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Frank Ocean – Nikes [Video]

Frank Ocean macht es weiter spannend. Nachdem in der Nacht zu gestern sein neues visuelles Projekt „Endless“ erschienen ist, gibt es nun ein neues Video namens „Nikes“. Und was für eins. Bildgewaltige Kunst bekommt der Zuschauer hier geboten. Dazu ein starker Song, der weit eher nach richtigem Album klingt. Das soll ja, wie der Rolling Stone zu wissen glaubt, noch dieses Wochenende erscheinen. Und nicht „Boys don’t cry“ heißen. Tja. Warten wir es ab. So langsam wird es ja Zeit.

Beginner – Rap & fette Bässe (Hörprobe)

Die Beginner laufen sich weiter warm für ihr nächste Woche erscheinendes neues Album„Advanced Chemistry“. Heute gibt es eine Hörprobe vom Song „Rap und fette Bässe“. Und so soll es auch weitergehen: Ab jetzt gibt es jeden Tag ein Snippet von einem anderen Albumsong. Bis dann am Freitag alle Songs in voller Länge erhältlich sein werden.

Kool Savas veröffentlicht Cover von „Essahdamus“

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Kool Savas veröffentlicht das Cover von „Essahdamus“. In den letzten Tagen hatte er das Artwork seines Mixtapes Stück für Stück über sein Instagram-Profil präsentiert. Nun sind alle Mosaikteilchen öffentlich.

Das Artwork stammt von Adopekid. Es zeigt einen kleinen Jungen, vermutlich Savas selbst, der am Fenster eines Zuges steht. Er schreibt den Titel des Mixtapes an das Zugfenster. Vor dem Fenster sieht man einen türkischen Soldaten sowie eine Moschee. Die Mutter des Jungen sitzt ebenfalls im Abteil. Die Szene spielt vermutlich auf Savas‘ Zugreise von Istanbul nach Aachen an, die er nach der Verhaftung seines Vaters angetreten hatte.

„Essahdamus“ wird am 21. Oktober erscheinen. Bisher bestätigte Features kommen von Samy Deluxe und R.A. The Rugged Man. Kaas sowie verschiedene M.O.R.-Member sind wahrscheinlich ebenfalls dabei.

SadiQ – Legal feat. Sami & Amri

Alles „Legal“, was SadiQ so macht. Trotzdem hatte sich der Frankfurter mit einigen kontroversen Zeilen in den letzten beiden Videos nicht nur Freunde gemacht. Wir haben mit ihm über seine Ansichten ausführlich und kritisch gesprochen. Das neue Video bietet dagegen weniger Knalleffekte über provokante Punchlines. Statt dessen steht technisch starker Rap im Vordergrund. SadiQs mehrfach verschobenes Album „AKpella“ soll nun am 14. Oktober erscheinen.

Kay One – Der Junge von damals [Video]

Kay One hatte seine beste Zeit, als er noch nichts war – rappt er im Titeltrack zum gleichnamigen Album „Der Junge von damals“. Zu diesem Song gibt es jetzt auch ein Video, dass sie Melancholie und Sehnsucht nach der verlorenen Kindheit in weiche, milde Bilder übersetzt. Den Produzenten erfahren wir leider nicht. Kays neues Album wird am 2. September erscheinen. Wir haben mal ein paar Überlegungen angestellt, wie sich das wohl anhören wird.

Xatar und Haftbefehl zeigen, wie Kollabo-Album richtig geht

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Vor genau einem halben Jahr diskutierte ich mit ein paar Freunden über Xatar und Haftbefehl – das war lange vor Ankündigung von „Der Holland Job“. Einer warf jedoch die steile These in dem Raum, dass ein Kollabo-Album der beiden mit Sicherheit bald erscheinen würde (s/o Elmo). Kleinere Anhaltspunkte, etwa dass Hafti in Festival Line-Ups stets „+ Special Guest“ angekündigt wurde, bildeten seine Argumentationsgrundlage. Mich überzeugte er nicht – ich war der festen Überzeugung, die musikalische Kluft zwischen den beiden wäre zu groß. Eine Zusammenarbeit über das ein oder andere Feature hinaus hielt ich für unmöglich.

Wie falsch ich lag! Aber der Reihe nach: Die Ankündigung von „Der Holland Job“ stimmte mich skeptisch, die, von peinlichen Promo-Moves, wie ich sie keinem von beiden zugetraut hätte, durchzogene Promophase ließ die Skepsis wachsen. Der erste Vorgeschmack namens „AfD“ trat dann den letzten Hoffnungsschimmer in den Staub. Daran änderte auch ein reichlich uninteressanter, dreiteiliger Kurzfilm nichts, der zwar interessante Songausschnitte bot, sich aber ansonsten nicht als besonders aussagekräftig erwies.

Projekt gescheitert also. Ich fand das schade, aber immerhin konnte ich mir die Genugtuung auf die Fahne schreiben, recht zu behalten. Das mit Haftbefehl und Xatar – das passt einfach nicht! Die jeweiligen Trademark-Sounds der beiden sind einfach zu unterschiedlich. Falsch gedacht – besagtes „AfD“ stellt letztlich den einzigen Ausfall auf dem ansonsten rundum gelungenen Album dar. Schade für mein Rechthaber-Gen, wunderbar für mein Ohr! So sollten Kollabo-Alben klingen.

Markant und originell produziert

Coup haben es tatsächlich geschafft, ihrem gemeinsamen Projekt einen ganz eigenen Anstrich zu verpassen, der durchaus gewisse Schnittmengen mit dem jeweiligen Solo-Schaffen der Protagonisten aufweist, allerdings eigen genug ist, um erstens beiden wie angegossen zu passen und zweitens Coup als ganz eigenes Projekt in Stein zu meißeln.

Die wuchtigen, schweren Beats, für die Reaf, Choukri, Baibu, Tai Jason, Brenk Sinatra, die Enginearz und die Achse verantwortlich zeichnen, lassen „Der Holland Job“ mit ihrem konsequent umgesetzten metallenen Brecher-Sound und den ausgefallenen Drum-Arrangements klingen wie bisher kein zweites Album in Deutschland. Nicht, dass jede Norm über Bord geworfen würde – das Album ist einfach markant und originell produziert.

Genau das ist wichtig, wenn ein Kollabo-Projekt für sich stehen soll. Was aber mindestens ebenso wichtig ist: Dass die Spielpartner zusammen arbeiten. Dass man sich den Ball zuwirft, interagiert. Musterbeispiel für gelungenen Zusammenspiel: „Alles Kebap“, auf dem der Bira und der Babo einen Part über den jeweils anderen geschrieben haben. Bisschen süß, aber vor allem eine perfekte Idee für ein gemeinsames Album. Generell bleiben beide thematisch und atmosphärisch stets auf einer Wellenlänge. Lediglich schnelle Wechsel während eines Parts vermisst man. Das ist ein prinzipiell sehr unterschätztes Stilmittel, auch auf einzelnen Feature-Songs. Gerade für Kollabo-Alben kann man damit eine Eigendynamik erschaffen, die die jeweiligen Stile der Künstler betont und gleichzeitig verschmilzt.

Bis auf das starre 16er – Hook – 16er Schema zeigen Coup Deutschland aber, wie ein Kollabo-Album klingen sollte: So wie „Der Holland Job“. Case closed.

KC Rebell – Dizz da

KC Rebell antwortet auf die Vorwürfe von Xatar und bringt den siebenminütigen Disstrack „Dizz da“. Da hat sich wohl einiges angestaut. Nonchalant kündigt der Essener gleich noch sein neues Album „Abstand“ an.

KC Rebell: Neues Album „Abstand“ im November

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KC Rebell kündigt für den 25. November sein neues Album „Abstand“ an. Andeutungen darauf gab es bereits im Februar, wo er verlauten ließ, er würde seit einem Monat an einem neuen Album arbeiten.

Nun scheint mit „Abstand“ ein fertiges Produkt daraus geworden zu sein. Es ist damit KC Rebells insgesamt sechstes Sololalbum und das vierte Release über seine Labelheimat Banger Musik.

Sein letztes Album „Fata Morgana“ ist bereits über ein Jahr alt. Es war ungeachtet der Kritik, die er für seine Entscheidung, ein Video über den Channel von YouTuberin Dagi Bee zu veröffentlichen, einstecken musste, sein bislang erfolgreichstes.

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