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Kollegah & DJ Arow – Real für die Fam (prod. David Ice) [Video]

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Kollegah nimmt wieder aktuelle Trends auf die Schippe und veröffentlicht den Song „Real für die Fam“, der vor Autotune, Birdcall-Adlibs und halligen synthieflächen nur so überquillt. Unterstützung gibt es dabei von Kollegahs Live-DJ DJ Arow, der sich auch ans Mic gewagt und einen Part gerappt hat.

Bebildert wird der Song mit einem überdrehten Video, das sich irgendwo zwischen ironischem 80’s-Trash, überdrehtem Wahnwitz und Kurt Prödel bewegt. Nach dem durchschlagenden Erfolg der Parodie „Zieh den Rucksack aus“ hat das Alpha Music Empire Oberhaupt offenbar Blut geleckt.

https://www.youtube.com/watch?v=9HRGdgkKzOM

Kobi Rock – Level (prod. Aria Behjat & Kobi Rock) [Video]

Kobi Rock aus Hamburg ist das, was man einen vielversprechenden, freshen Newcomer nennt. Ohne Label im Rücken oder krasse Connections hat er sich sein bisheriges Standing komplett selbst aufgebaut.

Sein neues Video „Level“ kommt mit einem Look um die Ecke, den man in Deutschland so selten sieht. Ohne Ton könnte man es fast für ein Ami-Video halten. Paar Klischees werden natürlich auch bedient, die sympathische Ausstrahlung des Hanseaten macht aber vieles wieder wett.

Raptechnisch ist Kobi schon ziemlich gut dabei – lässiger Flow, zielsichere Lines, eingängige Stimme. Hier kommt einiges zusammen – von dem wird man noch mehr hören, das steht fest. Seine EP „Showtime“ erscheint am 8. Juni.

Summer Cem feat. KC Rebell & Capital Bra – Chinchilla [Video]

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Tierschützer müssen jetzt ganz stark sein: Für die Mäntel von Summer Cem, KC Rebell und Capital Bra müssen zahlreiche südamerikanische Nagetiere sterben – das Trio trägt stolz den „Chinchilla“-Pelz zur Schau.

Darum geht es auf Summer Cems neuem Song, der auch ansonsten vor Representer-Lines überquillt und mit einem verträumten, modernen Beat von Miksu und Mesh aufwartet. Der Song stammt von seinem neuen Album „Endstufe“, das am 1. Juni erscheinen wird.

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GRiNGO feat. AK Ausserkontrolle – Guzman (prod. Goldfinger) [Video]

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Die geballte Straßenauthentizität auf einem Song: GRiNGO tut sich mit AK Ausserkontrolle zusammen und veröffentlicht den gemeinsamen Song „Guzman“ mitsamt Video.

Der kommt deutlich smoother daher, als man es von dieser eigentlich recht krawalligen Kombo hätte erwarten können. Den glasklaren Beat hat SLS-Hausproduzent Goldfinger produziert. Ob der Song zu einem vollständigen Release gehört, oder als Single für sich stehen soll, ist nicht bekannt.

Cro – fake / tru. series. art. Episode 2. [Video]

Cro veröffentlicht den zweiten Teil seiner neuen Dokumentation „fake / tru. series. life“. Darin erhält der Zuschauer Einblicke in die verschiedenen künstlerischen Tätigkeitsfelder des Rappers aus Stuttgart. Diese reichen weit über Rap hinaus.

Außerdem spricht Cro über sein größtes Ziel und die Motivation hinter der Organisation seiner eigenen Ausstellung.

In dem ersten Teil der Serie wurden bereits Cro und die Person hinter der Maske – Carlo Waibel – näher beleuchtet.

Cros Album „tru.“ erschien im vergangenen Jahr. Zuletzt veröffentlichte er sein Video Noch da“.

Negrow & T-Ser – Schikki Mikki (prod. Daltons) [Video]

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Negrow und T-Ser haben keinen Bock auf „Schikki Mikki“-Weiber. Zumindest heißt es so in ihrem neuen Video. Der Beat wurde von Daltons produziert.

Während zur Zeit alle auf teure Gucci-Klamotten und andere Luxus-Designer-Marken abfahren, outet sich Negrow als Gegner von Prunk und Tand. Trotzdem spielt Style eine wichtige Rolle in seiner Musik – seine Kleidung ist eben oldschool.

Zuletzt droppte der Hamburger sein Video „Zeichen der Liebe“ aus der „City Kids“-EP.

Negrow – Razer (prod. 3R & SenSay) [Video]

Germania: Nate57 über sein Leben in Deutschland [Video]

Nate57 ist in Hamburg geboren und aufgewachsen. Seine Mutter wurde in Deutschland und sein Vater, der als Kriegsflüchtling nach Deutschland kam, in Angola geboren.

Der Rapper aus St. Pauli spricht in dem Format Germania über Kindheitserinnerungen, seine angolanischen Wurzeln und darüber, dass ihm die Musik schon durch seinen Vater in die Wiege gelegt worden ist.

Außerdem setzt Nate ein klares Zeichen für multikulturelle Akzeptanz und Toleranz: „Verurteile Menschen nicht gleich nach Äußerlichkeiten, selbst wenn sie eine andere Denkart haben.“

Rap als Ausdrucksmedium: Feuerwehrmann und TV-Koch veröffentlichen Disstracks

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„Berlin brennt“ heißt Christian Köllers aka Kölli Disstrack gegen den Berliner Senat. Der Feuerwehrmann, der laut eigenen Angaben seit zehn Jahren in der Branche arbeitet und so einiges gesehen und erlebt hat, macht seinen Unmut über die Sparpolitik des Senats in Berlin in einem Video deutlich.

HipHop als Sprachrohr

Während der aktuelle Rap-Zeitgeist eher die Schönen und Erfolgreichen favorisiert, weist Kölli treffend auf die Missstände im Pflege- und Gesundheitssystem hin. Dass sein Video mittlerweile über 100.000 Aufrufe zu verzeichnen hat, zeigt, dass es durchaus Gesprächsbedarf zu dem Thema gibt. Mit „Berlin brennt“ hat Berlins nun berühmtester Feuerwehrmann nicht nur einen starken Song abgeliefert, sondern es auch geschafft, mit seinem Appell Gehör zu finden.

Ein weiterer Außenstehender, der sich des Raps als Medium, um seinen Unmut auszudrücken, bedient, ist der TV-Sterne-Koch Frank Rosin. Dem Einem oder Anderen dürfte er durch sein Fernsehshow „Rosins Restaurant“ bekannt sein. Rosin veröffentlichte seinen Disstrack „Who the fuck is Henssler?“ gegen den TV- und Koch-Kollegen Steffen Henssler bei Spotify.

Dafür hat er sich hochkarätige Unterstützung gesichert: Den Beat hat Phat Crispy produziert und Eko Fresh persönlich soll ihm beim „Text mitgeholfen“ haben. Was das Endprodukt angeht, ist Ekos Handschrift aber eher weniger zu erkennen. „Who the fuck is Henssler?“ erscheint generell eher ein lustiges Gimmick zu sein als ein ernst gemeinter Disstrack gegen den Kochkollegen.

 

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