Mary J. Blige – Reflections – A Retrospective

Mary J. Blige kann sich glücklich schätzen. 2006 war ein perfektes Jahr für die Queen of Soul. Ihr Album „The Breakthrough“ schlug ein wie eine Bombe, allein in der ersten Woche wurden über 700 000 Einheiten des Longplayers verkauft. Eine unvergessliche Nummer-Eins-Single namens „Be whithout you“, mehrere Awards und eine ausverkaufte Tour, das alles spricht eine eigene Sprache. Darüber hinaus stellte sie, mit ihrem Rappart auf dem Remix der Single „Touch it“ von Busta Rhymes, ihr Talent als Rapperin unter Beweis. Ihr privates Glück hat Mary ebenso gefunden, es könnte eigentlich nicht besser laufen.

Ron Fair, Executive von Geffen Records und Produzent von Mary J. Blige, bringt die Sache mit folgender Aussage auf den Punkt: „Mary J. Blige hat einen entscheidenden Moment ihres Lebens erreicht. Als Sängerin, als Songschreiberin, und natürlich auch als Mensch. Ihr neues Album „Reflections – A Retrospective“ ist eine Sammlung von Songs, die mit Nachdruck klarstellt, dass sie eine der wichtigsten Musikerinnen aller Zeiten ist. Menschen, die mit Verlusten klarkommen mussten, die Schmerzen erlitten haben, in Probleme verstrickt waren, geliebt haben oder geliebt wurden, sie alle können sich in der Musik von Mary J. Blige wieder finden.“

Bei diesem Album handelt es sich im Prinzip um ein persönliches Dankeschön von Mary J. Blige an ihre Fans. Man könnte das Album als ein Geatest-Hits-Album bezeichnen, allerdings findet der Hörer zudem noch vier brandneue Tracks auf der Scheibe vor. Die erste Single „We ride (I see the future) ist bereits erschienen, auch der Song „Remember“, in dem Mary ihre Vergangenheit noch mal Revue passieren lässt, geht unter die Haut und spiegelt den typischen Sound der Mary J. Blige wieder.
Klassiker wie „911“, das legendäre Duett mit Wyclef Jean, „No more drama“, „One“ und „As“ haben natürlich einen Platz auf dem Album gefunden. „Family Affair“, der von Dr.Dre produzierte Ohrwurm, „You’re all i need to get by“, das niemals verblassende Feature mit Method Man und „MJB da MVP“, der von 50 Cent gefeaturte Track auf das Instrumental von „Hate it or love it“ werden die Herzen der Hörer auf gleiche Weise höher schlagen lassen.

Es befindet sich in der Tat das Beste vom Besten auf „Reflections – A Retrospective“. Ein Album mit allen essentiellen Klassikern, abgerundet durch vier neue Songs, unterstreicht, wohin es auch in Zukunft mit Mary J. Blige gehen wird. Ganz nach oben – und vielleicht noch weiter…

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