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Musiye – Mein Film (prod. Musiye, Alistair & Maxe) [Video]

Musiye veröffentlicht sein neues Video „Mein Film“. Der Friedrichshafener wurde soeben bei Helal Money gesignt. Früher stand er bei JaysusMachtrap unter Vertrag.

Der Song ist sehr musikalisch, voll auf Höhe der Zeit und geht direkt ins Ohr. Inhaltlich wird representet, was das Zeug hält.

 

Sun Diego – Rock Me Amadeus (prod. Jan van der Toorn & Digital Drama) [Video]

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Die neue Single aus dem kommenden Falco-Tribute-Album: Sun Diego interpretiert den Song „Rock Me Amadeus“ neu. Den Beat haben Jan van der Toorn & Digital Drama produziert.

In seiner Adaption des Epochen-Hits von Falco wählt Sun Diego einen frischen, zeitgemäßen AfroTrap-Beat.

Nach „Jeanny“ von Ali As und „No Time For Revolution“ von Haze ist „Rock Me Amadeus“ die dritte Singleauskopplung aus dem kommenden Falco-Album „Sterben um zu leben“. Darauf interpretieren deutsche Rapper die größten Hits des 1998 verstorbenen Rap-Pioniers neu. Das Album erscheint am 25. Mai.

Außer Sun DiegoHaze und Ali As sind noch 9 weitere namhafte Deutschrapper auf dem Album vertreten, darunter Kontra KSido und Zugezogen Maskulin.

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Haze x Falco – No Time For Revolution (prod. Dannemann & Enaka) [Video]

Interview mit Lena Stoehrfaktor: „Die kapitalistischen Strukturen kritisieren“

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Lena Stoehrfaktor besetzt mit ihrem Rap ganz klar eine Nische. Sie und ihre Mitstreiter von Rauhfaser Records passen partout nicht ins derzeit gängige Schema F von Deutschrap. Politisch engagiert legt sie gerne den Finger in die Wunde – das tut oft weh, geht aber stets mit treffender Kritik einher, sei es an den herrschenden Zuständen oder kleinen Übeln. Das große Ganze und das vermeintlich unwichtige Kleine – hier rückt alles ins Visier. Lange galt es als ausgemacht, dass sich linker, politischer Rap per se scheiße anhören muss. Das ist längst nicht mehr so. Lena hat nicht nur eine Message, sondern auch Skills, Attitude und Flow. In einem interessanten Gespräch befragten wir sie zu ihrer Haltung, ihrer Positionierung in der Deutschrap-Szene und ihrem Leben mit und ohne Rap.

Ich hattte beim Hören von „Blei“ ein richtiges Retrofeeling. Es hat mich sehr an den alten Westberlin-Style erinnert – von der Attitüde.

Das kann sein, in dem Zeitraum habe ich auch angefangen, HipHop zu hören. Daher vielleicht die Ähnlichkeit. Bei dem Album habenAsi-Es und ich uns auch was überlegt. Als wir angefangen haben mit rappen, haben alles immer sehr direkt gesagt. Das wurde dann immer reflektierter. Dieses Mal haben wir uns gesagt, dass wir Bock haben, wieder Dinge direkt anzusprechen ohne zu überlegen. Bei den letzten Alben habe ich, wenn der Reim zu einfach war, nochmal überlegt, damit es nicht zu billig ist. Dieses Mal war es eher so, okay, ich nehme das, eher einfach runtergeschrieben.

Aber wenn du sagst, du hast so um 2000 angefangen, Rap zu hören, dann waren M.O.R. und Co sicher auf deinem Zettel?

Ja, das haben wir natürlich gehört, wie alle damals. Aber auch alle anderen Sachen, die es damals gab, Beginner, Freundeskreis, Creutzfeld Jakob.

Hast du den Westberliner Battlerap damals schon kritisch reflektiert?

Nee, ich fand das gut. Aber ein bisschen hat es mich schon gestört, aber eher so undefiniert. Ich habe schon gespürt, dass irgendwas nicht richtig ist, aber trotzdem fand ich die Energie und die Aggressivität gut. Manche Inhalte waren mir schon damals zu pervers, aber dass ich richtig reflektiert habe, dass das Sexismus ist, habe ich erst später.

Wie kam das dann?

Mit 18, 19, als ich Leute kennengelernt habe, die sehr deutlich mit mir geredet haben. Wenn ich bestimmte Sachen gesagt habe, meinten die zu mir, nee, das ist nicht cool. Am Anfang habe ich es verteidigt, und dann nochmal, und nochmal. Aber irgendwann kommt der Punkt – ich wurde immer widerlegt, mit Argumenten, irgendwann konnte ich darauf nichts mehr sagen. Und irgendwann habe ich es verstanden. Die haben einfach recht, es ist einfach nicht cool, dass zu sagen. Auch wenn etwas witzig formuliert ist und man drüber lachen muss – es ist einfach nicht korrekt, so über andere Leute zu sprechen.

Verstehe, also wurdest du durch Argumente überzeugt.

Ja, ich hatte zum Beispiel auch einen Kumpel, der Spastiker war. Und immer, wenn wir „du Spast“ gesagt haben, meinte er, nee, das finde ich scheiße. Wir waren dann immer so: wir meinen das doch nicht so, das ist doch nur im übertragenen Sinne. Er meinte dann aber, es fühlt sich für ihn trotzdem scheiße an. Und irgendwann habe ich es auch gecheckt.

Blokkmonsta releaset bisher unveröffentliches Tape als Crack B

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Blokkmonsta war früher Crack B. Und genau aus dieser Zeit gibt es ein unveröffentlichtes Tape des Hirntot-Masterminds, das nun nach langer Wartezeit doch das Licht der Welt erblickt.

„Stunde Null“ nennt sich das Album, und ist ab sofort im Hirntot Shop bestellbar. Es ist limitiert und erscheint am 25. Mai.

Auf Facebook erklärt Blokkmonsta allen die Vorgeschichte, die ihn nur als Blokk kennen:

„Auf „Stunde Null“ hört ihr, wie Deutschlands meist-gefürchteter Rapper angefangen hat: Im alten Berliner BattleStyle der frühen 2000er wird unter anderem mit Unterstützung von (God)Silla, Vero One, Tayler und KiSM alles beleidigt und zerstört was ans Mic gesteppt ist.“

Die vollständige Tracklist gibt es ebenfalls:

01 TWB Crew
02 Blockmonsta
03 Egal feat. Weskone
04 Battle feat. KiSM
05 Battle-Fun-Session 2 feat. KiSM & Drug One
06 Ohne Gewissen
07 Bring dich um
08 Nicohure feat. Vero One & Godsilla
09 Superheldkiller
10 Gangsta 42
11 Amoklauf feat. Minnesota Snipe
12 Traum oder Realität
13 Der Süden ist hart
14 Godmode feat. Defor & KiSM
15 Battlekombi feat. Tayler, Flow One, KiSM & Godsilla

https://www.facebook.com/blokksta42/photos/a.380511198626698.99333.208754355802384/1935925249751944/?type=3&theater

Manuellsen & Micel O – Kannibalen (prod. Juh-Dee) [Video]

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Manuellsen und Micel O veröffentlichen ihr neues Video „Kannibalen“. Für die Beatproduktion war Juh-Dee zuständig.

Das Video, ganz in schwarz-weiß gehalten, ist eine Fortsetzung zur letzten Videoauskopplung „New Jack City“ und erscheint auf dem gleichnamigen Album. Wie der Titel schon verrät, gehts es in dem Video um „Kannibalen“. Kann man als Metapher für die Klischees über Schwarze verstehen. Oder als Kritik an der (menschenfressenden) Gesellschaft. Oder beides.

Manuellsen und Micel Os Kollabo-Album „NJC“ erscheint am 18. Mai über das Label König im Schatten (Universal Music).

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Manuellsen und Micel O kündigen Kollaboalbum „New Jack City“ für Mai an

187 Strassenbande: Universität will Festival-Auftritt stoppen

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Beim diesjährigen AStA-Sommerfestival der Universität Paderborn soll die 187 Strassenbande als Headliner auftreten. Doch gegen den Auftritt der Hamburger regt sich Widerstand.

Der Vorwurf: Sexismus. „„187 Strassenbande“ verherrlicht in Auftritten und Texten sexistische Gewalt gegen Frauen und andere Bevölkerungsgruppen“ heißt es in einer offenen Petition.

„Schämen uns für das Männerbild“

Diese wurde vom Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold initiiert. In ihr wird der AStA (Allgemeine Studentenausschuss) der Uni Paderborn aufgefordert, sich von den Jungs und ihren Texten zu distanzieren:

„Wir nehmen nicht hin, dass der Eindruck entsteht, unser AStA und unsere Universität bieten Sexismus und Gewalt eine Plattform und unterstützen sie durch ihre Ressourcen. Wir schämen uns für das Männerbild,  das in den Songs und Musikvideos der Band zum Ausdruck kommt.“

Absage nicht gefordert

Eine Absage des Auftritts wird in der Petition nicht konkret verlangt. Vielmehr betont man, man wolle ein Zeichen setzen und ruft zum Protest auf.

Das Festival soll am 15. Mai stattfinden. Neben der 187 Strassenbande sollen auch u.a. MC Bomber und Karate Andi auftreten. Beide wurden, wie auch die Strassenbande um Bonez und Gzuz, in der Vergangenheit des Öfteren wegen sexistischer Textinhalte kritisiert. Gegen andere Künstler*innen gibt es aber offenbar keinen Protest.

Meine Meinung

++++Achtung, ab jetzt Kommentar+++ In der Tat sind die Texte von Gzuz, Bonez und dem Rest der Strassenbande oft mit ekelhaft sexistischen Zeilen gespickt. Es entsteht allerdings der Eindruck, die Unileitung habe sich nicht besonders gut informiert. Denn dasselbe gilt auch für die Texte von Bomber und Andi, die den Damen und Herren Professor*innen aber möglicherweise nicht bekannt sind.

Besser als ein Auftrittsverbot (das allerdings nicht explizit gefordert wird) fände ich es, mit den Jungs direkt darüber zu diskutieren – im direkten Gespräch würden sie vielleicht tatsächlich einsehen, dass es nicht so cool ist, über sexuelle Gewalt zu rappen als wäre das nuffin‘. Und damit wäre weit mehr erreicht.

Said – Verano (prod. Brenk Sinatra) [Video]

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Said veröffentlicht sein neues Video „Verano“. Den Beat hat natürlich Brenk Sinatra geliefert.

„Verano“ ist spanisch für Sommer. Der Track transportiert auch die sommerlichen Vibes – nur eben auf die Berliner Art. Für das Video gilt wieder mal: Stay true to your roots – Videodreh in Kreuzberg am Block mit den Jungs. Ganz klare Sache.

Sein Album „Haq“ kommt am 15. Juni. Zuletzt war Said mit seinem Video „Ich weiss“ am Start.

 

Capital Bra feat. Ufo361 – Neymar (prod The Cratez) [Video]

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Capital Bra veröffentlicht sein neues Video „Neymar“ zusammen mit Ufo361. Der Beat wurde von The Cratez produziert.

„Und der Richter schreit, ich war der Täter
Doch 
heut bin ich ein Star so wie Neymar“

Thematisch hebt sich auch die zweite Videoauskopplung aus Capitals neuen Album nicht sonderlich ab: es gilt wieder mal: Damals war alles hart, heute geht es mit gut – eben wie beim brasilianischen Fußballstar Neymar Jr.

Zuletzt droppte der Bra sein Video „5 Songs in einer Nacht“. Sein Album „Berlin lebt“ erscheint am 22. Juni über sein Label Team Kuku. 

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Capital Bra kündigt Album „Berlin lebt“ für Juni an

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