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Opa schaut Musik: Kontra K [Video]

In der neuesten Ausgabe von Opa schaut Musik analysieren und bewerten die älteren Herren die Videos von Kontra K.

Dabei werden die drei Videos „Denk an mich“, „Diamanten“ und „Hunger“ von den Senioren unter die Lupe genommen. Die Meinungen zu den Videoauskopplungen sind dabei äußerst geteilt.

„Dieses graue Beton macht doch die Seele krank!“ – mit klaren Ansagen halten sich die Opas auch diesmal nicht zurück.

Kwam.E – Pose mit der Squad (prod. Classic.der.Dicke) [Video]

Kwam.E veröffentlicht das Video zu seiner Single Pose mit der Squad“. Produziert wurde der Track von Classic.der.Dicke. Regie führte bei dem Video Erik Kaben.

Das Video nimmt den Zuschauer mit in ein sommerliche Szenario in Hamburg-Ost während ein gut gelaunter Kwam.E auf einem funkigen Representer-Track klarstellt: „Hänge nicht mit Milchbubis – ich hab`Laktose!“

Ende Februar veröffentlichte bereits das Video zu „Wieso?!“ von seiner EP namens „Whut da Phunk“, die am 2. März erschien.

 

Interview mit Yaw Herra: „Ich bin grundsätzlich kein Fan von klaren Soundbildern“

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Yaw Herra kann als alter Hase im neuen Gewand betitelt werden. Der eine oder andere wird ihn noch aus seiner Zeit als KNG kennen. Nachdem er im Mai letzten Jahres mit „Stimme der Unvernunft“ sein Debüt unter neuem Namen veröffentlichte, kam er vor wenigen Tagen mit seinem zweiten Projekt unter dem Dach von Corn Dawg Records um die Ecke.

Du hast kürzlich dein Mixtape „Als wärs gar nichts“ gedroppt. Wie ist das Feedback?

Bis jetzt eigentlich nur positiv. Ich habe viele Nachrichten bekommen und bin überrascht, wie viele Leute die neuen Sachen für sich angenommen haben. Auch wenn mir selber schon früh bewusst war, dass das Tape auf jeden Fall gut ist, konnte ich natürlich nicht vorhersehen, dass die Leute das ähnlich sehen würden. Gerade wenn man sich vor Augen führt, dass zur Zeit eher Sachen im Trend liegen, die den Leuten leicht ins Ohr gehen, freut es mich sehr, dass mein Rap-Rap gut ankommt. Obwohl er bestimmt nicht für jedermann leichte Kost ist.

Du hast das Ding als klassisches Free-Tape veröffentlicht, was in Zeiten von Streaming und Premiumboxen eigentlich gar nicht mehr so üblich ist. Ist allein das Format eine Ode an die alte Schule?

Nein, das nicht. Es ist nur so, dass ich, seitdem ich ein starkes Label im Rücken habe, noch mehr Mucke mache als früher. Ich bin insgesamt ein MC, bei dem sich ständig neue Texte und frische Punchlines anstauen. Damit das ganze Zeug nicht verloren geht, habe ich mich dazu entschieden, eine Mixtape-Reihe zu veröffentlichen. Völlig unabhängig vom Album, auf das die Leute noch ein bisschen warten werden müssen. Die einzige Bedingung, die wir an das Tape gestellt haben, war, dass es von der Qualität her an die erste EP auf Corn Dawg Records anknüpfen kann. Es soll also immer etwas rauskommen, sobald sich etwas angesammelt hat. Frei nach dem Titel: „Als wärs gar nix“.

Sowohl deine Attitüde als auch dein Stimmeinsatz erinnern stark an eine ältere, sehr wertebewusste Generation. Trotzdem schätze ich dich nicht als hängengebliebenen Realkeeper ein. Dafür sind einige Beats definitiv modern.

Musik entwickelt sich, genauso wie ihre Macher. Die BoomBap-Sachen kommen heutzutage oft gar nicht mehr an die Trap-Projekte ran. Mein aktueller Hauptproduzent David DST hat viele Bezüge zum modernen Kram und hat mir viele starke Beats überlassen, die ich gerne nutzen wollte. Ich habe wirklich kein Problem damit, mich in Sachen Sound ein bisschen zu öffnen und Dinge auszuprobieren. Solange ein hoher Anspruch an den Rap als solchen erhalten bleibt ist alles cool.

Bezeichnenderweise zieht „Als wärs gar nix“ seine Energie insgesamt aus einem vielschichtigen Mixtape-Sound, es hat definitiv kein wirklich einheitliches Soundbild. Was alle Tracks eint ist lediglich ein sehr rougher, unterkühlter und rotziger Klang. Warum ist dir dieser Duktus so wichtig?

Ich bin grundsätzlich kein Fan von klaren Soundbildern. Ich mag meine Sachen einfach am liebsten, wenn sie nicht so verfeinert und künstlich klingen. Die Tracks entstehen im Koblenzer Bunker, wo die Aufnahme-Sessions klassisch rough vonstatten gehen. Das ist einfach ein wichtiger Bestandteil meiner Musik. Wenn es nach mir geht, kann der dreckige Beigeschmack in den künftigen Projekten sogar noch mehr zum Vorschein kommen.

Inhaltlich gleicht das Tape an vielen Stellen einer melancholischen Rückschau auf die letzten zehn Jahre. Dient es für dich auch als persönlicher Abschluss eines Lebensabschnitts?

Nein. Das Tape war viel zu ungeplant, um einen gezielten Anfang oder einen großartigen Abschluss darzustellen. Ein Charakterzug ist vielmehr die verhältnismäßig lange Gästeliste: Ich habe in den letzten Jahren kaum Features gemacht, obwohl ich sehr viele andere Künstler kenne. Jetzt habe ich die Chance genutzt und viele Leute an den Start gebracht, die ich persönlich feiere. Das war das letzte Mal auf meinem zweiten Tape der Fall, das vor neun oder zehn Jahren entstanden ist. Also wirklich noch in der Anfangszeit.

Du erzählst auf sehr unaufgebauschte Art und Weise Geschichten aus deinem Alltag. Ist Authentizität der Schlüssel zum Erfolg?

Authentizität ist mir sehr wichtig. Trotzdem glaube ich nicht, dass sie der ultimative Schlüssel zum Erfolg ist. Heutzutage geht es um Hypes. Und die sind häufig kaum rational erklärbar. Natürlich ist es eine gute Sache, wenn sich Leute mit deinen Texten identifizieren können. Aber am Ende führt doch trotzdem jeder sein eigenes Leben und kann sich immer nur bedingt in deine Situation hinein versetzen.

„Joints und Whiskeyflaschen“ scheinen eine wichtige Rolle in deinem Leben zu spielen. Im Gegensatz zu anderen Künstlern scheinst du den eigenen Konsum aber ziemlich unproblematisch zu bewerten …

Ich sag‘s mal so: Jeder muss sich über die Konsequenzen seiner Taten im Klaren sein. Wenn du beispielsweise lange Zeit zu viel Alkohol trinkst, wirst du das irgendwann zu spüren bekommen. Das lässt sich einfach nicht vertuschen. Aber so ist es eben. Man hat es nun mal gegen Spaß eingetauscht, weil lustige Abende eben häufig ans Trinken oder Rauchen gekoppelt sind. Ich weiß, dass ich einen sehr ignoranten Umgang damit habe, der vielleicht auch nicht unbedingt gut ist und werde sicherlich keinen Award für eine Vorbildfunktion. Aber ganz ehrlich: Warum sollte ich rumheulen? Ich will mit meinen Aussagen ja nicht leugnen, dass du ein echtes Problem hast, wenn du von Dingen abhängig bist.

Wie spürbar war der Faktor, dass du bei einem Major unter Vertrag stehst, in der Entstehungsphase des Mixtapes?

Mein Label ist ja quasi ein Sublabel vom Sublabel im Hause Universal. Das ist sehr gut, weil mich wirklich niemand zu einem Produkt formen will oder mir Dinge aufzwingen will. Klar haben alle Leute, die sich in meinem Umfeld bewegen, gewisse Ziele vor Augen. Aber die sind sehr stark an meine Ideologie gekoppelt, was wiederum sehr geil ist.

2×2 Tickets für die Ghettogether-Party am Freitag zu gewinnen

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Wo ist das Viertel? Am Freitag heißt es wieder: Ghettogether! Wer die Berliner Sprechgesangsszene verfolgt, sollte die im Musik & Frieden stattfindende Partyreihe mittlerweile auf dem Schirm haben. Und auch diesmal wird es heiß hergehen.

Die Saftboys haben zuletzt für reichlich Wirbel im Berliner Untergrund gesorgt. Am Freitag präsentieren sie exklusiv ihre frisch gebackene Debüt-EP. Und damit nicht genug des Berliner Katakomben-Sounds: Mit LockeNumma19 am Mic und Morlockk Dilemma an den Decks hat der Abend dahingehend noch reichlich mehr zu bieten.

Du hast keinen Bock, Eintritt zu zahlen? Dann schreib uns bis Freitag Mittag um 12 eine Mail mit dem Betreff „Getthogether“ an win@rap.de! Zwei mal zwei Gästelistenplätze warten auf ihre Gewinner.

 

Review: Chakuza – Suchen und Zerstören 3

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„Suchen und Zerstören 3“ ist der krönende Abschluss Chakuzas Trademark-Trilogie. Zwölf Jahre nach seinem Debüt erscheint nun sein zwölftes Album. Die Reise begann mit dem Signing bei ersguterjunge und dem Debüt-Album „Suchen und Zerstören“. Nach vielen Höhen und Tiefen kann Chak heute auf ein beachtliches Werk zurückblicken. Auf 26 Tracks vereint das Album alles, was die Reihe ausmacht und beschließt damit das Ende einer kleinen Ära.

Der Name ist Programm

„Suchen und Zerstören 3“ hält, was der Titel verspricht: Battlerap pur. Wie schon in den ersten beiden Teilen, wird hier gegen alles und jeden geschossen. Von obligatorischem Mutter-Gedisse bis zu gesellschaftskritischen Punchlines ist alles dabei: Irgendjemand kriegt immer sein Fett weg. Tracks wie „Piss auf dein Grab“ oder „La Coca Racha“ stampfen das imaginäre Gegenüber in Grund und Boden.

Zwischen den Zeilen

Trotzdem verbirgt „Suchen und Zerstören 3“ mehr als nur das augenscheinliche Battle-Gehabe. Zwischen den Zeilen erkennt man durchaus einige melancholische, introspektive Gedanken, wie es bereits auf seinem letzten Solo-Album „Noah“ der Fall war. In dem Sammelsurium aus wuchtigen Battle-Tracks mogelt sich der ein oder andere persönliche Song dazwischen, der die namensgebende Facette der Suche abdeckt: Auf „Neben mir“ verarbeitet Chak eine Beziehung, die in die Brüche ging. Die eigene Schwermut und der Hang zum Betäubungsmittelmissbrauch werden zum Beispiel auf „Fremder Stern“ oder „Melancholia“ angeschnitten. Diese komplexeren Facetten werden jedoch stets von der ungezügelten Aggression überschattet. Jedes Mal, wenn es scheint Chak, ertrinke in Selbstmitleid, geht es schnell zurück auf den harten Boden der Tatsachen. Wie in den selbstironischen Skits streng betont wird, ist es eben „Suchen und Zerstören“ und nicht „Noah“.

Ohnehin lässt der Sound die Frage nach der Marschrichtung zu keiner Zeit offen. Wer den alten ersguterjunge-Zeiten hinterhertrauert, der kriegt auf „Alles Easy“ eine Zusammenarbeit mit Baba Saad präsentiert, die deutlich die Handschrift des Gastes trägt. „Comedy Ghetto“ klingt ebenfalls nach dem wohlig vertrauten egj-Sample Bombast. Auch etwas rockigere Beats mit Gitarrenmelodie sind, neben einigen besinnlicheren Produktionen, vertreten. Auch die zeitgeistige 808 kommt nicht zu kurz, ohne sich dabei in ausgetretenen Trap-Blaupausen zu verlieren.

Hält, was es verspricht, aber auch nicht mehr

„Suchen und Zerstören 3“ ist und bleibt der Abschluss eine Battle-Trilogie, die zwar gelegentlich mit Tiefgang gewürzt wird, letztlich aber doch stets den direkten Weg in die Fresse findet. Wer genau damit rechnet, wird nicht enttäuscht. Jedoch tut sich Chakuza schwer damit, dem Album mehr Bedeutung zu verleihen. Die spannenden selbstreflektierten Ansätze werden immer wieder im Keim erstickt. Störend sind sie aber nicht. „Suchen und Zerstören 3“ bleibt von Anfang bis Ende stimmig und nachvollziehbar, auch wenn einigen Blickwinkeln mehr Platz hätte eingeräumt werden können.

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Chakuza – Suchen und Zerstören [Video]

 

 

Mauli – Halbe Molly (prod. Mauli) [Video]

Mauli droppt das Video zu seinem Song „Halbe Molly“. Den Beat hat Mauli selbst produziert.

In dem surreal angehauchten Video befreit Mauli eine Person aus den Fängen von Kidnappern. Zudem behandelt der Track thematisch die namensgebende Droge Molly, welche vorrangig MDMA beinhaltet und als Partydroge gilt.

Maulis Album „autismus&autotune“ ist am 20.April erschienen.  „Halbe Molly“ ist die vierte Videoauskopplung aus dem Album. Zuvor erschienen bereits „Kugeln“, „Klepto“ und „Licht“.

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Jalil: Neues Album heißt nicht „Swish“, sondern „Black Panther“ und kommt im August

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Jalil kündigt sein neues Album „Black Panther“ für den 10. August an.

Nachdem das Album ursprünglich „Swish“ heißen sollte, gab der Maskulin-Rapper via Twitter den endgültigen Namen samt offiziellem Album-Cover bekannt.

Zuletzt gab es von Jalil das Solo-Release „Das Leben hat kein Airsystem“ und das Kollabo-Album „Epic“ zusammen mit Maskulin-Gründer Fler zu hören.

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Neues Album: Fler verrät schon den Titel

Sierra Kidd – Tausend Dinge (prod. Sierra Kidd) [Video]

Sierra Kidd veröffentlicht das neue Video „Tausend Dinge“ von seinem kommenden Album „Real Life“, das am 17. August erscheinen wird. Den Beat hat Kidd selbst produziert.

Das von Daniel Zlotin produzierte Video besticht mit mediterranem Flair. Nach einer Verfolgungsjagd zwischen Kidd und einer mysteriösen Frau erwartet den Zuschauer zudem ein düsteres Finale.

Sierra veröffentlichte bereits vor zwei Tagen die Single „Shawty Flick“ bei Spotify zusammen mit TJ_babybrain aka Taddl. Den Beat hat er ebenfalls selbst beigesteuert.

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