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Sido geht Gold!

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Sido hat sein primäres Ziel erreicht. Sein neues Album "ICH" wurde bereits über 100 000 mal verkauft und erreicht damit Goldstatuts. Unserem Interview war bereits zu vernehmen, dass es schon knapp 100 000 Vorbestellungen gab. Damit ging der Longplayer praktisch schon vor Veröffentlichung Gold, Bushido ist dies bislang noch nicht gelungen. 200.000 Platten zu verkaufen, das wäre ein kleiner Traum fü den Maskenmann! Dann müsste sich Sido allerdings ein neues Tattoo stechen lassen, aus Gold würde dann Platin!

Snoop vor Gericht

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Es hagelt Gerichtstermine! In nächster Zeit wird der Gerichtssaal des Öfteren von Snoop Dogg aufgesucht werden. Vor einigen Wochen wurde am Flughafen bei Snoop ein zusammenklappbarer Schlagstock gefunden, er bezeichnete das Utensil als Filmrequsite. Bereits in einer Woche wird es dann wieder soweit sein, dann muss sich Snoop aufgrund von illegalen Drogen- und Waffenbesitzes vor Gericht äußern. Doch dem sei nicht genug, schon am 12. Januar wird es den vorerst letzten und gleichzeitig ersten Gerichtstermin im Jahr 2007 geben. Wie schon berichtet wurde vor einigen Tagen kleinere Mengen Marijuhana und Kokain bei Snoop gefunden. Hoffentlich meint es das Gesetz gut mit ihm.

Mary J. Blige – Reflections – A Retrospective

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Mary J. Blige kann sich glücklich schätzen. 2006 war ein perfektes Jahr für die Queen of Soul. Ihr Album „The Breakthrough“ schlug ein wie eine Bombe, allein in der ersten Woche wurden über 700 000 Einheiten des Longplayers verkauft. Eine unvergessliche Nummer-Eins-Single namens „Be whithout you“, mehrere Awards und eine ausverkaufte Tour, das alles spricht eine eigene Sprache. Darüber hinaus stellte sie, mit ihrem Rappart auf dem Remix der Single „Touch it“ von Busta Rhymes, ihr Talent als Rapperin unter Beweis. Ihr privates Glück hat Mary ebenso gefunden, es könnte eigentlich nicht besser laufen.

Ron Fair, Executive von Geffen Records und Produzent von Mary J. Blige, bringt die Sache mit folgender Aussage auf den Punkt: „Mary J. Blige hat einen entscheidenden Moment ihres Lebens erreicht. Als Sängerin, als Songschreiberin, und natürlich auch als Mensch. Ihr neues Album „Reflections – A Retrospective“ ist eine Sammlung von Songs, die mit Nachdruck klarstellt, dass sie eine der wichtigsten Musikerinnen aller Zeiten ist. Menschen, die mit Verlusten klarkommen mussten, die Schmerzen erlitten haben, in Probleme verstrickt waren, geliebt haben oder geliebt wurden, sie alle können sich in der Musik von Mary J. Blige wieder finden.“

Bei diesem Album handelt es sich im Prinzip um ein persönliches Dankeschön von Mary J. Blige an ihre Fans. Man könnte das Album als ein Geatest-Hits-Album bezeichnen, allerdings findet der Hörer zudem noch vier brandneue Tracks auf der Scheibe vor. Die erste Single „We ride (I see the future)“ ist bereits erschienen, auch der Song „Remember“, in dem Mary ihre Vergangenheit noch mal Revue passieren lässt, geht unter die Haut und spiegelt den typischen Sound der Mary J. Blige wieder.
Klassiker wie „911“, das legendäre Duett mit Wyclef Jean, „No more drama“, „One“ und „As“ haben natürlich einen Platz auf dem Album gefunden. „Family Affair“, der von Dr.Dre produzierte Ohrwurm, „You’re all i need to get by“, das niemals verblassende Feature mit Method Man und „MJB da MVP“, der von 50 Cent gefeaturte Track auf das Instrumental von „Hate it or love it“ werden die Herzen der Hörer auf gleiche Weise höher schlagen lassen.

Es befindet sich in der Tat das Beste vom Besten auf „Reflections – A Retrospective“. Ein Album mit allen essentiellen Klassikern, abgerundet durch vier neue Songs, unterstreicht, wohin es auch in Zukunft mit Mary J. Blige gehen wird. Ganz nach oben – und vielleicht noch weiter…

Glashaus – Von Herzen-Das Beste

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Auf den ersten Blick, oder besser gesagt, beim ersten Anhören, hat Glashaus mit Rap nur wenig zu tun. Wenn man nun aber an die am Projekt beteiligten Künstler, also Cassandra Steen, Martin Haas und natürlich und vor allem an den „Godfather of Frankfurt Rap“ Moses Pelham, denkt, wird die Nähe zu Rap deutlich und auch der letzte verbliebene Zweifler sollte verstummen, wenn ich „Glashaus“ hiermit ganz offiziell zu „Your-Favorites-Rappers-Favorite-Soulband“  erkläre. Wer  Videos und Features diverser Rapper in Augenschein nimmt, wird um Glashaus-T-Shirts und Cassandra Steen Features nicht herum kommen und mir Recht geben.

Angefangen hat alles im Jahr 2000, als Moses und Martin Cassandra kennen lernten, zum ersten Mal gemeinsam aufnahmen und sie rasch den Anfangs-Plan, ein Cassandra Steen Solo-Album zu produzieren, verwarfen und stattdessen ein gemeinsames Projekt ins Leben riefen. Bei diesem ist nun Moses Pelham primär für die Texte, Martin Haas und Moses Pelham für die Produktion und Cassandra Steen für den Gesang verantwortlich .
Nachdem die Band mittlerweile seit 5 Jahren besteht, nachdem 3 Studio Alben und einer Live CD/DVD veröffentlicht wurden, nachdem die Herzen der Fans längst gewonnen und die Charts erobert wurden, sah man bei 3P die Zeit für das Glashaus Best-Of Album „Von Herzen-Das Beste“  gekommen.
Bei meiner Version gesellt sich zur edel in Samt verpackten CD noch eine DVD mit Videos und Interviews, in denen es vor allem um Glashaus, aber auch um das Label 3P im Allgemeinen geht. Das bedeutet Summa Summarum 20 Songs und 17 Videos. Das bedeutet Lieder oder besser gesagt Hits wie "Wenn Das Liebe Ist",  "Auferstehung", "Ohne Dich", "Land In Sicht", "Ich Bring´ Dich Durch Die Nacht", "Haltet Die Welt An" oder  "Is´ Nur Kino" auf einer CD…
Jeweils die Songs, wie auch die Videos dürften Fans der Gruppe also längst bekannt sein und auch wer sich nicht als Glashaus-Fan outen mag, wird die meisten der Lieder kennen.
Lediglich  "In meinem Leben", zeitgleich auch die Single-Auskopplung aus diesem Album, "Zu Dir durch", "Leid Tun" und "Jetzt Fängt Das Wieder An" sind bisher unveröffentlichte Tracks.

Doch auch sie fallen nicht aus dem Rahmen und so gilt für die gesamte CD, dass die fast schon sensible Zerbrechlichkeit der Lyrics, welche Cassandra Steen mit ihrer Ausnahmestimme vorträgt, einen eigenen Vibe, eben den Glashaus-Vibe schaffen. Wer jemals Glashaus gehört hat, wird die Magie kennen, die ich meine. Auch die Produktionen tropfen angenehm soulful durch die Boxen, mein einziger Kritikpunkt: Teilweise klingt mir das Alles  zu clean, etwas mehr  "Analog-Sound"  würde das Glashaus noch näher an amerikanische Standards bringen.
Dennoch dürften die drei Bewohner des Glashauses in Deutschland eine Sonderrolle einnehmen und die Fans werden est Recht nach diesem Release ungeduldig auf das nächste Release von Moses, Cassandra und Martin warten, bis dahin wird die Anzahl der Glashaus T-Shirts in Rap-Videos, Features und Liebeserklärungen an die Frankfurter Band sicher nicht zurück gehen.

CNN vor Comeback

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"The invicible, untouchable, CNN…". Der von Primo produzierte Song "Invicible", inzwischen zu einem Klassiker geworden, lenkte vor 9 Jahren die Augen auf Capone und Noreaga. Seit "The War Report" gab es allerdings nicht mehr viel von den beiden Rappern zu hören. Noreaga landete den einen oder anderen Hit, Capone legte sich gleich des Öfteren Steine in den Weg, der Knast wurde in gewisser Weise zu seiner Heimat. Hinzu kam, dass es Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden Parteien gab, ein schlechtes Vorzeichen für eine Reunion. Doch nun sollen die Fronten zwischen Capone und Noreaga geklärt sein.

“It was just big differences. At the end of the day, we answered our fans the politically correct way by saying I was doing Reggeaton. And I was doing five movies, so I was little bit busy. But the real story was there were a whole bunch of big differences."

Nun soll 2007 der Nachfolger auf dem Markt erscheinen. Auf der Myspace Seite von N.O.R.E können sie Fans über den Titel des Albums entscheiden. Die Titel "There Is A God" und "Global Warming" stehen zur Auswahl. Mal sehen, welcher Titel das Rennen macht, und ob das Album tatsächlich erscheinen wird. Mit persönlichen Differenzen und spontanen Gefängnisaufenthalten sollte immer gerechnet werden.

Papoose vs. NYPD

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"No justice, no peace, another black man shot down in the streets!"

Am Samstag, den 25.11.06, ereignete sich in New York/ Brooklyn ein tragischer Vorfall, der in der Stadt und den USA Aufsehen erregte. Ein Streifenwagen der Polizei hielt einen Wagen mit vier Insassen an, da sich eine polizeilich gesuchte Person in dem Wagen vermuteten. Bei den Insassen handelte es ich um einen Freundeskreis, der einen Junggesellenabschluss feierte. Niemand der Insassen war bewaffnet, dennoch eröffneten die Polizisten das Feuer, über 50 Kugeln wurden von den beiden Gesetzeshütern abgefeuert. Hierbei kam der 23jährige Sean Bell ums Leben, zwei weitere Freunde wurden lebensgefährlich verletzt. Nicht zum ersten Mal kam es zu einem solchen Vorfall. In der Verganenheit wurde bereits des Öfteren auf unbewaffnete schwarzhäutige Personen geschossen.
Rapper Papoose scheint dieses Thema sehr zu berühren, schon wenige Tage nach der Schießerei erschien der Song "50 Shots" im Internet. Was die Polizisten zu diesem Song sagen werden? Erst eimal müssen sie sich vor Gericht verantworten, wir sind gespannt. Papoose hat seinen Job getan, sein Song geht unter die Haut.

Sido kommt mit 4 in One-Tour!

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Mr. „Jigga“ Jay-Z hat diese Variante der Promotion mit einer „7-Stationen-an-einem-Tag“-Tour gewählt. Das war allerdings eben auch „Ami-Style“. Hier zu Lande will sich nun unser sido dieser Vermarktungsstrategie annehmen und nimmt dabei auch gleich mal 4 Städte an einem Tag in Anspruch. Dieser große Tag wird der 27.01.2007 sein.
Und folgende Städte stehen auf dem Programm: 12:00 h – München – Ampere
                                                                              15:00 h – Hamburg – Grünspan
                                                                              19:00 h – Köln – Prime Club
                                                                              23:00 h – Berlin – ColumbiaClub

Na dann is aber nix mit den “besinnlichen Tagen”, sondern ab ins Fitnessstudio und die Kondi trainieren!

Aci Krank Feat. Untergrund Soldaten – Kriegstape

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"Ehrlicher, harter, straighter HipHop/Rap aus Westdeutschland" sagt der Promotion-Letter. Grosse Sprüche wie immer oder zur Abwechslung endlich einmal die Wahrheit?  Das neue Album des im Untergrund bereits hinlänglich bekannten Aci Krank und seiner Untergrund Soldaten hat laut Plattenfirma Harlem City Records aus Bielefeld jedenfalls den Anspruch, aufrichtig, ohne Bling Bling und "voller Power, Energie, Gefühl und Härte" seine Hörer zu erreichen. Also in gewisser Weise vielseitig und anders. Neben den Haupt-Protagonisten finden sich auch Jennesy, Schlafwandler, Kaisa Sosa, Paul G, sowie die derzeit extrem gefragten Feature-Gäste Automatikk, Frauenarzt und Manny Marc auf dem Silberling wieder.

Durch die Betrachtung des mit  "Kriegstape" anscheinend unmissverständlich betitelten Werkes fällt als einzige Abgrenzung zu anderen Hardcore-Acts zunächst aber nur auf, das Aci und Boxxxstar Anzüge tragen und sich nicht in üblichen Schlägerposen präsentieren. Cover also erstmal beiseite legen, die CD aus der Hülle nehmen, um die es eigentlich gehen soll, in den Player legen und los gehts. Meine Hoffnung: Bitte kein Standard-Deutsch-Gangsterrap, mit dem derzeit alles überschwemmt zu sein scheint.
Und tatsächlich – schon die ersten Tracks haben beinahe gar nichts von dem, was Woche für Woche die deutschen Plattenläden und Online-Stores mit immer gleichen Sprüchen, Inhalten und Einfallslosigkeiten flutet. Das Intro "Alles Was Ich Bin", wie auch "Glaub An Mich" und "Das Ist Schicksal" kommen ungewohnt ruhig, nachdenklich und mit Gesang(!) daher. Und auch beim Weiterhören wird immer deutlicher, dass es hier nicht um herkömmlich aggressive Texte mit Scheuklappen handelt, sondern vielmehr die Themen Ghetto, Immigration, Krieg auf der Straße und auch Politik aus ganz anderen Blickpunkten beleuchtet werden. Es wird deutlich, dass Representing und harter Rap auch umsetzbar sind, wenn man gleichzeitig auf Probleme und schlechte Seiten der eigenen Situation aufmerksam macht oder über gewisse Dinge nachdenkt ohne den Zeigefinger ständig aus der Tasche zu holen, wie das beispielsweise auf "Kriegskinder", "Soldaten Im Krieg" oder "Bruder Schau" geschieht.
Natürlich heisst das nicht, dass man es hier mit einem Soft-Album zu tun hat. "Auf die Fresse-Rap" gibt es mit den Songs "Ich geb nen Fick Auf Die Bullen", "Eine Schelle", "Kampfansage" und einigen mehr selbstverständlich auch, nur eben mit gewissen Unterschieden zum Standard, an den man sich schon beinahe gewöhnen musste.
Nicht unbedeutender Kritikpunkt ist jedoch die gelegentlich nicht zu 100 Prozent passende Umsetzung. Die Raps schwächeln an manchen Stellen und die Beats klingen einfach oft zu ähnlich und lassen etwas mehr Durchschlagskraft und Eigenständigkeit vermissen. Das Album wird dadurch kein vollkommes und abgrenzbares Machwerk, am Ende ist es schwierig, die einzelnen Tracks klar zu unterscheiden und gewisse Highlights heraus zu kristallisieren.

Festzuhalten bleibt dennoch, dass die Untergrundsparte des deutschen Gangsterrap-Modells mit dem "Kriegstape" endlich einmal angenehm aufgelockert wird und sich die Meinung bestätigt, dass selbst für Untergrund-Artists nachdenklicher Stuff mit Inhalt kein Tabu sein muss, sondern gelegentlich zwischen Todesdrohungen, Stories von Schlägereien und "Mein Ghetto ist das härteste"-Attitüden auch eine ganz willkommene Abwechslung ist.

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