Foxy schlägt zurück

Erst vorgestern wurde die Anklage gegen Inga Marchand alias Foxy Brown fallengelassen, weil die Klägerin, der Brown ihren nackten Hintern hingehalten haben soll, es sich plötzlich anderes überlegt hatte (wir berichteten).

Nun schlägt die New Yorker Rapperin zurück: Sie will die Stadt New York auf 100 Millionen Dollar verklagen, wie ihr Anwalt, der auf den klangvollen Namen Salvatore Strazzullo hört, gestern laut der New York Post erklärte. Überhaupt sei er der Meinung, dass sich die Behörden angesichts von gekürzten Schulbudgets mal lieber vornehm zurückhalten hätten sollen, anstatt Steuergelder für diese Lappalie zu verschwenden, so Strazzullo weiter. "With school budgets cut, they had the audacity (…) Do we want our tax dollars going for this?"

Alles gut und schön, schön populistisch vor allem ("Verschwendung von Steuergeldern", soso, aha). Laut Aussagen der New Yorker Justiz ist die Erfolgsaussicht von Miss Browns Klage aber eher gering. Ein Vertreter erklärte gestern, er habe bisher noch keine offizielle Anklageschrift gesehen. Ein weiterer Sprecher hob indes hervor, dass die New Yorker Staatsanwälte sowieso "absolute Immunität" vor persönlicher Strafverfolgung besäßen und die Klage daher vermutlich umgehend abgelehnt werde.

Wir finden, nun ist es auch mal gut. Anstatt ihren Po in der Öffentlichkeit zu entblößen oder sich langwierige Rechtsstreitigkeiten mit der Stadt New York zu liefern, könnte die gute Foxy doch zur Abwechslung auch mal wieder ein bisschen Musik machen, im besten Fall sogar gute.

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