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Namika – Ahmed (1960-2002) [Video]

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Namika droppt das erstes Video zum Song „Ahmed (1960-2002)“ vom anstehenden Album. Ihr neues Album „Que Walou“ wird am 1. Juni erscheinen.

Ein sehr authentischer und zugleich melancholischer Song über Namikas Vater gewährt sehr private Einblicke – Storytelling und Persönliches wird hier großgeschrieben.

Auch das Titelstück „Que Walou“ kann auf Spotify bereits gehört werden.

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Doku über Antisemitismus im Deutschrap [Video]

Antisemitismus gibt es. In Europa, in Deutschland, im Deutschrap. Eine neue Doku des WDR geht nun der schwierigen Thematik nach und wirft dabei wichtige Fragen auf.

Vielleicht kommt dadurch ja endlich die längst fällige, offene Diskussion in Gange. Denn so klar es ist, dass es antisemitische Stereotypen in Deutschrap-Texten gibt, so klar ist auch, dass es sich dabei oft um gezielte Provokationen ohne Hintergrund handelt.

Die Grenzen sind oft fließend, und natürlich wird auch ein echter Antisemit sich stets mit der Ausrede „War nur Provokation/Battle-Rap/sonstwas“ vor Kritik retten wollen. Jüngstes Beispiel ist die „Ausschwitzinsassen“-Line von „JBG3“ sowie die (leider wenig produktive) Diskussion darüber.

Denn: Es reicht nicht, jegliche Diskussion mit dem Totschlagargument „Im Rap darf man alles sagen“ abzuwürgen. Natürlich darf man alles sagen. Darum geht es nicht. Es geht darum, wie die jeweils Betroffenen das finden, ob sich ein Künstler bewusst ist, was er da tut, und ob die Fans das richtig einordnen können oder wollen.

Natürlich fordert niemand Zensur oder Einschränkungen der Kunstfreiheit. Auch Schuldzuweisungen und In-die-Ecke-stellen werden nichts verändern. Es geht vielmehr darum, genau wie bei der Diskussion um Rassismus und N-Wort, bei allen Beteiligten, Künstlern wie Fans, mehr Bewusstsein für die Problematik an sich zu schaffen.

Denn beides, Rassismus wie Antisemitismus, sind menschenverachtende, mörderische Erscheinungen, die keineswegs in der Vergangenheit liegen, sondern Teil unserer Gegenwart sind. Es würde Deutschrap sehr gut stehen, sich dem offen zu stellen anstatt gleich wieder beleidigt von „Hetzkampagnen“ zu schwadronieren. Vielleicht passiert ja genau das.

Hier zum Video in der WDR-Mediathek

Skinnys Abrechnung #18: Antisemitismus im Rap

Namika kündigt ihr Album „Que Walou“ für Juni an

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Die Frankfurter Rapperin Namika kündigt ihr zweites Album „Que Walou“ für den 1. Juni an. Es wird über das Label Jive Germany/Sony Music erscheinen.

Die Singleauskopplung „Ahmed (1960-2002)“ ist heute inklusive visueller Umsetzung erschienen. Auch das Titelstück „Que Walou“ kann auf Spotify bereits gehört werden.

In der Pressemitteilung wird der Inhalt von des Albums wie folgt erklärt: „Ein Album über die Liebe und das Leben, über die Suche nach Identität und die verdammte Sehnsucht nach dem Glück. Ein Akt der Selbstbehauptung – nicht zuletzt durch die Selbstverständlichkeit, mit der Namika zu Werke geht.“

Im Jahre 2015 debütierte Namika mit ihrem Langspieler „Nador“.

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Review: Ruffiction – Ausnahmezustand

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Bei Ruffiction herrscht „Ausnahmezustand“ – und das, obwohl deren Normalzustand für einen gesunden Menschen schon die totale Eskalation darstellt. Crystal F, Arbok48 und Crack Claus haben richtig viel Wut im Bauch. Die kanalisiert das Trio in einer Inbrunst, die man so lange nicht mehr im Deutschrap gehört hat.

Dieser glaubhaft aggressive Vortrag ist es auch, der „Ausnahmezustand“ so interessant macht. Man hört den Protagonisten schlichtweg in jedem gerappten Wort an, dass dieses Ventil absolut nötig ist. Inhaltlich wird aber nicht den eigentlichen privaten Problemen und Issues Luft gemacht, stattdessen wird so ekelhaft übertrieben, wie es überhaupt nur möglich ist.

Wenn Crystal F auf „Darknet“ schildert, wie er im Drogenrausch seine eigene Mutter anal penetriert, „auch wenn die Schlampe manchmal stinkt, als ob sie Scheiße im Mund hat“, dann ist das an Widerwärtigkeit kaum zu überbieten. Ob einem das gefällt, ist wohl eine Frage des Geschmacks und der geistigen Gesundheit. Andere Lines kommen da durchaus gefälliger und punkten mit pointiertem Wahnwitz, die nicht unbedingt Übelkeit hervorruft, etwa wenn Arbok48 verkündet, dass er seit Jahren keine Kneipe mehr von außen gesehen hat. Das Themenspektrum bewegt sich jedenfalls zumeist zwischen Drogenexzessen, Gewaltausbrüchen, sexueller Perversion und misanthropischen Anwandlungen.

Ab wann die Grenze des guten Geschmacks letztlich überschritten ist, muss jeder für sich entscheiden – mit Songs wie „Kindersoldaten“, in dem sich gewünscht wird, als eben solcher ein Leben ohne Regeln zu fristen, lehnen Ruffiction sich aber verdammt weit aus dem Fenster und ringen einem zwar im ersten Moment durchaus ein entrüstetes Glucksen ab, bleiben aber dann leider doch berechenbar eindimensional, statt das Terrain für subtile Kritik auszunutzen. Songs wie „Allergisch gegen Menschen“ oder „Haltung“ lassen zwar ebenfalls einen doppelten Boden vermissen, funktionieren aber hervorragend als das, was sie sein sollen: Eine Hymne, ein Apell und ein verdammter Banger.

Das können Ruffiction: Laute, mitreißende Auf-die-Schnauze Songs für den Moshpit. Die Drums brettern wuchtig aus den Boxen, voluminöse Synthies und Basslines treiben den düsteren Sound kraftvoll voran. Mit ihrem energischen Vortrag halten die Protagonisten den monströsen Beats aber locker stand, zumal Arbok und Crystal F hervorragende Rapper sind und diesen Unterbau voll ausnutzen.

Dass „Ausnahmezustand“ harte Kost ist, steht außer Frage. Die irrwitzigen Abarten verlangen dem Hörer ein dickes Fell ab, auch wenn die ein oder andere Zeile schnell als offensichtliche Provokation entlarvt ist. Ruffiction wollen aufs ekelhafteste auf die Kacke hauen und das gelingt ihnen. Momente wie „Hässlich“, in denen die eigenen Erfahrungen als Opfer von Mobbing ungeschönt geschildert werden, fügen dem aber eine interessante und ergreifende Facette hinzu. Musikalisch ist „Ausnahmezustand“ sowieso astreine Kost, die zeitgenössischen Trends konsequent ausweicht und stattdessen auf ein grundsolides Fundament und die raptechnische Stärke des charismatischen Trios setzt.

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Cha Lee – 12. Stock (prod. Skool Boy) [Video]

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Cha Lee droppt das Video zum Song „12. Block“. Der Beat wurde von Skool Boy produziert.

„12. Block“ stammt von der „Hotspot“-EP, welche seit dem 16. Februar am Start ist. Die EP wurde über das Label Flavour Gang veröffentlicht.

Modern, entspannt und schlichtweg schlüssig wirft Cha Lee mit den Bars und Silben geradezu um sich – der Hamburger ist eine willkommene Abwechslung zum lakonischen Zeitgeist.

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Manuellsen und Micel O kündigen Kollaboalbum „New Jack City“ für Mai an

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Manuellsen kündigt bei der Premierenfolge von „#DerDiisch“ das Kollaboalbum „New Jack City“ mit Micel O an. Bei dem neuen Format „#DerDiisch“ tritt unser geschätzter Kollege Rooz als Host auf und lädt Künstler zur Gesprächsrunde ein. Neben Manuellsen war Fler zu Gast.

Ruhrpott Kombination

Das Projekt „New Jack City“ wurde exklusiv von Juh-Dee produziert und in Duisburg aufgenommen. Das gute Stück soll am 18. Mai erscheinen und laut Manuellsen sehr stark klingen. Die erste Single wurde noch für diese Woche angekündigt.

Manuellsen hat in der Vergangenheit mehrmals erwähnt, dass er Micel O feiert, aber mit einer gemeinsamen Platte hatten wohl die wenigsten gerechnet. Das Projekt wird ein richtiges Ruhrpott-Ding.

Der Dortmunder Micel O wurde vor allem durch seine Songs wie „Baby du bist anders“ oder „Meine Rihanna“ bekannt und wurde zuvor von Kay One supportet.

Zuletzt lieferte Manuellsen als aktuelles musikalisches Lebenszeichen einen Part auf dem Song „Hyänen“ mit Shadow030 ab.

Yaw Herra – NASA (prod. Dawid DST) [Video]

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Yaw Herra meldet sich zurück: Sein neues Mixtape „Als wärs gar nichts“ steht in den Startlöchern und damit will er ganz nach oben wie die „NASA“. So heißt auch sein neues Video, das starke, bodenständige Flows mit einem modernen Soundbild kombiniert. Der Beat wurde von Dawid DST produziert.

„Als wärs gar nichts“ erscheint am 27. April über Corn Dawg Records. Vor seiner Umbenennung und dem Corn Dawg-Signing war Yaw Herra unter dem Namen KNG unterwegs.

https://www.youtube.com/watch?v=wokWvNRI01s

Diloman – 0152 (1A Service) (prod. Sonus) [Video]

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Dilomant droppt sein Video zum Song „0152 (1A Service)“. Der Beat wurde von Sonus gebaut.

Der Track stammt von seinem Album „Tek Tek“, welches am 23. März über das Label KV-1 Records erschienen ist. Klassischen und harten Rap und Berliner Straßenattitüde to the fullest gibt es den kompletten Langspieler über auf die Ohren.

Visuell wurden schon einige Songs vom Album umgesetzt: „Kein Limit“„Very Nice“, „Batak“ und „City Hunter“ wurden verfilmt.

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