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Remix-Contest: Produziert einen Beat für Cronite

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Alle Nachwuchs-Produzenten und angehenden Beatbastler aufgepasst: Remixt einen Track von Cronite und mit etwas Glück wird eure Version von „You Can´t Keep A Good Man Down“ schon bald auf der nächsten Single des englischsprachigen MCs („The Blues“) zu hören sein.

Obendrein gibt es auch noch die Steinberg-Programme „Cubase SX“ und „WaveLab“ zu gewinnen, mit deren Hilfe ihr die abgefahrensten Tracks an eurem eigenen PC produzieren könnt. Zusätzlich werden unter allen Teilnehmern des Chronite Remix Contests 20 Versionen der Steinberg „Remix“-Software verlost.

Wenn das keine Aussichten sind! Also, das Teil als MP3 bis zum 15. Januar abliefern und kräftig Daumen drücken. An Cronites Vocals zu „You Can´t Keep A Good Man Down“, Remix-Software und weitere Informationen kommt ihr, wenn ihr dem Link zur Cronite Remix Competition (links oben) folgt.

Immer noch keine Anklage gegen „Tha Row“-Mitarbeiter

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Knapp einen Monat nach der Polizeirazzia in den Geschäftsräumen von Suge Knights Tha Row Records (rap.de berichtete) wurde immer noch keine Anklage seitens der Staatsanwaltschaft von L.A. gegen einen der fünf vorläufig festgenommenen Mitarbeiter des Labels erhoben.

Laut Angaben der Polizei wurde die Durchsuchung der Räumlichkeiten im Zusammenhang mit einem Mord am 7. Juni und einem versuchten Mord am 22. Oktober angeordnet. Neben Suge Knights Büros wurden auch noch sieben weitere Häuser in Kalifornien und Las Vegas in Verbindung mit dem Fall überprüft.

Inzwischen wurden drei der fünf verdächtigen Tha Row-Mitarbeiter auf freien Fuß gesetzt, die Ermittlungen in dem Fall gehen aber weiter. „Da sind buchstäblich tausende Daten auf den Computern und wir arbeiten uns durch alle einzeln durch“, begründete Deputy Darren Harris die Verzögerungen bei den Ermittlungen.

In einem Interview mit der L.A. Times äußerte sich Suge Knight folgendermaßen zu den Geschehnissen: „Dieser ganze Aufwand…wofür eigentlich? Im Moment sollten die Steuerzahler diejenigen sein, die sauer sind.“

Chuck D´s Gedenkrede: „Run DMC sind unsere Beatles“

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Public Enemy-Mastermind Chuck D, DJ-Pionier Grandmaster Flash und Hardrocker Kid Rock werden Jam Master Jay bei den diesjährigen VH1 Big In 2002 Awards mit einem Tribute ehren.

Außerdem wird Run DMC mit einem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. Die zwei verbleibenden Mitglieder der Crew, Reverend Run und Daryll McDaniel, hatten sich kurz nach der Ermordung ihres DJs als Kollektiv aus dem Musikgeschäft zurückgezogen.

Chuck D wird bei der Preisverleihung in L.A. eine Rede in Gedenken an den DJ mit dem schwarzen Stetson Hut halten. Hier schon einmal vorab einige Auszüge aus dem von Chuck D verfassten Nachruf:

„Er hat immer jeden willkommen geheißen, der rappen wollte und sich wirklich reingehängt hat. Er hat immer den Künstlern geholfen, die noch neu im Geschäft waren. Mit seinem Herzen, seinem Talent und seinem Glauben war er die Personifizierung von Hingabe und Engagement für die Elemente der HipHop-Kultur.“

„Aber dass Jay ein netter Kerl war, ändert nicht die Atmosphäre und das Klima in dem er gelebt hat. Viele Leute denken, dass unsere Kultur von Menschen missbraucht wurde, die finanziell davon profitiert haben, zu behaupten, dass Gewalt und Gangsterglorifizierung alles ist, worum es in der Rap-Musik geht. Einige haben einen Weg gefunden, gut davon zu leben, ohne die Verantwortung zu respektieren, die so ein Verhalten mit sich bringt. Im Namen derer, die in den Strassen überleben, indem sie das Richtige tun, muss sich diese einseitige Darstellung ändern.“

„Wenn man über den gigantischen Verlust spricht, den die Musikwelt in den Neunzigern durch die Ermordung von Cobain, Tupac und Biggie erlitt, darf man nicht vergessen, dass Run DMC sie alle beeinflusst hat. Denkt einmal darüber nach. Run DMC sind unsere Beatles. Sie haben die erste Rap-Scheibe gemacht, die es in die Top Ten geschafft hat. Sie haben das erste Rap-Album herausgegeben, das die Nummer 1 der R&B-Charts geworden ist. Genauso wie die Beatles in den Sechzigern den Weg für ihre Generation von Musikern geebnet haben, haben das Run DMC in den Achtzigern getan. Jeder Rap-Act der nach ihnen kam, schuldet ihnen Dank.

Slick Ricks Ehefrau erhebt schwere Vorwürfe gegen US-Behörde

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Slicks Ricks Ehefrau, Mandy Aragones, hat in einem Interview schwere Vorwürfe gegen die amerikanische Immigrations-Behörde INS erhoben. Demnach sollen Mitarbeiter der INS Slick dazu genötigt haben, Dokumente zu unterzeichnen, die seine Ausweisung aus den USA beschleunigen könnten.

„Die INS hat Rick schon die ganze Zeit unfair behandelt und meiner Meinung nach ihre Autorität in dieser Angelegenheit missbraucht“, kritisierte Aragones die Vorgehensweise der Behörde, „sie schikanieren Rick weiterhin, ohne ihm eine Aufenthaltsgarantie (bis zur Beendigung des Berufungsprozesses) zu gewähren. Am vergangenen Mittwoch haben sie ihn dazu gebracht, einen Reisepass-Antrag zu unterschreiben, obwohl er das bis dahin immer abgelehnt hatte, da dies ein entscheidender Schritt ist, um ihn des Landes zu verweisen.“

Laut Aragones haben INS- Mitarbeiter Rick damit gedroht, ihn aus der Strafanstalt in Brandenton, Florida, wo The Ruler seit nunmehr einem halben Jahr festgehalten wird, in ein anderes Gefängnis mit härteren Haftbedingungen zu verlegen. Das INS-Personal soll solch eine Haftanstalt außerdem als „Knast für Unkooperative“ bezeichnet haben.

Trotz der jüngsten Ereignisse will Aragones den Kampf um die Freiheit ihres Ehemanns nicht aufgeben: „Die INS hat ihre Meinung nicht geändert, aber das haben wir auch nicht getan. Wir werden diese Lügen nicht einfach so schlucken. Wir werden vor Gericht nicht klein beigeben und weiterhin versuchen, der INS begreiflich zu machen, dass sie jemanden ins Visier genommen haben, der keine Bedrohung, sondern eine Bereicherung für die amerikanische Kultur ist.“

Wer sich aktiv für Slick einsetzen will, kann sich an der Petition zur Befreiung des Godfather of Storytelling beteiligen. Den entsprechenden Link findet ihr oben links. Oder folgt doch einfach gleich dem Aufruf von Slicks Ehefrau und hinterlasst eine Nachricht im Weißen Haus. Die Nummer lautet: (001) 202.456.1111, Geschäftszeiten sind 9.00 – 17.00 Uhr Eastern Time.

Prügelei bei der MixTape Awards-Verleihung

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Die Organisatoren der siebten Mixtape Awards-Verleihung gaben gestern die Gewinner der Auszeichnungen bekannt, nachdem die eigentliche Zeremonie im NYLA Restaurant wegen einer Prügelei zwischen zwei DJs abgebrochen wurde.

Die von DJ Red Alert moderierte Show fand ein jähes Ende, nachdem ein Kampf zwischen dem Anhang von DJ Kay Slaby und DJ Puggie P ausgebrochen war. Danach nutzten einige bisher unidentifizierte Männer die Verwirrung, um sich die DJ Awards zu schnappen und sie zu einem Haufen Scherben zu zerschlagen.

Um den gelungenen Abend abzurunden, schnappte sich Kay Slay, momentan wohl New Yorks angesagtester HipHop-DJ, auch noch das Bühnenmikro und überschüttete das anwesende Publikum mit an Puggie P gerichtete Flüche und Drohungen.

Trotz seines peinlichen Auftritts gewann Kay Slay den Preis als bester DJ und setzte sich dabei gegen prominente Konkurrenten wie DJ Clue, Whoo Kid, Envy und Green Lantern durch. Als bester DJ/Produzent wurde Ron G ausgezeichnet, die Trophäe als bester Radio MixTape DJ ging an DJ Enuff. Über die Auszeichnung für die beste Graphik konnte sich DJ J-Love freuen, die Auszeichnung als bester R&B DJ ging an DJ Famous.

Bei der Feier waren außerdem US-HipHop-Größen wie Gangstarr, Redman, Kool Herc, Busta Rhymes und DJ Kool Herc mit von der Partie. Lady Luck, Johnny Blanco und Killer Mike performten live.

Veröffentlichungstermin von „God´s Son“ vorverlegt

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Nas´ neustes Album „God´s Son“ wird vorrausichtlich vier Tage früher erscheinen, als ursprünglich von seinem Label, Columbia Records, angekündigt wurde.

Auf seiner Website wird die überwältigende Nachfrage seitens seiner Fans sowie das Auftauchen von Bootleg-Versionen des Albums im Internet und auf CD als Gründe für die Vorverlegung des Veröffentlichungstermins vom 17. auf den 13. Dezember genannt.

Nasty Nas hierzu: „`God´s Son` ist das persönlichste Album, das ich bisher gemacht habe. Ich habe da wirklich Herz und Seele reingesteckt. Für mich ist es wichtig, dass die Fans mein Album so hören, wie ich es mir vorgestellt habe.“

Groove Attack nach wie vor dick im Geschäft

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Auch wir sind den immer wieder auftauchenden Gerüchten um Probleme bei Grooveattack aufgesessen. Dass es sich dabei tatsächlich nur um Gerüchte handelt, bestätigte uns heute der renommierte Kölner Vertrieb – ganz im Gegenteil, es geht sogar mit Vollgas voran:

Zunächst einmal wird Groove Attack wie geplant die beiden nächsten Alben von Old-School-Legende Biz Markie releasen, seine langerwartete „Weekend Warrior“-LP steht ab März 2003 in den Läden. Um den Vertrieb von Biz` Scheiben in den USA, Australien und Südafrika wird sich Tommy Boy kümmern, für den Rest der Welt wird Groove Attack die Alben herstellen und vermarkten.

Außerdem hat Groove Attack einen weltweiten Vetriebsdeal mit Mummy Records, dem neugegründeten Label des renommierten Ex-Slum-Village-Producers Jay Dee, gelandet. Für das kommende Jahr darf man sich auf ein Solo-Werk von Jay Dee höchstpersönlich freuen, ferner sind Projekte seiner Proteges wie z.B. Frank´n`Dank geplant.

Nocturne Records aus Frankreich sind ab sofort ebenfalls im Deutschland-Vertrieb von Groove Attack. Die Alben der Nighthawks (bestehend aus Cage & Camu Tao) sowie von M.F. Doom und Count Bass D erscheinen im Dezember.

Slick Rick droht die Deportation

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Die US-amerikanische Behörde INS (Immigration and Naturalization Services) hat in der vergangenen Woche einen Beschluss verabschiedet, der es ihr ermöglicht, Slick Rick jederzeit nach England abzuschieben.

Da das von Slicks Anwälten eingeleitete Berufungsverfahren noch läuft, muss „The Ruler“ jederzeit mit seiner Deportation in ein Land rechnen, das er bereits 1976 verlassen hatte. Seitdem lebte Slick zusammen mit seiner Frau und seinen Kinder, die übrigens in den USA geboren sind, in der Gegend von New York, ohne allerdings jemals offiziell Bürger der USA zu werden.

Gestern hat The HipHop Summit Action Network ein Dokument eingereicht, in dem eine Aufenthaltsgarantie zumindest für die Dauer des Berufungsverfahren gefordert wird.

„Slick Rick ist einer unser wichtigsten HipHop-Künstler“, erklärte der Präsident des HHSN, Minister Ben Muhammad, in einem Interview, „die HipHop-Community wird nicht tatenlos zusehen und erlauben, dass diese Abschiebung ohne weiteres durchgezogen wird.“

Slick Rick wurde von der INS vor sechs Monaten verhaftet, nachdem er bei einem Auftritt auf einem Kreuzfahrtschiff illegal das Land verlassen hatte. Seitdem wird er in einem Gefängnis in Brandenton, Florida festgehalten.

Minister Muhammad hierzu: „Slick hat schon sechs Monat im Gefägnis gesessen, ohne dass es auch nur eine Anhörung gegeben hätte. Wir glauben, dass alleine diese lange Inhaftierung in Verbindung mit der nicht erfolgten Anhörung, eine Menschenrechtsverletzung darstellt. Jetzt muss Slick auch noch jeden Moment damit rechnen, dass er deportiert wird.“

Wer Slick aktiv unterstützen möchte, checkt den slickrick/petition-Link links oben.

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