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Animus – Fake Profil (prod. Gorex) [Video]

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„Fake Profil“ heißt Animus‘ neues Video aus seiner „Poet“-EP. Das kommt mit clubtauglichem Pop-Sound und gesungener Hook daher. Den passenden Beat hat Produzent Gorex gebaut.

Der Song erzählt von Stalking, Fake-Profilen und, anders als zu erwarten, der wahren Liebe. Da kann man auch die NSA-Methoden verzeihen.

Für das Video hat MAV einen Animationsfilm mit Cartoonfiguren umgesetzt. „Fake Profil“ erscheint auf Animus neuer EP „Poet“, die seit letzter Woche auf Spotify streambar ist.

https://www.youtube.com/watch?v=Zvk1qhraVzw

Animus über sein Leben in Deutschland [Video]

Fruchtmax, Kulturerbe Achim, Skoob102 und Hugo Nameless – Red ma nicht am Telefon (prod. BobbySan) [Video]

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„Red ma nicht am Telefon“ – du weißt, wie es läuft. Falls nicht, dann lass es dir nochmal von Fruchtmax, Kulturerbe Achim, Skoob102 und Hugo Nameless erklären.

Der Beat zum neuen Song von Fruchtmax und co. wurde von BobbySan produziert und kommt mit düsterem Trap-Sound daher.

Zuletzt droppte Fruchtmax seinen Song „Uzi im Jacuzzi“. Ob die beiden Singles mit einem Release verküpft sind, ist noch nicht bekannt. Mutmaßlich stammen sie aber vom bereits angekündigten Debütalbum.

Kulturerbe Achim – Haze Knollen (prod. Retake) [Audio]

Generation Deutschrap – Poolparty mit Jalil & Shadow030 im Haubentaucher am 9. Mai

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Am Mittwoch den 9. Mai steigt die Generation Deutschrap Poolparty – natürlich präsentiert von rap.de.

Von der Straße in die Clubs – das ist nichts neues mehr. Von der Straße an den Pool aber schon: Das Event findet im berliner Haubentaucher in der Revaler Straße 99 auf dem RAW-Gelände statt. Mit dabei sind als Live-Acts Jalil und Shadow030, DJ Force und DJ Matchless legen außerdem auf.

Der Spaß kostet 10 Euro an der Abendkasse und für die pünktlichen Damen mit Vormerkung Gästeliste ist der Eintritt bis 0 Uhr frei. Alle Männer mit Gästelisteanmeldung zahlen bis Mitternacht nur schlappe 5 Euro.

Für alle Infos zur Veranstaltung, Tischreservierungen und Gästelistenanmeldung hier klicken.

 

 

Unter’m Radar, aber dope: FairS‘ Album „Aberdeen“

FairS aus Berlin ist seit Jahren am Start – die Kategorie Newcomer ist für diesen Artikel also streng genommen nicht zutreffend gewählt. Und doch – es wird genug User geben, die den guten Mann vorher nicht auf dem Schirm hatten.

Das ist schade. Aber das Gute daran: Man kann es sofort ändern. Zum einen, indem du dich direkt durch die vier Videos klickst. Sie stammen alle aus dem aktuellen Album „Aberdeen“, das seit dem 23. März erhältlich ist – und das du zum anderen ebenfalls hier streamen kannst. Oder direkt hier bestellen.

FairS feat. Lemur – Eierkuchen (prod.MecsTreem)

FairS – Der Tod der weißen Taube und andere Gedanken (prod. MajusBeats & Lemur)

FairS feat. Mach One – Kaulquappen und Pudel (prod. Lemur)

FairS – Familie zu zweit (prod. MecsTreem)

FairS – Aberdeen (Album)

Punch Arogunz verrät zwei seiner Lieblingsalben

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Punch Arogunz hat nicht nur selbst gerade ein neues Album in der Pipeline. Er hat natürlich auch Lieblingsalben. Und zwei davon verrät er in unserem Format Mein Lieblingsalbum.

Zu Unrecht vergessen

Wie gewohnt nennt er einen deutschsprachigen und einen internationalen Vertreter. Bei ersterem besinnt er sich auf einen von Deutschrap leider vergessenen Klassiker der Produzenten-Alben. International dagegen greift er auf bewährten Westcoast-Shit zurück.

https://www.youtube.com/watch?v=JbtdtzR_ysg

Skinnys Wochenrückblick KW17: Kanye liebt Trump, Rap soll zensiert werden & Der Echo wird abgeschafft

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Morgen ist der erste Mai, heute für fast alle Brückentag und ich schaue auf die vergangene Woche zurück. Na Halleluja! Los geht’s!

Thema Nummer eins, wenn auch nicht direkt im Deutschrap-Kosmos, war wohl Kanye West, der auf Twitter völlig freidreht. Inbesondere seine Anbiederung an den US Präsidenten (muss man das noch dazu sagen?) Donald Trump fiel diversen Protagonisten und Fans auf. Zwar versuchte Kanye, im gemeinsamen Song bzw. Dialog mit T.I. seine Beweggründe zu schildern und irgendwie macht „Ye vs. The People“ im Gesamtkontext seiner verwirrenden Guerilla-Promo auch Sinn, eine befriedigende oder gar gehaltvolle Erklärung für seine plötzliche Verehrung für den orangenen Mann liefert aber aber nicht.

Naja immerhin mehr Inhalt als im vorhergegangen mutmaßlichen Prank „Lift Yourself“. Ein bisschen cute war aber die Bekanntgabe via Chat-Screenshot, das Album „Love Everyone“ zu nennen und als Cover das Konterfei des Chirurgen zu verwenden, der Yes Mutter auf dem Gewissen hat. Ansonsten reduziert sich die vorgebliche Erleuchtung des Yeezus aber eher auf Wandtattoo-Sprüche und -Weisheiten.

Abgesehen vom Kanye hatte auch der Deutschrap-Zirkus einiges zu bieten. Wie mir die Alben von Marsimoto und Eunique gefallen haben, lässt sich in den jeweiligen Reviews nachlesen. So richtig böse Lyrics haben die nicht, also seien Sie beruhigt, Herr Dobrindt. Wer das ist? Der CSU-Politiker, der vorschlägt, das geltende Hatespeech-Gesetz bzw. das NetzDG auch auf Rap-Lyrics anzuwenden. Mit seiner Feststellung: „Nicht alles, was Mist ist, ist Kunst.“ sagt der gute Mann auf jeden Fall einiges über sein eigenes Kunstverständnis aus.

Grund für diese Äußerung sind natürlich Farid Bang und Kollegah. Aber nicht nur für diese Äußerung: Nach dem Skandal rund um das JBG-Duo wird der Musikpreis Echo nun endgültig abgeschafft. Ich weine dem pompösen Verkaufspreis keine Träne nach – mit einem GfK-Account, der es einem erlaubt, die Verkaufszahlen einzusehen, könnte man für sich selbst ohnehin jedes Jahr eine eigene Verleihung im Kopf durchspielen.

Mit „Mein Geständnis“ liefert Schwesta Ewa einen erzählerischen Song, der hautnahe ihre aktuelle Situation schildert, sich dabei aber auf die Introspektion beschränkt und nach „Schubse den Bullen“ die zweite überragende Auskopplung darstellt. Vorfreude iz da! Mit „Milch“ veröffentlicht Ahzumjot das letzte Kapitel seiner Album-Playlist „Raum“, die nun als Gesamtbild unter die Lupe zu nehmen gilt.

Mit „Verano“ liefern Said und Brenk Sinatra einen verdammt unterhaltsamen Song übers Ticker-Leben, der schon mit der Opener-Line „Die Top 10 beschwert sich übers Catering / Während ich Vakuum verpack, damit das Haze nicht stinkt“ und dem pompös bedrohlichen Fanfaren-Beat eine fies arrogante Atmosphäre erzeugt. Auch hier: Vorfreude!

Mein letzter Anspieltipp heißt „25/8“ und stammt von meinem Hoffnungsträger OG Keemo, der nicht nur seine (leider fiktiven) Keemo Krunches an den Mann bringen will, sondern auch einen gewohnt verschwurbelt produzierten Punchliner auf höchstmöglichem Niveau droppt.

Ansonsten kamen noch viele anständige Songs, etwa von Gzuz und Bonez, Kontra K mit Gzuz und AK Ausserkontrolle oder Manuellsen und Micel O. Die sind halt alle gewohnt solide Standard-Kost, sollte man sich also auch nicht entgehen lassen. Das einzige, was ich noch hervorheben möchte: Die Achse legt weiter Videos aus der „Angry German“ EP vor und besticht durch einen anarchischen, urbanen roten Faden in der Visualisierung und ebenso schmutzig aggressive Instrumentals. Das wird wohl eines der spannendsten und straightesten Produzenten-Projekte der letzten Jahre.

Also, ich wünsche schon mal einen spaßigen 1. Mai und verabschiede mich – Aideu!

Schwesta Ewa – Mein Geständnis (prod. Lia & Grasserbeats)[Video]

Schwesta Ewa legt ein Geständnis ab – zu viele Flecken auf der weißen Weste. Wer denkt, die Frankfurterin wolle jetzt snitchen, liegt falsch.

Stattdessen legt sie einen entwaffnenden Seelenstriptease hin, in dem sie die Welt und die Werte, von denen sie geprägt wurde, schonungslos offenlegt.

Es stehen nach wie vor heftige Vorwürfe im Raum. Wer aber ein moralisches Urteil über Ewa fällen möchte, sollte sich vorher mal damit befassen, aus welcher Situation heraus sie gehandelt hat.

Die Welt der Prostitution ist bestimmt nicht so bequem wie der Platz auf dem heimischen Sofa, von dem aus so mancher nun Zeigefinger-Statements wie „Hoffentlich muss sie lange rein“ oder ähnliches in sein iPad tippt.

Und genau daran erinnert dieser Song, und zwar derart direkt, offen und gnadenlos, dass ich beim Hören Gänsehaut bekomme.

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Kanye West veröffentlicht Song über Donald Trump mit T.I.

Kanye West macht munter weiter. Nachdem er Donald Trump schon auf Twitter Props gegeben hatte, veröffentlicht er nun gleich einen ganzen Song über den US-Präsidenten.

Es handelt sich aber nicht um eine ungebrochene Liebeserklärung. Vielmehr wählt der Meister die Form des Dialogs für „Ye Vs. The People“.

Dabei lässt er niemand geringeren als T.I. die Position derer vertreten, die auf Yeezys Unterstützung für Trump fassungslos reagiert haben. Der Song ist ein gerappter Dialog, in dem Kanye und T.I. darüber streiten, was die richtige Haltung zu Trump und dessen Politik ist.

Stur, selbstsüchtig und dickköpfig

Sehr interessante Herangehensweise. Konkrete Argumente sind allerdings rar, es bleibt eher bei Allgemeinplätzen. „You just read the headlines“ (Du liest nur die Überschriften) wirft Kanye Tip etwa vor, und der zahlt es mit gleicher Münze zurück: „This shit is stubborn, selfish, bullheaded, even for you“ (Diese Scheiße ist stur, selbstsüchtig, dickköpfig – sogar für dich).

Am Ende ist man sich einig, dass man sich nicht einig ist. Sollen die Leute doch selbst weiter diskutieren, lautet Kanyes abschließendes Statement. Werden sie sicher.

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