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Cro – Baum [Video]

Cro ist back! Und das vielleicht zum letzten mal?

Lang ist’s her, dass Deutschlands erfolgreichster Rapper neue Musik veröffentlicht hat – fast drei Jahre, um genau zu sein.

Nun gibt es endlich eine neue Videosingle: „Baum“. Der Song spielt in den letzten Sekunden vor dem Tod von Carlo Waibel, der bei einem Autounfall gegen einen Baum rast. Im Song lässt dieser sein Leben noch einmal Revue passieren.

Am Ende gibt es allerdings eine Überraschung: Nicht Carlo stirbt, sondern Cro wirft sich vor das Auto und opfert sich für den Fahrer. Ein Indiz für einen Karriereneubeginn oder das Ablegen der Pandamaske? Vielleicht auch bloß ein künstlerischer Move fürs Video.

Skinnys Abrechnung #30: Lil Yachty zeigt, dass Rapper sich nicht nur mit Ja-Sagern umgeben sollten

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Es ist ein Prinzip, so alt wie die Zivilisation selbst (ich bin kein Historiker, aber ich nehme es mal stark an): Eine Person wird erfolgreich mit dem, was sie tut. Sie wird wohlhabend und einflussreich – ich nenne ihn „den Überflieger“. Andere Personen wollen davon profitieren. Sie schmeicheln sich bei dem Überflieger ein, um sich in dessen Solvenz und Privilegien zu suhlen – ich nenne sie „die Speichellecker“. Der Überflieger nimmt die Komplimente der Speichellecker dankend an, treiben sie doch sein Ego in luftige Höhen.

Dann gibt es noch die paar Personen mit Rückgrat. Die nenne ich mal „Ehrenmänner“. Diese Ehrenmänner sind keine opportunistischen Speichellecker. Es ist wahrscheinlich, dass sie den Überflieger auch schon vor dessen Durchbruch kannten und ihnen auch menschlich etwas an ihm liegt. Nun sind diese Ehrenmänner nicht nur darauf aus, im Windschatten des Überfliegers ihren eigenen Profit zu machen und diesen unter keinen Umständen zu verprellen. Denkt der Überflieger also aufgrund seines absurd beflügelten Egos, er könne sich benehmen, wie er will – schließlich ist er ja der Überflieger – liegt es an den Ehrenmännern, ihn auch ab und an von seinem hohen Ross auf den Boden der Realität zurückzuholen.

Es erfordert Mut und Courage vom Ehrenmann, seinen Mund aufzumachen. Doch er tut es. Der Überflieger aber, hat viel zu oft einen verklärten Blick aufs Geschehen. Benebelt von den Schmeicheleien und substanzlosen Bestätigungen der zahlreichen Speichellecker, sieht er in der berechtigten Kritik des Ehrenmannes lediglich Neid und Missgunst. Der Ehrenmann gönne ihm nicht seinen hart erarbeiteten Erfolg, er sei eine Schlange und ein falscher Freund, so legt der Überflieger es sich zurecht. Mit diesem Verhalten schadet er in erster Linie einer Person: Sich selbst.

Dieses Prinzip greift quasi überall. Auch im Rap schart jeder seine braven Ja-Sager um sich. Ein perfektes Beispiel, wenn auch beinahe schon eine Karikatur dessen, ist der aktuelle Cello-Fauxpas, der Lil Yachty unterlaufen ist. Der erklärte nämlich vor wenigen Tagen für den YouTube-Kanal der Lyric-Datenbank Genius.com die poetischen Ergüsse seiner Hitsingle „Peek A Boo“. Die beinhaltet die Zeile „My new bitch yellow / She blow that dick like a cello“. Dem aufmerksamen Leser sollte an dieser Stelle nicht entgangen sein, dass es sich bei einem Cello um ein mit Saiten bespanntes Streichinstrument handelt. Ein Blowjob-Vergleich, der auf ein Blasinstrument abzielt, ist an dieser Stelle also denkbar ungeeignet.

Yachty erklärt beschwichtigend, dass er der Meinung gewesen sei, Thaddäus aus der TV-Serie „Spongebob Schwammkopf“ spiele Cello. „He don’t. That’s a flute.“ erklärt der sichtlich ernüchterte Rapper weiter, was zwar auch nicht ganz richtig ist – Thaddäus spielt grauenhaft Klarinette – aber der interessante Teil ist der, in dem er die Schuld für den Fehler auf sein Umfeld schiebt. Sein A&R, also quasi sein Betreuer beim Label, habe den Song mehrfach gehört und die Veröffentlichung von „Peek a Boo“ in dieser Form freigegeben. Auch sonst habe niemand, der den Song gehört hat, je einen Ton gesagt oder ihm einfach mal ein Foto von einem Cello unter die Nase gehalten.

Das ist eine Klarinette:


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Das nicht:


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Ich erzähle diese Anekdote aus zwei Gründen. Erstens: Weil sie verdammt witzig ist. Zweitens, und das ist viel wichtiger: Weil sie weiter oben Beschriebenes perfekt illustriert. Es kann sein, dass der Denkfehler einfach niemandem aufgefallen sein mag – was komisch ist, denn schon 2016 rappte das kleine Boot auf dem Song „IDK“: „Baby come blow a young fellow like cello“ – und stellte anschließend via Twitter fest, dass die Zeile wenig Sinn macht. Im wirren Kopf eines Yachty, zumindest stelle ich ihn mir so vor, gerät sowas natürlich schnell in Vergessenheit. In dem des wichtigsten Beraters eines weltweit bekannten Musikers wohl weniger. Logische Schlussfolgerung: Lil Yachty ist absolut nicht kritikfähig und nicht eine Person, der der Song vorab präsentierte wurde, hatte den Arsch in der Hose, einfach mal deutlich zu sagen, was für ein Schwachsinn da gereimt wird.

Selbst wenn dieser Nonsens wirklich von einer ganzen Reihe Qualitätskontrollen unbemerkt blieb: Das Prinzip greift. Sei es ein inhaltlicher Fehler in den Lyrics, die schier niedrige Qualität eines Songs oder menschliches Fehlverhalten. Wenn die eigene Wahrnehmung aussetzt, muss einen jemand darauf hinweisen. Passiert das nicht, wird man nach und nach unweigerlich zu einem schlechten Künstler oder gar menschlich zum Arschloch. Stoppt niemand einen Fall, geht er weiter.

Und kommt ein Künstler nicht damit klar, gestoppt zu werden, springt er selbst ins Verderben. Egal ob dieser Fallstopper ein guter Freund, ein Berater vom Label oder – wenn es dumm läuft – erst schlechte Kritik aus Reihen der Fachpresse sein muss. Wenn man das nicht über sich ergehen lassen kann, weil man nur geheuchelte Lobhudelei und Ja-Sager an sich heran lässt, dann tritt man einfach nur sich selbst in die Eier. Wirklich fest.

Also lasst euch den Honig, der euch tagtäglich in den Arsch geblasen wird, schmecken, liebe Rapper. Aber jammert dann nicht, wenn ihr Blowjobs von Cellos kriegt und niemand euch gewarnt hat!

Skinnys Abrechnung #21: Review-Ausraster

Das schönste Gefühl für einen Musik-Redakteur ist es, eine wenig positive Review zu veröffentlichen und daraufhin aus allen Richtungen beleidigt zu werden. Traumhaft, in den Facebook-Kommentaren als „Hurensohn“ bezeichnet zu werden, via Twitter mitgeteilt zu bekommen, dass man ja gar keine Ahnung habe, im E-Mail Postfach die Mail eines erbosten Managers vorzufinden und am besten noch von […]

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Ach, und das hier ist übrigens eine Flöte:


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Crackaveli & Emok kündigen das Kollaboalbum „Moshulu“ an

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Der Jugo Betrugo Crackaveli hat etwas zu verkünden: Gemeinsam mit seinem Partner in Crime Emok wird am 28. Juli das Kollabo Album „Moshulu“ über das Label „Mehr für uns“ erscheinen. Bei dem Titel des Albums handelt es sich, wie auf dem Cover zu erkennen, um den Namen eines alten Viermasterfrachtschiffs. Das erste Video erscheint bereits Anfang Juni. Mögliche Featuregäste und beteiligte Produzenten werden vorerst noch geheim gehalten. Amazon hat aber schon die Tracklist parat:

01 Skit (1)
02 Wer geht unter
03 Die Würfel rollen
04 Was Los
05 Fantasie
06 Skit (2)
07 Nimm Ihn
08 24 Stunden
09 Skit (4)
10 Mitternacht für immer
11 Wo du nicht klar kommst
12 3 Fach
13 Bis zum Ende
14 Skit (4)
15 Pump Moshulu
16 Wohin Mädchen
17 Wo sind meine Leute
Zuletzt waren die beiden zusammen auf dem „Unter Deck“-Mixtape des Hamburgers Nate57 gefeaturet. Am 25. November letzten Jahres erschien Crackavelis letztes Solo-Album „L.O.S.“ (Leben ohne Stress).

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Crackaveli – New Jack City/Klick Bang (prod. Unika/Meok)

Crackaveli veröffentlicht ein Splitvideo zu den Songs „New Jack City“ und „Klick Bang“, bei dem EMOK einen Part beisteuert. Während „New Jack City“ noch mit einem klassischen Beat daher kommt, wechselt in „Klick Bang“ der Sound in ein klassischen Synthie-Brett, mit dem „Frapp, Frapp – macht die Mac-10 im Reichstag“-Sample aus „La Revolution“ von Celo&Abdi. Auch […]

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Crackaveli über „L.O.S“, Stress, Jugend, Straße, Erziehung, Berlin, Landleben

Crackaveli kann man schon mit einigem Recht als Berliner Legende bezeichnen. Bereits in jungen Jahren fand er sich ganz vorne an der Rapfront – als sein damaliges Label Shok Muzik den Großangriff auf alle seinerzeit relevanten Konkurrenten startete. Er selbst hatte mit großartigem Rumgedisse allerdings nie viel am Hut. Wie es der Titel seines neuen […]

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Marteria veröffentlicht offiziellen Trailer von „AntiMarteria“

Am 7. Juni erscheint Marterias Film „AntiMarteria“ – vorher gibt’s aber noch den offiziellen Trailer des Streifens.

„Roswell“, Marterias jüngstes Album, feierte schon am Freitag letzter Woche Release. Doch damit nicht genug: jetzt liefert Marten nach einem kurzen Teaser, der schon vor einigen Wochen erschien, den offiziellen Trailer von „Antimarteria“.

Mit dabei sind unter anderem die Schauspieler Emilia Schüle und Frederick Lau, aber auch alte Freunde des Rostockers – zum Beispiel Miss Platnum, Paul Ripke und Marterias Alter Ego Marsimoto. Produziert wurde der Film von Specter.

Bei Twitter beschreibt Marteria „Antimarteria“ als „größtes, emotionalstes Projekt“ seines Lebens und steigert so weiterhin die Vorfreude auf den Film, der ab dem 7. Juni auf www.antimarteria.de für jeden kostenlos zu sehen sein wird.

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Marterias Film „Antimarteria“ erscheint Anfang Juni

Neue Infos zu „Antimarteria“.

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MC Smook – Ich rede mit dir nur so lang wie dein Glied ist (Small Talk) [Video]

MC Smook veröffentlicht seinen neuen Track „Ich rede mit dir nur so lang wie dein Glied ist (Small Talk)“ inklusive Musikvideo.

Wichtigstes Kriterium für ein Gespräch mit dem GUDG-Member ist laut seinem neuen Track „Ich rede nur mit dir so lang wie dein Glied ist (Small Talk)“ die Länge des Geschlechtsteils. Rahmen dieses Statements gibt es ein abstraktes Video in gewohnter Smook-Manier, das wieder von El Wafflo produziert wurde.

Zuletzt veröffentlichte MC Smook das Musikvideo zu seinem Track „Für die Kultur“, für den er sich Unterstützung von Juicy Gay holte.

MC Smook feat. Juicy Gay – Für die Kultur [Video]

Alles für die Kultur.

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Hasan.K & Gringo feat. Young A – Laga Luga (prod. Goldfinger Beatz)

Hasan.K und Gringo veröffentlichen die bereits vierte Single aus ihrem kommenden Album „Juggernaut“. Das Video „Laga Luga“ beinhaltet ebenfalls noch den ersten Part vom Titeltrack „Juggernaut“. Wie gewohnt, gibt es authentischen harten Rap von der Straße, der visuell perfekt von Szenen aus dem Viertel unterstützt wird. Mit von der Partie ist der Rapper Young A und das brachiale Instrumental liefert Goldfinger Beatz.

Zuletzt machten die Beiden besonders durch den Soundtrack für die Serie „4 Blocks“ auf sich aufmerksam. Das Album „Juggernaut“ erscheint am 21. Juli

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Video: Veysel – 4 Blocks feat. Gringo & Massiv

Passend zur bald startenden Serie über eine arabische Großfamilie.

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Frauenarzt & Taktloss – Weltuntergang (Acapella)


Frauenarzt und Taktloss veröffentlichen eine Acapella-Version ihres Tracks „Weltuntergang“, der auf ihrem gemeinsamen Album „Gott“ erscheint. In Anlehnung an die gute, alte AK-47 nennen sie das Ganze natürlich Acapella.

Die beiden Berliner lassen alte Zeiten aufleben und beweisen in ihrem neuesten Video zu „Weltuntergang“, dass echte Untergrund-Rapper auch ohne musikalische Untermalung auskommen.

„Gott“ ist das gemeinsame Album von Frauenarzt und Taktloss und erschien am letzten Freitag.

https://www.youtube.com/watch?v=pRJLjC37zlM

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Frauenarzt & Taktloss feat. Nura SXTN – 31er

„Komm nach Berlin -24 Stunden Action.“

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SXTN – Leben am Limit (Snippet)

Am 2. Juni erscheint das Debütalbum „Leben am Limit“ der Mädels von SXTN.

Das zugehörige Snippet ist jetzt online und – überraschend trappig. Juju und Nura haben sich in ihrem Sound in jedem Fall etwas umorientiert und kombinieren jetzt ihre bisher für sie typischen Partytracks mit modernen Flows aus Down South und ratternden Hi-Hat-Rolls.

Die komplette Produktion des Albums ist großes Kino; Produzent Krutsch weiß, was er da tut und was SXTN brauchen.

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SXTN – Er will Sex [Video]

Jungs: Holt die Pornoheftchen wieder raus!

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