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RIN zerstört den RIN-Effekt: Review zu „Planet Megatron“

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„Zu blass bleibt der eigentlich interessante Charakter von RIN, zu belanglos die hedonistischen Larifari-Texte, die zwar versuchen, mit wenigen Worten viel Effekt zu erzielen, letztlich aber einfach nur Skizzen und Textbausteine ergeben.“ 

Letzten September widmete sich Kollege Skinny der Review von RINs heiß erwartetem Debütalbum „Eros“. Auch „Planet Megatron“, das neue Mixtape des Senkrechtstarters aus Bietigheim-Bissingen, wird Skinny dementsprechend nicht vom Hocker reißen – so viel wird bereits nach dem ersten Hören klar.

Fehlte es bei „Eros“ noch an einem tieferen Inhalt und Abwechslung, die die von Autotune geschwängerten Gesangsparts von RIN über Supreme– und Highclassfashion von Belanglosigkeit befreiten, so wird auf seinem neuen Mixtape der Belanglosigkeit weitestgehend ein Thron gezimmert.

Aber RIN ist nicht unverdient einer der heißesten Artists der Deutschrapszene. 1 Live belohnte ihn Ende letzten Jahres mit der Krone für das beste Album. Ausverkaufte Hallen bezeugen seine Beliebtheit. Dieser Zwiespalt basiert auf einer ganz einfachen Idee: RIN konzentriert sich auf seinen Sound – fanatisch, ohne Kompromisse – der Text rückt in den Hintergrund. Da werden Rapanalysten und Textfetischisten durch die basslastigen und detailliert ausproduzierten Soundbilder beiseite geschoben.

Die wiederholt eingespielten Motorengeräusch-Effekte und Songtitel wie „Need for Speed“ wurden nicht zufällig gepickt. RIN will noch schneller, noch härter, noch exzessiver seine Vorstellungen von Klangästhetik mit Songskizzen verbinden. Er betonte während der Produktion des Mixtapes wiederholt, wie froh er über sein neues Produzententeam sei. Einen Großteil der Tracks produzierte der Schweizer Starproduzent OZ. Nico Chiara, Gunboi und Jimmy Torrio sorgten ebenfalls dafür, dass die exorbitanten Vorstellungen des klangaffinen RIN umgesetzt werden konnten.

„One Night“, „Avirex“, „Need for Speed“, „Burberry / SuperParisLight“ wirken wie ein wellenartig scheppernd aufgebautes Sound-Monster. Die hochwertigen Produktionen verschmelzen dabei mit RINs Stimme, die mit den Autotune-Effekten Tango tanzt. Alles wirkt noch detaillierter, noch präziser aufeinander abgestimmt, noch ausgefeilter.

Die Lyrics dienen lediglich als Beiwerk und schwimmen im Vibe, der durch den Sound, die Stimmfarbe und passend eingerappten Wortfetzen erzeugt wird. RIN peitscht seine Zeilen nach vorne, wie ein Jockey, der sein Pferd immer schneller vorantreibt. Und das ohne verkrampft zu wirken.

HipHop auf dem Hurricane Festival – Das rundum Sorglospaket

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Unser Autor Simon besuchte dieses Jahr das Hurricane Festival in Scheeßel. Neben Headlinern wie Billy Talent, Arcade Fire und den Arctic Monkeys, gab es auch den ein oder anderen Rapper zu beschauen. Über seine liebsten Rap-Auftritte will er hier jetzt sprechen.

Ich bin in einer verzwickten Situation. Ein Artikel liest und klickt sich so viel besser mit einer Überschrift wie: „Von SXTN schwer enttäuscht“ oder „Dendemann lässt nach“, aber das entspräche einfach nicht der Wahrheit. Alle Rapper, deren Auftritten ich auf dem Hurricane Festival beigewohnt habe, überzeugten von vorne bis hinten und überstiegen teilweise meine Erwartungen. Über drei will ich jetzt im Detail zu sprechen kommen, aber zuvor noch eine kleine Vorwarnung: Ich bin mir sicher, dass auch RIN, Marteria und Juse Ju abgeliefert haben, jedoch konnte ich mir diese Künstler aufgrund Zeitmangel gar nicht oder kaum anschauen.

SXTN, so viel besser als erwartet.

Böse Zungen flüsterten mir Sätze wie: „Ach komm, lass nicht zu SXTN gehen, die sind Live voll scheiße.“ zu. So war ich wenig überzeugt, die beiden Berliner Mädels zu besuchen, entschloss mich dann aber entgegen den Ratschlägen, es dennoch zu tun. Glück für mich, denn die beiden Rapperinnen lieferten mal so richtig ab. Es war wieder einmal erstaunlich zu sehen, wie groß doch eigentlich die Fanbase von SXTN ist. Zu behaupten, ihre Zuhörer wären doch alles nur irgendwelche vierzehnjährigen Teenie-Mädchen, ist ebenfalls völliger Quatsch: Tausende Zuhörer, weit mehr als bei so manch anderem großen Act, egal ob jung oder alt, ob Mann oder Frau, wohnten dem Spektakel bei. So performten Juju und Nura textsicher ihre Hits wie „Fotzen im Club“ oder „Wir sind friedlich“. Besonders schön mit anzusehen war, dass egal wie viel Spaß die Menge hatte, die beiden Damen ihren Auftritt selbst am meisten genossen. Auch wenn es unfreiwillig komisch war, tausende weiße Männer zu sehen, die bei Nuras „Ich bin schwarz“, mitgrölten und sangen, dass sie „mit ihrem fetten Arsch“ twerken.

Dendemann, konstant wie eh und je.

Dende gleich Legende, so die Redensart. Und, was soll ich groß sagen, stimmt. Das Urgestein des deutschen Raps, abgehärtet von hunderten Liveauftritten, spazierte selbstsicher auf die Bühne, nicht eine Sekunde eingeschüchtert von der enormen Menschenmenge, die ihm zuhörte. Egal ob Hits wie „Endlich Nichtschwimmer“ oder neuere Variationen, wie zum Beispiel eine Art Cover-Parodie auf Bausas „Was du Liebe nennst“: Die Leute sangen mit. Positiv hervorzuheben ist natürlich auch Dendes Liveband die „Freie Radikale“, welche gewohnt versiert die Melodien beisteuerten. So ist Dendemann ein Muss für jedes Festival. Naja, eigentlich keine neue Erkenntnis.

Chefket, der Rap-Geheimtipp des Festivals.

Auf der kleinsten Stage und mit den wenigsten Zuhörern performte Chefket seine Songs. Nicht die beste Grundvoraussetzung, aber im Endresultat völlig unbedeutend. Im Gegenteil:Die etwas kleinere Menge war umso lauter. Chefket, etwas enttäuscht von der mangelnden Begeisterungsfähigkeit seines Publikums beim vorhergegangenen Gig auf dem Southside Festival, kam hier voll auf seine Kosten. Beginnend mit einem starken Song über die Akzeptanz verschiedener Kulturen, folgten viele Tracks aus seinen neuen Releases. Die Zuhörer hatte er dabei voll auf seiner Seite, ihre Zustimmung brachten sie mit textsicherheit und lautem Jubel zum Ausdruck. Begleitet von seiner Band und zwei sehr talentierten Sängerinnen, avancierte Chefket zu meinem persönlichen Lieblings HipHop-Act auf dem Festival.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Rap-Fraktion auf dem Hurricane genau das bekam, was sie wollte. Jeder, der zuweilen von der Menge an lauten Punk, Rock und Metallbands überfordert war, konnte mit melodischem Kopfnicken auf dicken Beats herrlich abschalten.

https://www.youtube.com/watch?v=OBXs7Ij0s-I&t=269s

 

257ers – Ti amo [Video]

Die 257ers veröffentlichen ihr neues Video „Ti amo“. Oh my führte Regie für die abgedrehte Visualisierung des Songs.

„Ti amo, te quiero mi amor“ – Urlaubsbekanntschaften sind doch die schönsten. Auch wenn man der Sprache nicht mächtig ist. Die 257ers machen ihren Urlaub all-inclusive. Inklusive Liebe natürlich.

Der Beat versprüht ebenfalls Frühlings-Gefühle: angelehnt an die mexikanische Mariachi-Volksmusik, bietet er eine gewisse Abwechslung zu zeitgenössischen Trends.

Neues Release-Date: Sierra Kidd verschiebt „Real Life“

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Sierra Kidd gibt über seinen Twitter-Account bekannt, dass sein kommendes Album „Real Life“ auf den 23. November verschoben wird. Ursprünglich war die Veröffentlichung für den 17. August vorgesehen.

Gemäß seiner Social-Media-Kanäle, hat sich Kidd momentan eine regenerative Auszeit genommen. Zuletzt veröffentlichte er die Single „Broad Day“. Der Song wurde von AdotheGod produziert.

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„Platin war gestern“: Kollegah und Farid Bang kündigen weiteres Album an und verschieben Releasedate

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Neuigkeiten aus dem Hause Banger und Boss: „Platin war gestern“ wird vom 29. Juni auf den 10. August verschoben. Dafür wird aus der ursprünglichen „Älter Brutaler Skrupelloser EP“, die der Box beiliegt, ein vollwertiges Album.

Neuer Boxinhalt

Zuvor sollte die EP über neun Tracks verfügen. Nun wird sie auf 15 Anspielstationen erweitert. Der Boxinhalt wird neben dem Album mit einem Trikot und einem Buch mit Bildern und Anekdoten von der letzten Tour vervollständigt.
Zudem wird die „Nafri Trap EP“ ab Freitag auf Spotify zu finden sein und nicht, wie zuvor angekündigt, Teil der Box.

Abschluss der JBG-Reihe

Mit den Worten: „Wir machen nochmal ein Killer-Album als krönenden Abschluss der ganzen Ära.“ – stärken sie zudem nochmals das Interesse der JBG-Fans. Man kann davon ausgehen, dass das Album im gewohnt harten und klassischen JBG-Style daherkommt.

2×2 VIP-Tickets fürs Out4Fame-Festival zu gewinnen

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Du kennst das Spiel: Sommerzeit ist Festivalzeit. Zum Beispiel steht am Wochenende das Out4Fame-Festival an.

Und das Beste: Wir konnten für dich in Kooperation mit Sony noch 2×2 VIP-Tickets klarmachen.

Drei Tage volles Programm

Es handelt sich dabei um Drei-Tages-Festival-Tickets inkl. Camping. Die Gewinner erhalten ein Out4Fame-Festival-Goodie Bag sowie ein Out4Fame-Festival-T-Shirt.

Highlight der VIP Tickets ist zudem eine Sanitär Flat und Zutritt zum VIP Bereich mit Sicht auf die Bühne. Die Tickets haben jeweils einen stolzen Wert von 268,56 Euro.

Das Out4Fame steigt dieses Jahr vom 29. Juni bis zum 2. Juli in Hünxe (bei Duisburg). Mit dabei sind u.a. Olexesh, De La Soul, Curse, Vega, Eunique, Manuellsen & Micel O., Antifuchs, The Lox, Onyx, Black Star (Yasiin Bey & Talib Kweli), Milonair u.v.m.

Mehr Infos zum Out4Fame findest du hier.

So gewinnst du – mit rap.de und Sony

Wenn du gewinnen willst, schick sofort eine Mail mit dem Betreff „O4F“ an win@rap.de. Die Gewinner werden ausgelost und benachrichtigt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Plusmacher feat. Teesy – King vom Hustlebach (prod. The Breed) [Video]

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Plusmacher ist der „King vom Hustlebach“. Den smoothen Westcoast-Beat hat The Breed produziert und für die Hook ist Teesy eingesprungen.

Laidback-Attitüde und tighte Rhymes für die Lowrider-Anlage – mal wieder zelebriert der Macher mit dem Plus sich selbst und den Magdeburger Szene-Brennpunkt Hasselbachplatz.

Der Song stammt von Plusmachers neuem Album „Hustlebach“, welches seit  Freitag erhältlich ist. Zuletzt veröffentlichte er die Videoauskopplung „Bullen“.

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Plusmacher feat. Estikay, Haze Taimo, Lakmann, Chima Ede, Botanikker & Al Kareem – Hotboxen (prod. The Breed) [Audio]

 

Die wundersame Rapwoche mit Namika: Die schönsten Rapper, Gangstarap und die Polizei [Podcast]

Die wundersame Rapwoche ist zurück. Diesmal ist Namika zu Gast.

Sie unterhält sich mit Staiger und Mauli über ihren Auftritt bei „Die schönsten Rapper Deutschlands“, das Image von Rappern und die Flüchtlingskrise.

Zuletzt unterhielten sich Staiger, Mauli und Said über dessen kriminelle Vergangenheit, die Produktion seines neuen Albums und Zukunftspläne.

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