GUN

Es gibt wenige Spiele auf Konsolen die sich ein Western-Thema annehmen. GUN ist einer der wenigen Titel in dieser Zeit. Ob es sich lohnt durch die Prärie zu reiten, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen…

Euer Spieler heisst Colton und sucht seine wahre Identität. Kurz vor dem Tod seines Vaters entgegnete er ihm, dass er nicht sein Vater sei. Für Antworten war keine Zeit. Nun wacht ihr in Dodge City auf und wollt mehr über euch und eure Eltern erfahren. Aber wie das nun mal so ist, verstrickt ihr euch in immer mehr Abenteur, die euch eventuell am Ende als Held darstehen lassen. Dabei seid ihr nicht nur mit euren Füßen unterwegs. wie es sich für einen Cowboy gehört reitet ihr auch durch die endlosen Weiten von GUN und löst Aufgaben. Dabei gibt es einen Hauptstrang und Nebenaufgaben, die ihr nicht unbedingt braucht, um das Spiel zu beenden. Nach dem Abspann bleibt noch Zeit dafür, denn ihr könnt dann auch erst die ganzen Nebenaufgaben erledigen. Dabei kann es sein, dass ihr als Kopfgeldjäger agieren müsst, Viehtreiber seid, oder im Saloon mit Karten überzeugen müsst. Euer Spieler verbessert sich dadurch und kann seine fähigkeiten ausbauen, dass ist aber auch bei Händlern möglich, die ihr dann bezahlen müsst.


Das Ganze durchlebt ihr in einer riesigen nachladefreien Welt, die wunderbar designt ist. Noch nie sah ein Western Titel so gut aus und hat authentisch die Atmosphäre des Wilden Westens rübergebracht. Der Sound ist auch hervorragend und die Synchros von Profis, sprich Hollywood-Stars, passen perfekt ins Spielgeschehen. Die Steurung macht Spass und ist schnell erlernt. Vor allem der Schnell-Zieh Modus ist nach einiger Übung sehr sinvoll.

Endlich ist ein Titel mit einem Western Thema richtig gut gelungen. Natürlich war Red Dead Revolver auch ein guter Titel, nur GUN ist wirklich geil auf ganzer Linie und unterhält ewig. Die Story ist ausgereift und auch die Nebenmissionen fesseln euch lange ans Pad. Wer auf Western und Videospiele steht kommt nicht an GUN vorbei.


Konsole: XBox/GC/PS2
Player: 1

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