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Jinx

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Der junge Jinx wird von den meisten für einen Versager gehalten. Sein Vater ist ein berühmter Zauberer, aber scheinbar hat nur wenig von diesem Talent auf seinen Sohn abgefärbt. Sämtliche magischen Versuche von Jinx gehen schief. Ihm bleibt also nichts anderes übrig, als seinen Lebensunterhalt als Hofnarr der königlichen Familie zu verdienen. Eines Morgens wacht Jinx auf und bemerkt, dass das ganze Königreich im Chaos versunken ist. Die Bewohner wollen jedem an den Kragen, die Königsfamilie wurde gekidnappt und die Schätze sind gestohlen. Nun liegt es am Hofnarr, die alte Ordnung wieder herzustellen.

Der Spieler steuert Jinx in diesem Jump&Run durch 19 Level, in denen er Monster besiegen (entweder schlägt er sie mit seinem Zauberstab oder springt ihnen im guten, alten Mario-Style auf den Kopf) und allerlei „Rätsel“ lösen muss. Diese sind allerdings sehr einfach gestrickt. Zu Beginn des Abenteuers z.B. wird der Weg durch ein riesiges Tor versperrt. Nun muss man nichts weiter tun, als sich in eine Ecke zu stellen und auf Knopfdruck einen überdimensionalen Wasserball erscheinen zu lassen, der auf das Tor geschossen wird. Wie man auf solche Lösungen kommt? Ganz einfach: Sie werden automatisch am oberen Bildschirmrand eingeblendet.

Soviel zur Story und zum Gameplay, nun zur technischen Seite: Hier merkt man wieder sehr deutlich, dass das Haltbarkeitsdatum der PS.One eindeutig abgelaufen ist. Die Charaktere bestehen aus wenigen eckigen Polygonen und sind kaum zu identifizieren. Der Hintergrund (Mauern, Bäume usw.) kommt häufig sogar ganz ohne Texturen aus. Die Soundeffekte und die Musik sind nur noch eins: nervtötend!!!
Man sollte jedoch dazu sagen, dass Jinx ein Spiel ist, das für Kinder gemacht ist. Die Entwickler haben sich wohl gedacht, dass Jugendliche unter 12 Jahren die technischen Fehltritte und das simple Gameplay wohl kaum stören dürften. Diese Tatsache entschuldigt jedoch nicht ein solches Debakel!

Fazit:
Als Geschenk für eure kleinen Geschwister mag Jinx vielleicht geeignet sein. Ansonsten: nicht kaufen!

Pro:
– Gelungenes Geschenk für kleine Geschwister

Contra:
– viel zu simples Gameplay
– veraltete Grafik
– nerviger Soundtrack

System: Playstation One
Entwicker: SCEE
Publisher: Sony
USK: ohne Altersbeschränkung

The Lost Vikings

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Erik, Olaf und Baleog sitzen ganz schön in der Klemme. Eben noch feierten sie das Erntedankfest ihres Vikingerdorfes, und auf einmal finden sie sich an Bord eines riesigen Raumschiffes wieder. Anfangs haben sie noch keinen Plan, was sie da sollen. Geschweige denn, wo sie sind (die alten Vikinger hatten schließlich noch nicht so die Ahnung von der Raumfahrt), aber sie finden schnell heraus, dass ein gewisser Tomator sie gekidnappt hat, um sie in seinem intergalaktischen Zoo auszustellen. Nun wollen sie natürlich so schnell wie möglich zurück nach Hause in ihr Dorf…

Vielleicht kommt einigen die Story und der Name des Spiels bekannt vor: Ihr liegt richtig! Zum zehnjährigen Jubiläum des Spiels veröffentlicht Blizzard Entertainment ein Game Boy Advance-Remake des Game Boy- und SNES-Klassikers „The Lost Vikings“. Die Grafik wurde natürlich um einiges verbessert; am kultigen Gameplay hat sich jedoch (zum Glück) nichts geändert. Erik der Flinke kann mit seinem harten Schädel einige Mauern zum Einsturz bringen und ist der einzige der Gruppe, der springen kann. Olaf der Starke kann mit seinem Schutzschild Gegner von den anderen fernhalten. Baleog der Schreckliche ist mit seinem Schwert und seinem Bogen für`s Grobe verantwortlich. Ihr müsst diese individuellen Stärken eurer Vikinger kombinieren, um Schlüssel zu finden, Schalter zu betätigen und natürlich um Gegner (z.B. bissige, blaue Dinosaurier oder giftspuckende Schnecken) zu besiegen.

Die verlorenen Vikinger führt es durch über 35 Level in fünf verschiedenen Welten. Sie müssen sich in Tomators Raumschiff, in der Urzeit, im alten Ägypten, in einer Fabrik und in der abgefahrenen Whaky World zurechtfinden, um wieder in ihr Dorf zu kommen.

Die vielen Levels garantieren euch schon mal langen Spielspaß. Das einzige, was diesen evtl. etwas trüben könnte, ist das altbekannte „try and error“-Prinzip, das manchmal nicht sehr motivierend ist. Trotzdem ist „The Lost Vikings“ ein lustiges Jump&Run, das Spaß macht, manchmal eure Birne zum Qualmen bringt, und vor allem ältere Spieler öfters an die „gute, alte Zeit“ erinnern dürfte (Achtung: Flashbackgefahr).

Pro
– kultiges Gameplay
– viele Level, langer Spielspaß

Contra
– nerviges „try and error“-Prinzip

Entwickler: Blizzard Entertainment
Publisher: Vivendi Universal Games
USK: ab 6 Jahre
System: Game Boy Advance

Visionaries-Tour: Richtigstellung

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Leider ist es beim Informationsaustausch zwischen der Booking-Agentur Subotage und unserer Redaktion zu einem Missverständnis gekommen: Entgegen unserer Meldung vom Samstag (Visionaries-Tour abgesagt) werden die Visionaries definitiv keine Konzerte in Deutschland geben.

Grand Agents Record Release Party und sein Konzert in Frankfurt (+Mr. Sinista, 4. Mai, Space Place) sowie Sinistas Gig in Stuttgart (10. Mai, Rude Club) finden trotzdem statt, nur eben ohne die Visionaries.

South Central heißt jetzt South L.A.

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L.A.’s berüchtigste Gegend, South Central, wurde in der vergangenen Woche umbenannt und heißt jetzt South L.A. Die Stadtväter wollen damit ein Zeichen setzen, in der Hoffnung, dem für seine Gang-Aktivitäten bekannten Viertel ein besseres Ansehen in der kalifornischen und US-amerikanischen Öffentlichkeit zu ermöglichen.

„Den Namen zu ändern, ändert nicht die Lebensumstände“, mahnte Stadtrat Nate Hold, der zuvor selber für einen entsprechenden Beschluss gestimmt hatte, es nicht bei einer einzelnen medienwirksamen Aktion zu belassen, „ohne weitreichendere Bemühungen, die Schulen zu verbessern und Arbeitsplätze in der Gegend zu schaffen, wird South L.A. mit denselben Assoziationen in Verbindung gebracht werden, wie zuvor South Central.“

Der Stadtrat beschloss die Unbenennung des Stadtteils auf allen Straßenschildern sowie in sämtlichen Dokumenten und Medienberichten übrigens einstimmig.

Anfang der Neunziger wurde South Central als Wiege des „Gangsta-Rap“ bekannt, welche unter anderem Acts wie N.W.A., Ice-T und DJ Quick hervorbrachte.

VH1 veröffentlicht HipHop’s Top 50

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Am Freitag veröffentlichte der US-amerikanische Musiksender VH1 „die Liste der 50 größten HipHop-Künstler aller Zeiten“. Im Rahmen der „Greatest Series“ moderierte ausgerechnet P. Diddy die Folge „50 Greatest HipHop Artists“.

Ganz nach Vorbild der Kollegen aus den Printmedien – XXL Worldwide und The Source haben bereits ähnliche Aufstellungen herausgebracht – präsentierte VH1 die aus ihrer Sicht größten MCs und Gruppen aller Zeiten. Natürlich ist es nicht einfach, Kriterien für eine solche Liste festzulegen, aber warum Coolio, Heavy D. and the Boyz, Eve, Nelly, Master P. und Ja Rule (Salt N Pepper auf Platz 9???) zu „den 50 größten HipHop-Künstlern aller Zeiten“ gehören sollen, will mir irgendwie nicht einleuchten. Für alle die sich selbst ein Bild machen wollen, hier nun die komplette Top 50:

50.Sugarhill Gang

49.Tone Loc

48.Kool Moe Dee

47.Arrested Development

46.Eve

45.Heavy D. & The Boyz

44.MC Hammer

43.Coolio

42.Kurtis Blow

41.MC Lyte

40.Gang Starr

39.Ja Rule

38.Biz Markie

37.The Roots

36.Master P

35.Big Daddy Kane

34.Lil Kim

33.De La Soul

32.Cypress Hill

31.Naughty By Nature

30.Will Smith / DJ Jazzy Jeff & Fresh Prince

29.Nelly

28.Busta Rhymes

27.A Tribe Called Quest

26.Ice Cube

25.Snoop Dogg

24.Queen Latifah

23.DMX

22.KRS-One / BDP

21.OutKast

20.Eric B & Rakim

19.Nas

18.Afrika Bamabaata

17.Fugees / Lauryn Hill

16.Ice T

15.Missy Elliott

14.P. Diddy

13.NWA

12.Wu-Tang Clan

11.Beastie Boys

10.Jay-Z

9.Salt N Pepa

8.Grandmaster Flash

7.Dr. Dre

6.Eminem

5.LL Cool J

4.Notorious BIG

3.Tupac Shakur

2.Public Enemy

1.Run-DMC

Visionaries-Tour abgesagt!

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Schlechte Nachricht für alle deutschen Visionaries-Fans: Wie die Booking Agentur Subotage verlauten ließ, werden die US-Amerikaner nun doch nur drei Konzerte in Deutschland geben. Zunächst wollen sie bei Grand Agents Record-Release-Party am 30. April in der Kölner Essigfabrik zugegen sein, danach sollen Konzerte in Frankfurt (4. Mai, Space Place) und in Stuttgart (10. Mai, Rude Club) folgen. Als Specialguests werden Grand Agent (in Frankfurt) und Mr. Sinista (in Stuttgart) mit von der Partie sein.

In einem Statement äußerte sich Visionaries-Manager Mong folgendermaßen zu den Gründen für die Absage: „Wir haben uns jede Möglichkeit, diese Tour doch noch zu retten, gründlich durch den Kopf gehen lassen, aber nach ausführlichen Gesprächen innerhalb der Gruppe mussten wir feststellen, dass es nicht machbar ist. Die Ausgaben für diese Tour wären für uns nicht tragbar.“

„Einige Mitglieder der Gruppe üben nebenher noch einen Beruf aus. Um ihre Familien ernähren zu können, müssten sie genau so viel Geld mit nach Hause bringen, wie sie in ihrem normalen Beruf verdienen würden. Sie verdienen aber mehr Geld, wenn sie hier bleiben und nicht auf Tour gehen. Wir bitten euch außerdem zu verstehen, dass dies für uns eine sehr wichtige Phase ist. Wir sind gerade dabei, unser drittes Album fertigzustellen und müssen die Promotion- und Marketing-Kampagne ins Rollen bringen. Wenn wir das nicht ordentlich regeln, wird es Zukunft keine Visionaries mehr geben…“

Eminem, 50 Cent schlagen zurück

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Eminem, 50 Cent und Crew haben schon eine Woche nach Veröffentlichung des ersten Murder Inc.-Verrisses kräftig nachgelegt: Aftermaths hauseigener DJ, Green Lantern, hat auf seinem neusten Mixtape, „Invasion Part 2/Conspiracy Theory“, die Creme de la Creme des Aftermath/Shady Records-Künstlerkaders versammelt und dabei nicht mit Diss-Tracks an die Adresse von Ja Rule, Irv Gotti und Co. gegeizt.

Zunächst hatten Eminem und 50 Cent in der vergangenen Woche mit ihrer eigenen Interpretation des Instrumentals von Tupacs „Hail Mary“ auf Ja Rules Kampfansage, „Loose Change“, reagiert. Auf dem Teil bekommt der ganze Murder Inc.-Clan, von Ja Rule über Irv Gotti bis Cadillac Tah, sein Fett weg: „You aint no killer you a pussy / That ecstasy done got you all emotional and mushy / bitches wearin rags in photos, Ja’s words being quoted / In The Source stealin Pac’s shit like he just wrote it“, heisst es in Ems Strophe.

„Little niggas name Ja think he live like me / Talkin about he left the hospital took nine like me / You livin fantasies nigga, I been checkin ya deposit / When your little sweet ass gonna come out of the closet? / Now he wonderin why DMX blowed him out / Next time grown folks talkin, bitch, close yo mouth“, attackiert 50 ebenso gekonnt wie sein Boss.

Auf „Invasion Part 2/Conspiracy Theory“ wird unter anderem ein Remix des gerade erwähnten Tracks zusammen mit Busta Rhymes zu hören sein. Außerdem nehmen Em, 50 und Obie Trice auch Royce Da 5’9“ und Benzino ins Visier. Ansonsten sind G-Unit, Fat Joe, Lil‘ Kim, Rah Digga, DJ Muggs und Cam’Ron mit von der Partie.

50 hat es übrigens seinen beiden Förderern, Dr. Dre und Eminem, gleichgetan und sein eigenes Label, G-Unit Records, gegründet. Die Solo-Alben der G-Unit-Mitglieder Lloyd Banks und Tony Yayo werden die ersten Alben sein, die auf G-Unit Records erscheinen.

NBA Live 2003

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Alle Jahre wieder… So oder so ähnlich sollte das Motto von EA Sports lauten. 1995 spielte ich das erste Mal NBA Live, damals noch auf dem Super Nintendo (R.I.P.).

Acht Jahre später nehme ich mir also die 2003er-Version auf der PS2 vor. Das erste, was dem HipHop-Head sofort auffällt, ist die Musik: Das Intro zeigt Spielszenen, die mit einem Exklusivtrack von Fabolous unterlegt sind. Später gesellen sich Leute wie Busta Rhymes mit seiner Flipmode Squad, Snoop Dogg und andere dazu. Ob dies nun Eure Lieblings-MCees sind oder nicht, ist Nebensache, denn sie passen perfekt zum Style des Games.Spätestens nach zwei gespielten Minuten bemerkt man: Hier geht es nicht um übertrieben taktische Spielzüge, sondern um Action und Spaß! Krachende Slamdunks gehen sehr leicht von der Hand, ebenso wie krasse Monsterblocks (die übrigens sehr stylisch dargestellt sind). Mit etwas Übung stellen selbst Alley Oops kein großes Problem mehr dar.

Außerdem können mit den Richtungstasten am Steuerkreuz kleine Spielzüge herbeigeführt werden: Bspw. kann man in der Offense einen Pick rufen, der sich zwischen Angreifer und Verteidiger stellt, so dass einem das Durchbrechen der Abwehr einfacher gemacht wird.

Zur Grafik gibt es gar nicht so viel zu sagen. Die Jungs von EA Sports beherrschen halt ihr Handwerk (kein Wunder, bei der Erfahrung). Die Animationen wirken realistisch und geschmeidig, und die Spielermodelle sehen ihren realen Vorbildern ziemlich ähnlich. Um das Spielgeschehen etwas aufzulockern, gibt es während des Spiels kleine Zwischensequenzen, bei denen die Ersatzspieler ihren Trainer oder den Kameramann verarschen.Fazit: NBA Live 2003 ist ein Basketballspektakel mit gelungener Präsentation (höchstens die Vorstellung der Teams bei Spielbeginn könnte etwas spektakulärer sein), das vor allem zu zweit eine Menge Spaß macht. Wer hier nicht auf seine Kosten kommt, kann kein allzu großer Basketball-Fan sein. Punkt.

Pro:
Gelungene Präsentation
Guter Soundtrack
Actionreiches Spielgeschehen

Contra:
Manchmal etwas zu leicht

Entwickler / Publisher: EA Sports
USK: geeignet ab 6 Jahren
Systeme: PS 2, Game Cube, X-Box

Gesamtbewertung: 6

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