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Interview mit Yung Cobain & Yung Smali: Falk Schacht, erster Hype, Anime & XXXTentacion

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Yung Cobain und Yung Smali sind Teil der dirtySpaceGang. Die aufstrebende Crew aus dem Umkreis Berlins setzt auf modernen Trap-Sound. Sie stellen die Speerspitze einer neuen Rapgeneration dar, die sowohl vom aktuellen amerikanischen Sound als auch von der asiatischen Kultur geprägt sind. Der aufkeimende Hype um die ersten Videosingles „Totkiffen“ und „Karo Design“ sowie Props von Falk Schacht setzen die Segel für eine erfolgreiche Zukunft. Wir trafen uns mit der Gang an einem sonnigen Tag im Treptower Park und sprachen mit ihnen über ihre größten Ziele, Yu-Gi-Oh!, musikalische Vorbilder und den familiären Zusammenhalt in ihrer Crew, der dirtySpaceGang.

Vor kurzem hat euch Falk Schacht in seinem Podcast lobend erwähnt. Wie habt ihr davon Wind bekommen und was für Auswirkungen hatte es auf eure Reichweite?

Yung Smali: Ein Boy aus unserer Gang, Benzo, der kam auf diese Idee – der kannte den Podcast von Falk Schacht und Wasabi und hat Falk angeschrieben und ihm den Track „Totkiffen“ von Yung Cobain geschickt. Er hat das dann genommen und als Track der Woche angekündigt. Und bei dem Track „Karo Design“ lief das genau gleich ab. Wir wussten auch nicht, ob er uns da nochmal erwähnt, innerhalb von so kurzer Zeit. Den hat er dann auch nochmal zum Track der Woche gemacht. Mega nice von ihm, Props von der ganzen Gang.

Yung Cobain:

Falk Schacht meinte, wir seien das Fresheste und Niceste in ganz Deutschland. Er hat es dann mit dem XXXTentacion-Sound verglichen – „übersteuerter Bassdrum-Shit“ – hat er es getauft.

Außerdem meinte er, er könne es nicht beschreiben. Man könne es nicht Cloudrap nennen. Danach meinte Falk noch, dass er uns nur staunend zuschauen und keine weiteren Tipps geben könne. Er hat ultimativ krasse Props gegeben, das hätten wir niemals gedacht!

Es ging sogar so weit, dass er uns seinen Booking Manager weiterempfohlen hat. Wir haben uns auch schon mit dem getroffen – ich und Wonka, das ist ein anderer Rapper aus unserer Crew. Und der kümmert sich jetzt um uns – dirtySpacegang – eine kleine Tour, nächstes Jahr mehrere kleine Auftritt zu Promozwecken. Er hilft uns und unterstützt uns gerade, wo er kann. Richtig netter Dude auf jeden Fall.

Kandidat für das Video des Jahres: Black Eyed Peas droppen Clip zu „Get It”

Die Black Eyed Peas veröffentlichen ihre Videosingle „Get It”. Ben Mor führt Regie.

Das One-Take-Video handelt von aggressiver Polizeibrutalität, die auf Demonstranten und diverse kulturelle Einflüsse der Straße trifft. Nicht nur der Modus Operandi fällt dabei positiv auf, auch die Thematik hinterlässt Einiges an Gesprächsstoff.

Der Clip endet mit dem Schriftzug „Don`t normalize hate“ – und bringt damit den audiovisuellen Auftrag von Mor und den Black Eyed Peas auf einen Nenner. Das Video gehört definitiv zu den Stärksten des Jahres.

Fynn Kliemann – Morgen [Video]

Heimwerkerkönig Fynn Kliemann ist kein Rapper, sondern ein junggebliebener Spaßvogel, der einfach macht, was ihm in den Sinn kommt. Dieses Jahr war ihm danach, ein Album in Eigenproduktion rauszuhauen und zack – gesagt, getan.

Der erste Track vom Album „nie“ des Allrounders heißt „Morgen“ und ist eine Hommage daran, die Dinge, die man liebt, mit Herzblut zu tun und möglichst früh zu beginnen. Klassischer Rap ist das nicht, was aber überhaupt nicht schlimm ist, da der kreative Kopf eh alles frei nach Schnauze macht und es am Ende trotzdem immer gut wird, weil er wie kein Zweiter nach der Message seines Tracks lebt. Da kann es auch mal passieren, dass er einen Plattenvertrag angeboten bekommt und „Nö“ sagt.

Mikael & IGI – HFDK [Video]

Die Newcomer Mikael und IGI machen gute-Laune-Rap über ihren im Kontrast zur Leistungsgesellschaft stehenden Lifestyle und ihre Crew. Im Video zu „HFDK“ zeigen sie ihre Breakdance-Moves vor pompösen Tempeln und werten diese mit Stop-Motion-Elementen und psychedelischen Effekten auf.

Die Old School angehauchten Beats lassen den Kopf nicken und sind, wie die Jungs eindeutig unter Beweis stellen, durchaus tanzbar.

 

Mortel und Marvin Game rappen in der Hotbox auf „Gucci Flip Flops“ [Video]

In der neuen Ausgabe der Hotbox ist Mortel bei Marvin Game zu Gast. Die beiden rappen auf den Beat Bhad Bhabies und Lil Yachtys „Gucci Flip Flops“. Zudem hat Mortel noch seine Kollegen Rascho36 und Shadow030 mitgebracht, die ebenso stabile Parts abliefern.

„So viel Geld, das‘ kein Geld, das sind Gelder / alles kam so wie es kam was uns bestellt war / manchmal bist du seltsam / es fühlt sich an als ob es nicht von dieser Welt kam“.

Mortel performt dabei den ersten Part seines Songs „Milli“, welcher auf dem kürzlich erschienenen Album „Arrivé“ vorzufinden ist. Die Review zu Mortels erstem Album kannst du hier nachlesen.

https://www.youtube.com/watch?v=za_TMr096p0

Der Ghostwriter der großen Deutschrap Hits wurde gefunden! [Parodie]

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Und wieder mal deckt Luksan Wunder auf! Nun hat er unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt, indem er das eigentliche Mastermind hinter den großen Hits des Deutschraps entdeckt hat.

Maurice Dall heißt das heimliche Genie. Zu seichten Pianoklängen führt er uns sein Lebenswerk vor, für das er so wenig gewürdigt wurde. Der ein oder andere große Rapper wird nun Rede und Antwort stehen müssen.

Für alle, die es immer noch nicht gecheckt haben: Luksan Wunder macht ziemlich witzige Parodien, auch hin und wieder mit Rapbezug. Da wurde auch schon ein Olexesh auf die Schippe genommen.

 

„1982“: Casper & Marteria enthüllen das finale Albumcover

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Casper & Marteria droppen am 31. August ihr gemeinsames Album „1982“. Über Instagram veröffentlichten sie nun das finale Cover Artwork.

Das Artwork ist an den US-amerikanischen Rapklassiker Back in Business“ von EPMD angelehnt. Back in Business“ erschien 1997 über Def Jam.

Zuletzt befassten wir uns in einem Artikel damit, was man von ihrem kommenden Album erwarten kann. Mit „Champion Sound“ ist bereits seit Ende Juni eine erste Videosingle am Start.

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Qbano & TR3ND – Mamacita [Video]

Zwei lässige Boys chillen mit Sonnenbrille auf einem Flachdach, im Hintergrund ein Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch und eine immer wieder auftauchende, sich grazil bewegende Frau – Qbano und TR3ND haben es geschafft, jede Menge fluffig poppige Sommervibes in ihrem frisch erschienenen Track „Mamacita“ zu transportieren.

Die immer mal wieder auftauchenden spanischen Textpassagen von Qbano bringen Abwechslung in den Track und harmonieren mit dem lateinamerikanisch angehauchtem Beat. Für Rap eher untypisch, haben die beiden Herren hier nur eine einzige Dame im Visier, die sie bei Krankheit gesundpflegen und mit ihr feiern gehen wollen.

https://www.youtube.com/watch?v=sHg6p_z1Bos&feature=youtu.be

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