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Kanye West und Drake kündigen Kollaboalbum an

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Andeutungen, die das Gerücht befeuert haben, gab es genug – jetzt ist es offiziell: Kanye West bestätigt dem Vogue Magazin gegenüber die Gerüchte über ein gemeinsames Kollaboalbum mit Drake. Ein Releasedatum gibt es bislang zwar nicht, aber Vorfreude braucht ja auch kein Datum.

Kanye und Drake machen Musik zusammen, das ist bekannt. Kanye hat Drakes Hit „Find your Love“ produziert und vor wenigen Tagen ist der Track „You Know, You Know“ von 2010 aufgetaucht, der es damals nicht auf Drakes Album „Thank me later“ geschafft hat und ebenfalls mit einer Produktion aus dem Hause West glänzen konnte. So viel zu den Vorgeschmäckern auf das, was uns erwarten wird.

Der Kampf der Titanen, Zwei wie Pech und Schwefel, Götter auf dem Olymp – die zwei wohl  populärsten US-Rapper dieser Zeit kollaborieren.

Chima Ede & Ghanaian Stallion geben Tracklist von „Principium“ bekannt

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Chima Ede und Ghanaian Stallion kündigten kürzlich eine neue, gemeinsame EP an. Dies geschah mit der Veröffentlichung des Albumtitels „Principium“ und dem Cover. Nun wird auch das Backcover samt Tracklist und Features preisgegeben. Wie auch das Frontcover, wurde dies von Benyaaamin Design entworfen. Chima Ede wird einmal von Megaloh und einmal von Musa gefeatured.

Außerdem ließ Chima verlauten, dass er seine Zuhörer „auf eine Reise in die Vergangenheit“ mitnehmen will. Was genau das bedeutet, haben die beiden schon mit der ersten Videoauskopplung namens „Halt mich auf“ gezeigt. Die Beats von Ghanaian Stallion werden wohl in eine andere, sich vom aktuellen Zeitgeist entfernende, Richtung gehen, als die von Chimas Vorgänger-EPs „Lebenslust“ und „2023“. Anscheinend haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, oldschooligen Sound neu aufzulegen. Wie das als Gesamtwerk dann klingt, wird sich am 7. Oktober zeigen.

Chima Ede & Ghanaian StallionPrincipium Tracklist

01 Principium
02 Halt mich auf
03 Oh Herr
04 Mama wusste feat. Megaloh
05 Bleib weit weg
06 Jigidem feat. Musa
07 Vorne
08 Siehst du zu?
09 Outro
10 Kreis (Bonus)
11 Wenn ich fliege (Bonus)

 

Why SL Know Plug – Trap House macht die Numbers

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Why SL Know Plug veröffentlicht „Trap House macht die Numbers“ mit einem Video, das sich sehen lassen kann. Der Boy ist zuverlässig und der Track erscheint pünktlich, wie schon 24h vorher angekündigt. Der Trap Banger kommt in cooler schwarz-weiß Optik daher. Passend dazu sind alle Attribute eines echten real Gangster Movie am Start: Grillz, abgefuckte Szenerie, die Packs abgepackt und ordentlich Ice.

Beezys neues Album „Alles ist Designer“ ist für Oktober angekündigt.

Private Paul & Rotten Monkey – Vier Fäuste | rap.de-Videopremiere

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Private Paul und Rotten Monkey stehen mit ihrem am 15. September erscheinenden Album „Live Fast Die Young“ in den Startlöchern. Das kommt mit düsterer Atmosphäre auf Eigenproduktion von Paul daher und weiß auf ganzer Linie zu überzeugen. Details gibt es in unserem Interview mit dem Duo. Das neue Video „Vier Fäuste“ kommt mit einem wuchtigen Beat und aggressiv-nihilistischem Habitus daher.

Eazy-E – We Want Eazy [#classic]

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Heute wäre Eazy-E 53 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass erinnern wir an einen seiner größten Hits, der natürlich auch zum Soundtrack des N.W.A.-Films „Straight Outta Compton“ gehörte: „We Want Eazy“ aus seinem Soloalbum „Eazy-Duz-It“, das 1988 erschien.

Eazy-Es Debütalbum „Eazy-Duz-It“ gilt bis heute als ein Meilenstein des Gangsta Rap und hat insbesondere den Sound an der West Coast geprägt, war es doch eines der ersten Alben, auf denen man G-Funk zu hören bekam. Eric Lynn Wright, wie das N.W.A.-Mitglied mit bürgerlichem Namen hieß, starb am 26. März 1995 im Alter von nur 30 Jahren an AIDS.

Fun Fact: Die Figur Ryder aus dem Spiel GTA: San Andreas ist äußerlich an Eazy-E angelehnt. In „Straight Outta Compton“ kam er, auch aufgrund des Beef mit dem Rest der Crew, nicht so gut weg, was auch kritisiert wurde.

Kay One – Der Junge von damals (Review)

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Unweigerlich beginnt jede Review eines Kay One Albums mit den Worten: „Kay One kann rappen, das kann man nicht bestreiten.“ Was er uns mit seinem neuen Streich sagen will? Keine Ahnung. Sein letztes Album „Jung genug um drauf zu scheißen“ zeigte auch, dass er Potenzial hat – dieses aber verschwendet. Und zwar mit kitschigen oder viel zu sehr von sich selbst überzeugten Lyrics ohne Humor oder besonders charismatisches Auftreten. Hätte er sich die letzte rap.de-Review mal lieber zu Herzen genommen, denn eine Weiterentwicklung ist nicht wirklich zu erkennen. Kay bleibt leider eindimensional, cheesy und anstrengend.

Wer ist dieser „Junge von damals“ nun? Die Frage stellt sich seit Bekanntgabe des Albumtitels des Öfteren. Was nun klar ist: Er will zeigen, dass er mehr ist, als sein aktuell von ihm gezeichnetes kitschiges Kuschelrap-Image. Demnach bringt er Raplines auf Beats, die ganz nach Berlins Most Wanted-Zeiten klingen. Ist das „der Junge von damals“? Mit beispielsweise der Zeile „für mich bedeutet kuscheln ficken“ bekommt seine Schmuseimage, für das vielleicht teilweise mehr das Drumherum, als sein Rap selbst, verantwortlich war, ja direkt eine neue Bedeutung. Auf dem Album macht er sich übrigens über „Lookalikes“ lustig. Ganz schön gewagt für jemanden, der mindestens 2 Shindy-Verschnitte in seinem Snippet-Video hat, zumal die Ära der Kay-Lookalikes (wie Shindy übrigens selbst mal einer war) ohnehin lange vorüber ist.

Mit Lines wie „da vorne ist der Kiosk, Junge/ ab heut‘ bist du ein Kioskjunge“ auf dem Einstiegstrack „Paff Paff Pass“ wirkt das Ganze jedenfalls lyrisch wenig anspruchsvoll. Ein Fortschritt in Bezug zu seinen vorherigen Texten ist da auf jeden Fall nicht zu erkennen. Aber vielleicht liegt ihm das einfach. Natürlich rappt er souverän, aber das sollte man von jemandem, der schon so lange im Rapgame aktiv ist, auch erwarten können. Stagnation was seine eher langweiligen Lyrics angeht ist allerdings auch eher als Rückschritt zu betrachten.

Auf „Baller“ kommt dann alter BMW-Flair auf. Kay rappt hier ähnlich wie damals zusammen mit Bushido und Fler, nur mit etwas höherer Stimme. Manuellsen gibt als Featuregast Verstärkung. Man könnte fast behaupten, dass Kay One neben ihm auf diesem Track glänzt, da dieser immerhin interessant und druckvoll flowt. Aber damit ist er trotzdem nur das geringere Übel. Teilweise weiß man lyrisch gar nicht so richtig, was Tracktitel, Hook und Parts miteinander zu tun haben. Das hat Kay anscheinend auch selbst bemerkt und sagt in „Mile High Club“: „Man, ich weiß selber nicht, was die erste Strophe mit der Hook zu tun hat“. Hast versucht, das zu retten, Kay? Und auch hier wieder: Was ist das für ein Instrumental?

„Shake That“ versucht dann scheinbar krampfhaft ein Ami-„Club-Hit“ aus 2007 auf Deutsch zu sein. Auch der Beat klingt, wie ebenso viele andere auf dem Album, als würde er mindestens 9 Jahre hinterher hängen. Man kann zwar auch heute freshen Sound machen, der schon vor Jahren aktuell war, aber Kay One trifft damit nicht ins Schwarze. Auch seine Sänger treffen das eher nicht. Fünf Mal dieselbe Sängerin, Michelle Mendes, vertreten zu haben, sorgt hier nämlich auch nicht für Abwechslung.

Vielseitig zeigen sich aber Kay Ones lyrische Ichs: Er ist nicht nur „der Junge von damals“, sondern auch „der von GTA – nur in Reallife“, der reiche „Dagobert Duck“ und der von seiner großen Liebe Verlassene. Aber gerade diese vermeintliche Vielseitigkeit bringt Widersprüche in seine schizophrenen Lyrics. Er kann ja in verschiedene Rollen schlüpfen, aber mit einem Titel wie „der Junge von damals“ erwartet man ja schon eher ein Konzeptalbum. „Früher konnt ich Cote d’Azur nicht mal buchstabier’n/Heut‘ steht der 458er geparkt vor der Tür“Kay kann also plötzlich Geld haben und trotzdem der gleiche sein wie früher, oder wie jetzt?

„Der Junge von damals“ vielleicht auch, weil er wieder „Lederjacke“ trägt und Leute mit „komm im Designer-Hemd, gestylter arroganter Sack“ oder „neureicher Wichser“ beleidigt. Aber vielleicht meint er damit ja sein Ich aus der Vergangenheit und ist somit deeper als man annehmen mag? Dann kommen aber Lines wie „ich geh die Woche drei Mal Sonnenbank“ und widerlegen diese These noch schneller, als das Michelle Mendes‘ Stimme auf dem Album wiederkehrt.

Immer wieder tauchen nachdenkliche Sprüche auf, die er aus den letzten Jahren seiner Facebook-Aktivität gesammelt haben könnte. „Ich hab‘ Gedanken über die Welt und dacht‘ mir: schreib sie einfach auf“. Gedanken, die jemand wie Kay One lieber nicht haben sollte, wenn man sich den Track „Das Öl wurde zu Blut“ angehört hat. Wer das Video-Thumbnail (Kay One sitzend mit Handy in der Hand und 1000 Kerzen um sich) schon schlimm fand und sich deswegen den Track nicht angehört hat, hat damit nur ein weiteren pseudodeepen Möchtegernpolitrap-Track verpasst. Sprich: nichts verpasst. Ich weiß auch nicht was jemand, der sich an RTL2 verkauft hat, über die böse, böse Welt zu erzählen hat. Der Track hilft einem auch nicht weiter, da er sehr durcheinander und zusammengewürfelt wirkt. Garniert wird das Ganze mit ein paar Verschwörungs-Lines.

Das Problem, was das Album – mal wieder – hat, sind zum einen die Tracks, die allein mit Kays Parts schon cheesy sind und durch den deutschen Gesang nicht besser werden. Zum anderen seine Lines, die zum Großteil wenig durchdacht wirken. Aber das ist trotzdem kein Grund, Kay One das rappen zu verbieten, da er diese Disziplin rein technisch eben beherrscht. Im Endeffekt tauchen aber dieselben Elemente wie in seinem letzten Album auf – und damit auch dieselben Probleme. Ein Kay One sollte vielleicht auch kein Album mit 18-21 Tracks machen. Oft ist weniger eben mehr und vielleicht gebe es dann mehr Tracks, die durchdachter und treffsicherer sind, statt dass Kay sein Potenzial verschenkt.

Rapkreation – Der Schlächter vom Schlesie (prod. Robkob)

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Der Schlächter vom Schlesie“ verfolgt dich, egal ob du alleine im Bad oder im Park bist, du solltest dich lieber umsehen, ob er da ist. Er ist da, denn Rapkreation veröffentlichen aus ihrem gleichnamigen Album „Rapkreation“ den Song „Der Schlächter vom Schlesie“. Der Song wurde von Robkob produziert.

Thematisiert wird die Besessenheit von einer Frau, die in Stalking umschlägt und das Ausleben eines Schlächters hervorruft. Der Schlesie ist das schlesische Tor in Berlin (ein Tor steht da nicht) – bei dem Duo handelt es sich um waschechte Kreuzberger.

O.G. Benny SAN feat. Ice-T – Back2ThaNewJack

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Alle HipHop-Fans, die ständig am rumnörgeln sind, dass der Shit nicht mehr so fresh und real wie damals sei, können wieder durchatmen. Der Stuttgarter O.G. Benny San hat sich für seinen Song „Back2ThaNewJack“ keinen geringeren als Ice-T für ein Feature herangezogen und bringt schließlich auch dadurch den Oldschool-Sound wieder zurück. O.G. Benny San rappt in dem Song über die New Jack City, in die er gerne wieder zurück gebracht werden möchte – denn dort ist Rap noch echt und die Kugeln billig.

Am 09. September bringt der Oldschool-Representer aus Stuttgart sein Debütalbum „OG“ raus. Ein besonderes Merkmal sind definitiv seine Featuregäste, denn nicht nur Ice-T wird dort zu hören sein, sondern auch die lebende Legende KRS-One.

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