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Matondo – Coolest Monkey in the Jungle?! [Video]

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Matondo veröffentlicht seinen neuen Track „Coolest monkey in the jungle?!“.

Dabei bezieht er sich auf die letztwöchige Kontroverse um H&M. Der milliardenschwere Weltkonzern veröffentlichte für seine neue Kollektion ein Bild, auf dem ein schwarzer Junge abgebildet ist. Der Junge trägt dabei ein Oberteil, auf dem „Coolest monkey in the jungle“ steht. Weltbekannte Stars wie LeBron James oder P.Diddy positionierten sich öffentlich. Firmen-Testimonial The Weeknd beendete sogar mit sofortiger Wirkung seine Zusammenarbeit mit H&M. Unsere Autorin Celine hat zu dieser Thematik letzte Woche einen ausführlichen Kommentar verfasst.

Der Rapper Matondo hat sich dieser Sache angenommen und einen Track veröffentlicht. Besonders gut ist, wie der Berliner mit dem Sachverhalt umgeht. Er startet keinen großen Angriff auf die Marke per se, sondern befasst sich mit der grundsätzlichen Krankheit namens Rassismus. Dabei rollt er die Geschichte der Schwarzen auf. Wie sie damals aus ihren eigenen Heimen verschleppt und versklavt wurden, wie Fußballer mit Affengeräuschen beleidigt wurden und noch immer werden und wie seine Mutter rassistische Äußerungen über sich ergehen lassen musste.

Der gelungene Track vermittelt eine sehr wichtige Message und Matondo bringt die Probleme auf den Punkt. Der Berliner befasst sich des Öfteren mit Rassismus und hat auf seinem Track „Spuren der Kolonialzeit“ auch einige wichtige Statements gesetzt.

Sido, Aggro Berlin, Hansi-Skit: B-Tight erzählt Real Rap Stories

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Dass der gute B-Tight einige spannende Anekdoten auf Lager hat, dürfte ja keine allzu große Überraschung sein. Ich habe den Berliner zum Interview getroffen.

Nachdem wir uns ausgiebig über sein kommendes Album „A.I.D.S Royal“ unterhalten haben, welches am 23. Februar erscheint, gab es noch ein paar Real Rap Stories.

Ob nun das erste Kennenlernen mit Sido, die Story hinter Aggro Berlin oder das legendäre Hansi-Skit, Bobby hat einige prägende Geschichten am Start.

https://www.youtube.com/watch?v=eucwIyDSVF8&t=7s

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PA Sports & Kianush – Desperadoz II [Review]

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Lassen wir den etwas unnötigen und wenig überzeugend inszenierten Promobeef für „Desperadoz II“ einfach mal beiseite. Gottseidank dauerte der sowieso nicht lang. Eine Woche später kam mit „Headbanger“ dann die erste Single vom Kollaboalbum und auf „Filterungsprozess“ sorgte das Duo dann endgültig für Klarheit.

Spätestens nach Singleauskopplungen wie „Back to the Roots“ war klar, in welche Richtung die Desperadoz-Fortsetzung gehen soll. Starke Flows und Lines, verpackt in einem Beat, der nach vorne geht – quasi ein nahtloser Übergang von „Desperadoz“ zu „Desperadoz II“. Familie, Treue, Loyalität, Ehrlichkeit und Schmerz sind dann auch wieder die signifikanten Inhalte des Albums. In den Lyrics dient, wie es der Titel bereits vorgibt, sehr oft die Inspiration des Mafialebens in Südamerika als Inspiration. Unterstellungen wie beispielsweise die, dass die Jungs in letzter Zeit zu viel „Narcos“ gesehen hätten, sind an dieser Stelle aber deplatziert, da PA und Kianush diesen Film schon seit Jahren fahren – und letztlich auch sehr schlüssig umsetzen.

Vor allem in der Kombination wird deutlich, wie viel das Duo auch in den letzten Jahren an sich gearbeitet hat. Obwohl in Sachen Flow und Reimstruktur ohnehin beide sehr stark sind, ist auf der neuen Platte eine deutliche Steigerung zu erkennen. Hört man etwas genauer auf das Reimschema von „High Defintion“ dann wird klar, dass die beiden auf einem ganz eigenen Level sind. Die Kombo ist perfekt im Takt und jede Line sitzt. Textlich gesehen sind PA und Kianush auf diesem Album sogar noch etwas mehr on point.

„Desperadoz II“ schafft eine ganz eigene Atmosphäre. Das Soundbild ist sehr druck- und kraftvoll. Auf derzeit funktionierende Trends wurde bewusst verzichtet. Die beiden thematisieren dies auch des Öfteren. „Rapper starten ’ne französisch-amerikanische Party“ sagt PA Sports auf „Headbanger“ und kritisiert damit die ständige Adaption ans Ausland. Zwar gibt es auf Songs wie „Escalade“ in der Hook auch ein wenig Autotune, aber das Tool wird in mundgerechten Stücken und nicht so inflationär wie bei anderen Künstlern serviert. Trotz einzelner Elemente aus aktuellen Soundtrends ist das Album unterm Strich straighter Rap, der sich an keinen Zeitgeist anbiedert.

Das erkennt man alleine schon daran, dass selbst emotionale Themen wie Liebe dennoch hart gerappt werden. Wie beispielsweise der Song „Mörder“. Besonders auffällig ist auch, dass sehr viele Pre-Hooks eingebaut wurden. Das verleiht dem Soundbild der Songs eine gewisse Spannung.

Auf „Desperadoz I“ zählten Tracks wie „Ratten“ und „Energie“ zu den Highlights. Daher nur konsequent, von beiden Songs jeweils einen zweiten Teil zu bringen. Vor allem auf „Ratten II“ dreht das Duo flowtechnisch komplett durch und setzt neue Maßstäbe in Sachen Technik.

Fortsetzungen sind immer schwierig, weil der Hörer eine gewisse Erwartungshaltung hat und die Messlatte in der Regel sehr weit oben liegt. Oft wird man bei der Hoffnung, dass die Fortsetzung den Vorgänger toppt enttäuscht. Nicht so bei „Desperadoz II“. Durch facettenreiche Flows, vielfältige Themen und einer starken Produktion, schaffen es PA und Kianush auf jeden Fall eine Schippe draufzulegen.

So bleibt für mich nur ein persönlicher Wermutstropfen: Ein abgedrehter Storyteller wie „Operation Americano“, in dem Drake von PA Sports und Kianush entführt wird, fehlt auf dem zweiten Teil leider. Ansonsten aber wurde hier tatsächlich alles richtig gemacht.

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Skinnys Wochenrückblick KW2: Von coolen Affen, Flerid Bang und dem Krypto-Mammut-Mix

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Woche Nummer Zwei und schon habe ich eine Erkenntnis zu dieser Kolumne gewonnen: Spätestens im März werden mir die Einleitungen ausgehen. Ich sollte mir also irgendein generisches Intro überlegen. Naja, im Gegensatz zur ersten Woche dieses Jahres brachte Numero Duos auf jeden Fall ordentlich Zündstoff mit sich.

Um die H&M-Rassismus-Debatte gab es natürlich kein Herumkommen – und das ist gut so. Rap-Bezug hin oder her, die Diskussion ist wichtig und deutlich berechtigter als das letztjährige DCVDNS-Gebashe. Ob H&M bei der Kampagne nun Hintergedanken hatte oder nicht – die Initialzündung war gegeben, jeder Höhlentroll kroch ans Tageslicht und schwang seine morsche Meinungskeule.

Die Trottel-Parade brachte Perlen der Empathielosigkeit von „Die echten Rassisten sind die, die behaupten, das wäre rassistisch – weil die machen nämlich einen Unterschied zwischen den Kindern“ bis hin zu Jens Maier‚esken „Die sollen sich mal nicht so haben, brauchen wohl Aufmerksamkeit“-Statements zu Tage.

Um das mal abzukürzen: Affe wurde seit jeher als rassistisches Schimpfwort verwendet. Wenn du so tust, als wäre es nicht so, bist du ein Arschloch. Wenn du das nicht weißt, hast du die Fresse zu dem Thema zu halten. Wenn du findest, dass das trotzdem halb so wild ist und die Betroffenen doch einfach chillen sollten, bist du ein Arschloch, das zu dem Thema die Fresse halten sollte.

Um hier mal ein bisschen mehr Rap-Bezug reinzubringen: Die wohl qualifiziertesten Beiträge zu diesem Thema kamen von Megaloh. Gibt es hier nachzulesen. 

Ich weiß, ihr habt wieder alle keinen Bock, irgendwas mit Politik oder Gehalt zu lesen, aber das wollte ich noch loswerden. Kommen wir zu etwas Erfreulicherem: Der Kryptowährungs-Hymne von Kool Savas, Sido, Frauenarzt, Manny Marc, Basti DNP, Yassin, Felix Krull und Sera Finale. Nicht nur, dass die Zusammensetzung dieser One-Hit-Wonder-Supercrew überrascht und Sera Finale erfreulicherweise wieder ausgegraben wurde – der Song ist geil!

Ich habe noch nie einen Cent in Kryptos investiert und auf dem Gebiet wenn überhaupt ein gefährliches Halbwissen, trotzdem gefiel mir das Teil echt gut. Mit so viel ungezwungenem Spaß an der Sache hat man viele der Beteiligten lange nicht mehr gehört. „Hodln“ transportiert genau dieses Zettel, Stift, Thema und Beat-Gefühl, das es im Deutschrap leider kaum noch gibt. Einfach mal den Stock aus dem Arsch ziehen und losrappen. Dazu richtig fiese Ohrwurm-Hook von Savas.

Auch sehr geil: Olexesh mit „Pisdapüt“. Der Song ist sowieso solide, was bei mir aber Eindruck hinterlassen hat: Statt aufwendiger Videopremiere gibt es das erste wirklich relevante HDF seit langem. Das Video wurde in derselben Passage gedreht, wie Olexeshs HDF zu „Deja Vu“, das 2012 den Kickstart für OLs Karriere darstellte und auch bei mir rauf und runter lief. Irgendwie ein „Deja Vu“-Deja Vu. Klar, ist jetzt keine wirklich große Sache, aber doch irgendwie ein netter Einfall, der gut zum „Jetzt ist die Rolex echt“-Thema passt.

Was eine große Sache ist: Fler und Farid Bang haben nach jahrelanger Fehde einen gemeinsamen Song gemacht. Das ist natürlich mindestens so promoträchtig wie die Schlammschlacht selbst, aber auch musikalisch relativ interessant. Am Thema Farid Bang kann ich mir natürlich nur das Maul verbrennen. Wenn mir etwas nicht gefällt, bin ich wieder der Hater, wenn es mir gefallen würde, wäre ich plötzlich der Schleimer.

Naja, kurz gesagt – Farids Part gefällt mir nicht. Man könnte jetzt wieder eine politische Debatte über bestimmte Zeilen starten, wobei ich „Ficke Alice Schwarzer mit ner Horde schwarzer Alis“ verdammt witzig fand. Ansonsten flowt und betont Farid gewohnt hölzern, nur eben mit ein paar 08/15 Trap-Ansätzen. In der Hook finde ich ihn aber ziemlich stabil.

Flers Part hingegen kommt ziemlich cool, vor allem „Du hast Rap erfunden? Hier hast du wieder“ hinterlässt Eindruck. Der Beat ist sowieso überkrass, diese verwaschenen Hochglanz-Produktionen von Iad Aslan funktionieren einfach immer noch hervorragend, solange dieser chopped & screwed-Ansatz nicht zu sehr ausgeschlachtet wurde und ein passendes Sample zur Hand ist.

Eigentlich war diese Woche noch einiges erwähnenswertes. Animus‘ virale Radio-Performance bei Jam FM etwa, die zwar etwas wirr strukturiert war, aber ansonsten viele positiv überraschte. Auf Mobb Deeps „Quiet Storm“ klingt der Heidelberger deutlich hungriger als auf jedem seiner letzten Alben, stellt sein technisches Talent unter Beweis und schießt mit gehaltvollen Punchlines gegen den Szene-Status Quo. Animus hat in den letzten Jahren viel Scheiße verzapft, ich war aber seit ich ihn vor zehn Jahren auf Caspers „Exclusive Mixtape“ hörte davon überzeugt, dass der Kerl einiges auf dem Kasten hat. Hat er in der Zwischenzeit ja auch schon oft gezeigt, aber eben auch oft mit Mist überschattet. Diese bemerkenswerte Performance überstrahlt glücklicherweise nun die bisherigen Fehltritte.

Fassen wir den Rest der Woche zusammen: RIN versucht sich mit der Ballade „Data Love“ an ein bisschen Inhalt, Kalim verpasst dem „Thronfolger“-Brecher „Kodex“ ein passendes Video im klassischen 20er-Jahre Gangster-Style und Azet hat mich mit seinem neuen Song „9 Milly“ enttäuscht. Asche hat mit „CLS“ leider richtig reingeschissen – ich wusste den Kerl trotz fragwürdigem Mindstate immer sehr für seinen harten, düsteren Straßenrap zu schätzen. Das hätte echt Zukunft haben können, dieser generische Müll lockt aber garantiert niemanden hinter dem Ofen vor. Hoffentlich klingt das Album anders. Dann hat Bushido den Label-Sampler noch „erstmal abgesagt“, was ich ein bisschen schade und ein bisschen witzig finde.

Das war’s auch schon mit der etwas ausufernden zweiten Woche. Ich habe Spaß an dieser Kolumne, ich hoffe ihr auch. Adieu!

Kwam.E – #ESISKWAM (prod. Classic.der.Dicke) [Video]

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Kwam.E veröffentlicht seinen neuen Track mit dem Titel „#ESISKWAM“.

Dabei zeigt der Newcomer, was er flowtechnisch so auf dem Kasten hat. Im Video representet der Hamburger seine Hood.

Zuletzt war Kwam.E mit auf dem Song „Bounce auf dem Beat“ von Ace Tee am Start. Mit ihr hatte der Kwam.E auch bisher seinen größten Erfolg. Der Track „Bist du down“ ging vor ziemlich genau einem Jahr durch die Decke – und wie!

RIN – Data Love (prod. Lehvi) [Video]

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RIN veröffentlicht seinen neuen Track „Data Love“.

Wie der Titel schon erahnen lässt, geht es um eine Liebe, die nicht vis-à-vis stattfindet. Liebeserklärungen erfolgen über WhatsApp und wenn man von Angesicht zu Angesicht zu seiner Liebsten spricht, dann ist hier die Rede von einem Call über FaceTime.

Der Track zeigt eigentlich perfekt, wie einige Paare heutzutage ihre Beziehung führen und wirklich persönliches dabei auf der Strecke bleibt. „Data Love“ ist als Single erschienen und keinem aktuellen Release zuzuordnen.

Erst kürzlich hat der Bietigheimer die 1LIVE Krone für sein Album „Eros“ abgeräumt.

 

Die wundersame Rapwoche mit Mauli & Staiger [Podcast]

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Die wundersame Rapwoche ist mit einer neuen Folge am Start. Die Rapexperten Mauli und Staiger fassen mal wieder die wichtigsten Infos der vergangen Woche zusammen.

Nachdem Staiger am Anfang einen Einblick in seine spannende Reise durch Kolumbien gewährt, geht es dann auch schon an das Eingemachte: Rap

Über den Track „Hodln“ von Sido und Savas wird beispielsweise sehr ausgiebig gesprochen. Der Song über Kryptowährungen hat übrigens eine Besetzung zum Zunge schnalzen. Basti von Trailerpark, Frauenarzt, Yassin, Manny Marc, Sera Finale, Felix Krull, Sido und Savas sind allesamt auf dem Track zu hören.

Außerdem sprechen die Jungs noch über den neuen Track von King Khalil und Capital Bra „Dealer aus Prinzip“ – und über vieles, vieles mehr.

Doku über Euniques Entwicklung – Episode 00 [Video]

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Eunique veröffentlicht die erste Ausgabe von „Becoming Eunique“.

In der Doku gibt die Hamburgerin tiefere Einblicke in die letzten 18 Monate ihres Lebens. Die Newcomerin zeigt in dem Video, dass sie bei all dem Spaß stets diszipliniert sein musste. Diäten, wenig Schlaf und viele Termine zierten den Alltag der jungen Künstlerin.

„Becoming Eunique“ ist ein sehr spannendes Format, um auch mal hinter die Kulissen des Business zu blicken. Eunique erzählt unter anderem von ihrem ersten Kontakt mit Fler und wie Freundschaften teilweise unter ihrem großen Traum leiden mussten.

Die mittlerweile in Berlin lebende Eunique bringt am 23. März ihr Debütalbum „Gift“. Mit „Genau so“ und „Giftig“ hat sie auch schon die ersten beiden Singles der kommenden Platte gedroppt.

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