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Josi – Kasse (prod. Push2Exit)

Josi veröffentlicht ihre neue Single „Kasse”. Zwar sei sie auf dem Weg, mit ihrer Musik Erfolg zu haben, allerdings müsse sie bis dahin noch an einer Supermarktkasse schuften.

„Spiel bald Festivals, bald sind meine Platten gold
Doch bis dahin fragen Damen: Was kostet das Katzenstreu?
Ich hab die Nase voll
Ja, und meine Air Force 1s sind schon lange nicht mehr nagelneu”

Insgesamt droppte Josi bis jetzt neun Singles. Zuletzt veröffentlichte sie „Flashbacks”, „Tokio” zusammen mit Liz und „Sniper”, davor war sie mit Labelchef Olexesh auf „Icy” zu hören und releaste „Oben Sehen”, „Lights Out” und „AFO”.

Ansu – Sicher (prod. Cato)

Ansu ist in Hamburg-Eppendorf und wundert sich über Jocks. Dabei ist er sich „Sicher”, dass er zwar keinen reichen Vater, dafür aber andere Fähigkeiten hat.

„Mein Ohrenarzt ist in Eppendorf
Ich seh zwei Moms tuscheln in der Ecke dort
Will nicht jammern, ich komm auch nicht von ’nem schlechten Ort
Aber hier wird man angeguckt, als gäb es gleich ein Mord”

Im Februar war Ansu zuletzt auf „Bad Boys” von Amo49 zu hören. Davor droppte er im August zusammen mit Monk „Lass Los”. Anfang Mai letzten Jahres veröffentlichte Ansu seine EP „Polarität”, aus der er vorab „Wach Auf” und „Hör Zu” auskoppelte.

Tiefbasskommando – Habaneros (prod. Retado)

Politisch unkorrekt, Lines die unter die Gürtellinie gehen und humorvoller Battlerap. Die neue Single „Habaneros” von Tiefbasskommando bietet genau das, was sich Fans der Gruppe wünschen. 

Es sind Double G und Eisberg, jetzt mal aus dem Weg ihr Spackos
Wir vernaschen euch schneller als Mexikaner ihre Tacos
Früher hörten wir nur Taktloss, heute hören wir nur uns
Scheiss auf deinen Professor, man ich schwöre das ist Kunst”

„Habaneros” ist eine Single aus dem neuen Tape von TBK. Angekündigt ist dies für Mai 2022. Es wird das größte Projekt der letzten Zeit, zuletzt kamen in unregelmäßigen Abständen lose Tracks, wie „Im Skiurlaub 2019” zu Weihnachten 2021 oder „Toysterben” im November 2021. Das letzte Album war das „Ekeltape”, das Ende 2020 erschien. 

https://www.youtube.com/watch?v=APW3-qWGVmg

viko63 – Strada d’Amore (Intro) (prod. penglord)

Viko63 präsentiert gemeinsam mit Produzent penglord sein „Intro Strada d’Amore”. In knapp anderthalb Minuten hört man abwechslungsreichen Sound und Vocal-Elemente aus anderen Musikrichtungen wie etwa Techno. Viko63 thematisiert die Untreue und das viele Fremdgehen von allen Seiten aus. 

Woraufhin er Bernadette verlässt
Doch eigentlich hat er nur besser verdeckt
Dass er mit Yvonne unter einer Decke steckt.” 

„Strada d’Amore (Intro)” ist der Titelsong zu dem gleichnamigen Album, das am 10. April erscheint. Der Baseler hat gemeinsam mit penglord 2019 bereits die EP „Feuerzeug Diebstahl” veröffentlicht. Größere Bekanntheit erreichte Viko63 mit seinem Auftritt bei Aboveground 2021. Dort präsentierte er seinen Hit „Mucho Gusto”, der zum weitverbreiteten Meme wurde. 

Paula Hartmann feat. Casper – Kein Happy End

Credit: Nirén Mahajan

Casper meldet sich mit einem Feature-Part auf Paula Hartmanns neuer Single „Kein Happy End” zurück. Die beiden thematisieren ein emotionales Liebesaus zu einem ruhigen Soundbild. Paula Hartmann besingt im ersten Part, wie sie eine Beziehung beendet, mit dem Wissen, dass es für die andere Person mit viel Schmerz verbunden ist. Casper schlüpft in seinem Part in die gegenübergestellte Rolle und erzählt, wie er verlassen und verletzt wurde. Dabei benutzen die beiden teilweise dieselben Lines, nur eben aus zweinterschiedlichen Perspektiven. Auch im Musikvideo sind Gegensätze sichtbar. 

„Will den Absturz, ich will nicht mehr an uns hängen
Du kannst uns nicht retten, ganz egal, wie sehr du kämpfst
Tritt das letzte Feuer aus, das jetzt noch in dir brennt
Gibt kein Happy End, es gibt kein Happy End”

„Kein Happy End” ist die letzte Single zu Paula Hartmanns Debütalbum „Nie verliebt”, das morgen rauskommt. Außerdem war Paula Hartmann mit „Kein Bock” auf der Deluxe Version vom Debütalbum von Luvre47 vertreten. Casper releaste Ende Februar sein Album „Alles war schön und nichts tat weh”, das wieder auf Platz Eins der Albumcharts einstieg. Daraus koppelte er vorher den Titelsong und die Singles „Mieses Leben / Wolken” mit Haiyti, „Billie Joe”, „Fabian” und „TNT” mit Tua aus. 

badmómzjay als erste Rapperin auf dem Cover der Vogue

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Der 19-Jährigen badmómzjay ist bereits jetzt ein besonderer Schritt in ihrer Karriere gelungen – sie ist die erste Rapperin, die jemals auf der Titelseite der Vogue zu sehen ist. Als Model für die April Ausgabe des Modemagazins reiht sich badmómzjay in eine Liste vieler nationaler und internationaler Stars ein. Beim Cover Shooting selbst soll die Berlinerin emotional überwältigt gewesen sein: „Ich hätte nie gedacht, dass ich es mal in die Vogue schaffe. Weil ich zu anders bin.

Die April Ausgabe erscheint mit dem besonderen Thema „Haltung”. Neben dem Cover gibt es dazu ein längeres Interview mit babmómzjay, in dem sie ihre Mobbingerfahrungen transparent macht und erzählt, warum ihr das große Thema Ungerechtigkeit so sehr am Herzen liegt. 

Außerdem erzählt sie von ihrer Kindheit und ihrem Aufstieg in der Rapszene. Dort machte sie wieder neue Erfahrungen mit Mobbing, häufig in Form von Hassnachrichten im Internet, die sie aber kalt ließen. Sie sagt dazu: „Ich lese jeden Tag schlimme Sachen und Anfeindungen – das hat für mich überhaupt kein Gewicht mehr. Hinter ihren Handys können die Leute alles schreiben. Es kostet sie gar nichts. Das ist gesichtslos. Haltung bedeutet, für etwas zu stehen – und zwar nicht nur, wenn es sich gerade gut anfühlt.

Das ganze Interview mit badmómzjay gibt es seit gestern in der Online- und Printversion des Magazins.

Waving The Guns – Nina Simone

Waving the Guns präsentiert ihre neue Single „Nina Simone”. Mit dem Titel wird die Afro-Amerikanischen Musikerin, Songschreiberin und Bürgerrechtsaktivistin geehrt. Wie üblich gibt es auch hier wieder diverse Lines, die gesellschaftliche Themen aufgreifen, kommentieren oder politische Feindbilder anpöbeln. Der Track hat aber noch mehr zu bieten: Rapper Milli Dance teilt aus gegen die Rap-Szene, battlet andere KünstlerInnen und beweist mit humorvollen Lines, dass er sich selbst nicht zu ernst nimmt. 

„Der Zettel im Flur sagt: „Ein Scheiß wird hier leiser gedreht“ 
Ihr könnt die Bullen auch sofort holen 
Macht ihr sowieso schon 
Autogramm auf dem Fahndungsfoto“

„Nina Simone” ist die letzte Singleauskopplung der Rostocker Rap-Crew, bevor an diesem Freitag ihr viertes Studioalbum „Am Käfig Rütteln” erscheint. Zuvor brachten die beiden die Singles „Lieblingsmilliardär” und „Plädoyer”, „Ich weiss nicht recht”, „Gran Canaria”, „Heli” und „Gott zum Gruße” heraus. Mit insgesamt 16 Tracks gibt es auf „Am Käfig Rütteln” aber auch noch einige neue Lieder. Milli Dance releaste 2021 gemeinsam mit dem Produzent U.N.O. das Album „Fünf vor Fick”, wir trafen die beiden damals zum Interview.

Übersicht: Deutschrap Releases April 2022

Im April erwarten uns an jedem Freitag eine Hand voll Deutschrap-Releases. Waving the Guns melden sich nach längerer Album-Abstinenz zurück, Disarstar und das Producer-Duo Jugglerz droppen eine Kollabo-EP und Fourty führt den prallgefüllten Kalender von Life is Pain fort.

Worauf wir uns im April sonst noch freuen dürfen, lest ihr in unserer Übersicht (Stand: 6. April):

01.04.
Bangs – Abturn EP
ferge x fisherman – Duality
Kamp & Fid Milla – 2urück ohne 2ukunft

08.04.
Elo – Yung Lost
MCE – Bachala
Montez – Herzinfucked
Morpheuz – Gipsy
Waving the Guns – Am Käfig rütteln
257ers – Das Ende vom Anfang
3Plusss – weine jetzt, lache später

15.04.
Buddha – Nimmersatt
Fourty – Behind the Scenes
Hamada – Menace II Society

22.04.
Albi – Meine Straße
Disarstar x Jugglerz – Microdose
Papke – Dawg Days
Punch Arogunz – 2G2G
Sun Diego – Yellow Bar Mitzvah
Wandl, Döll & Torky – Nackt

29.04.
Majoe – Breiter als 3 Türsteher
Myng – Syndikat
Nash – Nashville
Schwesta Ewa – Awanta
Tamas – Stress

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