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Neue Entwicklungen im „Kannibalen-Fall“

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Am Freitag hat Carolyn Stinson, die Mutter von Tynisha Ysais, eine Klage eingereicht, die sich unter anderem gegen Tha Row und Stress Free Records richtet.

Die Leiche der damals erst 21-jährigen Ysais war im Juli vergangenen Jahres mit geöffnetem Brustkorb auf dem Boden ihres Apartments gefunden worden. Kurz zuvor hatte ein Polizist den völlig weggetretenen Antron Singleton festgenommen, der nackt und blutbeschmiert durch die Straßen taumelte.

Die Untersuchung der Leiche und des Mageninhalts des mutmaßlichen Täters ergab später, dass Singleton offensichtlich die inneren Organe des Opfers angekaut und Teile davon gegessen hat. Sollte die Jury Singleton des Mordes und der Folter für schuldig befinden, könnte er im Staat Kalifornien zum Tode verurteilt werden.

Singleton, besser bekannt als „Big Lurch“, bildete Ende der Neunziger zusammen mit Doonie Baby und dem relativ bekannten Produzenten Rick Rock die Gruppe Cosmic Slop Shop. Außerdem stand Singleton mit Mystikal, C-Bo und der RBL Posse im Studio.

Laut Zeugenaussagen verbrachten Singleton und Ysais` Freund Thomas Moore den Abend vor der Tat damit, die als „Angel Dust“ bekannte Droge PCP zu rauchen. Stinson beschuldigt die Verantwortlichen von Tha Row und Stress Free Records, mit denen Singleton zu dieser Zeit in Verbindung gestanden haben soll, ihn mit Drogen versorgt zu haben, um das Image des „Gangsta-Rappers“ hervorzuheben.

„Singleton ließ sich noch besser dadurch vermarkten, dass seine Lieder, in denen es um Vergewaltigung und Mord ging, genauso gewaltsam waren wie sein Lebenswandel, was schließlich darin endete, dass er die Organe seines Opfers aß“, heißt es in der Begründung der Kläger, „diese Verhaltensweise legte er in Absprache mit seinen Arbeitgebern an den Tag.“

Tha Row-Boss Suge Knight sieht die Sache allerdings ganz anders: „Ich kenne den Kerl überhaupt nicht… niemand von unserem Unternehmen kennt den Typen“, bestritt Knight in einem Statement jede Verbindung zu Singleton, „ich habe ihn noch nicht mal rappen hören. Eine Menge Leute da draußen hätten gerne einen Vertrag und bilden sich dann ein, dass sie einen haben, selbst wenn das nicht der Fall ist.“

„Sollte sich herausstellen, dass Tha Row Recht hat – dass es wirklich keine Verbindung gibt – werden sie natürlich sofort aus dem Verfahren gestrichen“, räumten Stinsons Anwälte recht kleinlaut ein.

Ben Hur

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Okay, folgende Situation: Der Chef der Softwarefirma kommt herein zum Meeting, knallt eine Akte auf den Tisch mit der Bilanz des letzten Jahres und schaut verärgert in die Gesichter der vor Angst zitternden Programmierer. Es müssen neue Ideen her, etwas, das noch nie jemand gemacht hat! Schüchtern, in der letzten Reihe, hebt einer den Arm und sagt: Warum machen wir denn nicht ein Rennspiel, kombiniert mit einem Prügelspiel? So oder so ähnlich müssen die Arbeiten zu Microids neuestem Game angefangen haben. Nun, was dabei rausgekommen ist, war wirklich in dieser Form noch nicht da: Als wackerer Römer, Grieche, Kelte oder Ägypter sitzt ihr an den Zügeln eines von 21 Streitwagen und versucht, eure Gegner entweder per Waffengewalt und Zaubern zu… naja, töten halt, oder aber, ihr versucht euch mit den übrigens unterschiedlich starken Pferd-Wagen-Reifen Kombinationen legal an die Spitze zu setzen. Wobei es hier beim Versuchen bleibt, denn die rohe Gewalt ist wie so oft effektiver. Genug Sozialkritik, kritisier ich mal lieber das Spiel.

Das erste, was auffällt, bevor man einmal ein Pferd geschweige denn einen Römer gesehen hat, ist die feine 60Hz-Anpassung seitens Microids. Voller Freude stürzt man sich also auf das erste schnelle Arcaderennen. Man wählt sich einen Fahrer aus, wobei alle Fahrer aufgrund von Statur und Vorgeschichte anders mit ihren Wagen umgehen können, dann einen beliebigen Kurs gewonnen und gebannt auf den Start des Rennens gewartet. Und spätestens jetzt ist die erste Enttäuschung sichtbar. Die Streckengrafik ist wahrlich recht arm ausgefallen (im Gegensatz zur Umgebungsgrafik, die nicht mit schönen Sonnenuntergänge und ähnlichem geizt), und kann sich meines Erachtens nur selten von den grafisch besten PS1-Spielen absetzen. Insgesamt wirkt alles zu klobig und nur aus Blöcken gefertigt, irgendwie konnte mein Auge nicht eine Kurve geschweige denn irgendetwas Rundes sehen (Hey – sogar die Kurven sind nicht rund…) Okay, die Animationen der Fahrer sind ganz gut…

Naja, gerade Rennspiele leben und sterben mit ihrer Steuerung. Beispiel Colin McRae 3: Die Autos haben verschiedene Kollisionszonen, die Fahrphysik wurde mit Rallyefahrern zusammen entwickelt.
Ben Hur: Okay, ich gebe zu, dass ich auch keinen noch aktiven Streitwagenrennfahrer kenne, aber drehen sich Streitwagen wirklich abrupt in die entgegengesetzte Richtung, sobald man eine Mauer berührt?? Kein Wunder, dass die Römer so kläglich untergegangen sind…

Jetzt mal ehrlich, die Kollisionsabfrage ist schon ne Frechheit.Wenn man eine Kurve auch nur ein wenig an der Innenecke streift, dreht man sich unwillkürlich in die entgegengesetzte Richtung und kann, wenn man das Pech hat, nicht wieder automatisch gedreht zu werden, wertvolle Sekunden damit vergeuden zu wenden. Komischerweise passiert fast das Gleiche, wenn man einen gegnerischen Wagen berührt, nur dass man dann einfach direkt stehen bleibt anstatt sich auch noch zu drehen. Vor allem in der letzten Runde mit einer Zeit von 6 Minuten (die Kurse sind alle extrem lang) sich auf den ersten Platz vorgekämpft zu haben, nur um dann Angstattacken zu erleiden beim Gedanken an die letzte Kurve, weil man es schon 4 Mal versucht hat und immer wieder an einer Kurve scheiterte…

Wichtiger Punkt im Spiel und bis jetzt noch gar nicht richtig erwähnt sind die vielen verschiedenen Waffen und Zauber, mit denen ihr eure Gegner zu Otternasen verarbeiten könnt. Da gibt es alles, was das altertümliche Herz begehrt: Äxte, Schwerter, Piken, Wurfspeere, Flammenschwerter, Speed Ups etc. Mit Schilden, die einen vor gegnerischen Attacken schützen, macht das dann Summa Summarum 28 Waffen sowie 64 verschiedene (Verschieden? Ist eher so wie mit Bonuskostümen, andere Farbe, gleicher Inhalt) Zaubersprüche. All diese müsst ihr jedoch erstmal bei eurem Local Dealer vor den Rennen für bare Münze kaufen, genauso wie die verschiedenen Pferderassen, einen der 21 Streitwagen sowie eines von vielen, vielen Rädern. Also an „Tuning“-Optionen und Masse fehlt es dem ganzen Spiel sicher nicht, nur hätten diese tollen Sachen auch toll umgesetzt werden sollen. Die Kämpfe steuern sich wie eine Mumie auf Downern, halt viel zu langsam für das an sich schnelle Renngeschehen. Zwar wird nur mit jeweils einer Taste geschlagen/gezaubert/geblockt, die Aktionen selber sind aber dermaßen träge, dass die Gegener eher an Altersschwäche als an unserem Schwerthieb dahinsiechen. Zu allem Überfluss blendet das Spiel, wenn es eine Kampfsituation erkennt (wenn zwei Streitwagen sich nahe kommen, wobei das eigentlich recht willkürlich entschieden wird und man sowieso die ganze Zeit schlagen kann) ein dickes fettes FIGHT ein, verlangsamt den Wagen (ja, alle anderen ziehen an einem vorbei..), und man kann sich nicht dagegen wehren. Man kann noch nicht einmal Wegfahren vom Gegner, zumindest klappt das fast nie. Und so wird man dann auch gerne mal in einen Kampf gegen einen Überrundeten verwickelt, obwohl ihr Erster seid und dann alle Verfolger an euch vorbeiziehen, weil ihr fast stillsteht..

Der Karrieremodus ist mit Sicherheit das Interressanteste am ganzen Spiel: Hier durchlebt ihr die gesamt Laufbahn eines Rennfahrers und müsst euch zu Anfang erst mal das Kapital zusammensparen, um an eine der besseren Waffen oder an ein Tier heranzukommen, was den Namen Pferd eher verdient als die zwei Ackergäule, die ihr anfangs vor eurem Ochsenkarren habt. Macht euch auf jeden Fall auf einiges gefasst, der Schwierigkeitsgrad liegt auch hier aufgrund oben genannter Schönheitsfehler sehr hoch (nein, ich bin nicht zu schlecht, ich sage nur: Fürchte die Mauern…

Alles in allem: Ähem… Finger weg. Es gibt wirklich tausend bessere Rennspiele, die NICHT so schweineunfair sind. Wer unbedingt das authentische Gladiatorfeeling haben will, sollte sich lieber nackt in den Zoo stellen, auf dieses Spiel kann er wirklich verzichten.Pro:
– Umgebungsgrafik der Strecken zum Teil exzellent
– Viele unterschiedliche Fahrer, Streitwagen, Waffen, Räder, Pferde und Zauber
– Gut gemachter Karrieremodus
– Guter Sound und atmosphärisch passende (aber definitiv vom Gladiator-OST gebitete) Mucke
– Frisches Konzept

Contra:
– Kollisionsverhalten
– Die Streckengrafik und die Modelle (Charaktere und Pferde etc.) entsprechen nicht dem PS2-Standard
– Es ist übermässig schwer (aufgrund der spieltechnischen Mängel, nicht aufgrund der KI… die übrigens in der letzten Runde immer aufholt)
– Ben Hur kommt gar nicht im Spiel vor…
– Wer hat bitteschön auf ein Renn-Querstrich-Prügelspiel gewartet? Vor allem in Zeiten von DTM und Gran Turismo.
– Warum im Multiplayer kein Coop-Modus? Ein Spieler fährt, der andere prügelt auf die Gegner ein. Leider nur Standard-Versus-Modus..

Singleplayer: 2
Multiplayer: 2Developer: Microids
Publisher: Vivendi Universal Games
Spieler: 1-2
USK: 12 Jahre

Unbekannte schießen auf Snoop Dogg

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Am Donnerstag Abend schossen in L.A. Unbekannte auf den Wagen von Snopp Dogg. Glücklicherweise befand sich Snoop in Begleitung seiner Bodyguards und zweier Police-Officer, die zusätzlich für die Sicherheit des Long Beach Gangstas sorgen sollten.

Snoop fuhr im Konvoi mit seinen Leibwächtern durch L.A., als sich ein weiteres Auto neben sie schob. Angeblich sollen die Insassen des Wagens etwas zu Snoop herüber gerufen haben, bevor sie das Feuer eröffneten.

Einer der beiden Police-Officer wurde bei dem darauffolgenden Schusswechsel angeschossen, allerdings wurde er bereits am Freitag wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Snoop überstand die Schießerei unverletzt. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur.

ITF Championships in Österreich

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Österreichische DJs können ihre Skillz auch in diesem Jahr vor großem Publikum unter Beweis stellen: Die zweiten ITF Austrian DJ Championships bieten aufstrebenden Turntablisten die Chance, sich praktisch über Nacht einen Namen zu machen.

Die 17 Teilnehmer für das Finale am 7.6. in Wien werden in fünf Vorausscheidungen in Wien, Linz, Graz, Innsbruck und Salzburg ermittelt. Die fachkündige Jury für die „Vorrunden“ setzt sich aus Szene-Größen wie Beware, M-Tech und Man-At-Arms oder DBH zusammen. Sämtliche Events werden übrigens von Senz und Funke moderiert.

Für das Finale haben sich die Veranstalter dann noch einmal richtig was einfallen lassen: Zuerst dürft ihr euch auf den wohl spektakulärsten DJ-Battle freuen, den es in diesem Jahr in Österreich zu sehen geben wird. Der Gewinner, der dann Österreich bei der Weltmeisterschaft in München representen darf, wird von einer Jury bestehend aus DJ Hype, Noisy Stylus, DJ Kodh, DJ Shine und Beware ermittelt.

Am darauffolgenden Tag findet dann ein DJ-Workshop im Club Massiv statt, bei dem euch die Jury-Mitglieder Noisy Stylus und DJ Hype sowie die Waxolutionists und viele andere DJ-Schwergewichte mit Rat und Tat zur Seite stehen werden. Anmelden könnt ihr euch unter office@itf-austria.com !

Zum Ausklang steigt dann am selben Abend eine After-Party in der Arena Wien mit drei verschiedenen Floors: Für schweißtreibende Rhythmen in der Drum’n’Bass-Area sorgen Baron, Q-Project und Friction. Die Bunfiresquad heizt euch mit Reggae- und Dancehall-Tunes in der Dancehall-Area ein. Das absolute Highlight des Abends sollte trotzdem das Set des extra aus New York angereisten DJ-Brüderpäarchens, Da Beatminerz (Mr. Walt und DJ Evil D), sein. Unterstützt werden die beiden in der HipHop-Area außerdem von DJ Shine (Kopenhagen) und DJ Koolkasko (Budapest).

Über Termine, Locations, Acts und Teilnehmer könnt ihr euch entweder in unserem ITF-Special oder direkt unter ITF-Austria.com informieren.

Mildes Urteil für Funkmaster Flex

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Funkmaster Flex, der sich wegen Körperverletzung vor dem Manhattan Supreme Court verantworten musste, ist noch einmal glimpflich davongekommen: Entsprechend einer im Vorfeld ausgehandelten Absprache ließ die Staatsanwaltschaft alle Anklagepunkte bis auf den der Belästigung fallen. Im Gegenzug plädierte der New Yorker DJ auf schuldig. Nun muss Flex 35 Sozialstunden ableisten.

Bedenkt man die Aussage des mutmaßlichen Opfers, war dies sicher ein sehr glücklicher Prozessverlauf für den passionierten Auto-Sammler: Die Radiomoderatorin Steph Lova hatte behauptet, dass Flex ihr aufgelauert und sie dann geschlagen und gewürgt hat. Trotzdem lautet der Schuldspruch nur auf Belästigung, nach US-amerikanischem Gesetz eine Ordnungswidrigkeit, kein Verbrechen.

„Flex versucht wieder eine Beziehung zu Steph Lova aufbauen. Er will das alles hinter sich lassen.“, hieß es heute in einem von Flex‘ Management veröffentlichten Statement. Aus dem Schneider ist Flex jedoch noch lange nicht, denn Lovas Anwälte haben eine 5 Millionen-Dollar-Klage gegen den Hot 97-Teilzeitmoderator eingereicht.

„Meine Anwälte sagten mir, dass in Bezug auf das von mir angestrebte Zivilverfahren jeder Kommentar unangebracht wäre“, äußerte sich Lova, die für den Sender Power 105.1 arbeitet, nach der Urteilsverkündung.

Auslöser des Streits zwischen Lova und Flex war ein Interview, dass Lova mit Nas kurz nach Hot 97’s Summer Jam im letzten Jahr geführt hatte. Die Verantwortlichen von Hot 97 hatten Nas damals verboten, eine Jay Z-Puppe auf der Bühne an einem Strick aufzuhängen. Daraufhin hatte Nas Flex in dem Interview beschuldigt, Geld für das Auflegen bestimmter Platten anzunehmen. Außerdem rief Nas jeden, der Flex über den Weg läuft, dazu auf, das DJ-Schwergewicht auszurauben.

RJD2 – The Horror

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When You`re A Millionaire Don`t Forget Us  so hat es El-P noch auf dem Definitive Jux Volume II Sampler aus dem Jahr `01 geschrieben. Dafür dass zumindest das Eine eintreten kann, gibt es mittlerweile einige Anzeichen: Denn das Ding mit dem Geheimtipp aus dem Untergrund ist wohl mittlerweile Vergangenheit. So gibt es beispielsweise in den USA Werbespots für Autos, die mit RJD2-Musik unterlegt sind. Oder in Frankreich: Hier laufen die Profifußballer von Paris ST. Germaine bei Heimspielen zu The Horror auf. Und das vor 40.000 Zuschauern. Tja, für viele, die es gern real keepen, ist das wohl so etwas wie der absolute Alptraum. Da stellt sich dann wahrscheinlich auch ziemlich schnell die Frage, was die gleichbenannte Doppel-CD jetzt soll? Macht aber Sinn, denn das Video-Making-Of zu The Horror lässt sich eben schlecht auf Vinyl pressen. Das alles und noch mehr Enhanced Stuff gibt es auf CD Nummer Zwo. Auf der Eins natürlich Musik. So z. B. die nagelneue Nummer Sell The World. Ein entspanntes Klavier und dazu jemand, der vor sich hinsummt. Auf den ersten Blick nicht besonders mitreißend, aber doch gewohnte Qualität. Ansonsten hat die CD viel Altbekanntes zu bieten, zumindest für die, die Besitzer der vorausgegangenen Maxis sind. So z. B. den Remix der Hammernummer June (mit Copywrite) oder fast das komplette Programm der Let The Good Times Roll-Maxi, also Let The Good Times Roll Pt. 1, genauso wie Bus Stop Bitties oder Counselling im Instrumentalgewand. Final Frontier erscheint als Remix, und das nicht nur mit Blueprint wie auf dem Deadringer-Album, sondern mit reichlich Verstärkung: Aesop Rock, Vast Aire und Murs, wenn das mal kein Line Up ist. Einziges Manko: Der Beat rollt zwar ordentlich, doch gibt es nicht viel Abwechslung in der Musik. Wo hingegen wieder einiges zu entdecken ist, ist im Remix von Ghostwriter, ein ordentlich rollendes Drumset, und an den richtigen Stellen gibt es eine E-Gitarre. Und vor Allem ist von dem Original noch genug übrig, oft zeichnen sich Remixe ja dadurch aus, dass man sie nur noch am Namen wiedererkennt. Allein das Ding ist ein Kaufgrund, ein anderer ist der Special Low Price, der versprochen wird.

Neues von PMD, Black Moon, J-Zone

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Solid Records wird in den kommenden Monaten zwei Alben veröffentlichen, auf die man schon jetzt gespannt sein darf: Zunächst wird PMD seine Solo-LP „The Awakening“ mit Beats von Alchemist, Pete Rock und Kutmasta Kurt an den Start bringen. Für die B-Seite der ersten Single, „Buckwild“ (featuring Pete Rock), hat sich die härtere Hälfte von EPMD übrigens das völlig in Vergessenheit geratene Hit-Squad-Mitglied K-Solo ins Studio geholt. „The Awakening“ soll ab dem 17.6. in den Läden stehen.

Bereits im darauffolgenden Monat soll dann das langersehnte Debüt-Album von Demigodz-Representer Lois Logic folgen. Um die Instrumentals auf „Sin-O-Matic“ kümmerte sich überwiegend Lois‘ Lieblingsproducer J.J. Brown, als Gäste sind Apathy und Celph Titled mit von der Partie. Die erste Single-Auskopplung wird „Street Smartz“ (feat. Celph Titled) heißen.

Ebenfalls im Juli soll J-Zone’s neustes Werk, „Sick Of Being Rich“, das Licht der Welt erblicken. Zu den Collabos äußerte sich das Old-Maid-Multitalent gegenüber HipHopSite.com folgendermaßen: „Es werden viele Special Guests dabei sein, aus New York, L.A. und einigen Orten dazwischen, einige Legenden und einige aktuelle Acts.“ Die Vorab-Single erscheint bereits im Mai.

Nach dem Boot Camp Clik Compilation-Album und der Re-Release von „BDI Thug“ stehen Buckshot, 5Ft und DJ Evil Dee angeblich schon wieder mit einem neuen Projekt in den Startlöchern: Das als Black Moon bekannte Trio will sein „Total Eclipse“-Album mit Instrumentals von Da Beatminerz, Coptic Sounds und Nottz noch in diesem Sommer herausbringen. Auch Sean Price„Monkey Bars“ soll nach zahlreichen Verzögerungen endlich im Sommer ‚rauskommen.

War of the Monsters

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Worin liegt die Faszination, wenn sich 2 hochhausgroße Riesentiere in einer Stadt gegenseitig die Knochen zermalmen? Tja, ich weiß es auch nicht wirklich, vor allem, da ich auf die B-Movies der 40er und 50er nicht so sehr stehe. Riesige Ameisen, die eine amerikanische Kleinstadt terrorisieren, gigantische Roboter aus dem All, die ganze Straßenzüge plattmachen, all das sind essentielle Kennzeichen einer ganzen Generation von Kinoproduktionen, die mehr auf Effekte und Superlative als auf die Story setzten (Zitat: Es hört sich an wie etwas Großes, das durch Schlamm stampft…, aus „Horror of Party Beach“…). Zumindest muss man sich bei Incogs neuestem Game War of the Monsters nicht mit einer nebensächlichen Story abgeben, hier steht ganz klar die Action im Vordergrund. Im Prinzip geht es die ganze Zeit darum, möglichst viel möglichst genau und möglichst effektiv zu zerstören, den Gegner eingeschlossen. Dabei steuert sich das Ganze wie ein 3rd-Person-Prügler im Sinne von Godzilla destroy all Monsters. Teilnehmer an dieser futuristischen Schlacht sind eben erwähnte Helden der B-Movie-Ära, riesengroß und mutiert.

Am Start sind dabei 10 mehr oder weniger kreativ designete Monster wie etwa eine Riesenheuschrecke, ein King-Kong-Ableger sowie verschiedene Roboter, die sich alle aus irgendwelchen Gründen treffen, um sich zu töten. Na ja, soviel zur Story… Viel überzeugender ist die Grafik, die mit dicken Effekten nicht im Geringsten geizt. Große, schön detaillierte Städte (zum kaputtmachen), bildschirmfüllende Explosionen und brechende Hauswände (nach dem Kaputtmachen) sowie große Charaktere (auch zum kaputtmachen) tummeln sich ohne Slowdowns in den recht groß ausgelegten Arenen. Zumindest als Zugucker kann man sich an der Grafik laben, der Spieler selbst wird dafür im hektischen Gameplay keine Zeit finden.

Nach einem kurzen Intro finden sich die Kombattanten auf dem Schlachtfeld wieder und wollen von euch vernichtend gesteuert werden. Dazu steht euch ein ganzes Arsenal an Möglichkeiten zur Verfügung: Ihr könnt praktisch alles aufnehmen und werfen, damit schlagen, stechen usw., manche der Monster können fliegen, verschiedene Schlag- und Griffcombos runden das Ganze dann ab. Leider ähneln sich die Moves der einzelnen Monster stark, sodass sich, abgesehen von den Fernwaffen und den Spezialattacken, von denen es zwei gibt, nicht viel Abwechslung breit macht. Abwechslung ist sowieso ein Wort, welches man im Zusammenhang mit diesem Spiel mit Vorsicht genießen sollte: Prinzipiell geht es immer darum, ein bis drei gegnerische Monster zu Monstermuß zu verarbeiten. Ich glaube auch gar nicht, dass das Spiel für mehr als ein Multiplayerspektakel für zwischendurch gedacht war, vor allem, da man praktisch nichts freischalten kann. N paar neue Kostüme, 3 (dämliche) Minispiele und zwei Bonuscharaktere sind der ganze Lohn für Stunden verkrampfter Joypadaction und mehrere Sehnenscheidenentzündungen.

Die Steuerung ist den Entwicklern im Gegensatz zur Präsentation gelinde gesagt nicht ganz ergonomisch gelungen: Aufgrund der dem Menschen eigenen Anatomie wird nämlich beim stundenlangen Gegnerlock (auf L1 und R1) gedrückt halten dem Kleinhirn suggeriert, dass die Handknochen sich langsam aber sicher selber verdauen. Ein einmaliges Drücken zum Aktivieren hätte da genügt. Auch steuern sich die Monster selbst für ihre Größe ein wenig zu träge, sodass man im Schlachtgetümmel (in dem man oft gar nicht weiß, wo man gerade steht) öfter, als man will, ins Gras beißt. Na ja, abgesehen davon geht die Steuerung aber ganz gut von der Hand.

Vor allem im Multiplayer spielt der Titel seine Stärken aus, sofern man 1-on-1 gegeneinander kämpft, da die AI einfach nur übermächtig agiert. Hier müssen beide Spieler mit der Steuerung kämpfen, was durchaus für einige Zeit lang motiviert und Spaß macht. Beeindruckend ist hier, dass der Splitscreen fließend in den Vollbildmodus wechselt, sobald sich Spieler1 und Spieler2 nahe stehen (auf dem Schlachtfeld natürlich nur).

Fazit:Alles in allem wird dieser Titel sicherlich den einen oder anderen Fan gewinnen, was wohl vor allem an der kultigen Präsentation und der fetten Grafik liegen dürfte. Als Spiel für Zwischendurch sicher ganz gut, trotzdem besser vor dem Kauf mal ausleihen und probespielen. Alle, die Monsterprügelspiele mochten (wie oben erwähntes „Godzilla destroy all Monsters“ für Gamecube), werden in diesem Titel das bisher Beste finden.

Pro:– konstant gute und schnelle Grafik
– schnelle Action
– kultiges Thema
– spaßiger Multiplayer
– schneller Einstieg garantiert
– das beste Monster-zerstören-Städte-und-sich-selbst-Spiel, das es bis dato gibt
– Endgegner verlangen unterschiedliche Taktiken, um ihnen beizukommen

Contra:– Steuerung verkorkst
– nach einigen Stunden verbreitet sich Langeweile aufgrund fehlender Innovationen im Gameplay
– viel zu wenig freizuspielende Extras, die sich lohnen
– zu hoher Schwierigkeitsgrad
– manchmal sind es einfach zu viele Sachen auf einmal,
die da auf dem Bildschirm passieren
– Level unterscheiden sich im Prinzip nur durch andere Texturen der Häuser und Straßen
– zu vieles wiederholt sich, um lange zu motivieren
– leider kein Multitapsupport

Singleplayer: 4
Multiplayer: 5

Developer: Incog Inc. /SCEA
Publisher: SCEE
Spieler: 1-2
USK: ab 12

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