Malik – Dancehall Experience Volume 1

Power…..Open…..CD einlegen…..Close….und jetzt noch Play drücken.Schon dreht sich Maliks „Dancehall Experience“ in meiner digitalen Musikabspielstation.

Leider kann ich das Intro nicht verstehen, weil dieses in Maliks Heimatsprache gesprochen scheint – also afghanisch. Track 2 featured dann Daddy Freddy, ein Song, bei dem definitiv Clubatmosphäre aufkommt, was angesichts des Titels – „Dancehall Experience“ – aber auch erwartet werden durfte. In „Number One“ geht es um Maliks Liebe zur Dancehall, die sich in seinem gesteigerten Selbstbewusstsein äußert – will er doch allen mitteilen, dass er die „wahre Nummer 1“ ist.

„Bye Bye“ geht an alle, die sich darin versuchen, sich mit Malik und seiner Crew anzulegen, und ist mit Sicherheit – zusammen mit „Hände Hoch“ und „Sexy Gal“ – einer der Highlight-Tunes auf diesem 17-Track starken Album. Zum Schmunzeln bringt einen schließlich Skit-Titel 9 – „Ganja Intermezzo“ – in dem es, wie könnte es auch anders sein, um Dope geht. Hier kann man sich ungefähr ausmalen, was Malik von unserem Freund & Helfer denkt, denn die beiden Polizisten drehen erstmal einen Dübel, nachdem sie Malik in die Zelle geworfen haben. Der Skit ist quasi das Interlude zum „Sensi Song“, einem Gute-Laune-Song, mit dem Malik mal wirklich allen zu verstehen gibt, wie egal es ihm ist, dass sein Hobby leider noch nicht legalisiert wurde.

Alles in allem kann man sagen, dass es ein sehr langes Album ist, in dem bestimmt eine Menge Arbeit steckt. Es sind sehr viele melodische Tunes dabei, die dafür Sorgen, dass man sich das Album vom ersten Track bis zum Schluss anhören kann, ohne zu Skippen. Maliks Voice gibt einem schon das Gefühl, eine „Dancehall Experience“ gemacht zu haben. Leider ist abschließend zu sagen, dass das Album eine höhere Wertung bekommen hätte, wenn er nicht einfach nur bereits existente Riddims verheizt hätte.

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