JMJs Geschäftspartner bestreitet Vorwürfe

Nachdem die amerikanische Website Allhiphop.com in der vergangenen Woche einen Bericht veröffentlicht hatte, wonach Randy Allen in die Ermordung von DJ-Legende Jam Master Jay verwickelt sein könnte (rap.de berichtete), hat sich jetzt der Beschuldigte persönlich zu Wort gemeldet, um die gegen ihn erhobenen Vorwürfe auszuräumen.

„Das ist komplett falsch. Die New Yorker Polizei hat mich nie für einen Verdächtigen gehalten“, verteidigte sich Allen, der als Geschäftspartner und Freund von JMJ galt, „ich habe Jay geliebt. Es ist verrückt, dass die Leute glauben, dass ich etwas tun könnte, was ihn oder sein Vermächtnis verletzt hätte.“

Angeblich hatte sich Allen gemeinsam mit JMJ gegen jegliche Verletzung versichert, die sich einer der beiden Partner innerhalb der Studioräume zuzieht. Laut des Berichts der Website wäre in einem solchen Fall der „unversehrte“ Partner begünstigt gewesen. Jay ist ja in seinem eigenen Studio niedergeschossen worden, sollte eine solche Versicherung also wirklich existiert haben, so wäre das Geld wohl in Allens Taschen geflossen.

„Es gibt keine Versicherungspolice über 500.000 $. Auch das stimmt nicht. Ich hatte mit all dem nicht zu tun“, äußerte sich Allen zu den Behauptungen von Allhiphop.com. Seine juristischen Berater bestätigten Allens Angaben.

Außerdem erhielt Allen Rückendeckung von JMJs Familie, die geschlossen hinter ihm steht, auch der Chef der Island Def Jam Music Group, Lyor Cohen, gab sich alle Mühe, die gegen Allen erhobenen Anschuldigungen zu entkräften: „Ich bin wahrscheinlich näher an diesem Fall dran, als sonst irgendwer. Ich habe einige Prominente Anwälte mit dieser Sache betraut. An dieser Theorie ist nicht Wahres dran. Ich weiß nicht, ob da jemand versucht, von etwas anderem abzulenken, aber das entspricht nicht der Wahrheit.“