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Saftboys – Nachbarschaft (prod. Al Majeed) [Video]

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„In Schultheiss-Kneipen, mit den Atzen wird die Nacht verbracht“ – das ist Westberlin-Untergrund-Style. Die Saftboys droppen ihr neues Video „Nachbarschaft“ von der „Saftboys“-EP.  Der Beat wurde von Al Majeed produziert.

Von Friedenau bis Schöneberg – hier wird das Viertel gepriesen. Es geht um Graffiti, Schultheiss-Kneipen und eben die „Nachbarschaft“. Das ganze wird durch ein schmutziges low-Budget-Video mit VHS-Filter von Günther Fresh Cutz untermalt.

Die „Saftboys“ – EP ist am 13. April erschienen und bei Spotify zu hören.

Skinny Finsta – 100 Schüsse (prod. Al Majeed) [Video]

Marsimoto – Photoshop [Audio]

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Marsimoto veröffentlicht seinen neuen Song „Photoshop“ bei Spotify. Einen kurzen Video-Teaser gibt es bei YouTube.

„Priester oder Drogenboss?!“Marsi benutzt niemals Photoshop.

„Photoshop“ erscheint auf seinem kommenden Album „Verde“, welches für den 27. April über sein Label Green Berlin angekündigt ist. Zuletzt droppte er die Singleauskopplung „Hollyweed“.

Marsimoto – Go Pro [Video]

Staiger & D-Bo: Kollegah, Antisemitismus, Flizzy, Medieninteressen, Musikvideos [REALTALK #3]

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Freunde … Es wird mal wieder Tacheles gesprochen: Musti und ich haben endlich wieder zum ‚realtalken‘ geladen. Nachdem wir in den ersten beiden Folgen mit Megaloh, MC Bogy, Crackaveli und MC Bomber Vertreter aus dem rein musikalischen Sektor unserer kleinen Rap-Welt zu Gast hatten, haben wir uns für die dritte Runde zwei Persönlichkeiten an den Tisch geholt, deren Aufgabenbereiche im Game (zumindest heutzutage) eher hinter den Kulissen zu verorten sind: Marcus Staiger und D-Bo.

Thematisch ging es diesmal vor allem um die Antisemitismus-Vorwürfe, die eine kürzlich ausgestrahlte Dokumentation gegen Kollegah erhoben hat. Weitergehend sprachen wir über die vertrackte Wechselbeziehung zwischen den großen deutschen Medienhäusern und dem deutschsprachigen Gangster- und Battlerap. Als Album des Monats behandelten wir „Flizzy“ von Fler. Außerdem bescherte Skinny uns die erste visuelle Folge seiner berüchtigten ‚Abrechnung‘.

Gedreht haben wir wie immer im Studio unserer Freunde vom Berliner Fernsehsender ALEX. So, genug der Bekanntmachungen: Viel Spaß mit unserer spannenden und unterhaltsamen dritten Runde „Realtalk“.

https://www.youtube.com/watch?v=Yso9jG7MZhg

Nach Echo-Skandal um Kollegah und Farid Bang: Kampagne gegen Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen sucht Unterstützer

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Mit der Echo-Verleihung und dem Skandal um Kollegahs und Farid Bangs Album „Jung Brutal Gutaussehend 3“ ist die Antisemitismus-Debatte in Deutschland wieder brandaktuell. Mal wieder zeigt sich, dass Antisemitismus eine längst nicht ausgestorbene Problematik darstellt, die es zu bekämpfen gilt.

Genauso sieht das auch der Duisburger Sozialarbeiter Burak Yilmaz. Seit Jahren setzt er sich aktiv gegen Antisemitismus unter Jugendlichen ein. Bei seinem neuen Projekt plant er, Jugendliche mit Hilfe einer Videoreihe über die Problematik aufzuklären. Nicht zuletzt betrifft der Konflikt auch junge Muslime, für die er jährlich Fahrten nach Auschwitz organisiert, um sie für das Problem zu sensibilisieren.

„Da Jugendliche 60 Prozent ihrer Freizeit im Internet verbringen, können wir sie mit unseren Videos genau dort erreichen.“

Um die fünf geplanten Videos zu produzieren, ist Yilmaz auf Spenden angewiesen. Über die Online-Spendenplattform GoFundMe will er 4.000 Euro sammeln, um das Projekt zu realisieren.

Die Spendenkampagne gibt es hier: www.gofundme.com/videos-gegen-judenhass

Wegen Antisemitismus: Ben Salomo zieht sich aus der deutschen Rap-Szene zurück

Literal Video: Ufo361 – Ich hör nicht auf

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Die Wundertütenfabrik nimmt Ufo361 aufs Korn: Im neuen Literal Video wird Ufos Song „Ich hör nicht auf“ bzw. das dazugehörige Video auf die Schippe genommen. Nach der gewohnten Formel wird genau das gerappt, was im Video geschieht.

Für die entsprechende Neuinterpretation des Songs ist Manfred Groove-Rapper Milf Anderson verantwortlich. Der Originalsong findet sich nicht auf Ufos kürzlich erschienenem Album „808“, sondern dem Mixtape „Ich bin 2 Berliner“.

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Wegen Antisemitismus: Ben Salomo zieht sich aus der deutschen Rap-Szene zurück

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Der „Rap-Am-Mittwoch“-Organisator Ben Salomo gibt in einem Interview mit der Berliner Morgenpost bekannt, dass er sich aus der deutschen Rap-Szene zurückziehen wird.

Als Grund dafür nennt er auch den Skandal rund um die Echo-Verleihung sowie die andauernde Antisemitismus-Debatte bzw. die damit verbundene Problematik im Deutschrap.

Ben Salomo wurde in Israel geboren und ist in Berlin aufgewachsen. Als Jude fühle er sich in der deutschen Rap-Szene nicht mehr wohl, wie er in dem Interview erzählt. Mehrmals sah er sich selbst mit Antisemitismus konfrontiert. Dabei vergleicht er die HipHop-Szene mit der Rechts-Rock-Szene. Antisemitismus sei laut Salomo jedoch nicht nur im Rap, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem.

„Ich ziehe mich in diesem Jahr aus der deutschen Rap-Szene zurück. Das hat mehrere Gründe, einer ist: Ich fühle mich als Jude in der deutschen Rap-Szene nicht mehr wohl. Aber es geschieht auch insgesamt zu wenig gegen Antisemitismus in diesem Land. […] Gefühlt sitze ich deshalb auf gepackten Koffern in Deutschland.“  

Für den kompletten Artikel der Berliner Morgenpost hier klicken.

Interview: Airon über sein Leben als Nachwuchsrapper, die Liebe zu Bonn, 90 BPM u.v.m.

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Solide Texte, straighte Beats und eine gelungene visuelle Umsetzung sind beim Newcomer erkennbar. Der Jungspund, dessen Stimmeinsatz beeindruckend versiert daherkommt, könnte es zu Großem bringen. BoomBap von der Bonner Straße mit charismatischem Vibe und authentisch direkter Stimmung. Als wir uns zum Gespräch in Berlin treffen, begleitet ihn ein enger Freund. Sehr sympathisch, bodenständig und sichtlich bereit für all das was in der noch jungen Karriere ansteht, tritt mir der talentierte Rapper entgegen.

Standardfrage zu Beginn: Wie bist du zu Rap gekommen?

Sehr früh schon, so beim ersten gemeinsamen chillen auf dem Bolzplatz haben wir Rap gehört und so hat das Ganze dann sein Lauf genommen, Dicka. Die erste Platte die ich mir selber gekauft habe war sogar „Fremd im eigenen Land“ von Fler. Ein Rapper, der sich bis heute gehalten hat und weiß, was er macht und wie er sein Publikum catchet. Dementsprechend war es eine stabile Sache für mich, dass ich mit Iad Aslan, der die letzten vier Fler-Alben produziert hat, jetzt meine Tracks machen konnte.

Hast du ein spezielles Image?

Ich bin Schüler und mach‘ mein Abitur, somit auf keinen Fall Gangster oder dergleichen. Es ist ein gewisser Zwiespalt. Ich bin im Mittelstand unter normalen Verhältnissen groß geworden, habe aber beide Seiten gesehen. Bonzen und Leute von der Straße. Ich bin mittendrin aufgewachsen. Ich war zeitweise auf dem Internat und habe dort Reichtum des Grauens mitbekommen. Daher weiß ich wie es sich anfühlt der Ärmere, aber eben auch der Wohlhabendere zu sein. Die meisten meiner Freunde sind in armen Verhältnissen aufgewachsen. In meinen Augen wissen diese Leute viel mehr, wie man teilt und Wert auf Loyalität legt.

Hat dich musikalisch jemand inspiriert?

Vom Vibe her zu 100% Biggie. Ansonsten noch Das EFX, Nas, Prodigy und auch Eminem.

Auch jemand deutschsprachiges?

Definitiv die Bonner Ssio, Xatar und Obacha. Die haben damals Lieder rausgehauen, die haben Bonn in allen seinen Facetten wiedergespiegelt, sei es die Bi-Sprache oder Bonns berüchtigten Kripos.

Siehst du dich künftig weiterhin in Bonn?

Auf jeden Fall! 53 ist meine Heimat, meine Stadt und mein Herz. Ich will nicht sagen, dass ich mir niemals woanders eine Auszeit gönne, aber ich sehe mich zukünftig definitiv in Bonn.

Willst du etwas Bestimmtes mit deiner Mucke erreichen?

Mir reicht es, wenn irgendwo Leute auf ihrer Bluetooth-Box meinen Sound pumpen und dazu einen Joint rauchen oder so. In welchem Ausmaß ist mir sogar egal, natürlich cool, wenn es mehr sind, aber hauptsächlich sollen Leute darauf chillen und feiern.

Die Leute in deinen Videos sorgen mit dir für einen charismatischem Vibe und authentisch, glaubhafte direkte Stimmung. Wie kommt es zu diesem überzeugenden Flair?

Das sind alles Bonner Jungs. Mir liegt am Herzen, dass es glaubhaft rüberkommt und nicht hingestellt wirkt. Ich will den Bonner Vibe visuell übermitteln. Wir alle stehen dahinter, die Jungs und ich. Wir wollen 53 gemeinsam auf die Karte bringen. Viele wollen dann mit in die Videos und engagieren sich.

Du lieferst Impressionen aus deinem (Rap)-Alltag via Instagram. Wie ist dein Verhältnis zu Social Media?

Ich bin sehr Social Media-aktiv – muss ich schon zugeben. Finde ich nicht mal cool, es führt aber kein Weg dran vorbei. Facebook und Instagram sind deshalb bei mir am Start. Durch die Digitalisierung hat sich so viel verändert, leider wird der Online-Auftritt immer elementarer.

Dann könnte man deine generelle Denkweise eher der alten Schule zuordnen

Korrekt. Meine Denkweise spiegelt die der alten Schule wider, mein Alter dagegen spricht eher für die neue Schule. Themen wie Trap sind Neuland für mich, ich bin mit Oldschool Rap groß geworden und mein Herz schlägt in 90 BPM.

Wird sich dein Soundbild künftig verändern oder bleibst du deiner aktuellen Schiene treu?

Ich bin definitiv noch nicht an dem Punkt, an dem ich sagen kann, ich habe meinen Stil zu 100% gefunden. Dieser ist noch immer ausbaufähig. Fände ich idiotisch, jetzt zu sagen, ich mach immer weiter BoomBap. Autotune-Trap wird es von mir aber nicht geben. Ich versuche meinen eigenen Sound zu finden und zu produzieren, sobald ich die technische Ausstattung habe. Wie gesagt schlägt mein Herz in 90 BPM.

Wer produziert deine Beats?

Das ist voll der Struggle. Ich bin noch nicht an dem Punkt, an dem ich sagen kann, die oder der kümmern sich um meine Beats und sind dafür verantwortlich. Bisher hat das eigentlich immer jemand anderes gemacht. Ich will bald meinen eigenen Sound produzieren. Das Know-How ist da aber mir fehlt es noch an technischer Ausstattung. Nach dem Abi gehe ich das zu 100% an. Ich bin kein Typ, der nach der Schule studieren will, irgendeinem NC nacheifert oder so. Ich mach‘ mein Abitur, damit ich allen zeigen kann: Fick dich, ich habe meinen Abschluss und jetzt mach ich, worauf ich Bock hab. Ich habe die Schulzeit und Abizeit über durchgebufft und alles nicht ganz so ernst genommen.

Konntest du schon Live Erfahrung sammeln?

Ja, die Crew Bonn-U53 organisierte ein HipHop Festival in einer kleinen Location. Zudem war ich beim Out4Fame 2016 am Start. Natürlich wurde ich dort nicht als Headliner angepriesen aber andere Acts haben mich erkannt und mir die letzten zehn Minuten geschenkt, dann konnte ich auf die Bühne. Ein wahnsinnig geiles Feeling, wenn alle Arme oben sind und deinen Shit feiern. Das ist ja eigentlich was HipHop ausmacht und Leute zusammenbringt. Da will ich in Zukunft hin!

Du hast eine Line gegen RB Leipzig („Alles geht um Profit wie bei RBL“) und rockst ein PSG-Trikot im Video. Ist das nicht etwas widersprüchlich?

Ja, stimmt schon. Wobei PSG für mich auch die Straßen-Attitüde voll erfüllt. Wieder so ein Zwiespalt. Das Trikot ist ein Symbol für „in der Hood chillen“, dass neue Video von meinem Bruder Sugar MMFK bringt das ganz gut auf den Punkt und heißt auch „Trikot von Paris“. Ich bin aber kein PSG-Fan und kann vermutlich nicht mal alle Spieler nennen.

Hast du einen Fußball Verein für den dein Herz schlägt?

Ich bin Stuttgart Fan, Dicka. Wieso kann ich gar nicht so richtig erklären. Damals zu Zeiten von Timo Hildebrandt und von Mario Gomez haben die mich irgendwie fasziniert.

Wirst du dann künftig ein VfB-Jersey in einem Musikvideo rocken?

Auf jeden Fall, das wird kommen. Da wird es zwar Hate geben, weil ich stolzer Bonner bin und den Bonner SC unterstützen sollte, aber Ein Bonner SC-Trikot kommt bestimmt auch mal.

Dein Song „Friday Night“ hat am meisten Aufrufe. Wie ist der Song entstanden?

Ich war in Berlin und habe mich mit Iad Aslan zusammen in sein Studio gesetzt. Eine Woche zuvor hatte ich mein Handy verloren, auf dem alle Track-Ideen waren. Der Beat wurde dann gemeinsam mit Iad gebastelt und ich habe einfach drauf losgeschrieben. Dann sind letztlich „Friday Night“, „Bleib mal Locker“ und ein weiterer Track entstanden.

Im Musikvideo zu „Babaks und Douplecups“ hängst du in einem Diablo GT rum. Wie seid ihr an den gekommen?

Ein Kumpel von mir hat ein Lambo-Autohaus geerbt. Dort haben wir zwei Lambos für den Dreh ausgeliehen. Ehrlich gesagt ist das Video zu prollig und protzig für meine Verhältnisse. Ich bin einer der lieber auf dem Boden bleibt und dieses Video hat den Rahmen gesprengt. Wir haben uns bewusst für zwei Autos entscheiden, inklusive Oldtimer und wollten nicht das ganze Autohaus ausleihen.

Willst du später mal einen so noblen Schlitten?

Um realistisch zu bleiben reicht mir ein BMW in schönem weiß völlig aus. Wenn ich träumen darf, dann darf es ein alter Cadillac sein – eine schöne Oldschool-Karre.

Auf Instagram habe ich gemeinsame Fotos mit Mitgliedern der 187-Strassenbande entdeckt. Wie kam es dazu?

Ein Kumpel hat Pässe für den Backstage Bereich beim Out4Fame geklärt. Dort konnten wir mit Bonez und LX hängen. Ich habe denen aber nicht auf Arschkriechertour erzählt, dass ich Musik mache oder so. Wir haben einfach einen Joint geraucht und gechillt.

Was steht in naher Zukunft an?

Gegen Spätsommer wird eine Art EP kommen, zwischendurch Singles. Ich bin jung und hungrig. Ab und an sagt das meinem Management nicht sonderlich zu, aber ich hau dann auf meinem privaten Youtube-Channel einfach Dinger raus. Ich will die Leute versorgen.

Abschließend möchte ich dich fragen was du außer Weed, Whisky und Ellesse magst und was dir wichtig ist?

Das wars im Grunde schon. Haha, nee, HipHop, Rapmusik, ist ja klar. Familie und Freunde, Bonn 53. Ansonsten Weiber, schöne Weiber (lacht).

Drake kündigt neues Album „Scorpion“ für Juni an

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Drake gibt den Zeitraum für sein nächstes großes Release bekannt: Im Juni kommt sein neues Album.

Auf Instagram postetete er gestern ein vorläufiges Album-Cover. Demnach wird das Album wohl „Scorpion“ heißen.

Zuletzt veröffentlichte er die beiden Videos „God’s Plan“ und „Nice For What“. Ob die beiden Singles möglicherweiße auf dem Album erscheinen werden, ist nicht bekannt.

https://www.instagram.com/p/BhpENZcnJMK/?utm_source=ig_embed

„More Life“: Drake veröffentlicht neues Mixtape als Stream

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