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Diplomats-Mitglied Freaky Zeeky angeschossen

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Freaky Zeeky, Mitglied der Diplomats, wurde am frühen Freitag Morgen in Manhattan von Unbekannten angeschossen. Während Zeekys Zustand als stabil beschrieben wurde, unterlag ein bisher nur als „E“ bekannter Mann seinen Verletzungen.

Zeeky und „E“ hatten gerade den Nachtclub Central Fly verlassen, als sie auf der 21. Strasse in einen kleineren Unfall mit einem bislang nicht identifizierten Auto verwickelt wurden. Daraufhin soll ein Streit zwischen den beiden Unfallparteien entbrannt sein, der schließlich in einer kurzen Verfolgungsjagd mündete. Zwei Blocks weiter kam es kurz danach zum Schusswechsel.

Obwohl von den Tätern bisher jede Spur fehlt, verhielt sich der Dip Set President nach Angaben der Polizei nicht besonders kooperativ. Zeeky war in der Vergangenheit schon einmal angeschossen worden, außerdem sorgte ein Zwischenfall bei einer Promotion-Veranstaltung von Cam’rons Crew in Boston für Aufsehen.

The Narcicists – Planet Euthanasia

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20.04 – Als ich mal wieder mit Spannung darauf wartete, welche Platte sich diesmal in meinem Briefkasten wiederfinden wird, um von mir unter die Lupe genommen zu werden, war ich angenehm überrascht. Ein breites Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen, denn „den Namen kennste doch irgendwo her!“ Nach ein bisschen Überlegung, wo mir der Name schon mal untergekommen ist, hab ich dann meinen Rechner angeschmissen und im Forum gesucht. Siehe da, vor ca. einem Jahr hat sich doch tatsächlich Buccy im rap.de-Forum angemeldet, um auf seine schwedische Crew „The Narcs“ aufmerksam zu machen. Schon damals gefiel mir deren Sound, und ich war ein wenig enttäuscht, dass deren Album hier nicht erhältlich gewesen ist. Um so größer die Vorfreude, was mich wohl jetzt erwartet. Schauen wir mal was daraus geworden ist…Zusammen mit weit gereisten Gästen wie Buck 65, der sich bereits einen Namen bei Anticon Records machen konnte, und VG Skillz nehmen uns The Narcs auf eine ca. 60minütige Reise zu ihrem Planeten Euthanasia mit.Der Titeltrack erzählt uns von einer Welt, in der es besser ist, zu sterben als zu leben. Ein Platz, an dem der Teufel viel mächtiger ist als die Kraft der Liebe und wo die Leute sich nicht umeinander kümmern. Dies soll kein Bild unserer Welt sein, wie sie heute ist, sondern eher eine Zukunftsvision – so könnte es vielleicht irgendwann mal aussehen, wenn wir uns nicht die Zeit nehmen, uns umzusehen. „Graffiti Writers“ beschäftigt sich damit, wie die schwedischen Medien mit Sprayern umgehen. Und da die Narcs selber eine enge Verbindung zu Graffiti haben, wie ihre schwedischen Kollegen Looptroop auch, nehmen sie auch hier kein Blatt vor den Mund und nehmen zu diesem heißen Thema Stellung. „3rd Person Night“, ein inhaltlich sehr interessanter Track, handelt von dem Talent, sich selbst zu sehen und seine eigenen Qualitäten erkennen zu können. Ebomb und Bucc knüpfen sich einen Typen vor, von dem sie denken, dass er falsch handelt, sieht und denkt. Doch was den Track so interessant macht, ist die Tatsache, dass sie im Verlauf des Tracks erkennen, dass sie sich selbst beobachtet haben. Einer der partytauglichen Tunes ist eindeutig „A Good day“, wo die Jungs zusammen mit VG Skillz, der auf allen Features hervorragende Arbeit abliefert, über einen nahezu perfekten Tag erzählen. Ebenfalls ein Club-Banger ist „Stockholm“, und dass man auch feiern kann ohne Champagner, Bitches und dem ganzen Bling-Bling-Kram, scheinen die Narcs nicht vergessen zu haben. Solche Themen sucht man vergeblich auf dem Album, und das ist auch gut so…Aber nicht nur inhaltlich, sondern auch musikalisch hat „Planet Euthanasia“ einiges zu bieten, so brauchen sich die in Eigenregie entstandenen Beats vor nichts und niemandem verstecken und können locker mit anderen Produktionen mithalten. Auch jenseits des großen Teiches. Und was mich besonders gefreut hat, ist, dass man endlich mal wieder auf einem Rap-Album auch DJ-Cuts zu hören bekommt, denn das scheint mir in letzter Zeit ein wenig in Vergessenheit geraten zu sein. Aber die vierköpfige Crew hat eben ein Auge für’s detail, was man auch an der Wahl der Samples und Cuts sehen kann. Crate Diggin‘ ist nach Hören des Albums angesagt.Dass Schweden ein wenig mehr zu bieten hat als die Möbelkette für Hobby-Heimwerker, wissen wir schon seit Looptroop und spätestens jetzt. Rap aus dem Herzen, und kein im Sonderangebot gekaufter Ikea-Rap zum selber Zusammenbasteln.Elchtest mit Bravur bestanden!

Größter HipHop-Summit aller Zeiten in Detroit

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Heute wird in Detroit der bisher größte HipHop-Summit unter der Leitung von Detroits Bürgermeister, Kwame Kilpatrick, und Eminem abgehalten. Die Organisatoren der Veranstaltung erwarten 13.000 Jugendliche in Detroits Cobo Arena.

Unter dem Motto „Remix: Rebuilding, Refocusing, Reinvesting, Resurgence.“ werden Vertreter aus Musikindustrie, Wirtschaft und Politik gemeinsam Wege erörtern, unterprivilegierten Jugendlichen mit Hilfe der HipHop-Kultur eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Die Besucher haben wie immer freien Eintritt.

„Für mich symbolisiert Detroit HipHop auf viele verschiedene Arten“, kommentierte Slim Shady das Verhältnis zwischen seiner Heimatstadt und der wichtigsten Jugendbewegung der Welt, „jeder, der zu Detroits HipHop-Community gehört, hat Jahre damit verbracht, der Stadt etwas Neues näher zu bringen, ebenso wie Russell (Simmons) dafür gearbeitet hat, HipHop auf der ganzen Welt bekannt zu machen. Auf dieselbe Art versucht unser Bürgermeister, Detroit wieder ins Rampenlicht zu rücken. Es ist nicht einfach, sich Gehör und Anerkennung zu verschaffen. Es ist unsere Zeit, die Zeit für HipHop und Detroit.“

Def Jam-Gründer Russell Simmons und seine Organisation HipHop Summit Action Network (HSAN) übernehmen wie immer die Schirmherrschaft, weitere Sponsoren sind die The National Association for the Advancement of Colored People (NAACP) sowie der Radiosender FM 98 WJLB.

Unter anderem werden Slum Village, Redman, Method Man, Doug E. Fresh, Def Jam President Jeff Liles, Cam’ron, Keith Murray sowie der Gastgeber des letzten Summits in Dallas, The DOC, an dem Treffen teilnehmen. Außerdem soll Nas für die Botschaft des Hits „I Can“ mit dem „Heroes Award“ ausgezeichnet werden.

„Das ist toll. Ich möchte, dass die Leute wissen, dass man mit so einem Song Erfolg haben kann“, freute sich der Queensbridge-Representer über die Auszeichnung, „es ist schön, dass die Leute den Wert von Songs wie „I Can“ schätzen.“

„Ein solcher Song ist eine tolle Sache und es ist gut, dass es ein Hit geworden ist“, äußerte sich Russell Simmons zu der Verleihung, „der Preis ist für den positiven und ermutigenden Inhalt des Songs.“

Dachstube – Stein im Brett / Kleinigkeit 12“

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Wir schreiben das Jahr 2000, und ich bekomme in Hamburg ein Tape von Martin geschenkt, der gerade von Gießen nach Hamburg gezogen ist: Quarks plus Lord Schwätzer. Gefallen hat es mir, da es sich von der Masse abgesetzt hat, obwohl eine Artverwandtschaft zu Kinderzimmer Productions nicht zu bestreiten war. Sowohl die Art des Rappens, als auch die Instrumentale erinnerten doch stark an das Duo aus Ulm. Für Schubladendenker war also der geeignete Behälter gefunden.Drei Jahre sind seit dem ins Land gezogen, und einiges hat sich geändert: Aus drei wurden zwei, aus Quarks plus Lord wurde Dachstube, und aus Tapes wurde eine 12. Doch ein paar Dinge sind geblieben: Martin baut immer noch schöne Instrumentale aus Jazzsamples, Der kleine Lord fliegt smooth darüber, und die Assoziationen zu Kinderzimmer Productions bleiben auch. Doch das ist nicht schlimm, sondern solle eher für diejenigen als Orientierungshilfe dienen, denen die beiden noch unbekannt sind. Wer also Textor und Quasimodo zu seinen Lieblingen zählt, und gerne mal zu Rap entspannt, sollte sich die limitierte und nur auf Vinyl erschienene Maxi schleunigst besorgen, denn dann gibt´s nur noch eins: auflegen, relaxen und Tee trinken.

Moqui Marbles – Das Teredeum

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Die Moqui Marbles, indianische Glücks- und Fruchtbarkeitssteine, hielten den Indianern Böses fern und schützten sie vor den Launen der Natur. Diese kraftvollen Steine oder Kugeln wählten die drei Hamburger MCs Petzke, Sternkopf und Zaworka als ihren Bandnamen aus; er soll ihre Energie bündeln und sie in Musik umsetzen.So ganz von alleine geht das natürlich nicht, da haben die drei auch viel selbst Hand angelegt, so dass nun ihr Debütalbum Das Teredeum  Eine Reise, die kein Ende nimmt vorliegt.16 Tracks, inklusive Skits, umfasst das Erstlingswerk, das die Moqui Marbels selbst produziert haben. Der Grundton des Albums ist kraftvoll wie auch düster und klingt so ein wenig nach Ferris MC im Jahre 2003. Ein wenig dreckig, rockig und atmosphärisch dunkel. Allerdings sind die Moquis textlich vielfältiger, es wird mehr geboten, als nur Battlereime oder Raphuldigungen. Man versucht sich ein wenig mystisch zu geben, so wie es die Idee des Namens nahelegt.Dazu werden oft Streichersamples oder auch live eingespielte Geigen verwendet, sowie Synthieloops, die orchestrale und melancholische Atmosphären erzeugen. So zu hören z.B. bei dem Intro Der Moqui Mythos lebt, Einfach weg oder auch Schwarze Liebe, Rote Tränen.Härter und gradliniger geht es dann auf dem, von einem Gitarrenriff unterstützen, Track Kurzschluss zur Sache. Und um nicht alleine die Fassung zu verlieren, hat man sich mit Dendemann noch einen Gast ins Wigwam geholt. Der Track poltert ein wenig drauf los, man meckert ein wenig über andere MCs, mutiert selber zu wüsten Chaoten und lässt die Fans staunen  das ist allerdings alles nicht so ernst zu nehmen, und gerade bei den Reimen von Dende kommt man schnell ins Schmunzeln. Sicherlich ein Song, der live gut funktionieren wird.Ein wenig schmunzeln musste ich dann auch bei Vampire (englisch aussprechen!), weil mich der halb gesungene, halb geschriene Chorus irgendwie an die 80er Jahre erinnert, oder an den Track von den Ärzten! So gesehen ist diese Vampir-Jagd schon ganz witzig.Auch der Track Kinderaugen ist keine schlechte Idee. Es geht um das Leben von Kindern in der dritten Welt und hier bei uns. Der Chorus wird von der 11jährigen Lil´ Marie gesungen, ist mir aber ein wenig zu sehr auf Melancholie in Kinderliedmanier gemacht. Die Strophen befassen sich mit der Thematik, hätten aber noch ein wenig tiefsinniger sein können. Das Stück verliert seinen Kinderliedfaktor nicht wirklich. War ja vielleicht auch gewollt?Da geht es auf dem latin-angehauchten und groovigen Der letzte Tanz, dem Clubtrack des Albums, ganz anders zur Sache. Der Titel sagt hier alles, jetzt oder nie. Auch der Song Zwiegespräche ist gelungen. Dabei übernehmen die Moqui Marbles den Part des Teufels und Pyranja den des Engels, der einem jeden von uns links bzw. rechts auf der Schulter hockt: Engel links, Teufel rechts. Du musst dich entscheiden. Hörst du nicht die Stimmen, die sich ständig in dir streiten&Auch die letzten beiden Songs auf Das Teredeum gefallen mir ganz gut. Auf Jetzt erst recht kommt der Synthieloop der gesampleten Melodie von The Ghetto des Pimp-MCs aus der Bay Area, Too Short, ziemlich nahe, hat aber dennoch einen eigenen Groove. Das Stück soll Außenseiter dazu aufordern, Mut zu fassen und ihr Ding durchzuziehen. Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Nicht neu der Spruch, kommt aber ziemlich relaxt rüber, bei diesem Stück.Gut gefällt mir auch der letzte Track des Albums, Selbst das nicht, der vom Konzept und Sound her stark an Doppelkopf erinnert. Falkadelic wird darauf auch gefeaturet. Die Geschichte ist mal wieder fantastisch, im Sinne von Science Fiction: Drei Typen, in diesm Fall die Moquis, trauen ihren Augen nicht, als sie ein Raumschiff landen sehen. Heraus kommt, wie sollte es anders sein, Falkadelic. Die Stimmung ist düster und geheimnisvoll, die Rollen verteilt, es kann losgehen. Textlich gefällt es mir, dass die Strophen der drei Beobachter chronologisch zusammenpassen. Es erzählt nicht jeder einzeln das, was er sieht, man berichtet hintereinander, direkt anschließend an den vorherigen. Falk erhält dann seinen Part zum Schluss, nach einer kleinen Bridge: Hupuuh! Das ist Pech im Glück, ich wollte bloß todsicher geh´n, aber, wie´s hier stinkt, muss das die Erde sein, dieser Provinzplanet. Wo? Die Leute mein´n sie hätten alles im Griff, dabei haben sie´s nicht ma´ begriffen: Das ist alles nichts& Doch, das ist was, der Song macht Laune, auch wenn Falk nicht ganz so stark ist wie zu Doppelkopf-Zeiten. Der rockige Track Jenseits von Gut und Böse gefällt mir nicht so gut, hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Zu erwähnen wäre wohl noch Kleine Melodie. Hier sind die Moquis auf der Suche nach der Melodie, die den Hass vertreibt und Freude und Frieden bringt. Man kann es wohl nur melancholisch schön oder ziemlich daneben kitschig finden. Urteilt selbst!Mich haben eher die Songs überzeugt, die nicht zu tiefgründig sein wollen, sondern eher locker mit einem Thema spielen. Wo man Spaß hat und was erzählt bekommt. Da liegt die Stärke von Das Teredeum.

Various Artists – Peripherique

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Der Odenwald. Ein geschichtsträchtiges Fleckchen Erde. Einst von den Römern besiedelt, bauten diese den Limes und erschlossen das Land durch Wege und Straßen, um die Versorgung der römischen Hilfstruppen in den Lagern Mainz und Dieburg zu gewährleisten. So überrascht es auch nur wenig, dass sich auch die älteste Basilika nördlich der Alpen im Odenwald befindet.Hier wurde Geschichte geschrieben, und das soll auch weiterhin passieren, und wieder soll ein Bauwerk dazu dienen. Eine Ölmühle, und zwar eine mit eigener Hall of Fame. Das mag dem einen oder anderen bekannt vorkommen. Richtig: Die K*Rings Brothers. Nicht unbekannt in der deutschen Raplandschaft durch ihre Veröffentlichungen auf Deck 8 und die Zusammenarbeit mit Roey Marquis. Doch die alte Labelkonstellation wurde aufgelöst, und ein eigenes, eigenständiges Label wurde gegründet: Peripherique Records. Selbst ist die Peripherie, und somit wird nun alles selbst gemacht: Produziert, aufgenommen, gemixt, Artwork, etc. Kurzum: Ein Independent Label ward geboren. Ein Schritt, der Achtung verdient, und vielleicht der einzig sinnvolle, wenn man auf Kompromisse mit Dritten verzichten will.Doch nun zum Album: Sieben auf einen Streich könnte man sagen, denn die Hauptakteure sind Sir Max, Cabser, Friderico (allesamt K*Rings Brother), Anael, Roberto, Morice und Garufa. Neue, frische Namen versprechen neuen, frischen Wind? Nicht ganz, zwar beginnt das Ganze mit einem schönen Intro, dessen Worte aus der Feder von Thomas Mann stammen, doch erstickt das Album im Mittelmaß. Es ist nicht 100% mies, aber auch weit entfernt von grandios. Alles hat man schon mal gehört, und irgendwie fehlt es an Innovation. Da hilft auch kein deutsch / französischer MC, und eine auf französisch gesungene Hook. Textlich aber keineswegs uninteressant, hapert es doch des Öfteren an der Umsetzung. Auch der Versuch, einen clubtauglichen Track zu machen, geht eher nach hinten los. Damit der Boden wippt zieht mir Betonschuhe zum Tanzen an. Auch der Schritt in Richtung Dancehall misslingt perfekt. Bombfire hätte Nervtötend heißen sollen. Aber nicht alles ist schlecht. Peripherique #2 kann durch seinen Beat überzeugen, nicht die Neuerfindung des Rades, aber trotzdem schön. Das Gleiche gilt für Spiel auf Zeit. Aber bekanntlich ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen, und so warten wir auf das K*Rings Brothers Album, das noch dieses Jahr erscheinen soll.

Wisdom & Slime – „Lost Files + Broken Mics“EP

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Österreich und Rap? Da fällt auf jeden Fall ein Name: Total Chaos  Manuva und D.B.H. Letzterer gründete vor einiger Zeit Goalgetter. Was einst als Produktionskombinat begann, mauserte sich mittlerweile zu einem Vertrieb, einem eigenen Studio, DJ-Promotion und seit neustem einem Label.Genau darauf erscheint die EP von Wisdom & Slime, ein Duo, das dem einen oder anderen bekannt sein sollte. Schon auf dem ersten Total Chaos Album Werwaswannwiewo konnte man Wisdom, damals noch unter dem Namen Sonne, bei Alpenpanorama lauschen. Aber auch auf der Compilation Boombap Teil Drei und Vier waren die beiden zu hören. Zum einen mit dem Titel Wer weiß…? und zum anderen bei dem Collabo Track #1 mit Total Chaos. Doch nun wurde es Zeit für den ersten eigenen Tonträger: Die Lost Files +Broken Mic-EP, die auch gleich einschlug, und sich mittlerweile auf Platz #10 der FM 4 Redaktionscharts wiederfindet, ist nun auch in Deutschland erhältlich. Schon auf dem ersten Track Kornfeldkreise fällt auf, wie gut Slimes Instrumentale und Wisdoms Raps zusammenpassen. Slime handelt nach dem Prinzip weniger ist mehr, und so rückt die Musik auf der gesamten EP nie zu sehr in den Vordergrund, sondern bildet eine perfekte Symbiose mit Wisdom. Das macht ein gutes Team aus. Doch kaum noch ein Release ohne Feature, und so hat auf Empty Handed der kalifornische DJ Werd von den Phaderheadz seinen Gastauftritt. Was soll man nun noch sagen? Viele reden vom Storytelling  Wisdom & Slime praktizieren es einfach, und zwar in fast unverschämt guter Qualität.Vier Tracks und vier Instrumentale auf einem Vinyl, die einem nur eines sagen: Kaufen!

Distribution-Deal für Peripherique Records

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Peripherique Records erscheint künftig im Vertieb des Kölner Labels Grooveattack. Neben den K*Rings Brothers („Wie lange noch“) gehören auch der auf Französisch rappende Anael Labigne sowie Garufa und Morice, besser bekannt als O’Pro, zu der Pheripherique-Familie.

Wer bisher noch Nichts von der Crew aus dem Raum Odenwald / Heidelberg gehört hat, sollte unbedingt den am 5. 5. erscheinenden Label-Sampler auschecken. Auf dem werden sämtliche Acts des vor zwei Jahren gegründeten Labels vertreten sein. Außerdem wurde auf der Pheripherique-Homepage bereits ein komplettes Album der K*Ring Brothers für die nähere Zukunft angekündigt. Man darf also gespannt sein, was die „Heidelberg / Köln-Connection“ in Zukunft für uns bereit hält.

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