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Diddy rennt vier Stunden durch New York

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Warum tut er das? Ja, weil er mal eben bei dem NY-Marathon 2 Millionen US$ in vier Stunden, 14 Minuten und 54 Sekunden für die New Yorker Kids erjoggt hat. Das Geld kommt den öffentlichen Schulen, einer Kinder-Hoffnungsstätte für HIV-kranke Kinder und seiner eigenen „Daddys House“ Jugendorganisation zugute. P. Diddy, mit der Startnummer 30972, erreichte aber auch noch ein anderes Ziel, er übertraf Talkmasterin Oprah Winfreys Marathonzeit von vier Stunden und 29 Minuten. Acht Wochen hat Diddy sich intensiv auf die 26 Meilen Strecke vorbereitet. Er hat Diät gemacht, auf Sex verzichtet und ist sogar nur einmal pro Woche feiern gegangen. Unter Wadenkrämpfen und Knieschmerzen ist er den weiten Weg durch New York gerannt, aber er hat durchgehalten. Bravo Diddy!

Jak 2: Renegade

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Jump´n´Runs sind süß. Jump´n´Runs sind kunterbunt. Jump´n´Runs sind Spiele, in denen ein dicker Klempner von links nach rechts durch Level springt (Jump) und (´n´) läuft (Run). Stopp! Während mit dem N64 die Zeit der Sidescrolling-Jump´n´Runs beendet wurde, will Naughty Dog (ja genau, die Typen, die auch die Crash Bandicoot Serie programmiert haben) jetzt mit dem „alles ist bunt und irgendwie süß“-Klischee aufräumen. Kenner des Vorgängers wissen vielleicht noch, dass Jak und Daxter zwei eher ungleich kongeniale Partner sind, die sich vor allem hüpfenderweise durch eine riesige Welt fortbewegen, um am Ende des ersten Teils durch ein überdimensionales Zeitportal gen Zukunft zu verschwinden. Und ab da wird’s ernst.

Jak und Daxter landen in der nicht-ganz-so-nahen-aber-auch-nicht-ganz-so-fernen Zukunft und werden erstmal vom Tyrannen Baron Praxis (dem Oberschurken) ins archetypische Verlies geworfen. Zumindest mit Jak geschieht dies, das freche Frettchen Daxter verbringt zwei Jahre in der Gosse und wartet einfach nur. Worauf? Na, dass ihr Jak helft, aus dem Gefängnis herauszukommen! Euch stehen die unterschiedlichsten Angriffs-, Sprung-, Roll- und Kombotechniken zur Verfügung, von denen einige mich stark an Crashs Bewegungsrepertoire erinnern. Im Laufe des Spiels lernt ihr immer mehr über Baron Praxis, die Stadt, eure Vergangenheit (ihr habt ja n bisschen was übersprungen) und über das Dark Eco, welches unserem guten Jak während der zwei Jahre Gefängnisaufenthalt wahrscheinlich intravenös verabreicht wurde.

Aufgrund dessen neigt unser Protagonist manchmal zu cholerischen Wutausbrüchen, die sich in vernichtenden Schlägen, Superattacken und so weiter äußern. Vorausgesetzt, ihr sammelt genügend Dark Eco, das euch besiegte Feinde freundlicherweise vererben. Die Entwickler bezeichnen dieses Feature sinnigerweise als wandelnde Smartbomb, ihr werdet schon sehen, warum. Neu im Jump´n´Run-Genre ist die Verschmelzung verschiedenster Elemente zu einem Ganzen. Ihr geht nicht – wie bei solchen Spielen üblich – von Level zu Level, wartet auf das Laden eines Abschnitts, macht Endgegner platt etc. Als erstes spielt das ganze, ja, wie bereits eingangs erwähnt, in einer riesigen, futuristischen Stadt. Nun, die könnt ihr auch komplett erforschen, und sie ist ungefähr viermal so groß wie der Vorgänger. Der komplette Vorgänger. Zudem spielen sich die eigentlichen Missionen meistens in Arealen außerhalb der Stadt ab, die wiederum sehr zahlreich sind. In futuristischen Städten gibt es futuristische Leute mit futuristischen Fahrzeugen, die ihr ganz steinzeitlich per Dropkick kapern könnt. Es gibt sogar Polizisten, natürlich auch futuristisch und unter dem Namen „die Krimzon Garde“. Diese werden eigentlich sehr selten auf euch aufmerksam, es sei denn, ihr fahrt in der tiefen Flugzone (es gibt zwei Flugzonen, Erdbodenbereich und ca. 4 Meter über dem Boden) und tötet, pardon, verletzt unschuldige Krimzongardisten (hey, es ist ne Tyrannei, ob ihr Fußgänger überfahrt, ist denen egal).
Unglücklicherweise kommt man in der oberen Flugzone aufgrund von Staus nie voran, außerdem wollt ihr ja gegen die Tyrannei kämpfen! Nun schnappt ihr euch also ein Flugdingens und düst ganz GTA-like zu eurem nächsten Auftraggeber, den ihr euch natürlich frei wählen könnt. Hat der mal ne schwere Mission, nehmt ihr halt den anderen. Habt ihr erstmal einen Auftrag angenommen, begebt ihr euch zu dem auf der Karte angegebenen Punkt und schon geht’s los.

In den Aufträgen beschränken sich die Anforderungen meistens nur aufs Hüpfen, Laufen und Ballern. Auch nicht ganz Jump´n´Run-typisch ist die Möglichkeit, 4 verschiedene Wummen auszuwählen und diese effektiv zwischen Hüpfen und Springen einzusetzen. Also noch ein Genre, das die bösen Hunde integrieren. Und damit das alles nicht zu eintönig wird, spendierten die Entwickler uns auch noch ein Hoverboard, mit dem ihr durch die komplette Stadt grinden, flippen, spinnen und gleiten könnt wie Tony himself, eine eigene Rennliga, die euch Goodies freischaltet, eine Shootingrange etc. pp. Also: Von der Story habt ihr noch nix kapiert, aber das ist auch gut so, da sie viele Wendungen und Überraschungen bietet. Das mit dem Gameplay wisst ihr jetzt auch. Ihr könnt einfach alles jederzeit machen. Punkt. Wie sieht es jetzt aber mit der Präsentation aus?

Okay. Schaut euch die Bilder an. Die Grafik ist annähernd perfekt. Unendliche Weitsicht, kein Nachladen (wirklich NIE!!), 60Hz und Progressive Scan werden unterstützt. Charaktere bestehen aus durchschnittlich 15.000 Polygonen, mit perfekten Animationen. Unendlich viele Details (nachts könnt ihr den Sternenhimmel beobachten, wie er sich über euch hinwegdreht und Platz für einen Sonnenaufgang macht. Wenn ein Blitz einschlägt, erhellt er die Umgebung physikalisch korrekt. Augenflüssigkeit wird in Echtzeit berechnet!!! Sind die den wahnsinnig?!?), das Leben kann so schön sein. Mann, wenn ich mir überlege, wie perfekt die Grafik ist, wird mir jetzt schon Angst und Bange vor Jak 3.

Aber wie es immer ist: Jede Medaille hat zwei Seiten. Und so schön bei Jak 2 alles glänzen mag, so dunkel ist die Kehrseite. All die Gameplaytypen sind zwar gut integriert, aber nicht wirklich gut umgesetzt. Das GTA-Prinzip funktioniert zwar, es ist aber zuviel Verkehr unterwegs, als dass man vernünftig fahren könnte. Dazu ist die Steuerung der Flugautos schwammig plus die Gassen zu schmal. Das Hoverboarden, nun, die Spielbarkeit sinkt meiner Meinung nach stark nach unten, da man nicht präzise genug steuern kann, weil die Kamera generell unheimlich schlecht platziert ist. Es gibt nicht nur keine Autosicht (Taste drücken, und Kamera ist hinter dem Helden), die Kamera ist sogar wirklich ein Objekt und kann sich noch nicht mal an einer Mauer vorbeipressen, um hinter Jak zu gelangen. Ist also zu eurer linken in geringem Abstand eine Mauer, und ihr wollt die Kamera wieder hinter Jak bringen, müsst ihr den langen Weg rechts herum machen. Und solche Situationen gibt es zuhauf. Zudem stört mich noch die Unentschlossenheit seitens der Entwickler, dem Spiel EINE Atmosphäre mitzugeben. Der Eindruck, in einer unterjochten Stadt für den Untergrund zu kämpfen, wollte sich bei mir einfach nicht einstellen aufgrund des doch recht comicartigen Grafikstils, der für meinen Geschmack zu sehr in den Animestil geht, um richtig finster zu wirken. Und die riesige Stadt ist nicht nur riesig, sondern auch extrem unübersichtlich. Viele Straßenzüge sind sich einfach so ähnlich, dass eine Orientierung sich nur schwerlich einstellt. Zudem ist die ganze Stadt sehr verwinkelt, sodass man mit der In-Game Karte überhaupt nix anfangen kann. Ich frage mich auch nach der Zielgruppe, die Naughty Dog ansprechen möchte. Fans des ersten Teils werden sich nicht wirklich wohlfühlen, da sich die Protagonisten äußerlich stark gewandelt haben, und für Neueinsteiger ist das Spiel einfach zu komplex mit all seinen Genres. Zudem sind einige der Missionen einfach zu schwer.

Pro:
– Riesige, frei begehbare Spielwelt
– Es gibt sooo viel zu finden, entdecken und freizuspielen
– Die momentan populärsten Genres sind alle kombiniert
– Die Grafik ist wirklich nahe der Grenze zur Perfektion
– Irgendwie fordert es immer wieder zu einem Spielchen auf
– Die Präsentation ist topp (gute Sprecher, 75 Minuten Zwischensequenzen…)

Contra:
– Die Kamera ist katastrophal
– Das Zielen mit den Waffen funktioniert mehr schlecht als recht
– Die ganzen Waffen und Schlagkombos kann sich kein Mensch merken
– Die einzelnen Genres sind nicht gut spielbar
– Nirgendwo kann man sich noch einmal die ganzen freigespielten Spezialkombos anschauen. Die muss man sich merken. DAS ist wirklich verrückt
– Die Karte dient nicht zur Übersicht, es gibt kaum prägnante Stellen, ergo kaum Orientierungsmöglichkeiten
– Die Atmosphäre einer von einem blutrünstigen Tyrannen regierten Stadt kommt nicht rüber
– Oft einfach nur unfair
– Und Daxters Pseudowitze sind schlecht

Fazit:
Trotz all der oben erwähnten Schwächen bleibt Jak 2 ein Spiel, mit dem man viel Zeit verbringen kann, auch wenn man Jump´n´Runs nicht mag. Aber jeder, selbst Hüpffanatiker, sollte vorher mal probespielen.

Developer: Naughty Dog / SCEA
Publisher: SCEA
Spieler: 1
USK: 6 Jahre
VÖ: Bereits erhältlich

A Dog´s Life

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Manchmal haben Spieldesigner wirklich kuriose Einfälle. Nen dicken Klempner über Tonnen springen zu lassen, die ein Affe wirft, ist eine davon. Ein Spiel, dessen Hauptfigur ein Hund ist, eine andere. Und da gibt es noch diese Schulmädchenspiele, aber so was spielt man ja prinzipiell nicht. Bleiben wir also bei den Hunden. Was macht man so als Hund den ganzen lieben Tag lang? Schnüffeln, bellen, irgendwelchen Tieren nachjagen, Mülltonnen umwerfen und Häufchen. Und glaubt´s mir: A Dog´s Life ist das erste Spiel, indem ihr das ALLES selber machen könnt. Und all das eigentlich nur, weil eure Herzensdame Daisy von bösen Hundefängern verschleppt wurde, um sie zu Pedigree zu machen. Übrigens beides Namen, die euch sehr häufig im Spiel begegnen werden.

Dazu schlüpft ihr in die Rolle von Jake und durchwandert eine 3D-Umgebung voll mit tollen Sachen, die Hunde gerne mögen. Dabei funktioniert das ganze ein bisschen nach dem Tony Hawk Prinzip. In jedem Level gibt es 2 Personen, die jeweils einen Auftrag für euch haben, sowie eine bestimmte Anzahl von Knochen, die ihr in dem Level finden könnt. Zusätzlich gibt es noch verschiedenfarbige Gerüche, die ihr erschnüffeln könnt. Der Schnüffelmodus, den ihr per Druck auf Dreieck aktiviert, ist sehr originell gestaltet (heißt Smell-o-Vision) und eines der wichtigsten Merkmale des Spiels. Die Ansicht wechselt hierbei flugs aus der 3. Person in die Hundeschnauzensicht, die Umwelt verblasst (Hunde sind wahrscheinlich farbenblind), und überall erkennt ihr Geruchswölkchen, die ihr bei Berührung „erriecht“. Zudem hilft euch noch die Schnüffeltaste, die euch den Weg zum nächsten Geruch anzeigt. Die verschiedenfarbigen Wölkchen stehen für jeweils ein Minispiel, das ihr mit ihnen freispielt, und sind immer in einer vorgegebenen Zahl vorhanden. Diese Minispiele umfassen das in Hundekreisen sehr beliebte Wettbuddeln, Tauziehen, Wettrennen oder die absolute Krönung des Hundesports: das Wettpinkeln. Zu euren täglichen Aufgaben gehört nämlich auch die regelmäßige Defäkierung, durch die die wunderbaren Animationen noch ein Stückchen wunderbarer sind.

Aber da ja noch eine Hundedame zum Werfen gebracht werden muss, macht sich Jake (das seid ihr) auf die Suche und durchreist dabei 3 verschiedene thematische Szenerien. Anfangs fangt ihr ganz stilecht in einer verschlafen-amerikanischen Sommeridylls-Tom Sawyer-Kleinstadt an und durchreist später die Gletscherebenen und die Big City Lights. Dabei werden euch von bestimmten Personen, mit denen ihr reden könnt (obwohl Jake nix sagt), die Aufgaben erklärt, und ihr dürft sie lösen. Dabei ist es gar nicht immer notwendig, mit den betreffenden Personen zu reden, um die Aufgabe lösen zu können. Wenn man also zufällig beim Hühnerjagen oder ähnlichem eine Aufgabe löst, bedankt sich der ehemals Gepeinigte mit einem Knochen (und ihr freut euch). Die Knochen sind ausschlaggebend dafür, wie hoch in der Rangfolge der Hunde ihr steht. In jedem Level gibt es meist mehrere Hunde, die erst mal zur Zusammenarbeit bewegt werden müssen. Dies äußert sich in einem der Wettkämpfe, wobei die Knochen die Verteilung der Stärke angeben (also: Ihr habt 10 Knochen, und der andere hat 5 Knochen, was bedeutet, dass ihr schneller lauft, grabt, pinkelt, was auch immer). Habt ihr einen der Hunde in so einem Wettbewerb besiegt, könnt ihr ihn durch sanftes Anbellen für eine bestimmte Zeit kontrollieren und so seine Fähigkeiten ausnutzen, um an die begehrten Knochen ranzukommen (die der treudoofe Vasall dann natürlich zu euch bringt).

Jede Welt (Kleinstadt, Gletscher und Großtadt) untergliedert sich in Teilbereiche, die die Enden eines Levels markieren. Grafisch setzt das Hundeleben keine großen Maßstäbe, einzig die Animationen und der wirklich gelungene Schnüffelmodus stechen heraus. Es erwarten euch eher Standardtexturen mit Standardgeometrien, aber immerhin alles noch überdurchschnittlich gut. Das wirklich Herausragende an dem Spiel ist aber, dass man ganz ohne Zeitdruck tun kann, was man will. Man kann umherlaufen und Hühner fangen, Katzen jagen, mit Bällchen spielen, und es sieht wirklich realistisch aus. Oder auch wahllos Leute mit Eigensaft markieren, betteln, sich setzen, legen usw. Man kann natürlich auch Häufchen machen, es in den Mund nehmen und breit grinsend durch das Skirestaurant laufen und zusehen, wie die Gäste sich ekeln. Und das ist doch schon cooler als in der Realität.

Leider bleibt das Prinzip in allen Levels gleich, man schaltet in den Nasenmodus, sammelt alle Gerüche, gewinnt alle Spiele, löst alle Aufgaben (ob beabsichtigt oder zufällig) und findet Knochen, Knochen, Knochen. Der Reiz der Animationen und der witzigen Bewegungen hat sich nach wenigen Levels erledigt, und danach wirkt es oft nur stupide und simpel. Insgesamt scheint das Spiel stark auf eine sehr junge Zielgruppe zugeschnitten zu sein, obwohl manchmal richtig derber Humor geboten wird. Außerdem möchte ich nicht wissen, ob noch eine geheime Combo für das Besteigen existiert. Nach dem mit dem Kacken und Pinkeln durchaus vorstellbar.

Pro:
– Sehr gute Animationen
– Die Grafik ist konstant überdurchschnittlich, vor allem die Smell-o-Vision sticht heraus.
– Witziges Spielprinzip
– Es steht einem prinzipiell frei, ob man denn nun mal eine Aufgabe machen will oder einfach nur mal n bisschen rumtoben will
– Das Rangfolgeprinzip ist eine gute Idee

Contra:
– Aber hätte man mehr draus machen können
– Es ist zu einfach, die Level bieten kaum Abwechslung
– Es gibt keine Boni, man spielt es durch, und das war’s. Keine Sachen zum Freispielen, keine Extras, durchgespielt und vorbei.
– Es ist kein Spiel für anspruchsvolle Spieler, eher etwas für die Zeit zwischen irgendwann und kurze Zeit später
– Dadurch, dass es so einfach ist, erhält man stets alle Knochen, was dazu führt, dass man stets besser ist als die Hunde, die man herausfordert, was in noch mehr Knochen resultiert usw.
– Definitiv eher für Kinder. Obwohl man Häufchen machen und dann werfen kann (will..)

Fazit:
Also, viel gibt es über das Spiel wirklich nicht zu sagen, den vollen Preis ist es nicht wert, aber für 30 Euro oder so könnt ihr mal einen Blick riskieren. Macht halt für kurze Zeit viel Vergnügen, aber dann spielt man es irgendwann nicht mehr. Holt euch lieber ´nen richtigen Hund und bringt ihm die ganzen Tricks bei (nur nicht das mit dem Häufchen in den Mund)..

Developer: Frontier Development
Publisher: SCED
Spieler: 1
USK: für alle Altersstufen

Justin und Missy recorden Wohltätigkeitssong

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Er hat sich die blonden Löckchen abrasiert, trägt jetzt lässige Klamotten und schimpft sich seither Rapper. Justin Timberlake Imagewechsel, von Boygroupmember zu den „harten“ Jungs, hat ihn zum Superstar gemacht. Alles, was er anfasst, scheint zu gelingen, da kann man nur gespannt sein, was er und Missy Elliot, anlässlich der neuen Aids-Welt-Kampagne, aus dem Song `We are the World` von Michael Jackson und Lionel Richie machen werden. Der Hit-Schmied Timbaland hat den Song von 1985 ausgegraben und neu umgesetzt. Die Single soll Anfang 2004 recordet werden und unter dem Titel `The World is Ours` erscheinen. Die Einnahmen des Songs werden einer Aids-Organisation für Jugendliche gespendet.

Männerhandys aus Titan

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Wir haben mal wieder einen Linktip für euch – diesmal bei der ehrwürdigen TAZ, diesmal anlässlich eines Interviews mit Bushido, Sido und B-Tight. Dort könnt ihr lesen, wie hart das Leben im Berliner Ghetto ist, warum man „Männerhandys aus Titan“ bevorzugt, und auch Schenkelklopfer wie „Ich bin dermaßen hetero, mein Sohn kann gar nicht schwul werden“ sind vertreten. Zu guter Letzt kriegt auch Savas sein Fett weg: „Der Savas hat doch keine Eier. Der tut voll hart mit ‚Lutsch meinen Schwanz‘ und so und seine Freundin ist viel härter als der. Der merkt jetzt auch, dass er einen Fehler gemacht hat mit seinem schwulen Album“. Nun ja. Wie schon der alte Fritz sagte: Ein jeder nach seiner Fasson – das Kommentieren überlassen wir euch!

Sol Uprising – Sol Power

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Sci und Stacy Epps bilden die Gruppe Sol Uprising. Sci ist der MC, und Stacey Epps übernimmt Rap- sowie Gesangs-Passagen. Sci ist bekannt aus der Gruppe Scienz of Life und hat bereits eine langjährige Karriere in der Underground-HipHop-Szene hinter sich. Sängerin Stacey Epps war einige Male mit an Bord bei einigen Scienz of Life-Produktionen.

Beide Künstler haben verschiedene Wurzeln, nichtsdestoweniger war die gleiche Liebe zur Musik und die innige Chemie zwischen beiden letztendlich ausschlaggebend, um ein gemeinsames Projekt zu gründen.

Auf ihrem Debütalbum Sol Power treten die beiden zum ersten Mal als Sol Uprising auf. Sci bringt jede Menge Erfahrung aus der Underground-HipHop-Szene mit, die wunderbar mit Stacey Epps souligen Vibes kompatibel ist. Ihre sanfte Stimme erinnert ein wenig an die Stimme von Sängerin Vinia Mojica, die damals zusammen mit Alliance Ethnik den Smash-Hit Respect performte.

Doch nicht nur singen kann die Frau, sie überrascht den Hörer ebenso mit ihren rauen und energischen Reimen. Auf Sol Power demonstrieren die beiden Künstler ihr Potenzial, so dass wir als Resultat ein sehr stimmiges und melodiöses Album zu hören bekommen.

Fazit: Sol Power ist ein solides Debütalbum geworden, das durch eine perfekte Balance aus energischem Rap und groovigem Sound beeindruckt und so manchen Kopf zum nicken bringen wird.

BB- Berlin meets Brasil

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Im Rahmen eines Austauschprogramms trafen sich Prema aus Berlin und Nina aus Sao Paulo, beide Meisterinnen der Graffiti-Kunst, in Berlin. Zusammen stellten sie im September im brasilianischen Kulturinstitut aus. Der Berliner Gangway Verein organisiert die Begegnung junger Künstler und Musiker aus Berlin und Sao Paulo. Prema und Nina sind Vertreterinnen einer bisher noch sehr männerdominierten Kunstform, obwohl gerade Frauen einen neuen Entwicklungsschwung für Graffiti als freie Kunstform ausgelöst haben… Einen Videostream-Beitrag zum Thema findet ihr aktuell bei freshmilk.de

Black Eyed Peas planen neues Album mit Bossa-Nova-Legende

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Die BEP können es kaum erwarten, durch Brasilien zu touren, nein nicht nur wegen der Karneval-Bonitas, sondern vor allem, weil sie neue musikalische Eindrücke sammeln wollen. Für Januar ist schon geplant, ein Bossa-Nova-HipHop-Album mit Sergio Mendes in L.A. zu recorden. Der 64jährige Brasilianer Sergio Mendes ist eine internationale Bossa-Nova Legende. Berühmt geworden ist er durch den Hit „Girl from Ipanema“ in den siebziger Jahren. Die BEP stehen seit 1998 dafür, HipHop mit den unterschiedlichsten musikalischen Einflüssen zu verbinden. Da dürfen wir wirklich gespannt sein, wie sich dieser Mix aus Bossa Nova, Jazz, brasilianischen Rhythmen, aber hauptsächlich straightem HipHop entwickeln wird.

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