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Konami – Yu-Gi-Oh GX Tag Force

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Für Anhänger des weltweit erfolgreichsten Trading Card Game kam im März die erste Version für die PSP auf den Markt. In der Vergangenheit konnte man bisher seine Duellfähigkeit nur auf  den Handhelden von Nintendo beweisen. Die PSP-Version erlaubt durch eine Kartenvielfalt von 2400 Karten neue Themendecks und verschiedenste Strategiemöglichkeiten. Zu Beginn erstellt man sich seinen eigenen Charakter. Als neues Mitglied auf der Akademie kommst du ins Haus Slifer-Red. Neben Jaden, Syrus und Chumley wird man auch mit den anderen bekannten Charakteren aus der Serie bekannt gemacht.

Diese prüfen ziemlich schnell deine Duellkünste. In alter RPG Manier besteht der Levelaufbau aus verschiedenen, jedoch bekannten Plätzen auf der Duellanten-Insel. Neben dem Schulgebäude, indem auch jeden Morgen der Unterricht stattfindet, trifft man am Hafen, im Wald, auf dem Berg oder in den Wohnheimen von Slifer, Ra oder Obelisk jederzeit auf bereitwillige Duellanten. Jeder Duellant auf der Akademie besitzt unterschiedliche Decks. Demnach ist jederzeit für Innovation und unterschiedliche Schwierigkeitsstufen gesorgt. Nach jedem gewonnen Duell erhält man Duellpunkte. Diese kann man im Kartenshop gegen freigespielte Kartenpacks eintauschen. So stellt man jederzeit sein Deck mit neu erworbenen Karten zusammen. Im Kartenshop werden neben den Karten auch Sandwiches verkauft. Diese kann man an gekennzeichnete Leute verschenken. So gewinnt man Sympathien und schaltet auch das ein oder andere Display frei. Von Duell zu Duell steigt ebenso der Fähigkeitsgrad, um für das Tag-Turnier optimal vorbereitet zu sein. Nach einiger Zeit werden auch neue Standorte aktiviert. Dazwischen wirkt der Ablauf jedoch etwas eintönig, da man schnell mitbekommt, welche Spieler welche Decks besitzen und wo man die meisten Duellpunkte abgreifen kann. Wenn man die Spielzeit bis zum Turnier überbrückt hat, kämpft man anschließend im Team mit einem Partner um den begehrten Duellantentitel.

Für Fans der Serie sowie für alte und aktuelle Spieler ist das Spiel eine doch gelungene Abwechslung. Für die PSP sind die Grafik sowie die Animation auf einem sehr schwachen Niveau. Anspruchsvolle Spieler, die noch keine Erfahrungen mit Monstern, Fallen oder Zauberkarten gemacht haben, können ihr Geld auch in andere Titel investieren.

Sega – Virtua Tennis 3

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Vielleicht kennt ihr ja die Bierwerbung mit Bobbele Becker, in der er sagt: “5 Schritte an die Grundlinie, Konzentration auf den Wurf und dann einfach drauf – das war mein persönliches Highlight.“ So ungefähr könnt ihr euch nun dank Sega auch fühlen, nur ohne Bier.

Am Anfang baut ihr euch aber zunächst einen eigenen Tennishelden, der mit euch dann die Welttour bestreitet. Hier heisst es üben, üben, üben. Denn Training ist das A und O bei Virtua Tennis.

Macht euren Spieler zu einem absoluten Topspieler, indem ihr mit ihm zwischen den Turnieren trainiert. Dazu stehen euch verschiedene Möglichkeiten zu Verfügung, die allesamt in kleine Minispiele verpackt wurden. Verbessert in diesen Einheiten die Stats eures Spielers, um die Turniere zu gewinnen. Von denen gibt es mehr als genug. Ihr tretet in Doppel- oder Einzelpartien gegen die Elite im Tenniszirkus an. Lasst eure Gegner alt aussehen und werdet die Nummer eins in der Rangliste. Bis es aber soweit ist, habt ihr Einiges zu tun. Langzeitmotivation pur, auch wegen dem Onlinemodi. Offline spielen ist ja schön und gut, aber online werdet ihr richtig gefordert, denn die virtuellen Tennisprofis geben richtig Gas. Die Matches laufen jederzeit flüssig. Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, nun auch endlich Fünf-Satz-Partien bestreiten zu können, was in den Vorgängern nicht möglich war.

Neben der Endlosmotivation ist auch die Präsentation ein Hit. Sehr detaillierte Spielermodelle, grandiose Plätze mit authentischen Eigenschaften und einem stimmigen Sound, holen euch den Center-Court ins Wohnzimmer. Gut, dass auch die Steuerung beibehalten wurde. Mit drei Knöpfen schickt ihr eure Gegner über den Platz, perfekt für einen schnellen Einstieg.

Virtua Tennis 3 ist der absolute Hit, wenn es um virtuelles Tennis geht. Da müssen sich die Entwickler von Top Spin schon was einfallen lassen, um Sega in die Schranken zu weisen. Perfekte, spannende Ballwechsel, enorme Langzeitmotivation und diese Grafik machen Virtua Tennis 3 zur Referenz und Sport-Must-Have-Titel auf der XBOX 360.

Electronic Arts – Tiger Woods PGA Tour 2007

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Keine andere Konsole bietet sich so sehr für ein Golfspiel an, wie die Wii. Was bei Wii Sports noch als kleiner Appetizer zu finden war, ist nun erwachsen geworden. Auf der Wii macht ihr das Green unsicher und spielt auf Par, solange ihr genug übt.

Bei Tiger Woods ist alles beim Alten geblieben. Kern des Spiels ist die PGA Tour, die ihr mit einem selbstgebastelten Spieler bestreiten dürft. Ihr könnt aber auch einen Profi-Golfer wählen und schon fertig auf dem Platz auflaufen. Insgesamt 18 schön gestaltete Golfkurse stehen euch zur Verfügung. Dabei sind teilweise auch lizensierte mit am Start, was aber nur echte Cracks mitkriegen. Zu Beginn des Spiels würd ich euch empfehlen, Platz für euch zu schaffen, denn ihr müsst ausholen wie beim echten Golf.

Das ist aber gar nicht so einfach. Die Flugbahn wird bestimmt von der Genauigkeit und der Geschwindigkeit eures Abschlags. Haltet den B-Knopf gedrückt und zimmert auf den virtuellen Ball. Leider werden eure Bewegungen nicht eins zu eins übertragen. Deswegen kommt es manchmal zu Problemen bei der Abfrage. Normalerweise funktioniert die Steuerung aber ordentlich. Neben den Schlägen habt ihr aber auch Zeit um euch die schön designten Spieler anzuschauen. Die Platze sind zwar auch sehr nett, da hätte man aber noch mehr Details rausholen können. Der Sound passt, obwohl die Zuschauer auch bei misslungene Bällen schreien.

Tiger Woods macht Spaß. besonders mit Freunden, maximal vier, macht es richtig Laune den Ball über den Platz zu jagen. Mit einiger Zeit kriegt man alle Kniffe raus und die Duelle werden extrem spannend. Auch der Solomodus motiviert und zwingt euch, alle Plätze zu bespielen. Sucht eure Freunde, schafft euch Platz und werdet der König auf dem Green.

Electronic Arts – SSX Blur

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Dank EA könnt ihr auch mit zunehmender globaler Erderwärmung die Pisten unsicher machen. Ob ihr dabei auf Skiern oder Snowboards unterwegs seid, ist eigentlich Nebensache. Das erste Snowboard-Spiel für die Wii lässt euch mächtige Berge herunterjagen und Punkte sammeln, solange ihr mit der Steuerung klar kommt.

Zum Start sucht ihr euch einen von vier auswählbaren coolen Charakteren aus und macht euch dann auf zum Tutorial, dass ihr auch bitter nötig habt. SSX Blur nutzt nämlich sehr ausgiebig die innovative Steuermöglichkeit und lässt Bewegungsakrobaten teilweise verzweifeln. Trotzdem ist das Tutorial sehr gut gelungen und stimmt euch auf die Abfahrten ein.

Hauptsächlich werdet ihr euch im Karrieremodus aufhalten und Herausforderungen bestreiten. Dabei wählt ihr zwischen Rennen, Slopestyle, Half-Pipe-, Big-Air- und Slalom-Wettbewerben aus. Für jedes gewonnene Rennen erhaltet ihr Stats-Points, die ihr auf eure Fähigkeiten verteilen könnt. Zusätzlich spielt ihr noch neue Fahrer, Bretter, Skier und Gimmicks frei. Ihr bekommt in den verschiedenen Modi viel Abwechslung geboten und seid lange motiviert, was auch durch die Strecken unterstützt wird. Insgesamt drei Hänge mit zwölf unterschiedlichen Strecken stehen euch zum Austoben bereit. Jede hat seine eigenen Finessen und bestimmte Abkürzungen, die euch in den verschiedene Wettbewerben helfen.

Hilfe könntet ihr auch bei der Steuerung gebrauchen, die wirklich ungewöhnlich ist. Ihr braucht die Remote und Nunchuk-Einheit, um SSX zu steuern. Mit dem Stick gebt ihr Gas und gecarved wird durch die Neigung des Nunchuk-Controllers. Gesprungen wird mit dem A-Button. In der Luft macht ihr Saltos, indem ihr die Remote schüttelt. Grabs vollzieht ihr durch Neigungen der Nunchuk-Einheit. Bisher geht es ja noch, aber Profis werden bei anspruchsvolleren Moves verzweifeln. Wilde Kombinationen von Tricks enden handelsüblich in sinnlosem Gefuchtel. Dafür ist das Spiel ganz nett gestaltet und die Strecken und Fahrer überzeugen. Auch die Anordnung der Elemente im Sichtfeld ist gut gelungen, genauso wie der Sound. Je nach eurem aktuellen Fahrstil passt sich die Musik an. Cruised ihr langsam durch den Schnee, hört ihr minimale Beats. Ist eure Groove-Leiste aufgefüllt, schmettert es los aus euren Boxen.

SSX Blur ist ein Top-Funsportspiel, auch auf der Wii. Das einzige Problem, die Steuerung, ist zu verwirrend für den Einsteiger. Während die Basics locker aus dem Handgelenk funktionieren, sind härtere Tricks kaum zu planen. Trotzdem seid ihr gut unterhalten. Und wenn der Solomodus nervt, macht euch im Splitscreen gegen Freunde einen Namen. Wer auf Wintersport steht, kommt nicht an SSX vorbei. 

EA – Command and Conquer 3 – Tiberium Wars

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Command and Conquer 3 – Tiberium Wars

Kane is back !!!

Und wieder einer dieser Tage, die man so schnell nicht vergessen wird: Der Erscheinungstag von CnC3. Die langen Wartezeiten haben nun endlich ein Ende gefunden. Schon die Box der CnC3 Kane Special Edition lässt das alte CnC-Herz wieder schneller schlagen. Bei der Installation der erste Schock: Fast 8GB Platz verlangt das Setup für das Spiel wobei die Bonus DVD (nur in der Kane Special Edition enthalten) außen vor bleibt.

Das Setup geht systembedingt schnell vonstatten, nach ca. 8 Minuten war es vollbracht und ich konnte das Spiel endlich starten. Das Intro lässt einen sofort erkennen, dass EA die beliebte und vor allem so berühmte trashige Optik für die Zwischensequenzen wiedergefunden hat. Die ersten Einstellungen in den Game-Optionen zeigen sofort, dass was passiert ist in Sachen Grafik und dass man seine Highend-Hardware nicht nur zur Beleuchtung oder als Heizung nutzen kann, sondern dass sie auch ihren 3D-technischen Sinn hat 😉 .  

„Tiberium Wars“ spielt einige Jahre nach den Geschehnissen von „Tiberian Sun“. Kane ist   zurückgekehrt und das stärker denn je. Es gelingt Ihm, die Raumstation „Philadelphia" der GDI im Weltraum zu zerstören. Die GDI wird sehr stark geschwächt, da sich an Bord ihr Hauptquartier  befand. Das große Chaos, das darauf bei den GDI ausbricht, ist nur verständlich, da fast alle Kommunikationswege über die „Philadelphia“ liefen und der gesamte Führungsstab der GDI an Bord war. Die Kampagne bietet die Möglichkeiten als GDI oder NOD zu starten, die neue 3. Rasse die Aliens Namens „Scrin“ kann man erst nach Beendigung der beiden zuvor genannten Kampagnen spielen.

Viele Neuerungen haben den weg in CnC3 gefunden. So wurde eine Zoneneinteilung eingebaut, in denen rote Zonen völlig unbewohnbar sind, da durch das Tiberium und den immer wiederkehrenden Ionenstürmen so ziemlich alles zerstört wurde, was mal stand. In gelben Zonen ist die Tiberiumverseuchung nicht so weit fortgeschritten, allerdings ist in diesen Zonen durch fast 50 Jahren Krieg fast alles zerstört und zu 80% unbewohnbar. Die blauen Zonen sind fast tiberiumfrei, es gibt allerdings auch Tiberium in blauen Zonen, wenn auch nicht so massiv.
Am Aufgabengebiet des Spielers hat sich nicht viel getan, sie bestehen zumeist aus Search & Destroy-Missionen, die vereinzelt auftretenden „Sonder-Missionen“, in denen die gute alte „Kommando“einheit zeigen kann, wozu sie gut ist, sind leider viel zu selten.

Die meisten anderen Einheiten können nun kombiniert werden, eine Funktion, die wir schon aus RedAlert2 und Yuris Rache kennen. Von dieser Fähigkeit profitieren nicht alle Einheiten, einige müssen auch ohne auskommen. Der „Avatar“ der Nod´s kann sich z.B. mit Stealthgeneratoren; Flammenwerfern; Strahlenwaffen u.s.w. aufrüsten, allerdings müssen diese Waffen der entsprechenden Einheit entnommen werden, was das Verschrotten der jeweiligen Einheit zur Folge hat.

In CnC3 verfügen die Einheiten über die bisher größte KI (Künstliche Intelligenz). Sie soll sich an das Können des Spielers anpassen, was eine völlig neue strategische Tiefe möglich macht. Es ist  nun auch möglich, die Art der Spielweise der gegnerische KI einzustellen. So kann man mit oder ohne einen menschlichen Spieler gegen die KI in die Schlacht ziehen oder sich mit ihr verbünden. Von defensiver Haltung bis zum Tankrush ist alles da, was ein Freizeit-General so braucht.

EA arbeitet derzeit schon am Patch Nr.6, der noch mehr Balancing bringen soll, was – wie ich finde – aber schon fast perfekt gelungen ist. Allen MOD-Freunden sollte noch ans Herz gelegt werden, dass der Editor mittlerweile auch zum Download bereit steht. So werden wir in den nächsten Wochen und Monaten viel Nachschub bekommen.

Fazit:.

Command and Conquer 3: Tiberium Wars ist das beste CnC, was Ich bis jetzt erleben durfte. Die Grafik ist bombastisch, der Sound wurde perfekt umgesetzt und das Gameplay ist, wie ich es von CnC gewohnt bin, optimal. Der Multiplayermodus, der bis zu 8 Spielern jede Menge Spaß bietet und sie sogar via VoIP miteinander unterhalten lässt, wurde flüssig programmiert und ist ein ungeheurer Suchtfaktor.

Die kleinen Missstände, dass man z.B. keine Mauern bauen kann und dass die Ernter sich manchmal wie in C&C1 bewegen (Wegfindung), stören nicht wirklich und werden bestimmt in den folgenden Patches gefixt.

System: PC, Xbox360
Genre: RTS
Spieler: 1-8 LAN und Internet

Sony – Resistance: Fall of Men

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Der erste Shooter dreht sich im Laufwerk der PS3 und bereitet euch ein wahres Action-Spektakel. Im Weltkriegsszenario kämpft ihr gegen Aliens, nicht gegen andere menschliche Truppen, was dem Spiel gut tut.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Die Ausserirdischen haben bereits Frankreich und Deutschland einnehmen können und sind gerade dabei, das vereinigte Königreich zu erobern. Ihr, in Person von Sergeant Nathan Hale, habt jedoch etwas dagegen und seid dem Rest der Bevölkerung klar im Vorteil, denn ihr seid infiziert mit einem Virus.

Dadurch könnt ihr euch selbst regenerieren. Durch das Einsammeln von rumliegenden Bakterien könnt ihr sogar noch mehr von eurer Gesundheit wiederherstellen. Das müsst ihr auch, denn es gibt wahre Ballerorgien zu überleben. Mit Hilfe der Munition, die überall rumliegt, ist das aber kein Problem. Es stehen euch im Verlauf des Spiels viele verschiedene Waffen-Modelle zur Auswahl. Egal ob Scharfschützen-Gewehr, eine Pump Gun oder Waffen der Aliens – ihr werdet genug Abwechslung haben. Jede Waffe hat zwei Schussmodi, die euch teilweise mehrere Gegner auf einmal aus dem Weg räumen. In späteren Abschnitten ist das auch bitter nötig, denn die KI steigt enorm und wird gegen Ende des Spiels extrem gerissen. Während manche Mutanten euch von weitem aufs Korn nehmen, schleichen sich andere heran und springen euch an den Hals. Diese Gegner werdet ihr mit einem kurzen Schütteln des Controllers wieder los.

Auch sonst ist die Steuerung sehr gelungen und das Flanieren durch die schönen Areale geht leicht von der Hand. Wenn ihr die Waffen wechselt, pausiert das Spiel. Enorm praktisch. Das gesamte Handling ist sehr angenehm und die Tasten sind nicht überladen. Shooterfreunde kommen auf Anhieb zurecht und werden sich an Resistance: Fall of Man erfreuen. Aber nicht nur das Gameplay überzeugt, auch die Grafik ist beeindruckend. Sie lässt kurz aufblitzen, was die PS3 so auf dem Kasten hat. Das Spiels selbst ist ordentlich gestaltet. Die Level sind alle sehr linear, dafür habt ihr auf eurem Weg aber auch Einiges zu tun. Die Waffen, explodierende Gegner und getöteten Verbündeten könnt ihr euch kaum anschauen. Unterstützt wird das gute Gesamtpaket von einem netten Sound, der das Spielgefühl intensiviert und euch mitten in das Action-Szenario wirft.

Resistance: Fall of Man ist ein gelungener Shooter für die PS3. Er erfindet das Genre zwar nicht neu, aber bietet durchaus überduchrschnittliche Kost für Freunde des Genres. Auch die Multiplayeroptionen sind sehr vielfältig. Neben Ko-Op und einem handelsüblichen Multimodus, gibt es auch einen sehr einladenden Onlinebereich. Bis zu 40 Spieler tummeln sich auf den immer vollen Servern, um extrem flüssig laufende Partien zu spielen. In Kombination mit dem eh schon langen Solomodus, habt ihr hier Motivation pur bis zum August. Shooterfreunde können getrost zuschlagen und die Welt von den Aliens befreien.

Electronic Arts – NBA Street Homecourt

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Basketball gehört zu den coolsten Sportarten auf dem Planeten. Generell hat alles, was man mit diesem Sport verbindet, mit der Hip Hop-Kultur zu tun. Streetball ist Basketball in Reinform und es wird dort gespielt, wo es herkommt – auf der Straße!

Genau darum geht es bei NBA Street Homecourt. Ihr müsst euch in drei gegen drei-Matches einen Namen auf der Straße machen und euren Platz zum absoluten Heiligtum aufsteigen lassen. Doch zuerst baut ihr euch einen Spieler und gebt ihm eine bestimmte Position. Dann füllt ihr das Team mit anderen Spielern auf und macht euch bereit.

Nun geht es los! Ihr müsst in verschiedenen Challenges gegen andere Teams antreten und sie bezwingen. Dabei zählen immer andere Regeln. Teilweise zählen nur Dunks, Distanzwürfe und manchmal auch nur Gamebreaker. Was das ist? Dabei handelt es sich um eine eine Phase im Spiel, die nach dem Füllen der Gamebreakerleiste eintritt. Diese füllt ihr mit verschiedenen Dribblings und Pässen auf. Je spektakulärer, desto besser, denn genau darauf ist das Spiel ausgelegt. Beinharte Action, ohne große Regeln. Nach einem Sieg könnt ihr euch einen Spieler des gegnerischen Teams in euer Team holen.

Genauso erfrischend wie das Spielprinzip ist auch die Steuerung. Nach wenigen Minuten habt ihr die ganzen Moves drauf und könnt eure Tricks endlos kombinieren und mit knallharten Dunks abschließen. Genießt den Ausblick auf die Spieler und die Plätze. Denn bei der Grafik hat sich EA wirklich ein Lob verdient. Sehr detailierte und authentische Spieler jagen über den Platz. Kombiniert mit dem Sound ist NBA Street Homecourt das perfekte Spiel für alle Basketball-/Hip Hop-Heads.

Wer noch keinen Teil der Serie hat, sollte zugreifen. Der Solomodus macht Spaß und auch im Multiplayerbereich ist das Spiel weit vorne. Mit bis zu vier Spielern könnt ihr gleichzeitig auch online zeigen, wer der König der Hinterhöfe ist. Das Spiel läuft immer flüssig und die Matches werden wunderbar in Szene gesetzt. Baller-Herz, was willst du mehr?


Capcom – Phoenix Wright – Ace Attorney: Justice for All

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Der DS bietet sich dank der Touchscreen-Oberfläche an, um neue Spielideen umzusetzen. Mit Phoenix Wright kommt der zweite Teil der Anwaltsreihe in die Läden, in der ihr recherchieren, Zeugen befragen und Fälle lösen müsst. Die Verhandlung ist hiermit eröffnet!

Im Mittelpunkt steht erneut der Strafverteidiger Phoenix Wright, der einige spannende Fälle zu lösen hat. Insgesamt 4 neue Verbrechen gilt es zu aufzulösen, wobei die erste Verhandlung eigentlich ein Tutorial ist und auch Neulinge in die Spielweise einführt.

Denn wie im richtigen Leben müsst ihr Tatorte absuchen, Kreuzverhöre durchführen, Lügen der Befragten entlarven und Beweisketten bilden, die eure Mandanten entlasten. Was beim ersten Fall noch relativ leicht vonstatten geht, ist bei den anderen Fällen schon anspruchsvoller. Ihr müsst ziemlich komplexe Verbindungen zwischen den Beweisen herstellen, um die Zeugen während des Kreuzverhöres zum Reden zu bringen. Dies funktiniert wie bei allen gängigen Point & Click-Adventures. Freunde vieler Texte werden es lieben. Aufgelockert wird das Spiel durch die teils sehr witzigen Andeutungen und Aussagen der Charaktere, die dem Spiel gut tun.

Gut tut dem Spiel auch die einfache Präsentation. Erwartet keine Polygonwunder, aber achtet auf die Veränderungen während der Befragungen. Hier punktet der Grafikstil voll, denn ihr erkennt ziemlich gut, ob ein Zeuge lügt oder nicht. Auch der Sound macht diese Phasen sehr spannend. Er unterstreicht die jeweiligen Passagen mit der entsprechenden Musik. Gesteuert wird das Spiel am besten mit dem Stylus, was auch ohne Komplikationen funktioniert.

Es ist sehr schwer, dieses Spiel richtig einzuschätzen, da es sehr auf den Spielergeschmack ankommt. Aber der Humor, das Thema und die Umsetzung machen Ace Attorney zu einem absoluten Highlight, welches sich neben Trauma Center in die Reihe „lustige neue Spielideen“ einreihen kann, der diesen würdigen Nachfolger definitiv verdient hat.

Mehr Informationen unter www.capcom.de

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