Eminem und Audi einigen sich

Na, ist das nicht wundervoll! Wir freuen uns riesig, euch gleich zum Wochenstart solch ausnehmend gute Nachrichten aus der HipHop-Welt präsentieren zu dürfen.

Unser aller Lieblingsrapper Eminem und der deutsche Autokonzern Audi konnten ihren Rechtsschreit schneller als erwartet beilegen. Letzte Woche tobte noch juristischer Krieg zwischen Em und dem Autohersteller, weil dieser unerlaubt das Instrumental von "Lose Yourself" in einem Werbespot verwendet hatte, der auch noch auffällige Ähnlichkeiten mit dem Superbowl-Spot von Eminem/Chrysler aufwies (wir berichteten).

Wie das amerikanische Onlinenachrichtenportal allhiphop.com meldet, konnten sich die beiden Parteien nun aber doch außergerichtlich einigen. Wie schnell es doch manchmal gehen kann… Teil der Übereinkunft ist wohl, dass Audi sich verpflichtet, verschiedene soziale Projekte in Eminems Heimatstadt Detroit zu unterstützen, um damit zur Revitalisierung der Stadt beizutragen. Ob diese Unterstützung auschließlich finianzieller Natur ist, bleibt abzuwarten, denn Einzeilheiten der Übereinkunft sind der Öffentlichkeit bislang noch nicht zugänglich gemacht worden.

Und von den Tücken des Kapitalismus zu denen des Kommunismus: Der Frontmann der Black Eyed Peas, will.i.am, traf sich jüngst mit US-Außenministerin Hillary Clinton, um gemeinsam bekannt zu geben, dass William ein Konzert in der chinesischen Hauptstadt Beijing spielen werde. Dies geschieht im Rahmen des von Präsident Barack Obama im Mai 2010 gestarteten Projekts “100,000 Strong Initiative”. Ziel dieser Maßnahme ist es mehr junge Amerikaner zu einem Studium in der Volksrepublik zu bewegen. Nur konsequent, ist das rote Riesenreich doch einer der größten Gläubiger der überschuldeten USA.

In einem Statement sagte der 36-jährige Musiker, dass junge Leute die Welt erkunden müssten, um verantwortungsvolle Weltenbürger zu werden. “In order to become responsible global citizens, young people need to experience the world around them.”
Kinder aus sozial schwächeren Familien hätten seltener die Möglichkeit zu einem Auslandstudium und das wolle man ändern. Man wolle sicherstellen, dass amerikanische Studenten das Kulturbewusstsein bekämen, um auf dem globalen Markt bestehen zu können.“Kids from underserved communities rarely have the opportunity to study and travel abroad, and we want to change that. We must make sure that American students have the cultural awareness and skills necessary to succeed in a global economy.” Soviel übrigens auch zum Thema Kommunismus…

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