Jan Delay & Disko No.1 – Mercedes-Dance Live

Vor einigen Monaten war es soweit. Jan Delay meldete sich nach längerer Öffentlichkeitsabstinenz eindrucksvoll mit seinem neuen Album zurück. Mercedes-Dance“, so der Name der Platte, ist in jedem Falle etwas Besonderes. Das Album überbrachte, dank der musikalischen Unterstützung seiner Kapelle Disko No.1, durchgehend eine gewisse Live-Stimmung. Nun vollendete der Hamburger „Beginner“ dieses musikalische Projekt mit einem Live-Album, welches auf seiner deutschlandweiten Tour entstand. Jan Delay lies es sich nicht nehmen die Platte einigen Live-Größen, ich vermute seine Idole und Vorbilder, zu widmen: Talking Heads, Bob Marley & The Wailers, Busta Rhymes & Spliffstar, James Brown & The Jbees, Liam Gallagher und Harald Junke.

Vorab kann man eines sagen: Die Aufnahmen sind absolut gelungen, das schon angesprochene Live-Feeling steckt in jedem Song. Das Publikum belebt das Gesamtwerk und der Zuhörer fühlt sich wie einer der anwesend gewesenen Zuschauer. Ganze 14 Songs wurden zum Besten gegeben. „Klar“, „Vergiftet“ und „Feuer“ sprechen die Mercedes-Dance-Sprache. Sie ist leicht verständlich, ansteckend und auf allerhöchstem Niveau. „Für immer und dich“, die erste Singleauskopplung, klingt live noch besser, intensiver und musikalischer. Um es ein weiteres Mal zu betonen, der Sound ist perfekt. Ich kenne zahlreiche Live-Alben: Saian Supa Crew, Jay-Z – Unplugged, Seeed, The Roots, usw. , Jan Delay reiht sich mit zahlreichen musikalischen Glanzstücken bei diesen Namen ein.
An prominenten Fans scheint es Jan Delay ebenfalls nicht zu mangeln. Udo Lindenberg gab sich die Ehre, begab sich auf die Bühne, und performte mit Eizi Eiz den Kracher „Im Arsch“. Udo Lindenberg ist jetzt nicht gerade mein Favourite, aber der gute, ältere Herr gibt der Platte ebenfalls einen besonderen und außergewöhnlichen Touch.
Und „Türlich Türlich“, zwei Songs durften natürlich auch nicht fehlen. Wer jetzt auf dem Schlauch steht sollte kurz in sich gehen und wird dann „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ bemerken, welche Songs unbedingt mal angehört werden sollten. Let’s Dance. Mercedes-Dance!

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