation über Haftbefehl

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Credit: Amazon Music

Haftbefehl liefert den Stoff aus dem Doku-Träume gemacht sind. Gerade zu Albumpromophasen reiht sich ein Beitrag an den nächsten, alle wollen ein Stück vom Offenbacher. Nun veröffentlicht Amazon Music die Doku „Du weißt, dass es Haft ist”. Im 25 minütigen Film kommen Weggefährten, Kollegen und Freunde zu Wort und äußern sich zum Mythos Hafti.

Die Doku begleitet Haftbefehl während der Entstehung seines Albums. Immer wieder äußern sich andere bekannte Künstler zu seinem Schaffen, seiner Kreatvität und der Aura, die ihn umgibt. Unter anderem kommen Xatar, Farid Bang, Casper und Bazzazian zu Wort. Alle eint eine Feststellung – Haftbefehl ist der letzte große Rockstar und die Stimme von mehr als einer Generation.

Auch Feuilleton-Journalisten und Label-Manager werden im Film gezeigt. Sie besprechen den Einfluss, den Hafti auf Kultur, Sprache und Wahrnehmung hatte und hat. Natürlich äußern sich alle Beteiligten auch zu der omnipräsenten Legende, die ihn schon lange verfolgt – das ständige Zuspätkommen.

Die Doku ist in der Amazon Music App verfügbar. Am 30. April erscheint „Das Schwarze Album” von Haftbefehl. Vorab hat er schon einige Singles veröffentlicht, namentlich „Leuchtreklame”, „Du Weisst Dass Es Haft Ist”, „Wieder Am Block”, „Leben Leben” und „Offen / Geschlossen”.

Xaver & MotB – Vorderhaus

Xaver und MotB veröffentlichen ihre neue Single „Vorderhaus”. Die Berliner Connection liefert einen entspannten Vibe, der vor allem auch durch den Beat mit Piano-Sample transportiert wird. Im Video stehen die beiden draußen in der Natur und performen den Track in Form einer Livesession.

„Füll nach bis ich voll bin
Oh shit, brauch kurz danach ein Glas voller Volvic
Reich mir das Mic und jeder Takt wird vergoldet
Reich mir den Joint und der Tag wird vergeudet”

Vor Kurzem war Xaver als Feature-Gast auf „LBlatt” von KazOnDaBeat am Start. MotB veröffentlichte zudem die EP „Joga Bonito” zusammen mit Nali, auf der Xaver auf „Weltmeister” dabei war.

Edo Saiya – Sarg (prod. Safin)

Edo Saiya veröffentlicht seine neue Single „Sarg” und zeigt sich im Video in einer prunkvollen Kirche. Auf einen für ihn typisch experimentellen Beat von Safin rappt er darüber, wie schnell die Zeit vergeht und worauf es im Leben wirklich ankommt – seiner Meinung nach nicht auf materielle Dinge. Denn er möchte zufrieden sein, wenn er – wer weiß wann – seine Augen zum letzten Mal schließt.

Erst, wenn ich im Sarg lieg
Trag ich einen Anzug
Immer alles anti
Aber eigentlich ist ganz gut
Immer, wenn es blank liegt
Immer, wenn es abspult

Mit der heutigen Videosingle kommt auch sein neues Album „X6” mit insgesamt 26 Tracks auf den Markt. Eigene Songs wie „Hilf mir”, „Shawty”, „Warum” und „Paradox6n” veröffentlichte der Emorapper aus Köln bereits seit Anfang des Jahres.

Takt32 feat. Montez – Jungs Wie Wir (prod. Aside)

Takt32 veröffentlicht eine weitere Single aus seinem kommenden Album „Demut & Größenwahn”. Die Nummer heißt „Jungs Wie Wir” und featuret Montez. Im Track spricht Takt direkt zu seiner Mutter und versichert ihr, dass sie sich keine Sorgen mehr um ihren Sohn machen muss.

„Mama, wenn ich morgen nicht nach Hause komme
Hatt ich alles, was man sich mit Geld nicht kaufen konnte
Manchmal kommt nicht alles, wie es laufen sollte
Doch sich selbst ist besser, als dem Applaus zu folgen”

Takt32 musste die Veröffentlichung seines Albums „Demut & Größenwahn” zwar um ein paar Wochen verschieben, trotzdem versorgt er seine Fans weiter mit Singles. Zuletzt erschien „Nimm und Renn”, im Dezember droppte er „Bis Auf Den Letzten Cent” zusammen mit Vega.

Jack Orsen – Schleudersitz (prod. Brettaz)

Jack Orsen veröffentlicht mit seiner neuen Single Schleudersitzeinen eindeutig zweideutigen Track mit vielen Anspielungen auf ein alleiniges Liebesspiel. Der entspannte Beat von Brettaz sorgt jedenfalls für die richtige Atmosphäre zu diesem Thema. Die Battlerap-Legende weiß aber immer noch um den eigenen Stand und bezeichnet sich selbst weiterhin als Maschine.

„Wie soll ich sagen, du machst aus mir einen echten Mann
Es gibt nur dich, mich und meine rechte Hand
Ich hab aufgehört zu zählen, die Nächte, die ich dank deines Daseins
in deinen vier Wänden verschwand”

Mit dem neuen Track releaset die Berliner Größe auch sein neues Album „Raproboter”. Im Vorfeld sind bereits die Videosingles „Klimawandel” zusammen mit Kool Savas und „Denk an Mich” gemeinsam mit Miss Platnum erschienen.

Aisha Vibes – Alley Oop (prod. Aside)

Aisha Vibes veröffentlicht ihre neue Single „Alley Oop”. Neben jeder Menge Basketball-Referenzen darf natürlich auch das genretypische Flexen nicht zu kurz kommen.

„Ich deck nicht, ich tackle den Beat
Es gibt keine Battles mit mir
In Action wie Shaquille O’Neal
Aber eigentlich bin ich voll lieb”

„Alley Oop” ist erst die dritte Single von Aisha Vibes. Bisher veröffentlichte sie außer der aktuellen Nummer noch „Undercover” und „Korb”.

Animus – Exodus (prod. Chris Jarbee)

Animus wirkt auch durch seine neue Single Exodus bereit, mit der Vergangenheit abzuschließen. Im Video sind einige Bilder und kurze Clips von seinen Anfängen zu sehen, was das Ganze sehr persönlich macht. Der Beat von Chris Jarbee ist ruhig und lässt dem Text genügend Raum.

Ich will der Jugend beweisen, dass du die Street nicht brauchst
Denn wenn du ihn vertraust, dann kommst du nie mehr raus
Zähle nur noch auf den einzigen Heiligen
Und sonst brauch ich keinen Rücken, um mich zu verteidigen

Der neue Track stellt die fünfte Singleauskopplung des neuen Albums „Beastmode 4”, das am 23. April erscheinen soll, dar. Zuerst erschien „EGJ” gemeinsam mit Bushido und Saad. Danach folgten die Songs „Bars”, „Animus vs Straße” und „Krone” gemeinsam mit Ziya.

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