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Unbekannte nehmen Tha Row unter Beschuss

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Am frühen Dienstag Morgen schossen Unbekannte auf die Geschäftsräume von Tha Row. Wie ein Wachmann berichtete, tauchten um 2.30 Uhr vier Autos vor den Büros auf, kurz darauf eröffneten zwei der Insassen das Feuer. Insgesamt wurden sieben Kugeln abgegeben, die glücklicherweise nur in der Hausfassade einschlugen. Verletzt wurde niemand.

Obwohl die Polizei noch im Dunkeln tappt, lässt sich Tha Row-Chef Suge Knight von den Geschehnissen nicht aus der Ruhe bringen: „Wir haben einige Künstler wie Crooked I, Eastwood und Kurupt, die im Moment an neuen Alben arbeiten. Wegen dem Hype um diese Projekte, gibt es eine Menge Mädchen, die sich ihnen im Studio oder in den Clubs an den Hals schmeißen“, spekulierte Knight gegenüber AllHipHop.com, „die Tat wurde wahrscheinlich von einem eifersüchtigen Freund oder Ehemann begangen.“

Ja Rules Eigentor

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Ja Rule bezieht auf „The Wrap“, seinem Beitrag zu Big Mikes „Rookie Of The Year Part 2“-Mixtape, Stellung zu den Vorwürfen, die in den letzten Wochen und Monate gegen ihn und Irv Gotti erhoben wurden.

Ja’s Label, Murder Inc, steht seit längerem unter Verdacht, für den ehemaligen Crack-König New Yorks, Kenneth „Supreme“ McGriff, Geld gewaschen zu haben (rap.de/news: FBI durchsucht Büroräume von Murder Inc.). Außerdem wird gemutmaßt, dass Ja und Labelboss Irv Gotti den Mordversuch an 50 Cent in Auftrag gegeben haben und beim Angriff auf D12s Proof (rap.de/news: Proof von Murder Inc. angegriffen?) involviert waren.

Anstatt diese Anschuldigungen zu entkräften, schüttet Ja jedoch kräftig Öl ins Feuer: „I’m real advanced with that cock and blast / and the Feds want me bad for cleaning cash / What cash is we cleaning? It’s all about the Benjamins / What? If it’s dirty, then we rinsing it off / … / they say I rap to rhythm and blues / but when I turn on the radio I hear ya’ll niggas rapping it too / like Baby Can You Give It To Me, now I’ma give it to you / the same way that we gave it to Proof / the same way that we gave it to Loose“

(„Ich bin echt gut mit Knarren / und das FBI will mich wegen Geldwäsche drankriegen / Welches Geld waschen wir? / Es geht nur um die Kohle / Wenn sie schmutzig ist, spülen wir sie ab / … / die sagen, ich rappe zu R’n’B / doch wenn ich das Radio anschalte, höre ich, dass ihr alle genauso rappt / so wie: „Baby, can you give it to me, now I’ma give it to you“ (gemeint ist Busta Rhymes neue Single) / so wie wir es Proof gegeben haben / so wie wir es Loose (Loose Change = 50 Cent) besorgt haben“)

Obwohl sich Murder Inc. bisher noch nicht geäußert hat, könnte ich mir gut vorstellen, dass sich Irv Gotti und Def Jam-Chef Lyor Cohen Ja’s Comeback am Mic nach den diversen Durchsuchungen und Gerichtsverhandlungen der letzten Zeit (rap.de/news: Def Jam muss 132 Millionen zahlen) etwas weniger provokant gewünscht hätten…

Bomberman Max 2: Blue Advance

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Eine der wohl langlebigsten Videospielserien überhaupt setzt sich 2003 in Form von Bomberman Max 2 auf dem GBA fort. Für alle die mit Bomberman nix anfangen können: Ihr werdet (unter seltsamen Vorwänden) in verschiedene mit Gegnern und Blöcken versehene Level geschickt und habt nun die Aufgabe, mit Hilfe von Bomben, diese freiszusprengen – respektive zu zerstören. Damit ihr ein wenig mehr Chancen auf eurem Weg zu den Endgegnern habt, findet ihr in den Levels zahlreiche Extras, wie z.B. ein Item, mit dem ihr zusätzliche Bomben legen könnt oder die eure Bombenreichweite erhöhen. Gespielt wird dabei aus der Vogelperspektive, um den nötigen Überblick zu garantieren. Habt ihr die Levelaufgabe gelöst (meist alle Gegner zu killen), öffnen sich die Levelausgänge und ihr könnt das Level verlassen.

Diesmal bietet uns Hudson-Soft einen interessanten Genre-Mix aus Bombenlegen und Pokemon(!). Im Laufe des Spiels, in dem es wieder mal darum geht, im Endeffekt alles in den Levels zu zerstören, trefft ihr auf viele verschiedeneso genannte Charabombs, die sich euch auf eurer Reise anschließen und von nun an Seite anSeite mit euch kämpfen.

Diese Charabombs haben jeweils bestimmte Charakterwerte (Angriff, Geschwindigkeit etc.)sowie besondere Spezialfähigkeiten, die Bomberman die Arbeit um einiges erleichternkönnen. Zum Beispiel können einige der Charabombs über bereits gelegte Bomben gehen,andere durchsprengen gleich mehrere Blöcke usw. Glücklicherweise könnt ihr jederzeitwährend des Spiels per Druck auf die L1-Taste euren aktuellen Gefährten auswählen. Wennihr euch also wieder einmal eine Bombe vor die Nase gelegt habt und euch eingesperrt habt,wählt ihr schnell einen Charabomb, der über Bomben gehen kann, und danach wieder einenanderen.

Neben dem Hauptspiel, in dem es darum geht, ca. 80 Level zu meistern, gibt es noch zweiweitere Modi: In dem ersten könnt ihr eure Charabombs miteinander kreuzen – wenn einzweiter Spieler andere Charabombs besitzt oder gar Bomberman Max 2: Red Advance seineigen nennt, könnt ihr so völlig abgefahrene Charabombs entstehen lassen. Im zweitenModus dürft ihr eure Charabombs dann gegeneinander antreten lassen, wobei mir dieserModus nicht so gut gefiel, da er viel zu willkürlich schien.

Vom Spielaufbau sieht es so aus, dass es 5 Welten gibt mit jeweils mindestens 10 Levels, diejedoch nicht alle geschafft werden müssen, um den Endgegner der Welt zu erreichen.Vielmehr könnt ihr euch eure Route im Prinzip selbst aussuchen und jederzeit in die Weltenzurückkehren, um alle Level und Wege einer Welt zu entdecken. Wie bei allen Bomberman-Spielen bleibt das Spielprinzip simpel aber spaßig. Egal, was euch die Anleitung oder dieserseltsame Professor suggerieren wollen, im Endeffekt sollt ihr alles klein sprengen, bzw. nureinen Gegner nicht o.ä. Durch die recht unterschiedlichen Gegner, deren unterschiedlicheFähigkeiten, die vielen Levelelemente und all die Charabombs macht das Ganze trotzdemimmer wieder Spaß.

Bomberman Max 2 ist halt eines dieser Spiele, bei denen man sich fragt, warum man eseigentlich dauernd spielen will? Weder Grafik noch Sound sind Advance-Standard, dasSpielprinzip ist simpel und die Level nicht allzu fordernd. Aber man legt es halt doch nichtweg, aufgrund der kleinen Details: Zum Beispiel gibt es in vielen Levels Minispiele zuentdecken, wie etwa das Bombermanseilhüpfen oder ein dem Memory ähnlichesErkennungsspiel, bei dessen Bezwingung man einen Haufen Extras gewinnen kann.

Ganz wie bei Pokemon teilte Hudson ihren Bomberman Max 2 in zwei „farbige“ Teile, dieblaue und die rote Version, die sich durch unterschiedliche Levels und Charabombs unterscheiden. Wer alsoin den vollen Genuss aller Level und Charabombs kommen will, kommt nicht um dieAnschaffung beider Teile herum. Zudem kann man beide Spiele verbinden und zusammen durch dieLevel stapfen.

Pro:
– Es ist einfach motivierend
– Obwohl ich Pokemon hasse, macht das mit den Charabombs irgendwie Spaß
– Viel grafische Abwechslung, die unterschiedlichen Welten unterscheiden sich vomThema stark.
– Es gibt auch in den Levels viel zu entdecken, Wer sich Mühe macht, wird durchMinispiele etc. belohnt.
– Witzige Bonusspiele, in denen die unterschiedlichsten Anforderungen an den Spielergestellt werden

Contra:
– Der Kampfmodus ist enttäuschend, da der Spieler nicht direkt auf die Aktionen desGegners reagieren kann, sondern sie quasi im Voraus erahnen muss, da der Kampfrundenbasiert abläuft
– Die Endgegner sind allesamt ungewohnt schwer
– Das mit den 2 Versionen ist ein wenig unverschämt
– Wieso darf man nicht mit der Ausrüstung starten, mit der man abgespeichert hat? Warum soll ich dann alle Items sammeln, wenn ich nach dem Speichern bei 0 anfangen muss? Vor allem in den späten schweren Welten wird’s dadurch nur unnötig schwer.

Fazit:
Bomberman Max 2 ist in jeder Version ein zu empfehlendes Spiel, das genügendInnovationen besitzt, um Besitzer des Vorgängers dazu zu bewegen, es zu kaufen. Jeder,der Bomberman in irgendeiner Version (es gibt unzählig viele) mal gezockt hat und coolfand, kann eigentlich zugreifen. Alle anderen (gibt´s die überhaupt?) sollten vorher Probespielen, da die Thematik und das Simpel-Gameplay nicht jedermanns Sache ist.

Singleplayer: 5
Multiplayer: 5

Developer: Hudson Soft
Publisher: Vivendi Universal Games
Spieler: 1-4
USK: ohne

Canibus geht zur Army

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Canibus, das ewige Talent der US-Rap-Szene, scheint eine neue Karriere ins Auge gefasst zu haben: Der ungeliebte MC jamaikanischer Abstammung (u.a. Beef mit L.L.Cool J, KRS ONE, Wyclef, Eminem, Beanie Sigel) hat gerade seine Grundausbildung als Späher an der Fort Knox Militär Akademie abgeschlossen.

Wie der im Jahre 2001 erschienene Track „Draft Me“ zeigt, hat Canibus wohl schon länger mit dem Gedanken gespielt, in Bushs Army zu dienen: „Draft me, pass me, the M-16/ Give me a buzz cut, ask me if I give a fuck/ I’m comin out blastin/ Military four-fashion/ Twelve close castin, for weapons of mass-distraction/ Outlastin, all the privates in my company/ Fightin for my family, and the cats that grew up with me/ My Band of Brothers, rarely just smother the enemy/“

„Razor blades cut ya face and leave a scar so you remember me/ Lurkin, to leave y’all with bloody red turbans/ Screamin „Jihad!“ while y’all pray to a false god/ We ready for, all out war/ it’s time to settle the score/ Grab a .44 and dump into nigga’s door/ Draft me, you ain’t even gotta ask me, I’m ready/ With the Rambo machete, using tactics that’s deadly/ Draft me, I swear to God, we ready for the Taliban/ Drop the bomb, and huddle with some nuclear laws, come on!“

„Draft me! I wanna fight for my country/ Jump in a humvee and murder those monkeys/ Draft me! I’m too dedicated to fail/ Justice must prevail…“

Meiner Meinung nach ist solch stupide Kriegshetze nicht einmal mit dem Schock zu entschuldigen, den die Anschläge des 11. Septembers bei uns allen hinterlassen haben. Wahrscheinlich ist man mit dieser Haltung wirklich besser in einer Militär-Basis als in der Musikindustrie aufgehoben. Und sollte das Jagen der „Monkeys“ irgendwann zu anstregend werden, kann er sich ja immer noch als Ghostwriter für Regierungserklärungen der Bush-Administration betätigen…

Various Artists – A Blow To The State

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Ein Label, dessen Name an die französische Revolution erinnern soll, hat auf jeden Fall Großes vor. Entweder macht man sich mit so einem Namen dann böse lächerlich oder sorgt dafür, dass die Releases für sich sprechen. Im Falle von Coup d´ État haben die Labelmanager bisher auf jeden Fall wenig falsch gemacht  schon die erste Veröffentlichung im frühen 2002 hat die Messlatte so hoch gelegt, dass man auf die Folgereleases nur gespannt sein konnte: J-Lives Album All Of The Above (bei uns damals Muss der Woche) ist definitiv eine der Top-5-Scheiben des letzten Jahres.

Außer J konnten die Jungs von Coup d´ État zwischenzeitlich noch Akrobatik, dessen Longplayer Balance gerade in die Stores kommt, Rasco, Fakts One, Soul Purpose und MC Paul Barman für ihr Label gewinnen. Nun haben sie das inzwischen Erreichte zum Anlass genommen, einen Labelsampler zu veröffentlichen, auf dem alle zuvor genannten mit mindestens einem Track vertreten sind.

Auf die passend A Blow To The State genannte Platte haben es von J-Live z.B. die beiden Klassiker How Real It Is und One For The Griot, die großartige One-Night-Stand-Story mit den drei verschiedenen Ausgängen, auf die Compilation geschafft. Weniger zwingend für mich der Soul Purpose-Beitrag Dry Spells  dafür groovt beispielsweise Fakts Ones (der auch schon etliche Beats für Mr. Lif produzierte) We Gonna& umso mehr.
Interessant ist so eine Scheibe natürlich eher für Leute, die nicht ohnehin schon die Longplayer besitzen, von denen die Stücke zusammencompiliert wurden. Da man das bei Coup d´ État auch weiß, hat man der Platte noch zwei Exklusivschmankerl für die Labelfans verpasst: Einmal wäre da Rascos Snakes In The Grass – ein gemütlich, aber druckvoll vor sich hinpumpender Beat bietet die Grundlage für The Jon Sexton Story.
Schließlich wird die Scheibe durch den Embedded  Another Blow To The State  Mixtape-Mix, den natürlich DJ Ese und DJ Hipsta für die Embedded Studios beisteuern, abgerundet. Schön das.

Prince Paul – Politics Of The Business

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Prince Paul ist auf jeden Fall einer der ganz Großen im Game, da gibt es keinen Zweifel. Nachdem er zunächst De La Soul unsterblich machte, indem er den drei Jungs aus Long Island die beiden Klassiker Three Feet High And Rising und De La Soul Is Dead produzierte, begann er  nach kleineren Umwegen (dazu im Feature)  auch als Solokünstler unter seinem eigenen Namen zu releasen.

Sowohl sein Solo-Debüt Psychoanalysis: What Is It? (überwiegend instrumental) als auch A Prince Among Thieves haben seinen Fame in der Szene noch mal deutlich wachsen lassen. Nun kommt mit Politics Of The Business sein drittes Solo-Album, und erneut liegt dem Ganzen ein Konzept zugrunde.

Nachdem A Prince Among Thieves  die Story um Nachwuchsrapper Tariq  der kommerzielle Erfolg weitgehend versagt blieb, erklärte ihm sein damaliges Label Tommy Boy in einem Meeting, woran das gelegen haben könnte. Kurz zusammengefasst wurde ihm sinngemäß vorgehalten, seine Musik sei vielleicht etwas zu smart und liefere außerdem zu wenig Singles. Das wollte sich Paul nicht zweimal sagen lassen und beschloss, eine ironische Antwort auf diese Ansage zu liefern.
Mit Politics Of The Business hatte er sich ein Album in den Kopf gesetzt, auf dem er  natürlich mit einigen humorvollen Kommentaren gespickt  den gängigen Mainstreamstyle auf die Schippe nehmen wollte, indem er etwa cheesy Keyboards einsetzt und massig Featuregäste auffährt. Die Idee an sich ist ja erst mal nicht schlecht  leider bedingt ihr kozeptmäßiger Ansatz allerdings, dass die Platte dann eben auch entsprechend klingt und Pauls eigener Zugang zur Produktion in den Hintergrund rückt.

Aus den wenigen netten Stücken sticht vor allem Beautifully Absurd feat. Ellington Felton noch mal ein wenig heraus, in dem der Sänger und Gitarrist eine nette Liebesgeschichte über einem synthetischen Beat zum Besten gibt. Selbst dieser Track ist aber auch weit vom Classics-Status vergangener Tage Prince Pauls entfernt. Im Übrigen wird die Platte von simplen (und wie beabsichtigt) synthielastigen Beats wie etwa auf Make Room feat. Molly Gee, Erick Sermon und Keith Murray oder Not Trying To Hear feat. Guru & Planet Asia dominiert, die einen noch nicht mal ansatzweise aus dem Sessel reißen können.

Teilweise werden die Loops wie beispielsweise auf So What feat. Kokane, Masta Ace & Pretty Ugly so langweilig, dass man anfängt, sich zu ärgern.
Wenn Biz Markie dann zwischendurch so was ähnliches wie the music you are listening to ist he funkiest you ever heard sagt, ist man sich nicht ganz sicher, wie ironisch das gemeint ist.

Mit dieser Scheibe hat sich Paul definitiv keinen Gefallen getan  wer eine gute Prince Paul Platte kaufen möchte, sollte zu A Prince Among Thieves greifen oder ein Reissue der alten De La Scheiben auf Vinyl kaufen. Hoffen wir, dass er mit der nächsten Platte wieder zur alten Form zurückfindet.

Curse – Widerstand -EP

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Mit der zweiten Auskopplung Widerstand aus seinem aktuellen Album Innere Sicherheit meldet sich Curse erneut zurück. Um den Widerstand gegen genmanipuliertes Gemüse, gegen Bosse, die meinen, der Chef zu sein, gegen Politik, die konstruiert ist, um zu kontrollieren, oder gegen den Irak Krieg selbst, hat sich Curse diesmal kompetente Hilfe von Deutschlands Vorzeige-Reggae-Künstler Gentleman verschafft.

Mit Widerstand trifft Curse voll ins Schwarze. Treffend zur heutigen Zeit, äußert sich der 24-Jährige Mindener über Kritik und Hoffnung, Fehlersuche und Optimismus oder dient als aufbauender Ratgeber für alle diejenigen, die Musik gerne als Gefühl und Inspiration ergründen.
Auch musikalisch gesehen ist Widerstand ein gelungenes Projekt. Mittels einprägsamem Refrain und einem leicht sommerlich angehauchten Beat, weist der Track gewisse Ohrwurm-Qualitäten auf und dürfte bei so einigen Radiosendern zur engeren Auswahl an Stücken gehören, die diesen Sommer rauf und runter gespielt werden.

Auf der EP befinden sich außerdem noch vier weitere Tracks, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden. Präsentiert von Curse & ARR und produziert von Falk aka Hawkeye, versuchen Italo Reno >& Germany mit dem Track W*A*S sowie Stress & Trauma mit Seid Froh ihr Talent und Können unter Beweis zu stellen. Und das gelingt auch! Durch solide Beats, nette Samples und überzeugende Reime punkten die musikalisch anspruchsvollen Mindener.

Fazit: Wer auf handfeste Messages, geschmackvolle Beats und fette Reime steht, greift auf jeden Fall bei dieser EP zu. Empfehlenswert!

Onyx-Gründungsmitglied verstorben

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Wie die US-amerikanische Website Allhiphop.com berichtet, unterlag Onyx-Gründungsmitglied Big DS (hier links neben Sticky) gestern einem Krebsleiden.

1989 hatten DS, Sticky Fingaz, Fredro Starr und DJ Sonee Seeza ihre erste Single, „Ah, And We Do It Like This“ bei Priority herausgebracht. Nachdem Onyx bei Def Jam unterschrieben hatte, erschien ihr bisher erfolgreichstes (und bestes) Album, „Bacdafucup“, mit dem Riesenhit „Slam“.

Danach verließ Big DS die Gruppe. Die verbliebenen drei Mitglieder machten weiter und veröffentlichten drei weitere LPs, „All We Got Iz Us“, „Shut ‚Em Down“ und „Bacdafucup 2“, von denen allerdings keine an den Erfolg von „Bacdafucup“ anknüpfen konnte. Nach gefloppten Solo-Releases konzentrieren sich Sticky und Fredro inzwischen auf ihre vielversprechenden Schauspielkarrieren.

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