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Reportage: „Fick die Cops“ – Wieso hassen Rapper die Polizei?

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STRG_F ist ein neues, investigatives Rechercheformat vom NDR. Ein junges Team von Reportern und Autoren versucht Antworten auf teils komplexe Fragen zu finden.

STRG_F-Reporter Johannes Edelhoff geht in dieser Episode auf die Straße und trifft sich mit Rappern, Fans und Polizisten. Er geht der Frage nach, wieso Polizisten im HipHop/Rap gehasst und verachtet werden.

Rapper_innen schildern ihre Perspektive

Unter anderem mit Tamas wird über dessen Verhältnis mit der Polizei gesprochen. Dabei geht es auch um dessen Song „Fick die Cops“, den das Team neben Haftbefehls „CopKKKilla“ von einem Chor hat einsingen lassen.

Auch Rapper Armageddon kommt zu Wort und zeigt seinen Standpunkt auf. Rapperin Eve liefert internationalen Input zur Thematik und berichtet von persönlichen Erlebnissen aus vergangenen Tagen.

Interview mit Pimf: „Aus Business-Perspektive habe ich mich häufig nicht besonders clever angestellt“

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Pimf ist noch jung. Trotzdem ist er bereits ein alter Hase im Geschäft. Nachdem er vor sechs Jahren durch seine erste Teilnahme am Videobattleturnier VBT das hessische Hofgeismar auf der HipHop-Landkarte platziert hatte, releaste er mit „Memo“ und „Justus Jonas“ in der Folgezeit zwei Soloalben, deren Songs er jeweils auf unzähligen Bühnen der Bundesrepublik zum besten gab. Dieser Tage steht Pimf nun mit einem neuen Projekt in den Startlöchern, nimmt uns mit in die „Windy City“. Auch wenn die Platte kompakter gehalten ist als ihre Vorgänger, ist sie nicht minder ausdrucksstark. Basis der EP war ein befruchtender Ausflug nach Chicago, Tenor der Musik sind nach wie vor vertrackte Gefühlslagen eines grundehrlichen Skeptikers.

Du warst in Chicago und hast dich Hals über Kopf so sehr in diese Stadt verknallt, dass du deine Gefühlswelt direkt musikalisch festhalten musstest, richtig?

Ganz genau! Letztes Jahr im November habe ich relativ spontan ein ziemliches Schnäppchen gemacht und habe mich ohne lange Planungen auf den Weg in die „Windy City“ gemacht. Eigentlich habe ich mir gar keinen weltbewegenden Trip erhofft. Ich bin insgesamt ein großer Fan der Staaten, hatte Chicago aber gar nicht so wirklich weit oben auf meiner To-do-List. Als ich ankam, hat mich die Stadt dann aber direkt geflasht. In den Straßen war trotz Kälte und Dunkelheit die ganze Zeit Action. Das hat mich alles so sehr inspiriert, dass ich, so kitschig es auch klingt, an den Abenden angefangen habe, in meiner Hoteltoilette Texte auf einen kleinen Notizblock zu kritzeln.

Daraus sind dann die Texte für die EP entstanden?

Ja, genau! Ich saß einige Nächte dort, habe über mein Handy Beats gepumpt, meine Gedanken und Eindrücke von draußen ganz einfach niedergeschrieben und die Sachen direkt roh in mein Handy eingerappt. Mit diesen Skizzen konnte ich dann tagsüber gleich Material für die Videos aufnehmen. Wieder Zuhause angekommen habe ich die Songs dann nochmal professionell aufgenommen … Glücklicherweise haben sich die Sachen, die ich aus Amerika mitgebracht hatte, ideal an die Tracks angefügt, die bereits kurz vor der Reise in Deutschland entstanden waren. Der Grundstein für die EP ist definitiv in Chicago  entstanden. Das war wirklich verrückt, weil ich noch nie so straight einen Vibe kanalisiert und die Sachen im Anschluss so unverändert belassen habe …

Vor einigen Jahren ist mit „Alt und Jung“ ein Track von dir ziemlich viral gegangen, in dem du erzähltest, „fremde Kontinente nur aus dem Fernsehen“ zu kennen. Jetzt, wo du Städte wie Chicago bereist hast, stellst du relativ ernüchternd fest, dass „aus unbekannt […] einfach bekannt“ wurde und deine Traumvorstellungen dieser Orte durch deine Erlebnisse eher gelitten haben. Auf der anderen Seite betonst du, dass dich die „Windy City“ stark fasziniert und inspiriert hat. Bist du froh, manche Wirklichkeit gegen die Illusion eingetauscht zu haben?

Ich muss hier vorweg nehmen, dass der Chicago-Trip im Vergleich zu meiner Philadelphia-Reise wirklich eher ein Schnellschuss war. Nach Pennsylvania wollte ich damals wirklich unbedingt, weil ich diesen Ort mit einer Art Sehnsucht nach dem Unbekannten verbunden habe … Das trifft auf die Frage also besser zu. Als ich dort angekommen war, war es nämlich total scheiße. Mag sein, dass ich am falschen Tag im falschen Viertel war, aber diese Stadt hat mich wirklich komplett gelangweilt und ernüchtert. Klar hat sich in diesen Tagen eine gewisse Illusion zerschlagen … Aber ich habe das trotzdem eher als Erfahrung denn als Enttäuschung verzeichnet. Schau mal: Jede Reise macht dich reifer, lässt dich wachsen und bereichert dich.

Über die gesamte EP hinweg stellst du Heimat und Reiselust, Bodenständigkeit und Wagnis gegenüber.

Ja, das sind tatsächlich Themen, die andauernd mitschwingen. Vielleicht liegt das daran, dass mein Leben eben auch im riesigen Kontrastfeld zwischen meiner Kleinstadt und dem Abenteuer, außerhalb der eigenen Komfortzone unterwegs zu sein, stattfindet. Das ist also gar nicht unbedingt Methodik gewesen …

Es macht den klassischen Pimf ja auch aus, dass er seinen Platz zwischen Realitäten und Träumereien immer noch nicht so richtig gefunden hat und stetig auf der Suche nach dem Glück ist.

Auf eine gewisse Art schon. Die Stringenz meiner Musik liegt über die Jahre tatsächlich in der Suche selbst. Das liegt einerseits natürlich an meinem Alter, andererseits aber auch an meinem Charakter. Ich weiß meistens nicht so genau, was ich will … Eher, was ich nicht will. Eigentlich ist das der rote Faden: Die Suche nach dem, was ich so wirklich will, ist eher der halbe Restprozent.

Ja, du bist eindeutig ein Zweifler, gehst mit deinem Lebensstil und deiner Perspektive meistens ziemlich unverblümt ins Gericht …

Das ist wohl wahr. Ich bin immer mit mir am hadern, bin übertrieben selbstkritisch. Das beste Beispiel dafür liegt direkt vor meinen Füßen: Ich habe hier immer noch hundert Songs rumliegen, die bis heute unveröffentlicht sind. Ich bin sehr gut darin, mich selbst schlecht zu reden und mir Dinge kaputt zu denken.

Hat dir Rap in der Vergangenheit Steine in den Weg gelegt?

Ich würde eher sagen, dass ich mir selber immer wieder Steine in den Weg gelegt habe. Rap stellt im Ganzen sicherlich einen riesigen Stein für mich dar … Aber das ist gar nicht unbedingt die Schuld von Rap selbst. Wenn es mir beispielsweise mega schwer fällt, einfach mal locker und aus vollem Herzen zu sagen: „Yo Leute! Kauft meine CD! Ich bin der beste Rapper von allen!“, weil ich dafür einfach zu zurückhaltend und skeptisch bin, ist das ja einfach nur mein Problem. Ich habe Tage, an denen ich sehr euphorisch bin … Und dann wieder welche, an denen ich denke, dass ich der schlechteste Rapper der Welt bin.

Hustensaft Jüngling – Medizin [Video]

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Hustensaft Jüngling bleibt emsig und droppt sein nächstes Video. Dieses mal wurde die Single „Medizin“ vom Album „Erster Rapper mit Abitur“ verfilmt. Sein Album ist seit dem 23. Februar auf dem Markt.

Videos en masse

Zuletzt droppte er bereits die Videos zu den Songs „Tut mir leid“„Gefällt mir“, „KaDeWe Musik“, „Willst du mit mir schlafen“, „Will nicht reden“, „Kim Jong Un“, „Codein“ und „Überall“ feat. Moneyboy.

Die visuelle Umsetzung seines Langspielers scheint dem Codein-Jüngling also Freude zu bereiten. Der gewohnte, demonstrativ gelangweilte Flow zieht sich auch durch diesen Song.

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Malik – Nummern im System feat. Gentleman & Richie Stephens (prod. Hauron Highwalker) [Video]

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Malik veröffentlicht das Video zum Song „Nummern im System“. Gastbeiträge werden von Gentleman und Richie Stephens abgeliefert. Den Beat hat Hauron Highwalker gebaut.

Die Single erscheint auf dem Album „Die Zukunft“, welches am 4. Mai über das Label Hares Records veröffentlicht wird.

Zuletzt machte der Freiburger mit seiner nicht vorhandenen Liebe zur GroKo auf sich aufmerksam.

 

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Disarstar – OneTakeClip #16 (prod. SiNCH) [Video]

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Disarstar meldet sich mit einem neuen OneTakeClip. Mittlerweile ist es schon der 16te seiner Art. In dem Take droppt der Hamburger seine Lines auf den wie üblich von SiNCH produzierten Beat. Dabei geht es relativ smooth und besinnlich zu.

Disarstar spricht im Take auch von seinem nächsten Album, allerdings ohne dabei konkret zu werden. Neue Musik befindet sich aber auf dem Weg, wie er bereits via Facebook verlauten ließ.

https://www.facebook.com/disarstarhh/videos/1634721683271637/

Disarstar kündigt neues Album und weitere Projekte an

Neun weitere Newcomer, die 2018 abreißen werden

Das restliche Jahr könnte verdammt interessant werden. In naher Vergangenheit sahen wir viele neue Gesichter, spannende Künstler betraten die Bildfläche. Besonders die kommenden neun Kandidaten, auch wenn sie teilweise schon etwas länger dabei sind, haben das Zeug, dieses Jahr richtig durchzustarten. 

Solche Listen sind natürlich nie vollständig und wenn dir noch jemand einfällt, der künftig richtig abliefern könnte, schreib uns gerne einen Kommentar – vielleicht hast du ja sogar einen Geheimtipp auf Lager, den wir noch gar nicht kennen.

 

AOB – Army of Brothers

„Absitzen ohne Bewährung“ war die logische Fortsetzung von „Abgeführt ohne Beweise“. Unbefangen und authentisch spittet die Berliner Crew mit abwechslungsreichen Flows über ihr Dasein auf der Straße. Eine aggressive Grundstimmung und glaubwürdige Geschichten von der Straße dürfen da natürlich nicht fehlen.

Neun Newcomer, die 2018 abreißen werden

Antifuchs bei der wundersamen Rapwoche mit Mauli & Staiger [Podcast]

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Immer wieder Montags kommt die wundersame Rapwoche mit Mauli und Staiger. In diesem Fall auch noch mit Antifuchs, die zu Gast war. Der Fuchs veröffentlicht am 30. März das Debütalbum „Stola“.

Über das anstehende Album wird eifrig gesprochen. Auch das Tragen von Masken und backen mit Cannabis ist Thema.

Ansonsten werden die Ereignisse der restlichen Woche besprochen. Es ist mal wieder viel passiert. Hier kannst du den Podcast auschecken:

Antifuchs über „Stola“, Anti-Attitüde, Lakmann, Vertrauen, Frauenrap u.v.m. [Video]

Antifuchs verrät ihre Lieblingsalben [Video]

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Capital Bra kündigt Album „Berlin lebt“ für Juni an

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Capital Bra meldet sich zu Wort und kündigt sein neues Album „Berlin lebt“ an. Sein bereits viertes Solo-Album soll am 22. Juni erscheinen. Das dazugehörige Cover wird ebenfalls enthüllt.

Rasanter Karriereverlauf

Nachdem Capi im Jahre 2016 mit „Kuka Bra“ debütierte, ging es Schlag auf Schlag beim 23-Jährigen. Auf der Rap am Mittwoch-Bühne groß geworden, ist er in kürzestem Zeitraum zu einem der großen im Game aufgestiegen. Drei Alben umfasst Capitals Diskografie bisher.

Zuletzt gab es von Capital Bra den gemeinsamen Song „Power“ mit Ufo361 auf die Ohren.

Einen Trailer von „Berlin lebt“ gibt es hier einzusehen:

https://www.instagram.com/p/Bgye5GxHdh1/?taken-by=capital_bra

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