Gringo veröffentlicht seinen neuen Track mit dem Titel „Haribo“.
Aus dem eigentlichen Slogan „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso“ wird „Gringo macht die Kunden froh und die Taschen ebenso“. Was der Künstler aus Neukölln damit meint, dürfte klar sein.
Produziert wurde das gute Stück selbstverständlicherweise von Goldfinger. Mit dem versierten Produzenten arbeitet Gringo häufig zusammen.
Sylabil Spill veröffentlicht das Snippet von seiner kommenden EP „Auf Grime“. Wie der Name schon sagt, wagt Spill sich ins Terrain des britischen Grime-Genres.
Während die meisten deutschsprachigen Grime-Gehversuche bisher zum Scheitern verurteilt waren, klingt das Snippet vielversprechend: Spills mächtige Stimme schnetzelt sich regelrecht durch die wuchtigen uptempo-Beats.
1980s Silver Retro ghetto blaster and dust isolated on black background with clipping path
Seit einigen Jahren blüht Deutschrap wieder in einer Pracht auf, wie vielleicht schon seit Langem nicht mehr. Aus den USA und aus Frankreich schwappen neue Genres herüber, die deutsche Künstler aufgreifen, weiterdenken, verfeinern. Viele dadurch entstehende Produktionen erklimmen innerhalb weniger Wochen die deutschen Charts, der Mainstream pumpt Rap.
Dabei spaltet sich Deutschrap anscheinend in immer mehr zusätzliche Genres auf. Das Gangsterimage, das er lange bei vielen Menschen genoss, wird immer fluider und immer mehr Leute hören hier und da auch einmal gerne Rap, obwohl sie sonst „ja eigentlich eher andere Sachen hören“.
Dass bei all der Blüte von Deutschrap dennoch immer wieder zu lesen ist, Deutschrap steuere unaufhaltsam auf sein Ende zu und dass das, was sich heute Rap nenne, gar kein „echter Rap“ sei, mag daran liegen, dass die Definition von Rap – genau wie die von Kunst – aufgrund der ganzen Genre-Aufspaltungen immer schwieriger wird.
Muss Rap Kunst sein? Was ist Kunst? Darf Rap nicht auch nur oberflächliche Inhalte vermitteln? Tut er das überhaupt? Und muss Kunst eigentlich selbst irgendetwas?
Olexesh gewährt einen Einblick in den Part von Capital Bra auf dem gemeinsamen Track „Frisch aus dem Block“.
Der Song stammt von Olexeshs kommendem Album „Rolexesh“. Neben Azad gibt es von Celo & Abdi, Hanybal, Nimo und Xatar Unterstützung aus dem eigenen Camp. Außerdem liefern Ufo361, Bonez MC undAzad Gastbeiträge ab.
Auch die Produzenten-Riege hat es in sich: So finden sich Bazzazian, The Cratez, Sott, die Bounce Brothas, Reaf, die Drunken Masters und Oster auf der Liste.
B-Tight veröffentlicht via Facebook die Titelliste von seinem kommenden Album „A.i.d.S Royal“.
Besonders auffällig ist, dass der Berliner, bis auf wenige Ausnahmen, alle Beats komplett selbst produziert hat. Dass Bobby aber auch ein versierter Produzent ist, hat er in der Vergangenheit ja schon zu Genüge bewiesen.
16 neue Songs bietet das gute Stück, das am 23. Februar erscheint. Dazu kommt noch die zusätzliche EP mit Sido.
Musti hat B-Tight auch zum Interviewgetroffen und ausgiebig über die neue Platte gesprochen.
01 Für den König
02 Alter Sack feat. Die Säcke
03 Ahu
04 Ewige Liebe
05 Macht
06 Berliner Luft feat. Harris
07 Hier geht’s um Rap 2018
08 Geil Man
09 Bescheiden
10 Wenn alle Stricke reißen
11 Nicht cool
12 Los geht’s feat. Blokkmonsta
13 HRSNE
14 Pörnchen feat. Orgi69
15 Hoch zum Dach
16 Generation MV feat. Shadow
A.i.d.S EP – Sido & B-Tight
01 Alles Schwarz
02 Aus’m MV
03 Vergiss das nicht
04 Zurück zu einfach
05 Wie Urlaub
06 Dankeschön
Fast wären die beiden englischsprachigen Tracks von Casper an der deutschen Zuhörerschaft vorbeigerauscht. Warum? Die Songs wurden weder als Singles gedroppt noch hat Casper selbst eine Ankündigung dazu gemacht.
Die beiden Songs tragen die Titel „666 Ritual Rap“ und „667 (Ritual Rap II)“. Sie stellen zwei von 24 Soundtracks für das Videospiel „Accounting+“ dar. Unten im Video könnt ihr euch ab Minute 25:26 die englischen Parts von Casper reinziehen.
Zwar hat der gute Casper amerikanische Wurzeln, allerdings ist es jetzt das erste Mal, dass er auf Tracklänge auf Englisch rappt. Oder haben wir was vergessen?
Zuletzt war Cas mit seinem (deutschsprachigen) Song „Lass sie gehen“ am Start.
Die Jungs von Zugezogen Maskulin veröffentlichen ein Live-Video von ihrem Song „Steffi Graf“.
Der Track stammt aus dem Album „Alle gegen alle“, welches das Duo am 27. Oktober 2017 gedroppt hat. Testo und Grim104 ziehen die Masse mit und sowohl auf der Bühne als auch im Publikum wird für absoulten Abriss gesorgt.
Inhaltlich bekommt RIN für seine Zeile „Es ist 12 Uhr, ich kauf‘ mir Supreme“ einen kleinen Seitenhieb von den Zugezogenen Herren. Zuletzt waren Zugezogen Maskulin mit ihrem Track „Der müde Tod“ am Start.
Mashanda veröffentlicht ihren neuen Track mit dem Titel „Don’t fall in Love“.
Die Newcomerin aus Frankfurt befasst sich etwas näher mit dem Begriff „Friends with Benefits“. Darf ruhig auch mal mehr passieren und die Nacht sollte für beide unvergesslich sein, aber eine Sache sollte dabei immer berücksichtigt werden: Don’t fall in Love!
„Bisschen mehr als Friendship“ heißt es weiter im Text. Dieses Prinzip funktioniert manchmal gut und manchmal eben auch gar nicht. Daher vielleicht auch die Line „Nothing was the same“.
Für den Videoclip hat sich die Hessin zwei Tänzer organisiert, die durch ihre körperbetonte Performance für den visuellen Feinschliff sorgen.
Zuletzt war Mashanda mit ihrem Track „POV“ am Start. Beide Songs sind aus ihrer Debüt-EP „86400s“.