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WRC 2 Extreme

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WRC 2 Extreme von Sony kommt diesen Winter auf euch zu, und ihr solltet euch besser wünschen, dass dieses Jahr viel Schnee fällt und ihr absolut keinen Grund habt, euch nach draußen zu bewegen.

Davon abgesehen, dass Sony hier ein sehr ansehnliches und detailreiches Spiel in die Läden bringt, gibt es einen Haufen von Strecken, Features, Schwierigkeitsgraden und Auswahlmöglichkeiten, mit denen ihr euch beschäftigen könnt. 11 Spielmodi stehen euch zur Verfügung und reichen vom schnellen und einfachen Quick-Race über eine Reihe von Multiplayer-Modi bis zur kompletten Rallye-Championship in der WRC-Challenge.

Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem WRC-Modus, bei dem ihr in 14 Ländern euer fahrerisches Können unter Beweis stellen müsst – und das mit allen offiziellen Teams (mit Ausnahme von Collin McRae). Anfänglich kann man aus zwei verschiedenen Schwierigkeitsgraden wählen, wer den Profi-Modus mit allen 84 Stages übersteht und dabei auch noch gute Plätze erzielt, der kann sich anschließend auf den Expert-Modus freuen.

Insgesamt stellt das Spiel schon eine ziemliche Herausforderung an den Spieler dar, der allerdings für das erfolgreiche Abschließen der Etappen mit Codes für Boni belohnt wird. Um bestmögliche Zeiten zu erlagen, kann man sich zwischen den Stages einem ordentlichen Tuning des Wagens widmen. Auch hier gibt es eine Fülle von Auswahlmöglichkeiten, die allesamt erklärt werden.
Die fahrtechnischen Auswirkungen sind allerdings nicht so unglaublich stark, so dass man selbst mit einem fehleingestellten Wagen noch recht gute Zeiten erreichen kann.

Einziges Manko im Gameplay ist sicherlich das Kollisionsverhalten, das teilweise selbst beim leichtesten Streifen der Leitplanken dem Fahrer große Probleme bereitet, so dass man den Wagen durch mehrmaliges Zurücksetzen und Korrigieren wieder auf die Straße bringen muss.

Grafisch gesehen ist WRC 2 Extreme ein echter Leckerbissen. Die Wagen sind detailreich modelliert, alle 115 Strecken  die teilweise erst freigespielt werden müssen  sind abwechslungsreich und ebenso bezaubernd dargestellt. Animationen wie Regen, Schnee und Nebel erscheinen sehr flüssig und verschaffen WRC 2 Extreme die besondere Atmosphäre.Schade ist allerdings, dass der Wagen im Rennverlauf nicht verdreckt und dass die Gesichter von Fahrer und Beifahrer etwas kantig wirken.

Zu guter Letzt wartet WRC 2 Extreme mit angenehmer Musik und schönen Sound-Effekten auf, der Beifahrer gibt Kommentare in verschiedenen Sprachen ab (je nach Auswahl), die Motoren hören sich (je nach gewählter Perspektive) unterschiedlich an, und am Straßenrand bekommt man Beifall von den  leider statischen  Zuschauern.

Codemasters Collin McRae 3 bekommt also ernsthafte Rallye-Konkurrenz, und vom Spielumfang überbietet sicherlich nur Gran Tourismo 3 Sonys WRC 2 Extreme. Ein Weihnachtsgeschenk für viele schöne Stunden alleine oder mit Freunden!

Plattform: Playstation 2
Entwickler: Evolution Studios
Publisher: Sony Computer Entertainment
Genre: Rennspiel
Spieler: 1-4
USK: ab 6 Jahre

Kingdom Hearts

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Squaresoft, die Macher von „Final Fantasy“, und Disney Interactive haben sich zusammengetan, um ein Action-Rollenspiel der besonderen Art zu veröffentlichen  mit Kingdom Hearts ist ihnen das absolut gelungen.

Als Titelheld Sora planst du mit deinen Freunden Kairi und Riku, die Insel, auf der ihr lebt, zu verlassen, um neue Welten zu suchen. Doch bevor es überhaupt dazu kommt, bekommst du ungewünschten Besuch von den Herzlosen aus einer Schattenwelt, du wirst von deinen Freunden getrennt und findest dich auf einer anderen Welt wieder.

Zur gleichen Zeit im Magic Kingdom machen sich Donald und Goofy auf den Weg, um Mickey zu suchen, der verschwunden ist, um einen Weg zu finden, die bösen Mächte zu verbannen. Nach einiger Zeit treffen dann Sora, Donald und Goofy zusammen, um Soras Freunde zu finden und außerdem einige Welten zu retten.

Zusammen mit euren Disney-Kumpanen besucht ihr dann alle möglichen Disney-Welten, die außerordentlich ansprechend gestaltet sind. Es gibt verschiedene Aufgaben zu lösen, die die Genres Action, Jump&Run sowie Rollenspiel abdecken.Gekämpft wird in Echtzeit, was sehr angenehm ist und dem Spiel die nötige Schnelligkeit gibt. Leider ist das Ziel- und Kamera-System etwas dürftig, das Autofocusing funktioniert nicht immer gut, und die Kamera muss, insbesondere bei Geschicklichkeits-Aufgaben, oft manuell justiert werden.

Zwischen den Kämpfen hat Kingdom Hearts viele Rollenspiel-Elemente, so könnt ihr mit etlichen Charakteren sprechen, Items sammeln, kaufen und verkaufen und dürft euch über Level-Anstiege eueres Helden freuen.

Das Spiel ist grafisch hervorragend umgesetzt, und die Symbiose aus Final Fantasy und Disney wirkt äußerst gelungen. Lediglich die Sequenzen mit eurem Gummi-Jet, mit dem ihr zwischen den einzelnen Welten hin- und herfliegt, wirken etwas holprig und veraltet.

Abzüge bekommt das Spiel im Soundbereich, da man hier auf eine Vielfalt von Hintergrundmusik und Effekten verzichtet hat, so ist man recht schnell von den Sounds genervt  die Sprachsequenzen hingegen wirken wieder sehr passend und qualitativ hochwertig.

Abschließend kann man sagen, dass Kingdom Hearts ein sehr gelungenes Produkt ist, das sowohl rollenspielbegeisterte Final Fantasy-Fans, als auch Freunde der Disney-Comics ansprechen dürfte. Anfänger sollten jedoch ein wenig Zeit investieren, da die Schwierigkeit bei einigen Aufgaben doch recht hoch ist.

Plattform: Playstation 2
Entwickler: Squaresoft / Disney Interactive
Publisher: Sony Computer Entertainment
Genre: Action-Rollenspiel
Spieler: 1
USK: ab 6 Jahre

Also doch: Kelis und Nas ein Paar

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Nach Wochen der Spekulation hat Nas jetzt offiziell bestätigt, dass er und R&B-Star Kelis („Good Stuff“) nicht nur auf musikalischer Ebene zueinander gefunden haben.

Die Sängerin und der Queensbridge-Representer hatten ja vor einer Weile gemeinsam den Track „Hey Nas“ aufgenommen, auf dem außerdem City High´s Claudette Ortiz gefeatured wurde. Seitdem tauchten die Beiden immer wieder gemeinsam bei Presseterminen und Partys auf.

„Ja, stimmt, sie ist mein Süße“, bekannte sich Nas jetzt zu seiner neuen Flamme, „Man könnte sagen, dass wir zur richtigen Zeit zueinander gefunden haben. Wir haben uns eine ganze Weile gesucht.“ Kelis arbeitet derzeit noch an ihrem dritten Solo-Album, Nas` „God´s Son“-LP steht seit vier Tagen in den Läden.

Slum Village

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Vergleiche mit den Native Tongues ließen nicht lange auf sich warten, aber Slum Village wollen lieber für sich selber stehen. Nun soll das zweite Kapitel der Erfolgsgeschichte der Band geschrieben werden. Als Wegweiser soll das neue Werk „Past, Present, Future“ dienen, ein Album, das auf jeden Fall wieder einige Überraschungen aufweist. Eine davon, und eine nicht geringe, ist, dass der Produzent Jay Dee, der ja den Slum Village Sound quasi ins Leben gerufen hat, sich dieses Mal ein wenig zurückhalten hat und den Hautteil der Arbeit in die Hände von T3 und Baatin gelegt hat. Er gehört aber weiterhin zur Gruppe dazu, wie die beiden anderen Mitglieder betonen. Was genau das Konzept hinter dem Album war und wer der neue MC der Crew ist, sowie einiges mehr von ihrer Homebase Detroit bis zur aktuellen Weltpolitik, konnten wir Slum Village in einem Interview entlocken.

rap.de: Euer aktuelles Album heißt „Past, Present and Future“. Was war die Idee dahinter?

T3: „Past, Present & Future ist ein Konzeptalbum. Lass es mich so sagen: Past steht für den alten Slum Village Sound, für Soul-Feelgood-Music. Das ist der Sound, der unser vorhergehendes Album charakterisiert – Vol. 2 Musik eben. Present, ist eher eine aggressivere Form von Musik, wie es unserer Meinung nach heutzutage üblich ist, und der futuristische Aspekt des Albums geht mehr so in Richtung Alternative-Soul-HipHop. Wir haben also alle diese verschiedenen Formen zusammengebracht und eine Art Zeitreise daraus gemacht, so dass man von einer Epoche des HipHop zur nächsten springen kann und auch wieder zurück – das ist das Konzept von „Past, Present & Future“.
rap.de: Wer war denn so alles in den Produktionsprozess involviert, und daran anschließend, welchen Track favorisiert ihr?

T3: Wer das Album produziert hat? Wir haben eine Reihe aufstrebender Produzenten engagiert, die alle aus unserer Heimatstadt Detroit stammen, haben aber auch zwei namhafte Produzenten dabei. Das sind zum einen Hi-Tek (von Reflection Eternal) und zum anderen Scott Storch. Aber außer diesen Beiden hatten wir nur Jungs aus unserer Homebase dabei. Ich selbst habe natürlich auch ein paar Tracks produziert, zusammen mit meinem Partner Young RJ Ne’Astra. Wir wollten einfach Leuten, die wir schon eine ganze Weile kennen, die Chance geben, mal zu zeigen, was sie können.
rap.de: Und welcher ist euer Favorite-Track auf dem neuen Album?

T3: Das wechselt bei mir von Zeit zu Zeit. Kann ich nicht genau sagen.
Elzhi: Ich würde sagen, dass „Stars“ mein Lieblingstrack ist. Und zwar deshalb, weil er am Ende so einen Break hat, wo das Stück viel langsamer wird. Dann kommen die besten Lines von Baatin auf dem Album, meiner Meinung nach.
rap.de: Elzhi, wie bist du eigentlich zu der Gruppe gestoßen?

Elzhi: Um eine lange Geschichte kurz zu machen, ich war T3s Artist. Er war gerade dabei seine Arbeit als Manager aufzunehmen, merkte aber, dass das gar nicht so leicht ist und es eine Menge Konflikte und Probleme zu lösen gab. Als ich dann mit ihnen auf Tour war, sie waren unterwegs mit Phife Dawg, bemerkten sie, wie viel ich mich in die Gruppe einbrachte und wie viel Spaß es mir machte. Sie beschlossen, mich auf einer Reihe von Songs zu featuren. Ich glaube mich erinnern zu können, dass es dann so eine Art Meeting gab, wo über meine Aufnahme in die Band diskutiert wurde. Auf jeden Fall kamen sie dann auf mich zu und sagten mir, dass ich zu Slum Village gehören sollte, dass sie denken, dass ich dazugehöre. Ich war natürlich happy und habe gesagt, dass ich die Crew schon seit längerer Zeit verfolge und wahrscheinlich Tracks kenne, die sie selber nicht mal mehr im Repertoire haben (Gelächter). Es war also eine große Ehre für mich, dabeizusein, und die Chemie stimmte auch einfach.

rap.de: In Detroit gibt es ja den lokal berühmten “HipHop-Shop“. Inwiefern hat der die (HipHop)Musik-Szene in Detroit beeinflusst?

T3: Der HipHop Shop war einfach ein Klamottenladen in Detroit von Maurice Malone, wo jeder hinging. Man konnte sich einfach darauf verlassen, dass, wenn man dort öfter rumhing, auch irgendwann gewisse Leute auftauchten. Wie z.B. Eminem, Royce the 5´9, Slum Village, einfach jeder. In Grunde genommen war es also ein Klamottenladen in Detroit, in dem alle Rapper abhingen. Aber an Samstagen gab es dort eben auch immer eine Open Mic Session. Das war halt der Ort in Detroit wo man hinging, wenn man Rapper war oder andere Rapper treffen wollte. Dort trafen Baatin und ich auch auf Elzhi. rap.de: Gab es denn ansonsten keinen Club oder so, wo auch HipHop-Veranstaltungen liefen?
T3: Es gab nicht viel Anderes. Du musst wissen, dass Detroit nicht so groß ist in Sachen HipHop. Speziell nicht in der Form, die wir machen. Ansonsten ist Detroit musikalisch sehr verschiedenartig. Es gibt die Techno-, Houseszene, wir haben den Motown Sound, Rock City. Musik ist da, aber das heißt nicht gleichzeitig, dass in der Stadt so viel geht. Da ist viel wieder aufzubauen. Viele Strukturen sind bereits Jahre alt und müssen erst wieder zu neuem Leben erweckt werden, bevor es weitergehen kann. Man kann auf jeden Fall sagen, dass Detroit eine Menge mit der heutigen Neo-Soul-Szene zu tun hat. Die Leute denken immer zuerst an Philly, aber Detroit sollte genausoviel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, schließlich hat Jay Dee eine Menge dafür getan. Er hat viele der Neo-Soul-Artists produziert, auch die, die aus Philly kommen.
rap.de: Mir scheint es so, als wenn Detroit ziemlich unbeeindruckt war von der ganzen Eastcoast-Westcoast-Geschichte, die vor einigen Jahren die HipHopszene beschäftigte. Der Sound in Detroit hört sich einfach ganz anders an. Was macht diesen Unterschied aus, warum ist der Sound so anders als in New York oder L.A.?

T3: Das Motto ist: Man muss vielseitig bleiben. Wie du schon richtig sagtest, die ganzen „Küsten“ bleiben oft an einem Sound hängen, und dann klingen alle danach. So hört man zum Beispiel an der Westcoast sehr oft diese „Claps“, die fast alle in ihren Songs haben. Aber wenn du Musik hörst, die aus Detroit kommt, fällt es dir schwer, das zuzuordnen. Hier kommen so viele verschiedene Einflüsse zusammen, jeder hat seinen eigenen Sound. Eminem hört sich anders an als Slum Village, Royce hört sich wiederum anders an als wir, und alle klingen nicht so wie MC Breed. Jeder hat seine eigene kleine Welt in Detroit.
rap.de: In welcher Art und Weise haben Slum Village andere Künstler beeinflusst?
T3: Also, was uns die Leute erzählt haben, als wir rauskamen, war, dass es zu der Zeit einfach etwas Frisches, Neues war. ?uestlove von den Roots erzählte uns, dass HipHop seiner Meinung nach zu gesättigt klingt und er nicht weiß, wo das hinführen soll. Und zu dieser Zeit, als wir mit Vol.1 rauskamen, war es etwas Frisches, was die Leute zum Nachdenken anregte. Es zeigte ihnen mal wieder einen neuen Weg, mit HipHop umzugehen, neue Wege auszuprobieren.
rap.de: Ihr seid ja in der Vergangenheit leider ziemlich oft Opfer von Bootlegs geworden. Wie denkt ihr heute darüber?

T3: Bootlegging! Ja, wir waren stark davon betroffen. Aber das hatte auch ein Gutes. Wenn wir eine Show hatten, kannten alle Leute unsere Tracks. Das war O.K., denn zu dieser Zeit waren wir froh, dass die Leute uns überhaupt kannten und wir so viele Shows spielen konnten. Ich meine, das passierte alles, ohne dass wir auch nur ein Album offiziell auf dem Markt hatten! So gesehen war das für uns ein großer Erfolg.

rap.de: Was denkt ihr eigentlich über das Verbot des Videos zu dem Track “Give the peeps what they need“ auf MTV. Die wollten das nicht spielen, weil P.E. für die Freilassung von Mumia und H. Rapp Brown stimmen. Wie weit sollte Zensur heutzutage gehen?

Baatin: MTV lebt ja eigentlich von und mit kontroversen Geschichten. Aber politisch gesehen konnten sie da nicht drüberstehen. Eigentlich ist es so, je kontroverser du bist, desto mehr Airplay bekommst du auf MTV. Darauf stürzen sie sich. Aber wenn es politisch wird, wie bei Public Enemy, kontrovers oder nicht, dann kann es MTV nicht mehr unterstützen. Das ist wahrscheinlich einer der Gründe dafür.
T3: Ich glaube, es ist so: P.E. ist bekannt dafür, politische Aspekte zu bringen und Leute damit direkt zu konfrontieren. Und es ist eben so, dass jeder seine eigene Sache hat, für die er einsteht. Für P.E. ist es Politik, für Slum Village ist es, musikalische Grenzen zu pushen. Neue innovative Musik zu kreieren. Dafür stehen Slum Village. Wir sind keine politischen MCs. Nicht, dass uns nicht interessiert, was um uns herum passiert, aber es ist eben nicht unsrer Fokus. Politik ist nicht der Grund, warum ich Musik mache. Ich möchte dich dazu verleiten, neu zu fühlen, dich in eine andere Welt führen, die du bisher noch nicht erforscht hast. Mehr Power to P.E., aber wir machen halt etwas Anderes.
rap.de: Wie seht ihr die politische Situation, in der sich die USA momentan befindet. Haben die Leute ihr Bewusstsein gegenüber dem Irak verändert, und sind auch Musiker wie ihr davon beeinflusst? Wenn ja, in welcher Form?

T3: Wenn unser Land in den Krieg zieht, ist sicherlich jeder davon betroffen. Das wird eine interessante Situation werden, aber ich hoffe wirklich, dass es nicht zum großen Knall kommt. Allerdings muss man schon sagen, dass es einfach jeden treffen könnte. Den 11. September hat auch niemand erwartet, aber es ist passiert. Die Sicherheit wurde zwar erhöht, aber man kann es letztendlich weder wissen noch verhindern, wo als nächstes was passieren wird. Ich versuche nur, positiv zu denken und mein eigenes Leben zu leben. Jeder tut eben das Beste, was er kann.
rap.de: Vielen Dank für das Gespräch!

JMJs Geschäftspartner bestreitet Vorwürfe

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Nachdem die amerikanische Website Allhiphop.com in der vergangenen Woche einen Bericht veröffentlicht hatte, wonach Randy Allen in die Ermordung von DJ-Legende Jam Master Jay verwickelt sein könnte (rap.de berichtete), hat sich jetzt der Beschuldigte persönlich zu Wort gemeldet, um die gegen ihn erhobenen Vorwürfe auszuräumen.

„Das ist komplett falsch. Die New Yorker Polizei hat mich nie für einen Verdächtigen gehalten“, verteidigte sich Allen, der als Geschäftspartner und Freund von JMJ galt, „ich habe Jay geliebt. Es ist verrückt, dass die Leute glauben, dass ich etwas tun könnte, was ihn oder sein Vermächtnis verletzt hätte.“

Angeblich hatte sich Allen gemeinsam mit JMJ gegen jegliche Verletzung versichert, die sich einer der beiden Partner innerhalb der Studioräume zuzieht. Laut des Berichts der Website wäre in einem solchen Fall der „unversehrte“ Partner begünstigt gewesen. Jay ist ja in seinem eigenen Studio niedergeschossen worden, sollte eine solche Versicherung also wirklich existiert haben, so wäre das Geld wohl in Allens Taschen geflossen.

„Es gibt keine Versicherungspolice über 500.000 $. Auch das stimmt nicht. Ich hatte mit all dem nicht zu tun“, äußerte sich Allen zu den Behauptungen von Allhiphop.com. Seine juristischen Berater bestätigten Allens Angaben.

Außerdem erhielt Allen Rückendeckung von JMJs Familie, die geschlossen hinter ihm steht, auch der Chef der Island Def Jam Music Group, Lyor Cohen, gab sich alle Mühe, die gegen Allen erhobenen Anschuldigungen zu entkräften: „Ich bin wahrscheinlich näher an diesem Fall dran, als sonst irgendwer. Ich habe einige Prominente Anwälte mit dieser Sache betraut. An dieser Theorie ist nicht Wahres dran. Ich weiß nicht, ob da jemand versucht, von etwas anderem abzulenken, aber das entspricht nicht der Wahrheit.“

New Yorker DJ Academy eine wahre Goldgrube

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Wahrscheinlich hätte sich Rob Principe nicht träumen lassen, dass er einmal der Geschäftsführer der ersten DJ Academy der Welt werden würde, als er im Jahre 2000 seinen Job bei einer US-amerikanischen Software-Firma verlor.

Principe besann sich nach dem Rauswurf auf seinen Unternehmungsgeist und überredete die Macher der bankrotten Internet-Firma Pseudo.com dazu, ihm die Räumlichkeiten für sein Projekt zunächst zum Nulltarif zu überlassen. Das nötige Equipment bezog Principe von der Firma Numark, die großzügig Plattenspieler, Mixer und Boxen stiftete.

Was jetzt noch fehlte, war der „Lehrkörper“ der Academy. Glücklicherweise ergaben sich Kontakte zu Jam Master Jay, dem kürzlich verstorbenen DJ der legendären Gruppe Run DMC. Es ist vor allen Dingen JMJs Einfluss auf seine jüngeren Kollegen zu verdanken, dass schon DJ-Größen wie D-Stroy, Evil Dee, Mista Sinista, Kid Capri, Kwest und Funkmaster Flex an der Academy „unterrichtet“ haben.

Seit der Eröffnung im März dieses Jahres hat sich die DJ Academy zu einer wahren Erfolgsstory entwickelt. An den Vorlesungen zur Geschichte des Turntablism nahmen bereits im ersten Semester 1100 Leute teil. Auch die aktuellen Kurse, in denen den Schülern das Können an den Wheels of Steel in Gruppen vermittelt wird, erfreuen sich trotz der „Studiengebühr“ von 270 $ für sechs zweistündige Sitzungen größter Beliebtheit. Wer über das nötige Kleingeld verfügt, kann übrigens auch „Einzelunterricht“ nehmen. Da allerdings 10 % der Schüler ihr berufliches Leben an der Wallstreet bestreiten, wird auch dieser Kurs vermutlich schon bald ausgelastet sein.

Steuerbehörde beschlagnahmt Jermaine Dupris Vermögen

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Mitarbeiter der US-amerikanischen Steuerbehörde IRS haben kürzlich zwei Häuser des Hit-Produzenten Jermaine Dupri durchsucht und dabei zahlreiche Gegenstände aus seinem Besitz beschlagnahmt. Grund für den Besuch der Steuerfahnder waren Dupris Schulden beim Fiskus, die sich laut MTV.com auf 2.541.865 $ belaufen sollen.

Das IRS-Personal beschlagnahmte einen Großteil von Dupris Fuhrpark, außerdem mussten die Möbel und der Computer des kleinen Labelchefs dran glauben. In einem Statement gegenüber MTV äußerte sich Dupri folgendermaßen zu den Vorwürfen: „Die Zahlen stimmen nicht, die Wahrheit wird schon bald ans Licht kommen.“

Dupri war 1992 als Entdecker von Kris Kross bekannt geworden, vorher war er als Tänzer für verschiedene Acts tätig. In den Neunzigern gründete Dupri sein Label, So So Def Records, welches durch Künstler wie Da Brat und Xscape weit über die Stadtgrenzen Atlantas hinaus berühmt wurde. Inzwischen soll Dupri einen Label-Deal mit Arista unterschrieben haben, allerdings kursieren Gerüchte, wonach die ehemaligen So So Def-Zugpferde, Lil´Bow-Wow und Jagged Edge, bei Columbia Records bleiben sollen.

Neue Gerüchte um den Fall Jam Master Jay

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Auf der Suche nach Jam Master Jays Mörder scheint es erste Verdächtige zu geben: Laut einem Bericht der US-amerikanischen Website Allhiphop.com überprüfen die Ermittler derzeit JMJs Verbindungen zu seinem Geschäftspartner, Randy Allen, und Allens Schwester Lydia, die bei Jays Label, JMJ Recordings, für die Buchhaltung zuständig war.

Vor dem Verbrechen soll nämlich eine Versicherungspolice, für den Fall, dass einer der beiden Partner, JMJ oder Allen, im Studio verletzt würde, abgeschlossen worden sein. In dem Dokument war festgelegt, dass die auszuzahlende Summe an den jeweils „unversehrten“ Partner geht.

Außerdem soll Allen, der erst kürzlich aus Hawaii zurückgekehrt ist, Geld von einem Konto, welches er und JMJ gemeinsam eröffnet hatten, abgehoben haben, um sich damit kurz nach der Bluttat nach einem neuen Studio in Manhattan umzusehen.

„Wie Lydia die Tür öffnen konnte, für jemanden, den sie nicht kennt, geht über mein Vorstellungsvermögen hinaus“, erhub ein anonymer Informant schwere Vorwürfe gegen Allen und seine Familie, „alle Personen, die an diesem Tag anwesend waren (Michael Bonds, Urieco Rincon und Lydia Allen), waren Leute von Randy Allen.“

Überdies behauptet der Informant, dass Allen Jays Neffen, der bis kurz vor dem Mordanschlag ebenfalls im Studio gewesen sein soll, Minuten vor der Tat weggeschickt hat, um Besorgungen zu erledigen. „Ich denke nicht, dass er irgendetwas damit zu tun hatte“, spekulierte der Informant, „er hat Jam Master Jay sehr geliebt.“

Ferner existiert eine Theorie, wonach Allen von einem Streit zwischen JMJ und einem gewissen Curtis Scoon erfahren hat, und dann den Mord in der Gewissheit plante, dass Scoon schnell in Verdacht gerät, die Tat begangen zu haben.

„Alles was ich weiß, ist folgendes: Die Personen im Studio wussten, was passieren würde“, wird der Informant in dem Bericht zitiert, „wenn du nicht mit den Bullen redest und die Angelegenheit auch nicht auf der Strasse regelst, dann hast du irgend etwas mit der Sache zu tun, Punkt.“

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