Die Kehrseite der Medaille: Flers Vision und sein Vermächtnis

Immer wieder neu

Die frühen Nullerjahre waren von Mobb Deep-Einflüssen und späterem Dipset-Hype geprägt. Fler hatte sich bereits diverse Mal neu erfunden, als er sich einer weiteren musikalischen Trendwende widmete. 2012 veröffentlichte er Hinter blauen Augen“ – erste Trapeinflüsse waren erkennbar. Fler übte sich an der Pionierarbeit.

Ein Schritt vor und zwei zurück

Nicht immer wird Wagemut ausreichend belohnt – nach Blaues Blut“, das ein ähnlich aktuelles Soundbild mit sich brachte, besann sich Flizzy auf seine Wurzeln: Neue Deutsche Welle 2″ erblickte das Licht und setzte den Startschuss für drei Releases, die Fans der ersten Stunde glücklich stimmten. Der Sound war hart und straight, auf Experimente wurde überwiegend verzichtet. Nach Weil die Straße nicht vergisst“ und Keiner kommt klar mit mir“ widmete sich Fler erneut seiner Vision – Deutschrap sollte der aktuellen amerikanische Soundästhetik näher gebracht werden.

9 KOMMENTARE

  1. Dem Artikel gibts erstmal nichts hin zu zufügen! Fler war, ist und bleibt KING! Aber warum lecken die Hipstars von Rap.de jetzt auch Flers Eier?

  2. Vibe war eines der schlechtesten Alben von Fler, meine Favoriten sind immer noch „Neue Deutsche Welle“ und „Trendsetter“ von Aggro Berlin Zeiten.

  3. 10 Seiten schreiben über Sachen die jeder weiß der sich ein wenig mit fler auseinandergesetzt hat.
    Bin ein großer Fler fan aber selbst für mich wurde sich zu unkritisch mit Fler auseinandergesetzt. gibt ja auch echt Sachen die komisch oder widersprüchlich in seinem Verhalten waren.
    Kein Wort über die ganzen Signings von ihm die ihn dann aus den unterschiedlichsten Gründen wieder verlassen haben. Auch kaum Worte über Jalil.
    Außerdem was ist denn nun die “ Kehrseite der Medaille“ also vision und Vermächtnis sind da vermutlich gemeint aber bei Die Kehrseite der Medaille denkt man ja auch irgendwie an etwas negatives impliziert diese Formulierung ja auch.
    Naja liest sich schön und man klickt dann drauf.

    • Lieber Dr. Dang,

      „So wenig, wie es über die Qualität seiner Musik zu diskutieren gibt, so viel wird über die Nebengeräusche und den Charakter von Frank White debattiert. Seine Konsequenz und sein Temperament stoßen dabei nicht nur auf Zustimmung und Akzeptanz.“ – das ist die Kehrseite der Medaille. Flers Idealismus und seine Konsequenz spiegeln sich nicht nur positiv, wie in der Musik, sondern auch negativ wider.

      Grüße

  4. Ein Artikel, der überhaupt nicht schlauer macht. Kaum Zahlen. Kaum Fakten. Keine besondere Quintessenz. Normalerweise sollte man als Leser nach einem Artikel das Gefühl haben, etwas mitgenommen zu haben. Gänzlich hier verfehlt. Der Autor hat hier nicht besonders gute Arbeit geleistet außer Honig um den Mund zu schmieren.

    Fler persönlich wünsche ich natürlich alles Glück dieser Welt. Er hat es am meisten verdient.

  5. Was is mit „im bus ganz hinten“, dem definitiv besten Album und der dazugehörigen Biographie die sich wohl gut verkauft hat und geil zu lesen war?

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