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Manuellsen kündigt neues Album „Der Löwe“ an

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Manuellsen wird im August sein neues Album „Der Löwe“ veröffentlichen. Das kündigt der Mühlheimer auf Facebook an.

Dort ist auch schon das Cover zu sehen. Dazu gibt es bereits das Releasedate: „Der Löwe“ wird am 11. August erscheinen.

Bereits im März hatte der König im Schatten eine erste Hörprobe vom neuen Album veröffentlicht.

Manuellsens letztes Album „Gangland“ ist 2016 erschienen.

Manuellsen veröffentlicht Hörprobe vom neuen Album

Der König im Schatten zeigt Herz.

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Review: Pedaz – Malocherattitüde

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Der fleischgewordene Vorschlaghammer meldet sich ein Jahr nach „Schwermetall“ wieder lautstark zu Wort. Mit „Malocherattitüde“ marschiert Pedaz stramm weiter die eingeschlagenen Route entlang. Allerdings klingt das jetzt doch etwas anders und die ein oder andere Schraube wurde festgezogen.

Pedaz‘ große Stärke ist seine wuchtige Delivery. Jedes Wort zergeht ihm auf der Zunge, jeder Konsonant wird derart hart und rotzig angeschlagen, dass es eine Freude ist, zuzuhören. Dazu setzt der Lange seine Stimme selbstsicher und kraftvoll an, wodurch er es problemlos schafft, gegen die lauten, krawalligen Beats zu bestehen.

Die verzichten mittlerweile nämlich weitgehend auf E-Gitarren und kommen weitaus komplexer daher. Ein guter Schritt, so klingt das Album weitaus abwechslungsreicher als der Vorgänger und bietet Pedaz klanglich eine deutlich passendere Bühne. Während Pedaz schmutzig seine Lyrics ins Mikrofon spuckt, rollen bedrohliche Basslines umher, voluminöse Drums preschen nach vorne und stellenweise mischen sich interessante, metallen klingende Samples darunter. Gerade diese Songs, etwa der einleitende Titelsong oder „Vielfraß“, sind die stärksten des Albums und passen perfekt zu Pedaz Auftreten. Die synthiedurchzogenen, heiteren Instrumentals, die sich gelegentlich auf Songs wie „Lokalrunde“ oder „Kumpels X Mutanten“ mit den 257ers, deren Handschrift man deutlich heraushört, wirken hingegen eher deplatziert.

Neben dem hohen Wiedererkennungswert, den Pedaz trotz Pott-typischer Attitüde und Styles hat, steht er vor allem für eines: Punchlines ohne Ende. Diesem Anspruch wird auch „Malocherattitüde“ gerecht. Oft sind die richtig stark. Mein Favorit: „Du bist nicht du, wenn du hungrig bist / Also iss mal nichts, denn du bist nicht du, wenn du hungrig bist“ auf „Vielfraß“, einem der Songs, in dem Pedaz einen groben Rahmen, in diesem Fall eben essen (nicht seine Heimatstadt, sondern das, was man mit dem Mund tut), für seine Punchlines absteckt, an dem sich orientiert wird. Auch Saufgelage oder natürlich die Maloche halten als Aufhänger hin. Songs ohne Leitelement gibt es kaum, was das ganze viel stringenter macht.

Zwar mischen sich des Öfteren auch wirklich dumme Lines dazu, das tut aber nicht weiter weh, da der Pott-Punchliner seine Zeilen derart stilsicher an den Mann bringt, dass auch der zuweilen alberne Humor hervorragend rüberkommt. Beispiel: Im Kontext von Schwarzarbeit rappt er „Doch Latte, denn die Asche ist bar wie ekelhaftes Zeug“. „Bar“ spricht Pedaz in seiner rotzigen Manier „Bah!“ aus. Das kommt einfach verdammt lustig und funktioniert sogar bei wirklich stumpfen, unnötigen Zeilen wie „große Klappe wie Pferde“ oder „wenn ich breit bin wie Biggie“. Einziges wirkliches Problem: Es finden sich noch immer viel zu viele Wie-Vergleiche auf dem Album.

Neben unzähligen Punchlines und einigen Themensongs wie „Auf oder in den Bau“ mit Veysel gibt es noch drei persönlichere Song. „Ziel im Visier“, in dem es, wie der Titel sagt, um Zielstrebigkeit und Ehrgeiz geht und einen Einblick in Pedaz Mentalität gewährt. „Mein Alter“ ist seinem Stiefvater gewidmet, der wie ein echter Vater für ihn war und besticht durch glaubwürdige Dankbarkeit und Gefühle. Auf „300 Meilen“ verarbeitet der Hüne eine vergangene Fernbeziehung und zeigt sich überraschend verletzlich. Die käsige Hook stört dabei leider sehr.

Mittlerweile hat Pedaz den Sound gefunden, der ihm wirklich gut steht. Den könnte er zwar noch etwas konsequenter durchziehen und dafür auf dudelige Rummelbeats verzichten, aber „Malocherattitüde“ klingt ziemlich gut. Pedaz weiß einfach gut zu unterhalten und bringt mich immer wieder zum lachen, etwa wenn er sich als „Wortgewand(t) wie ein Zeitungshut“ bezeichnet. Das geht sicherlich nicht jedem so, gerade wenn man Wie-Vergleichen mittlerweile überdrüssig ist. Doch für das, was es erfüllen soll, ist „Malocherattitüde“ der Hammer wie sein T.
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Snippet: Pedaz – Malocherattitüde

Es wird wieder angepackt!

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Chefket: Neues Album fast fertig

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Chefket hat gute Nachrichten. Via eindrucksvollem Facebook-Video mit berauschenden Naturaufnahmen kündigt der glücklichste Rapper an, das sein nächstes Album fast fertig sei.

Erst im Dezember schwor Chefket mit dem Song „Never Ever Stop“ niemals mit der Musik aufzuhören -dieses Versprechen scheint er bald wieder einzulösen.

Zuletzt erschien die traplastige „Gute Nacht“-EP zusammen mit Samy Deluxe mit den Tracks,  „WasAbi“ und „Tut mir nicht leid“. Chefkets letztes Solo Album „Nachtmensch“ erschien 2015.

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Rap und Literatur #8 mit Chefket

„Rhythm and Poetry“ (Abkürzung: RAP): Für viele ist das die Definition von Rap. In dieser Serie geht es um Rap und Literatur und die vielen Schnittstellen: vor allem die Texte des Künstlers, seine Beziehung zur Sprache und den Schaffensprozess. In der achten Folge der Interviewreihe „Rap und Literatur“ spricht Chefket über Herrmann Hesse, und die […]

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Frauenarzt & Taktloss – Bis sie mich töten (prod. Hell Yes) [Video]

„Bis sie mich töten“ …wird getötet.

So oder so ähnlich, klingt die neuste Videosingle aus dem Hause der Berliner Legenden Frauenarzt & Taktloss. Es erscheint etwas überraschend auf dem Channel von Bushido.

Im Video gibt es dazu passend viele große Waffen und Menschen, die entweder so aussehen, als würden sie töten, oder als würden sie gleich getötet werden. Die Produzenten von Hell Yes liefern ein gewohnt derbes, live-taugliches Instrumental.

Ihr gemeinsames Album „Gott“ ist seit letztem Freitag erhältlich.

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Marteria – Roswell [Review]

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Nicht nur eine, nein, gleich zwei Reviews haben wir für Marterias neues Album „Roswell“ anzubieten. Nicht im Dialog-Stil, sondern jede für sich. Nicht Pro und Contra, sondern Tag und Nacht. 

Tag:

Mit Marteria ist das ja immer so eine Sache – nicht nur Rap-Nerds stecken seine Musik dank Singles wie „Lila Wolken“ oder „OMG“ gern in die Pop-Schublade. Für die ganz breite Masse waren allerdings immer nur ausgewählte Tracks geeignet – und so schwebte der „Zum Glück in die Zukunft“-Zweiteiler immer in einer undefinierten Sphäre zwischen Mainstream und Marterias tief verwurzelter HipHop-Affinität.

„Roswell“ scheint sich irgendwie von seinen beiden Vorgängern abzugrenzen. Nicht nur, dass das Album eben nicht „Zum Glück in die Zukunft 3“ heißt: in Interviews offenbarte Marteria, dass er keine Drogen mehr nimmt, sich aus Berlin zurückgezogen hat und sich die Nächte statt in Clubs jetzt an deutschen Angelspots um die Ohren schlägt. Diese Entwicklung sollte eigentlich auch auf „Roswell“ zu hören sein – ist sie auch, allerdings nicht beim ersten Hören.

Wer Marterias jüngstes Werk nämlich nur mal schnell in der U-Bahn über seine Kopfhörer laufen lässt, wird diese Veränderung kaum bemerken. Die prägnantesten Merkmale, durch die sich ein Marteria-Album auszeichnet – nämlich die Hits – sind im selben Maße vorhanden wie auf „Roswells“ Vorgängern. Mit „Das Geld muss weg“, „Scotty beam mich hoch“ und „Cadillac“ erfüllt Marteria bereits die Erwartungen der Fans, die er mit Songs wie zum Beispiel „Kids“ in den Bann gezogen hat.

Aber auch die HipHop-Conaisseure kommen auf ihre Kosten, denn auch wenn es sehr gern überhört wird: neben den oben genannten Ohrwurm-Garanten versammelt Marteria eben auch noch ausgetüftelte Kettenreime, ausgefeilte Lyrics, klassische HipHop-Beats und saubere Rap-Skills. Außerdem beherrscht er es wie kein zweiter im Deutschrapgame, den perfekten Spannungsbogen zu erzeugen.

Marterias musikalische Weiterentwicklung findet jedoch weniger durch die Ausgestaltung seines Sounds statt. Da auch „Roswell“ genau wie seine Vorgänger von The Krauts produziert wurde, erfindet Marten aka Marteria auf seiner neuen Platte das Rad nicht neu, schafft aber zum ersten Mal einen Spagat zwischen dem klassischen Marteria-Sound und dem seines alten Egos Marsimoto – zum Beispiel durch futuristisch klingende Soundelemente wie auf „Alien“ und „Roswell“. Manchmal wären ein paar mehr Ecken und Kanten mehr allerdings wünschenswert.

Dafür ist die Veränderung des Rostockers, der Teile seiner Jugend als Model in New York verbracht hat, in seinen Texten zu erkennen. Auf „Das Geld muss weg“ und „Blue Marlin“ übt Marteria Gesellschaftskritik und in „Zwei Türme“ rechnet er mit seiner Vergangenheit in Amerika ab, und zwar mit einer beispiellosen Raffinesse auf mehreren Ebenen – und eben in Form eines relativ klassischen Rapsongs.

Marteria liefert also immer noch Hits und kann trotz seines Erfolges auf kommerzieller Ebene noch rappen wie auf „Base Ventura“ – aber er ist erwachsener geworden und vermutlich spielt nicht zuletzt sein privater Lebenswandel eine Rolle, wenn man über die Veränderung seiner Texte spricht. Marteria erfindet sich auf „Roswell“ nicht neu – aber das muss ein Künstler seiner Größe auch gar nicht. Er beherrscht es nämlich wie kein anderer, so unverkrampft die Brücke zwischen Hiphop und Charterfolg zu schlagen. (Celine Schaefer)

Nacht:

Die Leiden des jungen Marterias sind leicht erklärt: „Zum Glück in die Zukunft“ war nahezu perfekt. Vom Zeitpunkt des Releases über die Tracks bis zur Vermarktung – besser geht’s kaum. Anstatt sich dann dem schwierigen Nachfolger zu stellen, hat er sich vor drei Jahren bewusst dazu entschieden, einen zweiten Teil davon zu produzieren, der sich in allen Belangen am Vorgänger orientierte. Nun also „Roswell“. Und auch wenn man Marteria eigentlich nur lieben kann – Tatsache ist, dass sowohl Fans wie Kritiker von ihm erwarten, dass er nun noch einmal eine Schippe drauflegt.

Aus rein musikalischer Sicht haben The Krauts dem Album – wie zu erwarten- wieder ihren Trademark-Sound aufgedrückt und gleichzeitig neue Gefilde mit Marteria beschritten. Das beginnt direkt beim einleitenden „Roswell“, dessen Beat uns gleich so heftig direkt vor die Füße einschlägt, dass man auf eine Begrüßung von Marsimoto hofft.

Die anschließenden „Aliens“ und „Scotty Beam Mich Hoch“ klingen wie bei einem Release namens „Roswell“ zu erwarten, schön spacig. Wobei es weniger wie ein befremdlicher Film wie „Extraterrestrial“, sondern mehr wie eine familientaugliche TV-Serie à la „Alf“ rüberkommt.

Mit „Große Brüder“ und „Elfenbein“ gibt es gegen Ende dann auch zwei Tracks, die einem dieses sehnsüchtige Gefühl geben, so wie es nur Marteria kann. Dass ich in treibenden Keys und zurückgelehnten Snares sowie der Art und Weise wie flächig das Instrumentals in den Hooks aufbricht, Parallelen zu „Lila Wolken“ sehe, ist dabei eher ein netter Nebeneffekt als störend.

Doch bei all diesen nicht allzu schwerwiegenden Veränderungen bin ich von der herrlich unverkopften Mitte des Albums und seinen Tracks „El Presidente“, „Cadillac“ und „Links“ mit Sample von Beyoncés „Irreplaceable“ angetan. Trotz der klassisch-schweren Krauts-Bassline untenrum baut der Vibe auf die Ausflüge in musikalisch leichtere Gefilde – irgendwo zwischen Jazz und Blues – auf und kommt wettertechnisch gerade richtig um als Soundtrack für die ansteigenden Temperaturen zu dienen. Das sperrige „Skyline mit zwei Türmen“ erinnert dank der dominanten Drums und trotz Aufarbeitung seiner Zeit in New York wohl am ehesten an einen reinen Rapsong und bildet gegen Ende einen schönen Kontrast zum Rest ohne dabei aus dem Rahmen zu fallen.

Trotz des breit aufgestellten Sounds ist und bleiben abstrakt-bildhaften wie lebensnahen Lyrics das Besondere auf Marterias Alben. Marteria ist in dieser Hinsicht wohl der normalste Ausnahmekünstler unserer Szene. Wie sonst kann es sein, dass alles was er macht, aus einer Momentaufnahme von seiner eigenen Gefühlswelt entsteht und sich trotzdem ausnahmslos jeder damit identifizieren kann?

Drei Jahre waren wohl genug Zeit um so viele Eindrücke zu sammeln, dass das Album gefühlt davon zu platzen droht. Dabei kommt die Rolle eines Außerirdischen gerade Recht um als Außenstehender auf uns zu blicken und sich mit dem Wahnsinn der Menschheit auseinanderzusetzen. Und wenn er einmal nicht durch die Augen eines Marsmenschen zu uns spricht, wird mit Gegensätzen gespielt um die Doppelmoral zu kritisieren („El Presidente“) und zwischen Höhenflug und Tiefenrausch auf „Tauchstation“ gegangen.

Auf „Blue Marlin“ hört man dieses große Talent wohl am deutlichsten heraus, wenn er sich in die weiten Meere des Atlantiks und Indopazifiks aufmacht um nach dieser Raubfischart zu suchen. Für was sie steht, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Generell schafft er es, die Harmonie der erwähnten musikalisch leichten Kost nicht zu trüben, aber ihnen einen klar erkennbaren doppelten Boden mit etwas mehr Tiefgang mitzugeben. Dies bringt das Album in die angenehme Situation, dass man es auf zwei Arten hören kann: Entspannt nebenbei oder mit voller Aufmerksamkeit.

Und auch wenn auf den ersten Blick höchstens drei Track etwas mit dem Albumtitel zu tun haben, bleibt auf jedem Song irgendeine Art von Interpretationsspielraum übrig um einen roten Faden zu stricken. Einzig und allein „Große Brüder“ und „Skyline mit zwei Türmen“ sind eindeutig und konkret getextet. Marterias Erzählungen von seiner Kindheit lösen im Kopf automatisch schöne Erinnerungen und wundervolle Bilder aus. Die Zeiten, in denen das Schlimmste, was passieren konnte, eine Schelle vom Nachbar war, sind eben doch unvergesslich.

Insgesamt sind die von Marteria gezeichneten Bilder für meinen Geschmack aber nicht konzentriert genug bzw. der Schirm, unter dem alles zusammenkommt ist mir im Vergleich zu seinen letzten Alben nicht klar genug. Aus diesem Grund geht der sozialkritische Unterboden etwas verloren und viele Zeilen laufen inhaltlich ins Leere, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass es wohl nicht so ist. Böse Zungen würden hier von Phrasendrescherei sprechen, gerade wenn gängige Sprichwörter für einen Zweck adaptiert werden.

Betrachtet man das Album im Ganzen, hebt sich „Roswell“ insgesamt zu wenig von seinen Vorgängern ab. Wer mit den Erwartungen herangegangen ist ein Album zu bekommen, das voll von Oustanding-Tracks ist und trotzdem in sich schlüssig wirkt – so wie es auf den Alben zuvor war – wird nicht ganz bedient. Es ist zwar womöglich Marterias schlüssigstes, aber ist das genug, um zu begeistern? Ohne der große Marteria-Fan zu sein, sind mir drei Jahre nach „ZGidZ II“ und sechs Jahre nach „ZGidZ I“ jeweils mindestens die Hälfte der Albumtracks aufgrund ihrer Atmosphäre, Inputs, Konzeptes oder einfach wegen ihrem Titel im Kopf geblieben.

Den Tracks auf „Roswell“ mangelt es aus meiner Sicht an der Durchschlagskraft und dem gewissen Etwas. Alles ist für den Moment cool, spielt dank der Krauts und Marterias Songwriting auf einem durchweg hohen Niveau und Tracks wie „Aliens“, „Skyline mit zwei Türmen“ sowie vor allem das leichtfüßige „Links“ passen gut in Marterias Live-Show, aber „Roswell“ ist zu makellos und glatt um langfristig zu bleiben. Am Jahresende wird womöglich die Zusammenarbeit mit Specter, „antiMarteria“ und generell alles rund um „Roswell“ mehr im Gedächtnis bleiben als das Album selbst. (Gilbert Nagel)

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Elvir signt RIN bei neu gegründetem Label

Jetzt ist es raus, was es mit dem ominösen YouTube-Channel Division, auf dem die neuen RIN-Videos veröffentlicht wurden, auf sich hat. Selfmade-CEO Elvir Omerbegovic hat ein neues Label gegründet – und den Bietigheimer als erstes unter Vertrag genommen.

Mit im Boot sind bislang die zwei Regisseure Markus und Michael Weicker von The Factory.

Um den Vertrieb kümmert sich, wie bei Selfmade Records, Groove Attack. Die erste Veröffentlichung wird am 1. September, nicht wie zuerst angekündigt im Juni, das Album „Eros“ von RIN sein.

In Zukunft sollen auch Produzenten gesignt werden.

Rin – Ich will dass du mich brauchst (prod. Deadcrow)

Rin will, dass du ihn brauchst. Quelle: Der neue Song „Ich will dass du mich brauchst“. Ob- und aus welchem Release dieses Video ist, wird nicht verraten. Viel Text bringt der Song auch nicht mit, aber um was es in dem Song geht, verrät der Titel selbst schon ganz gut. „Ich bin alleine hier – […]

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Olson feat. Lary – Lieblingssongs

Olson meldet sich mit dem Track „Lieblingssongs“ zurück. Zusammen mit Lary verbindet der Universal-Künstler jeden seiner Lieblingssongs mit irgendeiner verflossenen Bekanntschaft, außer mit einem/einer universellen „Dir“, logische Konsequenz, ein neuer Lieblingssong muss daher.

Sehr eingängig und extrem poppig bleibt Olson dabei dem Ballonherz-Style treu. Ob die neue Single auch den Sound eines kommenden Projektes prognostiziert, bleibt abzuwarten. Ist aber recht wahrscheinlich.

„Ballonherz“ erschien 2014 und stellt Olsons (f.k.a. Olson Rough) Debütalbum dar.

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Dinge die Olson tut oder: Wieviel Satire verträgt Deutschrap?

Satire darf alles? Klar. Auch im Deutschrap. Da allerdings nur, wenn man richtig Bock auf eine gebrochene Nase hat. Denn deutscher Rap ist eben nicht nur Rap, sondern auch noch deutsch, und damit doppelt humorlos. Oder? In letzter Zeit gerät diese lange als unumstößlich geltende Eingangsthese immer mehr ins Wanken. Zwar gibt es gemessen am […]

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Sun Diego vs. PA Sports: Disstrack folgt auf Disstrack [Videos]

Das ging jetzt schnell: Nach eher nebulösen Andeutungen und Ankündigungen wird jetzt lyrisch geschossen zwischen Sun Diego und PA Sports. Dem Disstrack von letzterem folgte prompt die Antwort von ersterem.

Erst veröffentlichte der seit einiger Zeit als SpongeBozz bekannte Maskenmann seine Antwort auf „HS.HC“ von PA und Kollegah. „Payback #forsundiego – Napoleon Komplex“ nennt sich diese. Der erste Teil besteht vor allem aus einer Vielzahl an Variationen zu ein und demselben Thema: PA Sports ist nicht sehr hochgewachsen. Dann ändert sich der Ton, es werden Stadtverbote in Aussicht gestellt und mit arabischen Großfamilien gedroht. Leider heutzutage Standard.

PA Sports antwortete nur wenig später mit „Nicht wie wir/Sunny“. Die Grundmessage ist in etwa: Sun Diego weiß nicht, worauf er sich da einlässt – vor allem in Bezug auf die Geschichte mit der Großfamilie. Außerdem bekommt seine Freundin ein paar Lines ab. Raptechnisch spielt das Ganze, wie von PA gewohnt, auf hohem Niveau. Die Positionierung als OG, der dem Jungspund in Straßenerfahrung einiges voraushat, wirkt auch recht überzeugend.

Was genau das konkrete Problem zwischen den beiden ist, erfährt man aus den Songs nicht. Auch „HS.HC“ gab darüber wenig Aufschluss. Der gute Kontakt von Sun Diego zu Juliens Blog, mit dem PA schon seit Ewigkeiten Beef hat, scheint dabei auch eine nicht unwichtige Rolle zu spielen.

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