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DJ Desues „Art of War“-Konzerttour fällt aus

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Wie die zuständige Booking-Agentur heute bekannt gab, fällt DJ Desues „Art of War“-Konzerttour flach!! Grund für die plötzliche Absage war wohl das Verschwinden von RahRah-Entertainment-Chef Julien Smith.

Smith, ein enger Freund Desues und Wegbereiter für dessen Kontakte in die USA, ist nach Aussagen der Booking-Agentur zuletzt vor über einer Woche erreichbar gewesen, obwohl er mit der Aufgabe betraut worden war, die Flüge und Gagen der US-amerikanischen Künstler, die an der Tour hätten teilnehmen sollen, mit den bereits geleisteten Vorkassen der einzelnen Veranstalter zu bezahlen. Da von Smith samt Vorkasse seit Tagen jede Spur fehlt, konnten die Acts aus den USA (u.a. Afu-Ra, AG und Sadat X) weder eingeflogen, noch bezahlt werden, so dass den Veranstaltern gar nichts anderes übrig blieb, als die Tour abzusagen.

Immerhin findet am Donnerstag die „Aftershow“-Party im Hamburger Rubin (Große Freiheit 10) statt. Die Türen werden ab 22.00 Uhr geöffnet, es erwarten euch Desue und DJ Hysteria an den Wheels of Steel.

Styles P muss für acht Monate hinter Gitter

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Eine bittere Nachricht für alle LOX-Fans: Styles P, der erst vor kurzem sein erfolgreiches Solo-Debüt „A Gangster & a Gentleman“ veröffentlicht hatte, muss wegen Körperverletzung für acht Monate ins Gefängnis.

P hatte einem Mann mit einem Messer buchstäblich in den Hintern gestochen, er selbst bezeichnete der Vorfall als „Kommunikationsproblem“.

„Jemand hat mich gereizt und dann ist mir das eben passiert“, erklärte P in einem Interview, „jetzt muss ich mit den Konsequenzen klar kommen. Ich wünschte, das wäre niemals passiert. Ich hoffe, dass die Kids da draußen wissen, dass du mit Konsequenzen zu rechnen hast, wenn du Scheiße baust.“

Der Ruff Ryder hat seine Strafe Ende November angetreten und wird nun bis zum Juni 2003 hinter Gittern bleiben. Trotz seines Gangster-Images macht P keinen Hehl daraus, dass er sich einen angenehmeren Aufenthaltsort als die Valhalla Correctional Facility vorstellen kann: „Wer will schon ins Gefängnis!? Jail sucks! Da wirst du behandelt wie ein Tier.“

Doch P stellt auch klar: „Ich habe keine Angst. Ich bin traurig, weil man mir meine Freiheit nimmt und ich meine Familie vermissen werde, das war es dann aber auch schon. Ich habe keine Angst, denn Pistolen gibt es auf der Straße, aber nicht im Gefängnis. Natürlich gibt es da drin einige Gangmitglieder, trotzdem mache ich mir auf der Strasse mehr Sorgen als im Knast“

P, der schon einmal wegen illegalen Waffenbesitz saß, plant die Zeit zu nutzen, um Geist und Körper in Form zu bringen: „Ich werde wieder richtig viel lesen, körperlich fit werden und mich erholen.“

Wenige Tage vor seiner Inhaftierung gab P im Rahmen des Cell Block Projects, an dem auch schon Acts wie Wu-Tang-Clan oder Dead Prez teilgenommen haben, ein Konzert in der berüchtigten Riker-Island-Haftanstalt.

„Du musst in Kontakt mit deinen Leuten bleiben“, nannte P Gründe für sein Engagement, „es war wichtig für mich, die Leute hier drin zu erreichen und von ihnen erreicht zu werden. Meine Brüder im Gefängnis nehmen sich ein solches Konzert zu Herzen, ihnen ist das wirklich wichtig.“

Zwei Tage später fand dann auch noch eine offizielle Abschiedsparty im New Yorker Club Chaos, bei der natürlich die komplette Ruff Ryders Crew zugegen war. Um seine Zukunft in der schnelllebigen Musikindustrie macht sich P keine Sorgen: „Ich glaube nicht, dass sich mein Gefängnisaufenthalt auf meine Musik auswirken wird, denn das nächste LOX-Album wird veröffentlicht, während ich drin bin. Das wird mir über die Zeit hinweg helfen. Wenn ich dann rauskomme, werde ich wieder eine Menge neues Material haben, jetzt habe ich ja Zeit…“

Zack De La Rocha arbeitet an Solo-Debüt

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Laut einem Bericht der australischen Website Undercover.com soll Ex-Rage-Against-The-Machine-Vocalist Zack De La Rocha derzeit an seinem Solo-Debüt arbeiten.

Allerdings werden sich Fans des ultra-politischen Musikers noch etwas gedulden müssen, da die Scheibe voraussichtlich erst gegen Ende des kommenden Jahres erscheinen soll. Fest steht bereits, dass DJ Shadow einige Instrumentals zu dem Album beisteuert, das nach eigenen Aussagen definitiv „hardcore“ sein wird. Neben Shadow sind auch noch Künstler wie Dan the Automator oder Trent Reznor als Produzenten im Gespräch.

Wer bis jetzt noch nicht die Gelegenheit hatte, Zacks Flow auf einem unverfälschtem HipHop-Beat zu erleben, sollte als kleinen Appetizer auf seine LP unbedingt sein Collabo mit KRS-ONE und Last Emperor „C.I.A.“ auf der „Lyricist Lounge Vol. 1“-Compilation auschecken.

Tom Nixx jetzt auch in Hamburg

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Das Berliner Clothing-Label Tom Nixx expandiert in Richtung Norden: Ab Mittwoch dem 11.12. könnt ihr am Hamburger Gänsemarkt Ecke Valentinskamp die abgefahrene Streetwear des Designers tom nixx aus nächster Nähe auschecken.

Anlässlich der Eröffnung des zweiten offiziellen Tom-Nixx-Shop überhaupt, wird es an eben diesem Mittwoch ab 15.00 Uhr eine Eröffnungsparty mit lauter Musik und Pressetermin geben. Bedenkt man die Beliebtheit, welcher sich Eichels Kleidungsmarke in der Hauptstadt erfreut, darf bei der Feier mit der Anwesenheit des ein oder andern prominenten Berliners gerechnet werden.

Jay-Z kommt nach Deutschland

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Deutschland steht ein Besuch höchster US-amerikanischer HipHop-Prominenz bevor: Jay-Z, Multi-Platin-Rapper und Lieblingsfeind von Nas, tourt im Januar durch die BRD. Schenkt man der deutschen Def Jam-Homepage Glauben, so stehen folgende Termine bereits fest:

19.01.03 Docks, Hamburg

20.01 Docks, Hamburg

22.01 München, Colloseum

26.01 Berlin, Columbiahalle

27.01 Köln, Palladium

28.01 Offenbach, Stadthalle

Juice Allstar Compilation Part 2

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Juice Allstar Compilation Part 2

Genauso wie beim Erstling featured die JUICE das fetteste Material was die internationale HipHop-Szene zu bieten hat. Mit jeder Menge exklusiven Tracks, die in Deutschland als Single nie oder noch nicht veröffentlicht wurden, allen HipHop-Fans aber definitv ein Begriff sind!

Featuring N.O.R.E., Cam´Ron, Ludacris, Nas, Scarface Feat. Jay Z & Beanie Sigel, DMX, Foxy Brown, Ja Rule & 2Pac, Styles, Hieroglyphics uvm…die Juice Allstar Selection bringt alles, was Rang und Namen hat auf 2CDs, die den Namen Allstars wirklich verdient haben! Ab Freitag überall zu kaufen, ab Montag hier zu gewinnen, check das!

Angebot für Eminem-Haus steht bei über 12 Millionen $

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Vor sechs Tagen berichteten wir erstmals von der Versteigerung eines Ein-Familien-Hauses in Warren, Michigan, in dem früher Marshall Mathers alias Eminem wohnte.

Obwohl das damalige Höchstgebot von über 1.000.000 $ auch schon ein stolzer Preis für ein derart hässliches und klappriges Häuschen in der Vorstadt gewesen wäre, dürfte der Anbieter der Immobilie, Ems Onkel, inzwischen endgültig ausgesorgt haben: Der Wert des im Jahre 1940 erbauten Eigenheims mit drei Schlaf- und zwei Badezimmern ist innerhalb von 12 Tagen im Auktions-Angebot von eBay von 120.000 $ auf unglaubliche 12.001.950 $ gestiegen.

Obgleich eine solche Anlagemöglichkeit für die meisten von uns unerschwinglich ist, wird es trotzdem interessant sein, zu beobachten, in welch luftige Höhen das Angebot in den noch verbleibenden 17 Tagen der Online-Auktion klettern wird.

Battle mit Benzino: Em schießt zurück

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Vor einer Woche hatte Bostons Benzino mit einigen kritischen, manche würden sagen beleidigenden Äußerungen Richtung Eminem und einem dazugehörigen Diss-Track für Aufsehen gesorgt. Der Made Men-Representer hatte in einem Interview bemängelt, dass Eminem seit seinem Debüt versuche, sich ein hartes Image zuzulegen, außerdem sei er der Grund dafür, dass immer mehr „Realitäts-Orientierte“ MCs ihren Style ändern müssen, um mit Ems Verkaufszahlen mithalten zu können.

„Als Em anfing, war er ein Kind, das sich die Haare blond färbte“, verspottete Benzino, seines Zeichens Mitinhaber des Source-Magazins, den erfolgreichsten MC der letzten Jahre, „jeder weiß, dass er rappen kann, aber ´ne Menge Kids aus den Städten können rappen. Die Industrie hat in dann einfach in die Richtung eines bestimmten Publikums gedrängt. Es ist jedoch falsch anzunehmen, dass er eine harte Gegend represented.“

Benzino ließ seinem Ärger auf einem bisher unbetitelten Mixtape-Beitrag freien Lauf: “The only M&M I know is Made Men / and by the way, he ain’t never gonna play me, never/I ‚ll show this bitch really what it is to be Shady/ I don’t care how much records you sold/ You can’t walk through the hood without the men in black/ Disrespect your moms, bitch, you deserve a smack!”

Slim Shady hat derweil keine Zeit verschwendet und nur sieben Tage später zwei Antwort-Tracks veröffentlicht, in denen er mit Benzino und seinem „Sellout Mag“ abrechnet. Außerdem wirft Em dem Provokateur vor, seinen Sohn zu benutzen, um Platten zu verkaufen. Benzino hatte seinen Sohn Ray Ray auf „Shine Like My Son“ gefeatured und diesen Track dann als Single ausgekoppelt.

Auf “Nail In The Cofin” rappt Em: “Fuck a relationship, we through/ no more of The Source’s street credit, them days is dead/ Ray’s got AK’s at Dave Mays‘ head/ every issue, there’s an eight-page Made Men spread…put me on your fuckin‘ cover just to sell your little sellout mag/ I ain’t mad, I feel bad/ here’s an ad, here’s a poster of Ray Ray (Benzinos Sohn) and his dad.”

Richtig persönlich wird Slim aber erst auf “I Don´t Wanna“: “If you’re that much of a gangster, put the mic down/ You should be out killin‘ motherfuckers right now/ …If you was really selling coke, what the fuck you stop for, dummy/ If you [sold] some crack you’d make a lot more money than you do from rap.”

Da inzwischen sogar Mainstream-Amerika Battle zwischen bekannteren Rappern wahrnimmt (siehe Pläne zu einem „Nas vs. Jay-Z“-Pay-per-View), ein solcher die eigenen Verkaufszahlen also fördert (besonders wenn es gegen Marshall „Platin-Platte“ Mathers geht), dürfen wir uns auf weitere Beleidigungsorgien der beiden verfeindeten MCs einrichten.

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