Start Blog Seite 605

25 Jahre „Doggystyle“: Snoop Dogg zelebriert Klassiker bei BET Awards [Video]

Gestern fanden die BET Awards in Los Angeles statt. Da ließ sich Snoop Dogg nicht die Gelegenheit nehmen, das 25-jährige Jubiläum seines Klassikers „Doggystyle“ gebührend zu feiern.

Streng genommen dauert es zwar noch bis zum 23. November, bis die 25 Jahre rund gemacht werden, aber man will ja nicht so sein. Der Doggfather zelebrierte sein Debüt-Album mit einem Medley, welches durch seine Karriere und einige seiner Hits wie Who Am I (What’s My Name?)“ und The Next Episode“ mit Dr. Dre führte.

Du kannst dir Doggystyle“ am Ende des Artikels anhören.

 

Gewinne 1×2 Tickets für das Openair Frauenfeld

1

Es ist wieder so weit: Die Festivalsaison hat begonnen. rap.de verlost 1×2 Weekend Tickets inkl. Camping und Parken für das Openair Frauenfeld in der Schweiz. Sei dabei, wenn vom 5. bis zum 7. Juli über 50 Künstler auf drei verschiedenen Bühnen abreißen werden.

Ein Muss im Festivalsommer: Auf dem größten HipHop Festival in Europa treten nicht nur Stars aus dem deutschsprachigen Raum auf. Neben Savas & Sido, Capita Bra und Genetikk, sind auch bedeutende Namen wie Eminem, J Cole, Migos uvm. am Start.

Wer es trotzdem nicht schafft, aufgepasst: MagentaMusik 360 stellt dieses Jahr einen Livestream des Festivals zur Verfügung. Auf magenta-musik-360.de oder in der App kann man live in 360 Grad-Ansicht und HD die Auftritte der Acts ansehen.

Wenn du noch zum Frauenfeld fahren möchtest, dann schick uns bis Freitag, den 29. Juni, 13.00 Uhr, eine E-Mail mit dem Betreff „Frauenfeld“ und deinem vollständigen Namen an win@rap.de.

 

Cr7z: Pandora Tour 2018 & neues Mixtape

2

Cr7z geht auf Tour – natürlich präsentiert von rap.de! Gemeinsam mit seinem Label-Partner Dj Eule geht der Rosenheimer im November diesen Jahres für knapp zwei Monate auf die „Pandora Tour“. In 19 Spielorten kann man das eingespielte Live-Team bewundern.

Pandora-Tape

Zusätzlich zur Tour, wird es auch ein exklusives Mixtape geben, welches nur auf der Tour als CD erhältlich sein wird. Darauf finden sich zahlreiche neue Tracks, Remixe und auch bisher unveröffentlichtes Studio-Material von Cr7z und einigen Featuregästen.

Zuletzt veröffentlichte Cr7z seine EP „Newline“, die in Zusammenarbeit mit dem Produzententeam Snowgoons enststanden ist.

Cr7z – Hax (prod. Snowgoons) [Video]

Fler kündigt neues Projekt als Frank White an und verrät den Albumtitel

3

Gute Neuigkeiten für Fler-Fans! Flizzy befindet sich bereits an der Arbeit zu seinem neuen Album „Colluci“. Interessanterweise entsteht das offenbar unter seinem Pseudonym Frank White.

Dementsprechend kann davon ausgegangen werden, dass Fler zu seinen Wurzeln zurückkehrt. Ein härterer, klassischer Sound dürfte auf der neuen Platte im Fokus stehen. Fler-typische Änderungen und ein entsprechend transparenter Entstehungsprozess können natürlich nicht ausgeschlossen werden.

Zuletzt widmete sich Skinny der Review von „Flizzy“, Flers letztem Projekt.

Yung Smali – Karo Design (prod. Nasa Beats) [Video]

Yung Smali droppt das Video zu seinem Song „Karo Design“. Nasa Beats produzierte das Instrumental.

Everything is purple“Smali sippt den Bombay oder Lean und färbt seine Welt lila, passend zu dem hustenstillenden Getränk in seinem Cup. Der Newcomer hält es lit – stilsicher und stets auf dem Takt.

Smali ist Teil der DIRTY$PACEGANG. Neben ihm zählt auch Yung Cobain zu der aufstrebenden Clique. Der Berliner Rapper droppte vor kurzem den Clip zu „Totkiffen“.

Sun Diego – Hookah Kartell (prod. Digital Drama) [Video]

1

Sun Diego droppt seine neue Single „Hookah Kartell“.

„Lunge voll Smoke“

Sun Diego raucht eine Shisha nach der anderen und droppt einen weiteren rhythmischen Song, der sich Afrotrap- und Dancehall-Elementen bedient. Den entsprechenden Beat hat Digital Drama gebastelt.

Interessanter Sidefact: Der erste Teil der Hook ist an den Klassiker „It wasn’t me“ von Shaggy angelehnt.

Sun Diego – Rock Me Amadeus (prod. Jan van der Toorn & Digital Drama) [Video]

 

„Halt die Fresse“: Die Highlights, Skandale und der Untergang des legendären Aggro-Formats

1

April 2009, Berlin. Kultlabel Aggro Berlin schließt nach acht Jahren seine Pforten. Deutschrap befindet sich in einer Umbruchphase. Labelstrukturen verändern sich und die Industrie sucht nach neuen Talenten, Distributionswegen und Umsatzquellen.

Doch wie so oft, wohnt jedem Ende auch ein Anfang inne. Auf dem YouTube-Kanal von Aggro.TV werden weiter Musikvideos veröffentlicht und neue Formate finden ihr Zuhause.

So auch das Format „Halt die Fresse“. Am 6. April 2009 sind die Berliner Jungs von Grüne Medizin in dem ersten Clip zu sehen. Mit den Worten – „GMZ ist da, ihr Fotzen“ – wird der Zuschauer willkommen geheißen. Sinnbildlicher könnten die ersten Worte nicht gewählt worden sein. „Halt die Fresse“ steht in der Folgezeit für Authentizität, Geradlinigkeit und Härte – sowohl visuell als auch soundtechnisch.

Eine Erfolgsgeschichte beginnt. Rapper wie Manuellsen, Farid Bang, Haftbefehl, Capital Bra und Nate57 nutzen die Reichweite des Kanals und den besonders Stil der Videos, um ihrer Musik eine Plattform zu bieten. Das Format wird zwischenzeitlich zu einem Qualitätsmerkmal und einer beliebten Marke – mit eigenem Stil, Anspruch und Entertainmentfaktor.

Heute ist es um das Erfolgsformat von Aggro.TV leiser geworden. Die Videos präsentieren vorwiegend Newcomer und der Stil hat sich teilweise verändert – immer noch hart – sowohl im Sound als auch im Schnitt, aber nicht mehr ausschließlich im One-Take-Stil von damals. Die Magie der Hochzeiten scheint verschwunden und damit auch das Alleinstellungsmerkmal.

In knapp zehn Monaten wird das zehnjährige Jubiläum der ersten Folge stattfinden. Grund genug, sich die Frage nach dem Status Quo zu stellen und die Chance zu nutzen, einen Überblick über die Highlights, Skandale und die Entwicklung rund um das zwischenzeitliche Abflauen der Aggro.TV-Welle zu schaffen.

„Wenn nicht mit Rap, dann mit der Pumpgun“

„Deutscher Rap ist ’ne Bitch und Haft ist der Zuhälter „ – so begrüßte Haftbefehl die Zuschauer der zweiunddreißigste „Halt die Fresse“-Episode im Juli 2009. Er posierte damals mit Jeyz und Jonesmann und war Teil von Echte Musik. Das Video zu Hungrig und stur“ vom „Echte Musik Label-Sampler“ offerierte den Deutschraphörern bereits eindrucksvoll die typische Hafti-Attitüde – ungeschliffen, selbstbewusst und straight in die Fresse. Der Clip weist bis dato über 6,3 Millionen Aufrufen auf und begründete den Hype von H-A-F-T.

Knallhart und keine Kompromisse

Hafti war stets ein gern gesehener Gast bei „Halt die Fresse“. In Staffel drei lieferte er einen der provokantesten Klassiker der HDF-Historie. Als Vorbote zu seinem Debütalbum „Azzlack Stereotyp“ droppte er das Video zu „Glänzen„. Baseball-Schläger, Londsdale-Klamotten, grimmig dreinblickende Gesichter und eine urbanen Gerüchten nach echte Bazooka vervollständigten den aggressiven und ignoranten Stil und rundeten visuell das Haftbefehl-Gesamtpaket ab. Spätestens hier war klar – Baba Haft geht keine Kompromisse ein.

Entertainment aus der Azzlack-Lounge

Die Azzlackz bewiesen in dem Video zu „Sonnenbrille“, dass sie auch humoristisch abliefern können. Haftbefehls zweites Album „Kanackiş“ war am Start und Haft und die Gang ließen die Korken knallen. In dem Clip, der im September 2012 veröffentlicht wurde, sind diverse prominente Gäste zu sehen – wer genau hinschaut, entdeckt sogar Staiger.

Xatar feat. Azet – Balla (prod. Maestro) [Video]

Xatar veröffentlicht das Video zu Balla“ mit Azet. Der Song ist auf seinem kommenden Album Alles oder Nix 2″ vertreten. Maestro kümmert sich um die Produktion des verspielten Instrumentals.

Boom! Xatar haut ein absolutes Hochglanzvideo raus und meldet sich auf dem Track hungrig und standesgemäß zurück. Keine Kompromisse – sowohl im Sound als in der Attitüde, das scheint das Motto für 2018 zu sein. Die Hater bekommen in den ersten Zeilen direkt ihr Fett weg:

„Und an alle Neider da draußen, die jeden Abend darum beten, dass wir keine AMGs mehr fahr’n / Ihr könnt alle mal meine 24 Zoll putzen, ihr Pisser!“

Wie wir bereits berichteten, kündigte Xatar bereits Alles oder Nix 2″ an. Zudem präsentierte er ein erstes Cover-Artwork.

Featured