Start Blog Seite 4009

Cappadonna, Killah Priest und Remedy kommen

0

Kaum hat Clan-Chef RZA das Land verlassen, dürfen sich Wu-Tang Fans auf die nächste Pflichtveranstaltung freuen: Cappadonna, „Ehrenmitglied“ der legendären Shaolin-Crew, tourt zusammen mit den Wu-Tang-Zöglingen Killah Priest und Remedy vom 25.– 31.5. durch die Bundesrepublik.

Leider stehen die Termine noch nicht hundertprozentig fest, bisher wurde lediglich das Konzert am 28.5. in der Münchener Muffathalle bestätigt. Sobald die restlichen Daten und Veranstaltungsorte offiziell sind, informieren wir euch aber umgehend in unserer Events & Tourdates Sektion.

NASCAR RACING 2003 Season

0

Gentlemen, start you engines! – Wat soll ich sagen? Ich bin nun mal ein Verfechter von der GP-Quadrologie von Microprose. Nicht nur, weil ich mehr auf Formel1 abgehe als auf sonst eine Rennsimulation, sondern auch, weil mich schon immer die Safetycar-Phasen tierisch genervt haben. Schließlich gibt es kaum etwas Unübersichtlicheres als ein Feld von gleichgeformten, in Smartie-Farben lackierten Stockcars, das auf einem Speedway zusammengeführt wird. Da das nun aber mehr oder weniger auch in der Formel1 eingeführt wurde und Bernd Mayländer in seinem silbernen SL 55 AMG (*sabber*) seine Runden vor den F1-Boliden fährt, zieht dieses Argument nicht mehr so ganz.

Also auf in die NASCAR RACING 2003 Season! Zunächst einmal sollte man darauf hinweisen, dass man zwar nicht den neuen Aldi-Rechner haben muss, aber ein schneller Rechner mit genügend RAM sollte es schon sein. Dx9 ist mit in der Installation enthalten, daher sollte man vor dem Installieren nen System-Index platzieren, damit man zur Not wieder zurück zur alten Einstellung kann. Auch auf längere Ladezeiten sollte man sich einstellen, wenn man nicht gerade den Megarechner hat. Dauert halt ziemlich lange, die ganzen Animations zu laden.

Ich bin direkt mal in den Quick Race Modus reingestolpert, ohne die Beschreibung überhaupt mal gelesen zu haben. Alte Gewohnheit, die aber hier nicht unbedingt sinnig ist. Klar, man weiß, dass man hinter dem Safety Car bleiben muss und nur in die Box fahren darf, wenn sie offen ist, aber wenn man in alter Manier dieselben Tasten zum Bremsen und Gasgeben wie bei 90% aller anderen Rennsimulationen benutzen will, bleibt der schwere V8er leider extrem leise. Merke: Joystick am Start haben, sonst kann man nur übers NUM-Feld fahren. Nun denn, Joystick kurz kalibriert und los geht das. Sehr viel Realismus in diesem Spiel. Was man beachten sollte, ist, dass es zwar im Single Race erlaubt ist, mit nem Minimal-Tankinhalt zu fahren, aber wenn es dann Richtung Saison geht, muss man sich daran gewöhnen, dass, egal wie viele Runden zu fahren sind, alle mit demselben standardisierten Tankinhalt fahren müssen. Der ist bei ner Einstellung von 30% Rennlänge EXTREM lächerlich, weil er immer noch für die 100% Rennlänge reichen würde.Bei den sonstigen Wageneinstellungen wurde heftig aufgeholt gegenüber den F1-Simulationen, und, was ich sehr cool finde, es erscheinen automatische Hilfstexte, wenn man über einem bestimmten Feature hovert. So hat auch der typische „Muss-was-mit-der-Batterie-sein“-Motorlaien die Chance, seinen Flitzer competitionfähig zu machen.

Geil ist auch, dass man vor Beginn der Saison JEDEN Wagen grabben kann, um sich selber reinzusetzen. Man kann ihn sogar selbst lackieren mit dem eingebauten Paintshop, allerdings ist es nicht so einfach, wie ich es gehofft hatte. Man muss sich schon ENORM viel Zeit nehmen, um nen vernünftig aussehenden Wagen hinzubekommen. Wenn einmal der Wagen gewählt wurde und man sich ein wenig zurechtgefunden hat, ist es fast schon ZU einfach zu gewinnen. Durch ein simples minimales Hochtunen der Gänge hat man den entscheidenden Vorteil gegenüber den andern gleichmotorisierten Wagen… zumindest auf den größeren Ovalen. Da man somit den anderen in der Quali bis zu 5 Sekunden voraus ist und damit die Pole einnimmt, ist es fast schon langweilig, weil man nach drei Runden bereits wieder das Heck des letzten vor der Schnauze hat. DANN wird es allerdings heftig! Im Gegensatz zu sämtlichen anderen Rennsimulationen, die ich bisher gespielt habe, kümmern sich hier die zur Überrundung anstehenden Fahrer nen Scheiß um die Nummer eins, die grade in ihrem Rückspiegel so groß ist wie der Himalaja!

Sehr nervig, da man mit den StockCars bei Full Speed tunlichst NICHT von der Ideallinie abweichen sollte. Zumindest, wenn man Damage an hat. Denn wenn man trotzdem versucht, durchzupushen, und eins der langsameren Autos streift, ist man nur noch Passagier in einem Klumpen motorisierten Metalls, der entweder an der Bande oder im Infield zum Stehen kommt. Der Vorsprung zum zweiten verringert sich nicht nur drastisch, weil dann das Safety Car wieder das Feld zusammenbremst, sondern manchmal – wahrscheinlich ein Fehler in der Programmierung – ist der 2.,3.und 4. plötzlich genauso weit in Front, wie sie grade noch hinter einem waren, ohne dass einen irgendjemand überholt hat.

Im Multiplayer kann man gegen bis zu 42 andere menschliche Fahrer spielen. Der Multiplayer-Modus ist sehr nice und ziemlich ausgewogen. Nur wie gesagt: Da man schon für den SP Mode einen schnellen Rechner braucht, sollte man für den MP Mode einen SEHR schnellen Rechner der oberen Kategorie besitzen.

Pros:
– Wenn die Anis erst mal geladen sind, sehr smoothe und detailgetreue Graphicsdarstellung
– Jeder Wagen wählbar
– Eigener Paintshop
– Recht einfaches Gameplay

Cons:
– Unflexible (dumme) AI
– Steuerung ist limitiert auf Joystick oder NUM-Pad
– Tankinhalt nicht frei wählbar
– Sehr viele Cam-Einstellungen sowohl in-game, als auch im Replay

Fazit: Sehr geiles aber gewöhnungsbedürftiges Rennspiel. Es ist ne definitive Abwechslung zu den F1-Simulationen, hat allerdings auch seine Macken. Schon mal dran gewöhnen: Quali sind nur zwei fliegende Runden!

Bewertung gesamt: 5/6
Multiplayer: 6/6
Entwickler: Papyrus
Publisher: Sierra
Spieler: 1-42
USK: ohne Altersbeschränkung

Ja Rule legt sich mit komplettem Aftermath-Camp an

0

Reibeisen-Rapper Ja Rule hat einen Diss-Track veröffentlicht, auf dem er nicht nur seinen alten Intimfeind 50 Cent, sondern auch Eminem und Dr. Dre attackiert. Außerdem nimmt das Murder Inc.-Zugpferd die unbeteiligten R`n`B Sängerinnen Truth Hurts und Lil` Mo sowie Em´s Tochter Hailie ins Visier.

Damit scheint der sich seit längerer Zeit abzeichnende Beef zwischen dem von Irv Gotti kontrollierten Label und Dres Aftermath Records zu eskalieren.

Begonnen hatte die Fehde, als Ja Rule in einem Source-Interview (Oktober 2002) mit harschen Worten auf die Zusammenarbeit zwischen 50 Cent und Shady / Aftermath Records reagierte: „Wenn du (Dre) 50 Cent dazu autorisierst, Platten über mich zu machen, dann werde ich tun, was ich tun muss, um deine Firma aus dem Weg zu räumen. Und das gilt für Dre, Em oder wen auch immer.“

Auf Jas Drohung antwortete Em mit einem Vers in dem an Benzino gerichteten „Go To Sleep“ (vom „Cradle 2 The Grave“-Soundtrack): „I`m rid of you / and Ja, you could get it too“

Nun hat die Murder Inc.-Fraktion mit „Loose Change“ erstmals richtig ausgeteilt: „…What you wearing the doo rag for? You never gonna have waves / you never gonna understand Black pain / but you could become the first white rapper slain / just get your money man / the Inc is running thangs; you hiding out with loose change…Em you claim your mothers a crackhead and Kim is a known slut/ so what’s Hailie gonna be when she grows up?”, erinnert sich Ja an die Battle-Strategien von Benzino (die Rassenschiene) und Jay Z (der Nas mit bösen Reimen über sein Kind provozierte).

Wie uns die jüngste Geschichte lehrt, wird Slim Shady´s Antwort bestimmt nicht lange auf sich warten lassen.

Ol‘ Dirty Bastard bald wieder frei?

0

Wie die US-amerikanische Website AllHipHop.com heute berichtet, soll Ol` Dirty Bastard aus dem Gefängnis entlassen und in eine psychiatrische Anstalt in der Nähe von New York gebracht worden sein.

Grund für die Verlegung war nach Informationen der Site ein psychologisches Gutachten, in dem Ol` Dirty als „gemeingefährlich“ eingestuft wurde. Trotzdem zeigen sich die anderen Wu-Tang-Mitglieder optimistisch, dass ODB bereits im Juli auf freiem Fuß sein wird.

„Es ist gut, dass Ol´ Dirty wieder näher bei uns ist“, freute sich GZA, „jetzt hat er es fast geschafft, er ist fast schon draußen.“

„Ich bin froh, dass er bald zurück ist“, drückt auch Dreddy Kruger, Vizepräsident der Wu-Tang Corporation, die Daumen für eine baldige Rückkehr, „Wir haben seine Energie vermisst.“

ODB wurde 2001 wegen verschiedenen Waffen- und Drogendelikten verhaftet, seine Strafe saß er in einem Gefängnis im Bundesstaat New York ab.

Adrien Brody: Oscar-Preisträger und Beatbastler

0

Adrien Brody, Oscar-Gewinner in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“, hat neben der Schauspielkunst noch eine zweite große Leidenschaft: Der Shooting-Star aus Roman Polanskis „Der Pianist“ produziert in seiner Freizeit HipHop-Instrumentals.

Wie die New York Post berichtete, sollen Jay Z und P. Diddy einige von Brodys Beats gehört und sie für „ziemlich gut“ befunden haben. Brodys Freund Stretch Armstrong hält das bisherige Werk des als A. Ranger bekannten Produzenten hingegen „eher für Trip Hop“.

Jay Z und Nas gehören zu den „50 meist gehassten New Yorkern“

0

Am Mittwoch präsentierte die Zeitung New York Press erstmalig ihre „Liste der 50 meist gehassten New Yorker“. Bei diesem „Who´s Who“ „der Menschen, die auf eine spezielle New Yorker Art und Weise widerwärtig sind“ bekam auch die gehobene HipHop-Prominenz des Big Apple ihr Fett weg.

Die beiden Erzrivalen Jay Z und Nas landeten zusammen auf Platz 44 der Liste, sogar die unerträgliche Lennon-Witwe Yoko Ono und das affektierte Top-Model Naomi Campell standen höher in der Gunst der Leser.

„Es wäre schon schwach, wenn alles nur Schauspielerei war“, kommentierte das Blatt den Battle zwischen Jigga und Nasty Nas, „noch erbärmlicher wäre es jedoch gewesen, wenn sie es ernst gemeint hätten.“

Noch schlechter als die beiden Rap-Schwergewichte schnitten übrigens der Regisseur Woody Allen (Platz 16) sowie der politische Berater und ehemalige US-amerikanische Außenminister Henry Kissinger (Platz 11) ab.

De La Soul auf eigene Faust

0

Pos, Maseo und Dave, zusammen besser bekannt als De La Soul, wollen nach dem Aus von Tommy Boy Records erst einmal ohne einen längerfristigen Plattenvertrag auskommen.

Da die Verhandlungen mit Elektra kein Ergebnis brachten, werden die Long Island-Representer den letzten Teil ihrer „Art Official Intelligence“-Triologie wahrscheinlich auf dem von Maseo gegründeten Bear Mountain Entertainment Label veröffentlichen.

„Die Jungs haben nicht bei Elektra unterschrieben“, dementierte Bear Mountain Präsident Jason Alexander Medienberichte, wonach sich das Majorlabel mit der Gruppe auf einen Vertrag über vier Alben geeinigt haben soll, „die LP wird ‚independent’ erscheinen. Wir arbeiten noch am Vertrieb.“

„Das ist ein sehr angenehmes Gefühl“, blickte Maseo, der DJ und Producer der Gruppe, in einem Zeitungsinterview optimistisch in die Zukunft , „so wie sich die Industrie entwickelt und bei den Verlusten, die sie wegen dem Herunterladen aus dem Internet einbüßt, ist dies das Beste, was mir an diesem Punkt meiner Karriere hätte passieren können.“

„Für Tommy Boy aufzulaufen war toll“, wählte Mase abschließend einen Vergleich aus der Welt des Sports, „aber ab jetzt spielen wir nur noch für uns.“

Various – Embedded Studios Presents: The Bedford Files

0

Es ist ja so, dass man auf Dinge, die gut und richtig sind, oft leider sehr spät stößt. Zum Beispiel der Papst: Der hat ja auch erst vor Kurzem die Geschichte mit dem Leo Galli gerade gerückt. Bei mir hatte es auch irgendwie etwas mit einer Scheibe zu tun, und zwar dieser hier: Embedded Studios Presents: The Bedford Files. Das Ding ist nämlich schon irgendwann Ende letzten Jahres erschienen. Dass sich überhaupt was dreht, ist zwei Herren zu verdanken: Ese und Hipsta. Die zwei teilen sich ein Studio auf der Bedford Avenue in Brooklyn N.Y., und so geben die Bedford Files einen Überblick darüber, wer hier schon alles in der Gesangskabine stand. Geht natürlich oft um Brooklyn, so zum Beispiel in den gleichnamigen Tracks von Tes oder Blowout. Hierzulande schon etwas besser bekannt dürften dann solche Namen wie Mike Ladd (Cold City Winter) oder Vast Aire und Aesop Rock sein. Zusammen liefern die zwei Tap Dancin For Scratch. Ein weiteres Hammerduett gibt es mit Inner City Hustle: wieder Aesop Rock, hier zusammen mit L.I.F.E. Long. Das Ding gibt es auch als Singleauskopplung. Das absolute Highlight kommt aber wiederum von dem Cannibal Ox Member Vast Aire: Tippin Dominos: If You Cant Perform A Sentence Your Worthless/ Put Your Hands Up In The Back If You Heard This. Da gibt es Drums, da gibt es eine simple Orgel und Vast Aire – ein Traum. Wem das noch nicht reicht, der kriegt als Bonus noch einen RJD2 Remix davon auf die Ohren. Spätestens jetzt könnte man sagen, die Erde dreht sich nur um diese Scheibe, aber wir sind ja noch nicht ganz fertig. Denn auf der D-Seite stehen zum Beispiel noch Zion I mit Building Blocks. Das ist der Moment, an dem wir uns gemeinsam an den Händen fassen und Deck Das Dach Ab! rufen sollten. Ein treibender Basslauf, eine hübsche Orgel, das geht nach vorn und ist dreckig. Dreckig und rough ist eh die beste Beschreibung für das, was die Herren Ese und Hipsta den MCs als Beats liefern. Wer also gerne mit Def Jux-ähnlichem Material seine Nachbarn verschreckt, der sollte unbedingt die Bedford Files haben. Und sie dreht sich doch.

Featured