Rap und Fußball – Die Lieblingsvereine deiner Lieblingsrapper

In gut einer Woche geht es wieder los: Die Bundesliga und somit die schönste Nebensache der Welt (natürlich nach Rap) startet in die nächste Saison. Aber sind diese beiden Themen überhaupt vereinbar? Der Fußball wird bekanntlich immer weicher, Spieler werden berührt und krümmen sich danach, als hätte Jigzaw ihnen grade mit seiner Machete das Bein abgesäbelt. Das passt nicht ganz zu der grundsätzlich „harten“ Rapszene. Mit Fußball hängt allerdings auch immer eine gewisse lokale Heimatliebe zusammen. Und damit trifft man meist immer einen Nerv bei Rappern, die gerne ihre Stadt representen.

Aber wer hält eigentlich zu wem und warum überhaupt? Hier mal eine Auswahl an Rappern und ihren Herzensvereinen:

 

Marteria – FC Hansa Rostock

Neben rappen und angeln hat Marteria eine dritte große Leidenschaft: den FC Hansa Rostock. Das verwundert nicht wirklich. 1982 als Marten Laciny in Rostock geboren, dreht sich früh alles um die Hansa. Er spielte in der Nachwuchsabteilung von Rostock und stand sogar im Kader der U17-Nationalmannschaft.

Marteria lief auch bereits schon bei einem Benefizspiel für den FC Hansa auf und zeigt sich in der Öffentlichkeit immer mal wieder im Trikot. Er lebt Rostock, nicht nur den Verein an sich, sondern auch die Stadt.

Mittlerweile wohnt der Rostocker mit Frau und Kind in Berlin-Kreuzberg. Und obwohl Hansa Rostock mittlerweile in der dritten Liga vor sich her schippert, bleibt er seinem Verein treu. In einem Interview sagte Marteria, dass er immer noch versucht, mindestens vier mal in der Saison zu Heimspielen zu gehen. Für jemanden, der so viel um die Ohren hat ist das schon eine Hausnummer.

Außerdem stellt er sich aktiv gegen die ewigen Rechts-Vorwürfe gegen die Rostocker Fanszene:„Leider will es niemand hören, wenn Hansa-Fans sagen: Auch wir lehnen Rassismus ab.“

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