EA – Command and Conquer 3 – Tiberium Wars

Command and Conquer 3 – Tiberium Wars

Kane is back !!!

Und wieder einer dieser Tage, die man so schnell nicht vergessen wird: Der Erscheinungstag von CnC3. Die langen Wartezeiten haben nun endlich ein Ende gefunden. Schon die Box der CnC3 Kane Special Edition lässt das alte CnC-Herz wieder schneller schlagen. Bei der Installation der erste Schock: Fast 8GB Platz verlangt das Setup für das Spiel wobei die Bonus DVD (nur in der Kane Special Edition enthalten) außen vor bleibt.

Das Setup geht systembedingt schnell vonstatten, nach ca. 8 Minuten war es vollbracht und ich konnte das Spiel endlich starten. Das Intro lässt einen sofort erkennen, dass EA die beliebte und vor allem so berühmte trashige Optik für die Zwischensequenzen wiedergefunden hat. Die ersten Einstellungen in den Game-Optionen zeigen sofort, dass was passiert ist in Sachen Grafik und dass man seine Highend-Hardware nicht nur zur Beleuchtung oder als Heizung nutzen kann, sondern dass sie auch ihren 3D-technischen Sinn hat 😉 .  

„Tiberium Wars“ spielt einige Jahre nach den Geschehnissen von „Tiberian Sun“. Kane ist   zurückgekehrt und das stärker denn je. Es gelingt Ihm, die Raumstation „Philadelphia" der GDI im Weltraum zu zerstören. Die GDI wird sehr stark geschwächt, da sich an Bord ihr Hauptquartier  befand. Das große Chaos, das darauf bei den GDI ausbricht, ist nur verständlich, da fast alle Kommunikationswege über die „Philadelphia“ liefen und der gesamte Führungsstab der GDI an Bord war. Die Kampagne bietet die Möglichkeiten als GDI oder NOD zu starten, die neue 3. Rasse die Aliens Namens „Scrin“ kann man erst nach Beendigung der beiden zuvor genannten Kampagnen spielen.

Viele Neuerungen haben den weg in CnC3 gefunden. So wurde eine Zoneneinteilung eingebaut, in denen rote Zonen völlig unbewohnbar sind, da durch das Tiberium und den immer wiederkehrenden Ionenstürmen so ziemlich alles zerstört wurde, was mal stand. In gelben Zonen ist die Tiberiumverseuchung nicht so weit fortgeschritten, allerdings ist in diesen Zonen durch fast 50 Jahren Krieg fast alles zerstört und zu 80% unbewohnbar. Die blauen Zonen sind fast tiberiumfrei, es gibt allerdings auch Tiberium in blauen Zonen, wenn auch nicht so massiv.
Am Aufgabengebiet des Spielers hat sich nicht viel getan, sie bestehen zumeist aus Search & Destroy-Missionen, die vereinzelt auftretenden „Sonder-Missionen“, in denen die gute alte „Kommando“einheit zeigen kann, wozu sie gut ist, sind leider viel zu selten.

Die meisten anderen Einheiten können nun kombiniert werden, eine Funktion, die wir schon aus RedAlert2 und Yuris Rache kennen. Von dieser Fähigkeit profitieren nicht alle Einheiten, einige müssen auch ohne auskommen. Der „Avatar“ der Nod´s kann sich z.B. mit Stealthgeneratoren; Flammenwerfern; Strahlenwaffen u.s.w. aufrüsten, allerdings müssen diese Waffen der entsprechenden Einheit entnommen werden, was das Verschrotten der jeweiligen Einheit zur Folge hat.

In CnC3 verfügen die Einheiten über die bisher größte KI (Künstliche Intelligenz). Sie soll sich an das Können des Spielers anpassen, was eine völlig neue strategische Tiefe möglich macht. Es ist  nun auch möglich, die Art der Spielweise der gegnerische KI einzustellen. So kann man mit oder ohne einen menschlichen Spieler gegen die KI in die Schlacht ziehen oder sich mit ihr verbünden. Von defensiver Haltung bis zum Tankrush ist alles da, was ein Freizeit-General so braucht.

EA arbeitet derzeit schon am Patch Nr.6, der noch mehr Balancing bringen soll, was – wie ich finde – aber schon fast perfekt gelungen ist. Allen MOD-Freunden sollte noch ans Herz gelegt werden, dass der Editor mittlerweile auch zum Download bereit steht. So werden wir in den nächsten Wochen und Monaten viel Nachschub bekommen.

Fazit:.

Command and Conquer 3: Tiberium Wars ist das beste CnC, was Ich bis jetzt erleben durfte. Die Grafik ist bombastisch, der Sound wurde perfekt umgesetzt und das Gameplay ist, wie ich es von CnC gewohnt bin, optimal. Der Multiplayermodus, der bis zu 8 Spielern jede Menge Spaß bietet und sie sogar via VoIP miteinander unterhalten lässt, wurde flüssig programmiert und ist ein ungeheurer Suchtfaktor.

Die kleinen Missstände, dass man z.B. keine Mauern bauen kann und dass die Ernter sich manchmal wie in C&C1 bewegen (Wegfindung), stören nicht wirklich und werden bestimmt in den folgenden Patches gefixt.

System: PC, Xbox360
Genre: RTS
Spieler: 1-8 LAN und Internet

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