Ehre, wem Ehre gebührt: Die Karriere der legendären Rapcrew Cypress Hill wird 2019 mit einem Stern auf dem Walk of Fame zelebriert.
illustre Gesellschaft
Die Hiphop-Veteranen reihen sich damit in illustrer Gesellschaft ein: Unter anderem wurden bereits Tupac Shakur, Diddy, Queen Latifah, LL Cool J und Pharrell auf dem Wahrzeichen in Hollywood verewigt.
Olson kündigt sein neues Album „Oh wow“ an. Es wird am 24. August erscheinen. Zudem droppt Olson seine erste Single „Apollo“.
Sein Debütalbum „Ballonherz“ erschien am 29. August 2014 über Universal Urban. Nach vier Jahren also neues Album-Material für Olson-Fans.
Die erste Single geht in eine ähnliche Richtung wie die Songs des Debüts. Früher war der Düsseldorfer als Olson Rough unterwegs und fuhr eine aggressivere Schiene.
Dardan und Ufo361 droppen ihren neuen Track „Ferragamo Ghostaface“. Dardy ist „voll geladen wie ’ne Batterie“ – genauso wie der Beat von Nico Chiara.
„Outfit ca. 20.000, ey“
Ufo huldigt wie gewohnt den handelsüblichen Luxusgütern: Edelmarken wie Ferragamo und wertvollen Schmuck besitzt er mittlerweile offenbar zu Genüge.
Die Videoauskopplung erscheint auf Dardans neuem Album „Dardy Luther King“, welches voraussichtlich ab dem 17. August erhältlich sein wird. Zuletzt veröffentlichte er sein Video „Fuego“.
Capital Bra droppt das neue Jam FM Exclusive. Diesmal zeigt er a capella, was er zu bieten hat. Emotional rappt er über seine turbulente Vergangenheit. Zeiten, in denen es ihm an Geld und Perspektive fehlte:
„Jeden Tag abgefuckt, keiner konnte mich verstehen, doch ich wollte meine Mama auch mal wieder lachen sehen. Ihre Tränen war’n wie Gift für mich. Sie sagte ,Geh zur Schule‘ – und ich ging wieder nicht“.
Money Boy, der G. aka. Why SL Know Plug aka. Pineapple the Fruit Dude bereichert Deutschrap seit Jahren mit seinen anspruchsvollen und tiefgründigen lyrischen Ergüssen. Pünktlich zum Geburtstag des Lean sippenden Mcees, packten unsere Autoren Yannick Levante und Simon die witzigsten, absurdesten oder schlichtweg bescheuertsten Lines des Boys aus. Scurr!
Platz 10 – Der Boy protzt
„Ich bin am Ballen wie ein Hurensohn, 10000 Euro sind mein Stundenlohn“ (Money Boy – „Egal“)
Einmal Money Boys Leben haben, das wäre ein Traum. Selbst wenn er dabei als „Hurensohn“ rüberkommt, wen interessiert das, bei solch einem Stundenlohn?
Die Line ist übrigens eher exemplarisch für die vielen verdammt witzigen Zeilen in seinem Song „Egal“.
Platz 9 – Flowkunststücke
„Gangster wollen spitten, doch mein Swag is so offical und mein neues Mixtape gibt es nur als Crackdealer-Edition“ (Money Boy – „Dreh den Swag auf“)
Im Erstlingswerk des Fruit Dudes,„Dreh den Swag“, bewies er bereits seine makellose Flowakrobatik.
Zum ersten Mal erwähnte er hier, vor einem großen Publikum, seine späteren Signature-Lines wie die „Bitches aus Brasilien“ oder das eben erwähnte Aufdrehen des Swags. Oben genannte Zeile sticht dabei deutlich als Highlight des Songs heraus.
Wer „Dreh den Swag auf“ nicht kennen sollte, naja, der hat halt irgendwie das Internet verpasst.
„Wenn du nicht schnell bist, sind alle Tapes weg“ – DIY ist das Motto vom Westberliner Untergund-Label Hutmacher Entertainment. Auf diversen Mixtape-Projekten und EPs vereint die HME-Clique die Zukunft des Untergund-Sounds. Ganz nach Manier der alten Schule, werden hier die Mixtape-Kassetten noch Stück für Stück am Block vercheckt. Dieser Artikel soll das Label und einige der Künstler etwas näher beleuchten – nicht nur deren Musik, sondern auch ihre Liebe zu HipHop.
West Berlin trifft auf Dirty South
Inspiriert von der im Süden der USA, genauer gesagt in Memphis, Tennessee, entstandenen Rap-Schule, bringt das HME-Camp rund um Produzent Al Majeed, Big Toe, Klapse Mane, Nizi, LockeNumma19, Nordin die Saftboys und einige weitere MCs frischen Wind in die Szene. „Es geht um Tapes und Colucci-Mode“, wie der AllesHabenSie-Mitstreiter Skinny Finsta aus Heidelberg treffend auf den Punkt bringt: Die Westberliner Straßen-Attitüde gepaart mit den stilsicheren Produktionen im Erbe der Tripple-Six sind das Erfolgsrezept der HME-Clique. Player-Gehabe trifft auf Spieler der Liebe. Gangsta-Image auf Gauner-Mentalität. Die Texte sind zwar hart, trotzdem wirken die Geschichten aus dem Leben gegriffen und trotz stellenweise Übertreibungen stets nachvollziehbar.
Zwischen Ost- und Westküstenrap schufen Pioniere wie 8Ball & MJG, Project Pat oder Three 6 Mafia ihren eigenen Stil. Die Tracks wurden auf Tapes gespielt und auf der Straße verkauft. Das heute omnipräsente Trap-Genre findet nicht nur seine musikalischen Wurzeln in diesen ikonischen Tapes, auch dem überdrehten Swagger, den die Protagonisten dieser Szene so unbefangen verkörperten, wird bis heute nachgeeifert. Sei es ein an Pen & Pixel angelehntes Cover, ein Slangwort oder schlichtweg eine Modedroge: So neu sind diese Phänomene gar nicht.
XXXTentacion hat mit seiner Single „SAD!“ den ersten Platz der Billboard Hot 100 erreicht. Damit handelt es sich bei X um den ersten Rapper, dem es in den letzten 21 Jahren gelang, posthum einen Nummer-1-Single zu landen.
Zuletzt erreichte 1997 The Notorious B.I.G. mit „Mo Money Mo Problems” posthum die Spitze der Singlecharts.
„SAD!“ stellt die erste Nummer-1-Single von XXXTentacion dar. Sie stammt von seinem Album „?“.
Die KMN Gang nimmt uns mit in die Red Bull Music Studios in Berlin und gewährt in dieser Doku einen Einblick in den Arbeitsprozess für den ersten gemeinsamen Kollabo-Track. Untereinander wurde zwar bisher immer gerne kollaboriert, einen kompletten Gang-Track mit allen vier Mitgliedern darauf gab es aber bisher nicht.
Miami Yacine, Azet, Zuna und Nash melden sich zu Wort und sprechen über die Arbeit im Studio und die Umstände. Außerdem gibt es exklusive Hörproben aus den Red Bull Music Studios.