Micronomicon – Hammer. weisst?!

Aktuelles: Gezeichnet (Album)

Vereinsdaten:

Name: Micronomicon

Gründungsdatum: 2003

Homepage: www.micronomicon.de

Mitgliederzahl: 4

Vereinserfolge: „Hammer.Weisst“ 2004

Spielerkader: DJ Maximillion, El Roi, Tosbar, Hansen

Statistik: 13 Tracks innerhalb von 1, 5 Jahren

Das Album wurde im Ostseebad Kühlungsborn (www.kuehlungsborn.de) aufgenommen. Ich selbst war auch schon mal da, noch mit Eltern und so. Richtig viel ist nicht hängen geblieben, außer, dass ich viel zeit auf dem Klo verbrachte. Mit Kübeln und anderen entleerenden Tätigkeiten. Warum ist bis heute nicht geklärt und eins vorab: diese negative Erfahrung hat keinen Einfluss auf  folgende Textpassagen.

 

Los geht die Platte – wie soll es anders sein- mit einem Intro, welches mit „Vorspiel“ betitelt ist. Sehr angenehm: es lässt dem DJ den Vortritt, Maximillion, und das Ding ist mit 1 Minute 37 kompakt gehalten und gut. „Eine Frage Der Zeit“ lässt sich auch sehr angenehm an: oftmals sind es die einfachen Formulierungen, wenig Sinn, aber lustig: „Meine Text sind flach und für Wixxer“. Auch in „Typen Und So“ geht es weniger um Inhalt als um Spaß: „Bügeln die Damen/ Prügeln die Knaben/ Egal wie prüde wir warn/ Wir bringen den übelsten Kram“ oder „Alter was geht/ Alter was läuft/ Bin ich Wieder zu spät/ Welchen Tag haben wir heut?“.

 

Auch der „Snarezersnatcher“ ist ein rundes Ding: musste nur sofort an „Diskjockeys“ von Eins Zwo denken, da es eben eine Hymne zu Ehren des DJs (Maximillion) ist. Zu Wort kommen die Kollegen Homez und Halbe Hemden. Sehr schön das und leider selten genug, dass jemand seinem DJ ausführlich Respekt zollt.

 

Die lockeren / auf Spaß angelegten Themen machen Laune, aber oft wird es auch unspannend und zwar immer genau dann, wenn es um „ernstere“ Themen geht … ist zwar bedauerlich, denn sonst beklagt man sich immer darüber, dass es so wenig HipHop mit Inhalt gibt und dann ist da welcher, gefällt es auch nicht.

 

Oder wenn es um die üblichen Verdächtigen im HipHop- Themen- Park geht, wie „Mein Ding (mit Pit Rock)“. Auch relativ unspannend die dazugehörige Musik.

 

„Wie Alles Begann“ beinhaltet auch ein klassisches HipHop Thema, aber hier haut es irgendwie wieder hin: Beat rollt so „wie damals“, dazu ein smoothes Klaviersample und die Vocals sind auch mit leichtem Kratzen versetzt. Mit wenig Aufwand wird gute Wirkung erzielt.

 

Alles in Allem: meiner Meinung nach hätten der Scheibe ein paar Nummern weniger gut getan, aber grundsätzlich sehr schön das von der Küste.

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